Gerd J. Merz Papa hat dich lieb

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Inhaltsangabe zu „Papa hat dich lieb“ von Gerd J. Merz

Als ihre Freundin Eva verschwindet, ist Angelika aufs Äußerste beunruhigt. Denn die 18-jährige Schülerin hatte sich in letzter Zeit verändert. Dann wird Evas Mofahelm vor dem Haus ihrer Klavierlehrerin gefunden. Und die Polizei tut nichts! So sieht es zumindest Angelika und macht sich gegen den Widerstand ihrer Mutter Maike Berger selbst auf die Suche. Als auch Angelika verschwindet, schaltet sich endlich auch die Alzeyer Kripo ein. In der Zwischenzeit jedoch hat Maike mithilfe von Evas Klavierlehrerin und einem EDV-Freak eine erste Spur gefunden. Dabei taucht sie in das Dunkel eines schrecklichen Familiengeheimnisses ein: sexueller Missbrauch. Maike ahnt nicht, dass sie damit nicht nur Angelikas Leben in Gefahr bringt …

In diesem Buch geht es um die Geschichte eines sexuellen Missbrauchs ... Das Cover deutet das schon an....

— makama
makama

tolles Buch - sehr ernstes Thema

— harlekin1109
harlekin1109

Eine sehr heikle Thematik wurde verpackt in teils vorhersehbarem Krimi.

— DaniB83
DaniB83

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  • Ein wachrüttelnder Krimi mit vielen Elementen

    Papa hat dich lieb
    Malibu

    Malibu

    11. March 2015 um 11:24

    Ein Thema, was immer wieder erschreckend ist und auch nicht weniger aktuell wird - Kindesmissbrauch. Der Autor des Buches "Papa hat dich lieb" hat sich hier an eine sehr komplexe Sache herangemacht und daraus einen Krimi geschaffen, der es in sich hat. Angelikas Freundin Eva verschwindet von einem Tag auf den anderen. Sie macht sich sehr große Sorgen und stachelt ihre Mutter Maike an, ihr zu helfen, mehr herauszufinden. Maike ist zwar erst skeptisch, macht sich dann aber doch auf die Suche nach Antworten. Der Mofahelm von Eva wurde vor dem Haus ihrer Klavierlehrerin gefunden, was doch ein Ansatzpunkt wäre, doch die Polizei tut nichts. Eva ist volljährig und somit nicht zu suchen, es könnte ja auch sein, dass sie freiwillig abgehauen ist. Mithilfe von Evas Klavierlehrerin und eines guten Freundes, der EDV-Freak ist, findet Maike einiges heraus, unter anderem auch, dass Eva Kindesmissbrauch erfahren musste... Der Autor wagt sich hier an ein hochaktuelles und nicht oft in den Mund genommenes Thema. Es treibt einem jedes Mal einen Schrecken ein, wie oft so etwas passiert, wenn man sich dies mal vor Augen führt. Die Personen in diesem Krimi sind so klar gezeichnet, dass man sie direkt vor sich hat. Man wünscht sich, dass es ein gutes Ende nimmt und fragt sich, ob Eva wohl selbst abgehauen ist oder ob sie beseitigt wurde, böse gesagt. Und wer macht die Tonbandaufnahmen, welche einem gleich zu Anfang geliefert werden? Mit jeder Zeile wird es einem klarer und man kann es sich denken, vor allem sind hier noch einige erschreckende Handlungen am Zuge, umso mehr man liest. Es gibt Leute, die möchte man gar nicht treffen und es gibt so vieles, was man nicht versteht und dann doch auf irgendeine Weise. Auch in einem Krimi wie diesem, mit einem verstörenden Thema, fehlt der Humor der agierenden Charaktere nicht. Ob der Autor hiermit das Thema etwas abschwächeln möchte, kann man nicht sagen, es wirkt aber auf keinem Fall fehl am Platze. Der Schreibstil macht es leicht, von Zeile zu Zeile zu springen. Das Thema, so erschreckend es auch ist, ist hochinteressant und sollte uns alle interessieren, da es jede paar Minuten unter uns passiert. Das Buch regt zum Nachdenken an und lässt uns einiges überdenken. In diesem Krimi wird einfach alles behandelt - über Liebe, Pubertät und auch das eigentliche Thema: der Kindesmissbrauch. Es ist rücksichtsvoll und doch schonungslos geschrieben, manches lässt einen die Augenbrauen hochziehen und anderes weckt einen auf. Der Autor hat hier in jeder Hinsicht gut gearbeitet und sich sehr gut informiert. Für mich war es, trotz des Themas, bei welchem viele die Augen und Ohren verschließen, ein sehr spannender Krimi. Ein ernstzunehmendes Thema zwar, welches der Autor aber mit viel Spannung und auch zwischenmenschlichen Problemen gemeistert hat. Für mich steht hier außer Frage, dass das Buch ohne wenn und aber weiterempfohlen werden kann. Daumen hoch für das Werk des Autors!

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  • Das ist unser Geheimnis

    Papa hat dich lieb
    makama

    makama

    16. February 2015 um 16:23

    In diesem Buch geht es um sexuellen Missbrauch an KIndern. Das Cover passt sehr gut .... Es zeigt einen dunklen Mann mit einem übergroßen Penis und ein kleines bitterlich weinendes Mädchen.... Eva, 18 Jahre ist spurlos verschwunden, ihre Freundin Angelika ist verzweifelt. Das Mädchen hat sich in letzter Zeit massiv verändert ..... Wo ist sie .... die Polizei sieht zunächst keinen Anlass zu ermitteln - schliesslich ist Eva erwachsen und es scheint keine Gefahr in Verzug. Angelika macht sich zunächst selbst auf die Suche, ihrer Mutter Maike gefällt das nicht..... Dann wird Evas Mofa-Helm im Garten der Klavierlehrin gefunden. Dann verschwindet auch die 17 jährige Angelika.... ihre Mutter Maike findet mit Hilfe eines PC-Freaks schlimme Sachen heraus ..... Sie tauchen in ein schreckliches Familiengeheimnis.... SEXUELLER MISSBRAUCH. Die Polizei ermittelt endlich. AUf einmal schwebt auch ANgelika in großer Gefahr. Wird es gelingen die Mädchen rechzeitig zu finden und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Das Buch hat zwei Erzählstränge. In einem geht es in die Vergangenheit .... die kleine Klara erzählt schreckliche Geheimnisse aus ihrem Leben.... Im zweiten um die Gegenwart. Mir hat dieses Buch gut gefallen. Der Autor bringt das Leid der Kinder gut rüber, es ist spannend und man kann sich gut in die Protagonisten herein versetzen. Deshalb gute 4 Sterne.

