Gerd Lüdemann

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Autor von Der echte Jesus, Wer war Jesus? und weiteren Büchern.

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Gerd LüdemannWas mit Jesus wirklich geschah
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Was mit Jesus wirklich geschah
Was mit Jesus wirklich geschah
 (1)
Erschienen am 01.01.1995
Gerd LüdemannWer war Jesus?
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Wer war Jesus?
Wer war Jesus?
 (1)
Erschienen am 08.03.2011
Gerd LüdemannDer echte Jesus
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Der echte Jesus
Der echte Jesus
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Erschienen am 01.10.2013
Gerd LüdemannDie Auferweckung Jesu von den Toten
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Die Auferweckung Jesu von den Toten
Die Auferweckung Jesu von den Toten
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Erschienen am 01.09.2002
Gerd LüdemannJungfrauengeburt?
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Jungfrauengeburt?
Jungfrauengeburt?
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Erschienen am 30.09.2008
Gerd LüdemannPaulus, der Gründer des Christentums
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Paulus, der Gründer des Christentums
Paulus, der Gründer des Christentums
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Erschienen am 11.08.2014
Gerd LüdemannDie ersten drei Jahre Christentum
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Die ersten drei Jahre Christentum
Die ersten drei Jahre Christentum
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Erschienen am 16.09.2009
Gerd LüdemannAltes Testament und christliche Kirche
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Altes Testament und christliche Kirche
Altes Testament und christliche Kirche
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Erschienen am 19.08.2014

Neue Rezensionen zu Gerd Lüdemann

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Rezension zu "Was mit Jesus wirklich geschah" von Gerd Lüdemann

Rezension zu "Was mit Jesus wirklich geschah" von Gerd Lüdemann
Sokratesvor 7 Jahren

Munitiös anhand von Bibelstellen und Bibelauslegung gelingt es Gerd Lüdemann nachzuweisen, dass die Vorstellung von einer "Auferstehung" Jesu, also dem Ostererlebnis, das Ergebnis einer Vision war, die lediglich im Bereich des Psychologischen interpretiert werden muss. Sie ist - historisch gesehen - bei den Jüngern, sprich den Überlebenden Jesu, anzusiedeln und wurde erst später "hinzugedichtet". Sie war insoweit eine Form der Verarbeitung eines Traumas, nämlich des Verlustes des religiösen Führers. Und Lüdemann erklärt auch überzeugend, dass es für die christliche Lehre des Auferstehungsereignisses nicht bedarf, dass das Christentum auch ohne diese Erfahrung eine überzeugende Botschaft in sich trägt. -- Das Buch arbeitet sehr eng und zu gut zwei Dritteln mit Bibelzitaten; es ist insoweit für denjenigen hervorragend geeignet, der sich fachlich fundiert mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, nicht jedoch für den fachlichen Laien.

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Rezension zu "Wer war Jesus?" von Gerd Lüdemann

Rezension zu "Wer war Jesus?" von Gerd Lüdemann
WinfriedStanzickvor 8 Jahren

Im ersten Hinsehen denkt man, nun hat Gerd Lüdemann ein eigenes Jesusbuch geschrieben, so wie es viele große Neutestamentler getan haben. Bei näherem Hinsehen allerdings entpuppt sich das neue Buch des Kirchen- und Theologiekritikers als eine Sammlung von verschiedenen kurzen Artikeln, die er in den vergangenen Jahren an den unterschiedlichsten Stellen in kritisch-kirchlichen und in Medien wie Spiele online oder Die Welt veröffentlicht hat.

Immer wieder kreisen seine Aufsätze, die oft einen konkreten Anlass haben, etwa das Jesus Buch von Papst Benedikt oder das Calvin-Jahr des EKD um die Frage nach Jesus von Nazareth. Und immer wieder bringt er seine Kritik an den Kirchen vor, dass sie sich in ihrer Verkündigung und vor allen in ihren Machtansprüchen auf einen mythischen Jesus gründen, der mit dem historischen Jesus nichts zu tun habe.

Immer wieder verweist er auch am Ende der Aufsätze auf seine eigenen Bücher, die er in großer Zahl veröffentlicht hat und die allesamt die neutestamentliche Botschaft, ihre Wundererzählungen und vor allen Dingen die sich daraus historisch entwickelnde Kirchenbildung kritisiert.

Seine frühen Veröffentlichungen, als er noch als Professor für Neues Testament unter anderem junge Pfarrerinnen und Pfarrer ausbildete , erwähnt er nicht mehr. Denn seit seinem im Jahr 1998 veröffentlichten Buch Der große Betrug. Und was Jesus wirklich sagte und tat. Hat er sich vom christlichen Glauben abgewendet und zu einem regelrechten Ankläger desselben verwandelt. In diesem Buch von 1998 unternahm er eine „Analyse sämtlicher überlieferter Jesusworte und -taten“ in den vier kanonischen Evangelien und im Thomasevangelium, um festzustellen, welche davon vom historischen Jesus von Nazaret stammten und welche ihm nachträglich zugeschrieben worden seien.[1]
Aufgrund seiner eigenen Kriterien für echte und unechte Jesusworte kam er zu dem als „empirisch“ bezeichneten Ergebnis, dass nur ein kleiner Bestand von etwa fünf Prozent der gesamten Jesusüberlieferung auf Jesus selbst zurückgehe. Dieses Ergebnis verband er mit dem Urteil, schon das Urchristentum habe begonnen, Jesu Worte und Taten „zu verfälschen und übermalen“ und sich „Jesus so zurechtgemacht, wie er ihren Wünschen und Interessen entsprach und wie er ihnen im Kampf gegen Abweichler und Andersgläubige am nützlichsten zu sein schien.“
Auf diese Thesen wird in den hier vorliegenden Aufsätzen immer wieder Bezug genommen, sodass interessierte Leser hier eine gute Einführung in das Denken von Gerd Lüdemann finden können.

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