Gerd Koenen Das rote Jahrzehnt

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Inhaltsangabe zu „Das rote Jahrzehnt“ von Gerd Koenen

Das "rote Jahrzehnt" begann in der Bundesrepublik mit den Schüssen in Westberlin am 2. Juni 1967 und endete mit Schüssen in Stammheim und der Ermordung Schleyers im "deutschen Herbst" 1977. Das sind die Eckdaten dieser erstmalig zusammenhängend beschriebenen Generationengeschichte. Jetzt, da die "68er" an der Macht sind, für Jüngere wie für Ältere eine aufschlußreiche Lektüre.

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  • Rezension zu "Das rote Jahrzehnt" von Gerd Koenen

    Das rote Jahrzehnt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2007 um 11:01

    Ich habe dieses Buch sehr interessant gefunden. Man merkt, hier schreibt jemand, der sich auskennt. Gerd Koenen ist Zeitgenosse. Er hat selber an der Studentenbewegung teilgenommen. Es ist jedoch kein Rechtfertigungsbuch geworden, sondern ein sehr gut lesbarer und interessanter Bericht über die Studentenbewegung und ihre Auswirkungen.

  • Rezension zu "Das rote Jahrzehnt" von Gerd Koenen

    Das rote Jahrzehnt
    abschaffel

    abschaffel

    28. January 2007 um 23:56

    als wir, die "nachgeborene generation", uns 1980 zur anti-startbahn-west-demo am frankfurter flughafen versammelten, begrüßten uns begeistert ältere langhaarige mit erhobener faust. zu ihrer enttäuschung schüttelten wir wütend unsere erhobene faust zurück: schon wenige jahre nach der "kulturrevolution" waren die zeichen der 68er nicht mehr lesbar. diese semantische isolation der studentenbewegung ist nur ein thema gerd koenens, der mit analytischer scharfsicht die folgenreichste bewegung nach '45 strukturalistisch und vor allem psychologisch reflektiert aufarbeitet. aus der innensicht des mitkombattanten wird dabei nicht nur das spezifische wesen der auf- und umbruchsgeneration nachgezeichnet, sondern auch der historische kontext zur klärung der heute schwierig nachvollziehbaren haltung der 68er deutlich gemacht. Dennoch hätte gerade dieser teil mit mehr nachhaltigkeit verarbeitet werden müssen, damit der uneingeweihte leser eine historisch ausgewogene bewertung der ereignisse erhält. so aber entpuppt sich die analyse zu sehr als eine scharfe abrechnung und selbstkritik, die zuweilen über das ziel hinausschießt und zur narzisstischen selbstkasteiung gerät. für kenner der epoche und für träger der studentenbewegung ist koenens werk unentbehrlich, für alle anderen empfiehlt sich eine vorausgehende beschäftigung mit der geschichte der brd nach '45. den besonderen wert des buches machen aber kapitel aus, die sich mit der deutschen vergangenheitsbewältigung beschäftigen, da sie einen wichtigen beitrag zur psychologischen genese der deutschen nachkriegsgesellschaft liefern.

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