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  • *+* Es ist nicht immer eitel Sonenschein *+*

    Papa hat dich lieb
    Irve

    Irve

    14. January 2015 um 16:12

    *+* Zur Originalrezension auf meinem Blog geht es hier entlang: https://irveliest.wordpress.com/2014/10/11/gerd-j-merz-papa-hat-dich-lieb/*+* Liebe Lesefreunde, es herrscht leider nicht in allen Familien eitel Sonnenschein. Streitereien gehören da noch zu den kleineren Störfeuern, aber es kann nichts Schlimmeres als den sexuellen Missbrauch der eigenen Kinder gehen. Diesem Thema widmet sich „Papa hat dich lieb“ von Gerd J. Merz aus dem Leinpfad Verlag. . Der Leser erfährt ebenso von den perfiden Strategien, mit Hilfe derer sich die Täter ihre Opfer gefügig machen und zum Schweigen verdammen wie über die Wirkung, die diese Missbräuche auf die Kinder haben und welche weiten Kreise sie mitunter ziehen können. Kein Buch für schwache Nerven. Selbst wenn der Roman nicht einer wahren Begebenheit entspricht, stützt er sich auf Tatsachen. Ich bin immer wieder fassungslos, was mancherorts Kindern angetan wird. Wenn es dann auch noch die eigenen sind, wird der Knoten in meinem Magen noch dicker. . „Papa hat dich lieb“ besteht aus zwei Erzählsträngen. Bei dem einen handelt es sich um Ausschnitte der Berichterstattung einer jungen Frau, die als Kind und Jugendliche von ihrem Vater missbraucht wurde. Der zweite Handlungsstrang spielt Jahre später. Die 18-jährige Eva verschwindet spurlos. Angelika, ihre beste Freundin, beschließt, sie auf eigene Faust zu suchen und auch sie ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. . Ich fragte mich über einen langen Zeitraum, wie diese beiden Fäden miteinander verknüpft sein könnten. Als ich es begriffen hatte, war mir das gesamte Ausmaß bewusst, das das Verschwinden der beiden Mädchen wahrscheinlich nach sich ziehen würde. . Die Schilderung der Rückblicke des missbrauchten Mädchens sind gnadenlos realistisch, ungeschönt, kurz, prägnant und aufs Wesentliche beschränkt. Diese Einspieler trafen mich tief und gingen mir sehr nahe. . Die Erzählung rund um Eva und Angelika ist sehr gegenteilig. Die Schilderungen sind ausführlich, schweifen stellenweise ab. Es wird sehr viel beschrieben, man erliest sich sehr viel Handlung, erhält aber kaum Einblicke in die Gedankenwelt der Charaktere. . Die Geschichte, die der Missbrauch bei dem Mädchen nach sich zog, kam mir sehr konstruiert vor, fast schon an den Haaren herbeigezogen. Aber es steht mir nicht zu, diese Verhaltensweisen zu hinterfragen, da ich von diesem schlimmen Thema weder selbst betroffen bin, noch ein Opfer zu kennen glaube. So kann ich nicht abschätzen, was diese Gräueltaten nicht nur körperlich, sondern vor allem auch seelisch bewirken. Zu welchen Gedanken, Phantasien und letztendlich auch zu welchen Taten solche Opfer fähig sind. . Merkwürdig erschienen mir manchmal die Handlungsweisen einiger Protagonisten, hätte ich selbst doch oft anders gehandelt. Aber jeder Mensch ist anders und reagiert in Stresssituationen wohl auch anders. . Wie auch immer Handlung und Charaktere auf den Leser wirken – Der Auslöser für diesen Krimi ist ein sehr ernster. Noch immer ist Kindesmissbrauch ein viel zu großes Tabuthema. Dieses Buch bewirkt ein Hinausschauen über den eigenen Tellerrand. Vielleicht gehen wir anschließend mit offeneren Augen und bewusster durchs Leben, sensibilisierter für die stummen Hilfeschreie der Mitmenschen. *+* Zur Originalrezension auf meinem Blog geht es hier entlang: https://irveliest.wordpress.com/2014/10/11/gerd-j-merz-papa-hat-dich-lieb/*+*

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  • sehr gute Geschichte zu einem sehr heiklen Thema

    Papa hat dich lieb
    Binchen84

    Binchen84

    28. March 2014 um 10:14

    Inhalt: Als ihre Freundin Eva verschwindet, ist Angelika aufs Äußerste beunruhigt. Denn die 18-jährige Schülerin hatte sich in letzter Zeit verändert. Dann wird Evas Mofahelm vor dem Haus ihrer Klavierlehrerin gefunden. Und die Polizei tut nichts! So sieht es zumindest Angelika und macht sich gegen den Widerstand ihrer Mutter Maike Berger selbst auf die Suche. Als auch Angelika verschwindet, schaltet sich endlich auch die Alzeyer Kripo ein. In der Zwischenzeit jedoch hat Maike mithilfe von Evas Klavierlehrerin und einem EDV-Freak eine erste Spur gefunden. Dabei taucht sie in das Dunkel eines schrecklichen Familiengeheimnisses ein: sexueller Missbrauch. Maike ahnt nicht, dass sie damit nicht nur Angelikas Leben in Gefahr bringt … Meine Meinung: Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich vor diesem Buch ein bisschen Angst hatte. Wie würde mich die Thematik bewegen, könnte ich das Buch fertig lesen? Aber meine Angst war unbegründet. Das sehr sensible Thema Kindesmissbrauch wird wunderbar in die Geschichte mit eingebaut und man kann gar nicht aufhören zu lesen. Es ist sehr spannend und fesselnd.  Es kommen immer wieder neue Ereignisse und Wendungen die der Geschichte eine neue Richtung geben und man kann es manchmal gar nicht fassen. Der Schreibstil ist klar und flüssig und die Gliederung ist mit Rückblicken gespickt, was am Ende aber zusammen geführt wird. Es wurde sehr gut recherchiert und ist auch glaubhaft geschildert. Dieses Buch ist somit sehr gelungen und nimmt die sensible und immer noch tabuisierte Thematik Kindesmissbrauch sehr gut auf.  Für dieses Buch gibt es eine eindeutige Kaufempfehlung von mir!  www.binchensbuecher.blogspot.de

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  • Toller Krimi mit sehr ernstem Thema

    Papa hat dich lieb
    Kitty411

    Kitty411

    13. March 2014 um 09:06

    Zum Buch: „Papa hat dich lieb“ von Gerd J. Merz ist ein Krimi, der am 04.12.2013 im Leinpfad Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3942291495/lovebook-21  Klappentext: Als ihre Freundin Eva verschwindet, ist Angelika aufs Äußerste beunruhigt. Denn die 18-jährige Schülerin hatte sich in letzter Zeit verändert. Dann wird Evas Mofahelm vor dem Haus ihrer Klavierlehrerin gefunden. Und die Polizei tut nichts! So sieht es zumindest Angelika und macht sich gegen den Widerstand ihrer Mutter Maike Berger selbst auf die Suche. Als auch Angelika verschwindet, schaltet sich endlich auch die Alzeyer Kripo ein. In der Zwischenzeit jedoch hat Maike mithilfe von Evas Klavierlehrerin und einem EDV-Freak eine erste Spur gefunden. Dabei taucht sie in das Dunkel eines schrecklichen Familiengeheimnisses ein: sexueller Missbrauch. Maike ahnt nicht, dass sie damit nicht nur Angelikas Leben in Gefahr bringt …  Die Story: Angelikas Freundin Eva ist spurlos verschwunden. Durch deren Volljährigkeit sieht die Polizei keinen Handlungsbedarf und so macht sich Angelika, sehr zum Missfallen ihrer Mutter, selbst auf die Suche… als erste Anzeichen darauf deuten, dass doch nicht alles mit rechten Dingen zugeht, beginnt Angelikas Mutter gemeinsam mit einem Bekannten und Evas Klavierlehrerin, ebenfalls nach Hinweisen zu suchen, und auch die Kripo beginnt mit ersten Ermittlungen. Doch erst, als auch Angelika verschwindet, spitzt sich die Situation zu und es geht um Leben und Tod… Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in Tage sowie in der Ich-Form gehaltene Auszüge einer Tonbandaufnahme gegliedert. Covergestaltung: Das Cover zeigt vor einem grauen Hintergrund die kindliche Zeichnung eines großen, dunkel gekleideten Mannes, neben dem ein kleines weinendes Mädchen steht. Darüber stehen der Titel des Buches und links davon rot hinterlegt der Autorenname. Zum Autor: Gerd J. Merz, geboren 1944, aufgewachsen in Frankfurt, München und Wiesbaden. Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium arbeitet er als Kanzleiberater, Dozent und Fachbuchautor; er lebt mit seiner Familie im rheinhessischen Stein-Bockenheim. Neben seiner beruflichen Tätigkeit pflegt er seine Krimi-Neigungen und schreibt, wann immer er Zeit hat. Er ist Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalautoren, war Initiator der Autorengruppe „Mörderisches Rheinhessen" und des gleichnamigen Krimifestivals und ist Berater am Opfertelefon des Weißen Rings. Unter dem Pseudonym Christopher Stahl hat er bereits mehrere Kriminalromane veröffentlicht. (Quelle: Leinpfadverlag) Meine Meinung: Dieser Krimi hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Der flüssige Schreibstil und der fesselnde Inhalt haben dafür gesorgt, dass ich das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen habe, da ich es einfach nicht mehr beiseite legen konnte. Dem Autor ist es gelungen, ein brisantes Thema so zu verarbeiten, dass man auf der einen Seite einen extrem spannenden, undurchschaubaren Krimi zum Lesen hat, der einen wirklich packt und dessen Ende man nicht vorhersehen kann, auf der anderen Seite bewirkt er aber auch, dass man sich mit dem Thema Kindesmissbrauch auseinandersetzt und darüber nachdenkt. Definitiv legt man das Buch nicht weg und denkt nicht mehr darüber nach, im Gegenteil, die Story regt dazu an, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Leider stellt Kindesmissbrauch in unserer Gesellschaft noch häufig ein Tabuthema dar, was in meinen Augen den Opfern nicht hilft, sich jemandem zu offenbaren. Dieser Krimi könnte dazu beitragen, das Thema präsenter zu machen, so dass hoffentlich mehr Betroffene wagen, sich Hilfe zu Suchen. Für die sehr gute Mischung aus spannender Unterhaltung und nachdenklicher Thematik bekommt dieser Krimi von mir 5 Sterne.

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  • Sensibles Thema spannend und erschreckend erzählt

    Papa hat dich lieb
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. February 2014 um 10:50

    Handlung Angelikas beste Freundin Eva verschwindet spurlos. Keiner weiß warum. Die Vermutungen gehen in jede Richtung. Die 18 jährige hat sich, nach Angelikas Beobachtungen, in den vergangenen Wochen sehr verändert. Steckt eine Liebe zu einem älteren Mann dahinter? Gab es Probleme mit den Eltern? Angelika kann nicht anders. Sie beschließt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Trotz Ermahnungen der Polizei und ihrer Mutter geht sie alleine den Hinweisen nach. Nachdem sie den Mofahelm gefunden hat, kann auch ein Verbrechen nicht mehr ausgeschlossen werden. Mutter Maike steht nun hinter Angelika. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, ob das merkwürdige Verhalten von Evas Eltern einen Grund für das Verschwinden Evas liefern könnte. Layout Eine Kinderzeichnung zeigt einen schwarz gemalten Mann und ein kleines blondes, farbenfroheres Mädchen, das weint. Eindeutig spiegelt sich, sehr kindlich dargestellt, die Thematik des Kindesmussbrauchs wieder. Oben rechts in klaren, großen Buchstaben steht der Titel. Nichts ist beschönigt oder verharmlost. Der graue Hintergrund rundet das nüchtern gehaltene Layout ab und wirkt auf mich sehr bedrückend. Das Layout des gesamten Covers ist für mich sehr passend und verleitet mich dazu, dass Buch in die Hand zu nehmen und mir den Klappentext auf der Rückseite durchzulesen. Fazit Es ist zwar als Krimi deklariert, aber für mich ist es mehr. Einfühlsam und rücksichtsvoll, nichts desto trotz spannend bis zur letzten Seite wird das Thema Kindesmissbrauch geschickt in diesen Roman eingearbeitet. Es geht aber nicht nur darum. Sondern es wird ebenso vom Erwachsenwerden berichtet, von Mutter-Tochter-Problematiken in der Pubertät, Vertrauen und Liebe. Es gibt zwei Erzählstränge. Der eine ist eine Bandaufnahme und wird vom Opfer selbst erzählt, Gefühle und Geschehnisse bekomme ich als Leser authentisch und glaubwürdig vermittelt. An diesen Stellen musste ich schlucken und durchatmen. Ich konnte die Verzweiflung aber auch den Hass des Opfers deutlich spüren. Nach diesen Abschnitten brauchte ich immer eine kurze Pause. Man weiß, dass es Kindesmissbrauch gibt, weiß auch, was da passiert, wenn man es aber von dem Opfer selbst erfährt, vor allem so glaubwürdig nachzulesen, dann geht einem das sehr nahe. Der andere Erzählstrang beschreibt das Verschwinden von Eva und der Suche nach ihr. Ein Krimi, der zwar die Polizei berücksichtigt, aber die nicht im Fokus steht. Ich mochte Angelika sehr, und auch die Mutter. Der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm. Ich konnte mir die zwei so gut vorstellen. Eine Mutter-Tochter Beziehung, in der sich gefetzt aber noch mehr geliebt wird. In der die Mutter heimlich stolz ist, wie taff ihre Tochter ist, es aber aus Angst um sie nicht zeigt. Durch  diese zwei Handlungsstränge geriet mein Gehirn ins Arbeiten. Wer erzählte den Text auf dem Band? Eva konnte es nicht sein. Zu jung. Die wildesten Theorien bildete ich mir im Kopf und je weiter ich las, desto spannender wurde es. Was war nur geschehen? Mit viel Liebe, Recherche und Können ist es dem Autor gelungen ein sehr sensibles Thema in diesem Buch zu verarbeiten. Ich habe davor größten Respekt. Eine wahre Meisterleistung wurde hier abgeliefert. Immer mit dem nötigen Abstand aber auch der nötigen Nähe, um Leser zwar nicht zu überfordern aber auch nichts an diesen Taten zu beschönigen. Alle fünf Eselsöhrchen von mir. Das Buch empfehle ich sehr gerne weiter, weil es eben mehr ist als nur ein Krimi.

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  • Leserunde zu "Papa hat dich lieb" von Gerd J. Merz

    Papa hat dich lieb
    Leinpfad_Verlag

    Leinpfad_Verlag

    Liebe Krimifreunde, wir möchten euch erneut zu einer Leserunde einladen. Diesmal handelt es sich um den spannenden Krimi "Papa hat dich lieb". Der Autor Gerd J. Merz wird die Leserunde leiten und alle Fragen rund um das Buch beantworten. Bitte bewerbt euch bis zum 13. Dezember! Worum geht es? Als ihre Freundin Eva verschwindet, ist Angelika auf Äußerste beunruhigt. Denn die 18-jährige Schülerin hatte sich in letzter Zeit verändert. Dann wird Evas Mofahelm vor dem Haus ihrer Klavierlehrerin gefunden. Und die Polizei tut nichts! So sieht es zumindest Angelika und macht sich gegen den Widerstand ihrer Mutter Maike Berger selbst auf die Suche. Als auch Angelika verschwindet, schaltet sich endlich auch die Alzeyer Kripo ein. In der Zwischenzeit jedoch hat Maike mit Hilfe von Evas Klavierlehrerin und einem EDV-Freak eine erste Spur gefunden. Dabei taucht sie in das Dunkel eines schrecklichen Familiengeheimnisses ein: sexueller Missbrauch. Maike ahnt nicht, dass sie damit nicht nur Angelikas Leben in Gefahr bringt … Ein einfühlsamer, psychologisch dichter Krimi zum Thema Kindesmissbrauch. Über den Autor: Gerd J. Merz, geboren 1944, aufgewachsen in Frankfurt, München und Wiesbaden. Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium arbeitet er als Kanzleiberater, Dozent und Fachbuchautor, er lebt mit seiner Familie im rheinhessischen Stein-Bockenheim. Neben seiner beruflichen Tätigkeit pflegt er seine Krimi-Neigungen und schreibt, wann immer er Zeit hat. "Papa hat dich lieb. Ein Krimi" ist sein sechster Kriminalroman. Er ist Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalautoren, Berater am Opfertelefon des Weißen Rings und bekennender Fan seiner rheinhessischen Heimat und des 1. FSV Mainz 05. Wir freuen uns sehr auf die Leserunde und auf eure Beiträge! Gerd J. Merz und das Team vom Leinpfad Verlag

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    • 94
  • Ebenso spannend wie dramtisch! Ein sehr authentisch wirkender Krimi!

    Papa hat dich lieb
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. January 2014 um 11:29

    Eva ist außer sich, ihre beste Freundin Angelika ist spurlos verschwunden und die Polizei tut nichts. Als sie auch noch Angelikas Mofahelm bei der Klavierlehrerin findet, begibt sie sich selbst auf die Suche. Doch das, hätte sie besser nicht tun sollen, denn nun wird auch sie Opfer eines perfiden Plans. Der Täter will Genugtuung und dafür braucht er beide Schülerinnen... Verzweifelt begibt sich nun auch die Mutter von Eva Maike Berger zusammen mit einem PC-Freak auf die Suche nach den beiden und wird schon bald fündig. Sie kommt einem schrecklichen Familiendrama auf die Spur, der seinen Ursprung im Kindesalter des Täters findet ... Vorab möchte ich sagen, dass ich das Buch wirklich spannend als auch berührend fand. Bereits das Cover, wofür ein Kinderbild gewählt wurde, stimmt mich traurig und wütend. Man sieht dem Bild an, dass die Malerin schrecklich Qualen erleidet haben muss. Der Mann/Vater ganz in schwarz dargestellt mit etwas rot in der Lendengegend (!) und daneben ein blondes weinendes Mädchen, erscheint mir sehr authentisch und für das Thema sehr gut gewählt. Anfänglich schienen mir die beiden Erzählstränge so, als wären sie zwei Geschichten und ich dachte schon, wie passen die wohl zusammen. Erst im letzten Drittel wurde mir richtig bewusst, was beide Stränge miteinander zu tun haben. Bis dahin tappte ich im Dunkeln. Der Autor weiß wie man unerwartete Wendungen einbringt, so bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend. Die beiden Erzählstränge erzählen anfänglich zwei Geschichten, zum einen wird durch alte Kassettenmitschnitte aus der Vergangenheit des Mädchens Klara, der sexuelle Missbrauch durch den Vater geschildert. Diese Stellen (nur 4 mal im Buch) fand ich sehr mitreißend und authentisch. Der zweiten Erzählstrang beginnt mit Angelikas Verschwinden und erzählt davon wie ihre Freundin Eva sich auch die Suche macht. Die Handlungsstränge die im Verlaufe des Buches zusammenfinden, ergeben ein sehr interessantes und spannungserzeugendes Leseerlebnis. Zum einen war ich schockiert von Klaras Schilderungen und fand den zweiten Erzählstrang anfänglich eher etwas langatmig, da erst Angelika, dann auch noch Eva verschwinden. Zwar weiß man als Leser recht schnell, was es damit auf sich hat, ist aber umso verwunderter, dass weder die Polizei als auch noch die Eltern sich große Mühe geben die Kinder zu finden. Einzig die Mutter von Eva begibt sich wirklich auf die Suche wobei auch sie mir viel zu emotionslos/ruhig dargestellt wurde. Ich könnte in so einer Situation wohl weder Schlafen noch Essen noch an sonst was denken, aber gut. Die Figuren sind aber dennoch gut durchdacht, komplex und fügen sich auch gut in den Krimi ein. Die Geschichte selbst wirkt authentisch und könnte tatsächlich so oder so ähnlichen passiert sein. Als Leser wird man sehr überrascht sein, wer, letztendlich hier Opfer und wer Täter ist. Dabei hat mich vor allem beeindruckt, zu welchen Gedankengängen und Handlungen das Opfer bereit ist, um selbst, wenn auch auf ganz andere Weise Täter zu werden. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Gerd J. Merz hat einen spannenden Krimi geschaffen, welcher als Kernpunkt das sehr emotionale sowie schreckliche Thema Kindesmissbrauch beinhaltet. Für die Recherche hat er mehrere Jahre benötigt und ich denke, dass merkt man dem Buch auch an. Man merkt, dass der Autor durchaus zu wissen scheint, wovon er da schreibt. Dazu trägt bestimmt auch seine Tätigkeit als Berater am Opfertelefon des Weißen Rings. Ein sehr realistisch wirkender und auch wirklich lesenwerter, spannender  Krimi zum Thema Kindermissbrauch!

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  • Sehr Real und richtig dramatisch....

    Papa hat dich lieb
    Samy86

    Samy86

    19. January 2014 um 11:51

    Inhalt:Angelika ist in großer Sorge, da ihre 18 Jahre alte Freundin Eva spurlos von der Bildfläche verschwunden ist. Da Eva Volljährig ist und die Polizei trotz der auffälligen Verhaltensveränderung von Eva und des Auffindens ihres Mofahelmes nicht reagiert, begibt sie sich selbstständig an die Ermittlungsarbeit. Jedoch als auch Angelika verschwindet, schaltet sich die Kripo Alzey in das Geschehen ein... Während die Ermittlungen noch ganz am Anfang stehen, hat Angelikas Mutter Maike schon längst mit ihren Helfern einen entscheidenden Hinweis entdeckt. Jedoch ahnt diese nicht um die gefährlichen Konsequenzen ihrer Entdeckung. ?.. Meinung: Langsam aber sehr passend baut sich die Spannung rund um ein sehr heikles Thema unserer Gesellschaft auf und sehr schnell befindet man sich als Leser mitten drin in dem Szenario um Angst, Gewalt und Hoffnung. So regt der Inhalt des Buches sehr zum Nachdenken an, was dem Autor durch seine jahrelange Erfahrung am Opfertelefon des weißen Rings, sehr gut gelungen ist. Fazit: Sehr gelungener Krimi um ein Tabuthema unserer Gesellschaft, jedoch ist dieses in den Medien immer wieder sehr stark vertreten. Dem Autor ist die Thematik sehr gut gelungen und regt den Leser auch sehr zum nachdenken an. Durch seine jahrelange Erfahrung am Opfertelefon des weißen Ringes gelingt im ein sehr realitätsnaher Krimi der sehr zu empfehlen ist sich einmal durch zu lesen und damit auseinander zusetzen.

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  • Kindermissbrauch in einem spannenden Krimi - sehr aktuelles Thema!

    Papa hat dich lieb
    Wildpony

    Wildpony

    13. January 2014 um 17:06

    Papa hat dich lieb - Gerd J. MerzKurzbeschreibung Amazon: Als ihre Freundin Eva verschwindet, ist Angelika aufs Äußerste beunruhigt. Denn die 18-jährige Schülerin hatte sich in letzter Zeit verändert. Dann wird Evas Mofahelm vor dem Haus ihrer Klavierlehrerin gefunden. Und die Polizei tut nichts! So sieht es zumindest Angelika und macht sich gegen den Widerstand ihrer Mutter Maike Berger selbst auf die Suche. Als auch Angelika verschwindet, schaltet sich endlich auch die Alzeyer Kripo ein. In der Zwischenzeit jedoch hat Maike mithilfe von Evas Klavierlehrerin und einem EDV-Freak eine erste Spur gefunden. Dabei taucht sie in das Dunkel eines schrecklichen Familiengeheimnisses ein: sexueller Missbrauch. Maike ahnt nicht, dass sie damit nicht nur Angelikas Leben in Gefahr bringt … Mein Leseeindruck: Ein sehr brisantes Thema in einen sehr spannenden Krimi gepackt. Aber auch ein Thema das sehr nachdenklich macht.Die Hauptprotagonisten kommen dem Leser am Anfang sehr sympatisch rüber und erst langsam kristallisiert sich heraus, wer hier mehr in die Sache und das Verschwinden von zwei jungen Mädchen verstrickt ist.Denn ein sehr offensichtlicher Missbrauch der verschwundenen Eva wird als Hauptgrund für das Verschwinden vermutet. Aber es kommt noch viel schlimmer und der Leser wird spätestens im 2. Drittel das Buch nur ungern aus der Hand legen und immer weiter lesen wollen.Fazit: Ein Buch das nicht nur einen spannenden Krimi umfasst, sondern in die Tiefen des menschlichen Abgrunds mit eingreift. Sehr spannend geschrieben. Von mir würde es 4,5 Sterne geben.(Hier kann ich leider keine halben Sterne vergeben, daher 4 Sterne).Werde es gern weiter empfehlen!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    Wildpony

    Wildpony

    10. January 2014 um 07:23
    danzlmoidl schreibt Tja, dann müssen wir uns reinhängen :D Ich hoffe mal, dass meine Amazon-Bestellung bald kommt, da sind dann zwei neue dabei :) Dann kann ich auch endlich einen Beitrag zum Erfolg leisten.

    Ich hab auch zwei neue gekauft und werde mich nach Erhalt sofort drauf stürzen :-) Eines weiteres lese ich bereits gerade: Papa hat dich lieb Ich hoffe es zählt auch, denn im Buch steht nur als ...

  • heftige, aber interessante Thematik und super Spannung

    Papa hat dich lieb
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    Papa hat dich lieb von Gerd J. Merz (Krimi, 2013) - heftige, aber interessante Thematik und superspannend - Dieses war der erste Krimi des Autors für mich, der mir vorher gar kein Begriff war. Dieses Buch war ein echter Glücksgriff, auch wenn mich das Cover in einer Buchhandlung mit Sicherheit nicht dazu bewegt hätte, es in die Hand zu nehmen. Man muss allerdings den Hintergrund der Thematik kennen, um zu verstehen, dass es hervorragend dazu passt und tatsächlich von einem Kind gemalt wurde. Die Thematik handelt nämlich von Kindesmissbrauch, eine sehr heftige, aber sehr interessante Thematik, einfach weil sie nicht so ausgelutscht ist, da viele Krimis immer und immer wieder von Prostitution oder anderen Themen handeln, die man schon hundertfach gelesen hat. Der Aufbau der Story ist so, dass sie zum einen aus Aufnahmen besteht, die von einer Person handeln, wo man erst zum Ende hin erfährt, um wen es sich handelt und die zwischen den 1970 und 1990er Jahren spielen, sowie einem anderen Handlungsstrang, der 2012 spielt. Zum Ende hin laufen diese beiden Fäden zusammen und ergeben somit ein höchst interessantes, in psychologische Gefilde fließendes Ganzes. Für mich waren allein schon diese Aufnahmen, die zwischen die Kapitel gestreut wurden schön höchst interessant und spannend, so dass es fast klar war, dass ich dieses Buch sehr schnell beenden würde. Spannungsmäßig entwickelt sich der Krimi gerade zum Ende zur Höchstform, so dass ich das Buch nur schwer zur Seite legen konnte, so sehr hatte es mich eingenommen. Lediglich eine Kleinigkeit ganz am Ende ließ mich ein wenig unzufrieden zurück, da sie nicht ganz für mein Empfinden so in der Form da reinpasste. Fazit: Eine höchst interessante, wenn auch verstörende Thematik, sowie Spannung pur machen diesen Krimi zu einem wahren Lesegenuss, der nachhaltig anhält und für Diskussionsstoff sorgt. Für mich ganz klar eine Leseempfehlung. Note: 1-

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  • Papa hat dich lieb

    Papa hat dich lieb
    Anastasia7

    Anastasia7

    09. January 2014 um 09:47

    Das Buch beginnt gleich sehr rasant mit der Kassetten-Aufzeichnung aus dem Jahr 1991. Darauf berichtet die junge Frau Klara Feulner von den traumatischen Ereignissen aus ihrer Kindheit. Bereits im Alter von 5 Jahren fing der sexuelle Missbrauch durch ihren Vater an. Klara hat ihrem Vater vertraut und wusste nicht, dass es falsch ist, was er mit ihr machte. Mit Geschenken und Drohungen hat er Klara dazu gebracht, den Mund zu halten. Die Mutter flüchtet sich hilflos in die Alkoholsucht und leidet an Depressionen. Viele Jahre musste Klara dieses Martyrium erleiden ohne Hilfe zu bekommen. Trost findet sie ausschließlich in ihrer Liebe zur Musik. Immer öfter flüchtet sie sich gedanklich in eine andere Welt. Durch den Inzest ist Klara sozial zurückgeblieben, fühlt sich unfähig, auch nur die kleinsten Dinge außerhalb ihres Zuhauses selbständig zu tun. In der Schule ist und bleibt sie eine Außenseiterin, die sich immer abseits hält. Mit 17 lernt sie Alexander kennen und verliebt sich. Als ihr Vater hinter die Beziehung der beiden kommt, bedroht er Alexander, schleift seine Tochter nach Hause und vergewaltigt sie dort brutal. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist super gewählt. Die Gegenwarts-kapitel spielen in Alzey und erzählen von Mutter Maike Berger und ihrer 17-jährigen Tochter Angelika. Die Freundin Eva kapselt sich immer mehr ab und will nicht über das Warum reden. Dann verschwindet Eva spurlos und die Polizei unternimmt nichts. Deshalb machen Angelika und ihre Mutter sich selbst auf die Suche nach Angelikas Freundin. Dabei geraten sie immer tiefer in die Ereignisse und erfahren schockierende Dinge. Hat Evas Vater Bertram etwas mit dem Verschwinden seiner Tochter zu tun? Plötzlich ist auch Angelika nicht mehr aufzufinden. Jedes kleine Kind will doch einfach nur geliebt werden und denkt, dass seine Eltern alles wüssten und vertraut ihnen. Es ist kein reiner Kriminalroman. Aber es gibt viele Rätsel und Ungereimtheiten, die sich erst nach und nach aufklären, manches Mal zur Überraschung des Lesers. Der Autor Gerd J. Merz springt gekonnt zwischen dem Heute und der Vergangenheit hin und her, so dass es kein Problem ist, beiden Handlungssträngen zu folgen. Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Der Leser fragt sich, ob und wie Vergangenheit und Gegenwart in Verbindung stehen. Das Cover weist eindeutig auf das Thema dieses Kriminalromanes hin. Es ist sehr gut gewählt mit der Strichmännchen-Zeichung von einem bösen, großen, schwarzen Mann und einem kleinen, blonden, weinenden Mädchen. Der Titel in Verbindung mit der Buchgestaltung macht schon einen sehr bedrückenden Eindruck. Natürlich ist es ein sehr schwieriges Thema, welches der Autor hier aufgenommen hat. Umso mehr Respekt für Gerd J. Merz, dass er sich intensiv mit diesem Tabu Kindesmissbrauch auseinandersetzt und es anspricht. Dieses Buch regt zum Nachdenken über unsere Gesellschaft an und rüttelt wach. Es gibt schlimme Dinge in der Welt, vor denen wir nicht die Augen verschließen dürfen. Diese Geschichte ist absolut genial aufgebaut, so dass man sich auch als psychologisch nicht bewanderter Leser in alle Situationen und Personen hineinversetzen kann. Sie weist sehr eindrücklich auf das schwerwiegende Thema des sexuellen Missbrauchs bei Kindern hin. Jeder vernünftige Mensch sollte sich darüber Gedanken machen und aufmerksamer seine Umgebung beobachten. Natürlich ist es sehr schwierig, dies Thema bei Verdacht anzusprechen, aber besonders missbrauchte Kinder benötigen Hilfe von außen, da sie nicht alleine aus dieser Situation kommen. Ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass ich zukünftig einfühlsamer in vielen Lebensbereichen sein will. Das Buch hat mich auf jeden Fall etwas wacher gemacht und ist geeignet für jeden, der nicht die Augen vor den schlimmen Dingen der Welt verschließen will und offen auf solche Probleme hinweist. Ich bin absolut begeistert von diesem Krimi. Ich lese bestimmt noch mehr Bücher von Gerd J. Merz, da mir sein Schreibstil sehr gut gefällt.

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  • Der trügerische Schein heiler Familien..

    Papa hat dich lieb
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    08. January 2014 um 15:44

    Angelika macht sich große Sorgen um ihre Freundin Eva. Die 18 Jährige hat sich in letzter Zeit verändert, ist sehr verschlossen geworden - und jetzt ist sie auch noch spurlos verschwunden. Die Polizei nimmt ihre Sorgen nicht ernst, Eva ist volljährig und zunächst gibt es keinen Hinweis darauf, dass sie sich in Gefahr befindet. Angelika ermittelt auf eigene Gefahr und verschwindet schließlich selbst. Maike, Angelikas Mutter, und die Kripo setzen nun endlich alle Hebel in Bewegung, um Angelika und Eva wieder zu finden.. Das Mutter - Tochter - Gespann in diesem Krimi hat mich sofort angesprochen. Die Gespräche, Konflikte und auch die harmonischen Momente zwischen den beiden wirken authentisch und echt, auch einzeln sind beide Protagonisten gut gelungen. Beide haben ihren eigenen Kopf und manchmal ein loses Mundwerk, so bleibt auch bei diesem sehr ernsten Thema das Schmunzeln an manchen Stellen nicht aus. Auch wenn Maikes Freund CC eigentlich nur eine Randfigur ist, hat er in meiner Rezension eine Erwähnung verdient, denn auch dieser Charakter ist Gerd J. Merz außerordentlich gut gelungen. Das heikle Thema der Kindesmisshandlung hat der Autor gut umgesetzt. Man kann den Schrecken, den die Opfer solcher Taten fühlen - und das oft lebenslang - gut nachvollziehen. Gerd J. Merz verschweigt nichts und geht dennoch auf eine sehr sensible Art und Weise mit der schwierigen Thematik um. Das Buch lässt sich flüssig lesen, dennoch hatte ich auch den ersten Seiten meine Probleme, mich in die Geschichte einzufinden. Der Autor konnte mich nicht mitreißen und Spannung baute sich erst im zweiten Drittel auf. Dafür gibt es von mir das erste Sternchen Abzug. Den zweiten Abzug gibt es für die Vorhersehbarkeit der Geschichte. Ab etwa der Hälfte des Buches wusste ich einigermaßen, was genau gespielt wird. Sicher, die Hintergründe waren noch schleierhaft, dennoch hat sich mir das Grundgerüst sehr schnell erschlossen. Der Spannung tat das zwar keinen Abbruch, aber ein Krimi muss mich etwas länger bei der Stange halten und im Dunkeln tappen lassen, um mich wirklich zu begeistern. Alles in allem ein gelungener Krimi mit leichten Schwachstellen um ein wichtiges Thema, das leider viel zu selten offen behandelt wird.

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  • Heikle Thematik verpackt in teils vorhersehbarem Krimi

    Papa hat dich lieb
    DaniB83

    DaniB83

    30. December 2013 um 11:12

    Vorgeplänkel Zuerst einmal möchte ich dem Leinpfad-Verlag und LovelyBooks für die Zurverfügungstellung dieses Rezensionsexemplars danken. Auf dem Cover sieht man eine Kinderzeichnung, die laut Autor Gerd J. Merz tatsächlich von einem Kind angefertigt wurde. Auch wenn ich den Einband für gelungen empfinde, hätte mich das Buch im Buchladen wahrscheinlich nicht angesprungen, aber spätestens beim Lesen des Klappentextes kann man sich mehr unter diesem Werk vorstellen. Der Klappentext (abgeschrieben vom Buchrücken ;-)) Als ihre Freundin Eva verschwindet, ist Angelika aufs Äußerste beunruhigt. Denn die 18-jährige Schülerin hatte sich in letzter Zeit verändert. Dann wird Evas Mofahelm vor dem Haus ihrer Klavierlehrerin gefunden. Und die Polizei tut nichts! So sieht es zumindest Angelika und macht sich gegen den Widerstand ihrer Mutter Maike Berger selbst auf die Suche. Als auch Angelika verschwindet, schaltet sie endlich auch die Alzeyer Kripo ein. In der Zwischenzeit jedoch hat Maike mit Hilfe von Evas Klavierlehrerin und einem EDV-Freak eine erste Spur gefunden. Dabei taucht sie in das Dunkel eines schrecklichen Familiengeheimnisses ein: sexueller Missbrauch. Maike ahnt nicht, dass sie damit nicht nur Angelikas Leben in Gefahr bringt ... Der Inhalt Der Klappentext gibt den Inhalt eigentlich ganz schön wieder, auch wenn der Zeitpunkt des Einschaltens der Kripo schon früher stattfindet. Die Personen, die vorkommen, werde ich hier allerdings noch vorstellen: Die wichtigsten Handlungsfiguren Angelika Berger: Ist die fürsorgliche Freundin von Eva und Tochter von Maike Berger. Sie nimmt gerne die Sachen selbst in die Hand, auch wenn es dann für sie gefährlich werden kann. Außerdem ist sie in einen Typen von der Rettung verknallt. Maike Berger: Die Mutter von Angelika, die es nicht übers Herz bringt, ihrer Tochter die wahren Gründe für die Scheidung von ihrem Mann darzulegen. Der ist übrigens auf La Gomera gelandet. Maike ist es, die schlussendlich mit der Kripo Kontakt aufnimmt und Gefallen an dem Kriminalpolizisten Ad Breuer findet. Ad Breuer: Kriminalbeamter, der manchmal etwas hart wirkt, aber im Grunde genommen ein weicher und angenehmer Kerl ist. CC: Der beste Freund von Maike, verliebt sich dann in die Klavierlehrerin Dorothea (Doro) Bellmann und hilft den beiden Damen bei der Suche nach Eva und Angelika, da er ein EDV-Genie ist. Dorothea Bellmann: Die Klavierlehrerin von Eva. Bei ihr zu Hause wird auch Evas Mofahelm gefunden. Sie hat keine Freunde und versucht, in Maike jemanden zum Quatschen zu finden. Eva Hinze: Sie ist die Klassenkameradin und beste Freundin von Angelika und verschwindet schon zu Beginn des Buches. Was ihr geschehen ist, erfahren wir erst sehr spät. Die Hinzes: Herr und Frau Hinze, die Eltern von Eva, verhalten sich irgendwie eigenartig, vor allem der Vater von Eva scheint etwas zu verbergen. Klara: Sie ist die Sprecherin der Audiokassetten, die vor Jahren aufgenommen wurden und den sexuellen Missbrauch ihres Vaters an ihr schildern. Eigene Meinung Die ersten Seiten lesen sich schnell und flüssig, vor allem der Teil mit den Auszügen aus der Audiokassette. Das fesselt einen schon ziemlich, da die Thematik um den sexuellen Missbrauch sehr heikel ist. Der Autor Gerd J. Merz nimmt kein Blatt vor den Mund und weiß, worum es geht. Er ist nämlich auch Berater am Opfertelefon des Weißen Rings. Neben dem Erzählstrang mit den Audiokassetten, der nur aus wenigen Seiten besteht und vier Mal im gesamten Roman vorkommt, existiert die Hauptgeschichte rund um Eva, Angelika und Maike. Bis etwa zur Mitte des Buches hat der Leser keinen blassen Schimmer, wer hier der Übeltäter sein könnte, doch die Figur von Dorothea (Klavierlehrerin) ist recht auffällig und man fragt sich, was dahinter steckt. Das Ende ist leider nicht ganz so gelungen, denn die erwarteten und vorhersehbaren Handlungen sind eingetreten und der Ausgang der Geschichte ist einem Happy End ganz nahe, obwohl Opfer gefordert wurden. Insgesamt ein durchschnittliches Werk mit einer heiklen Thematik, die aber vom Autor mit Bravour umgesetzt wurde. Viele Passagen sind durchaus spannend, aber leider ist zu viel vorhersehbar, was dann für Enttäuschung am Ende sorgen kann. Eine Kaufempfehlung spreche ich für Krimifans aus, die gerne miträtseln, wer der Täter ist oder wie der Tathergang gewesen sein könnte, denn diese LeserInnen werden durch ihre kriminalistischen Fähigkeiten mit dem vorhergesagten Ende belohnt. Wer bis zum Schluss die Spannung haben will, für den ist es eher nichts. Ich gehöre zur zweiten Gattung und überflog die letzten Seiten nur mehr ... Hinweis: Dieser Bericht ist auch auf ciao.de erschienen

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