Gerd Lüdemann Wer war Jesus?

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Inhaltsangabe zu „Wer war Jesus?“ von Gerd Lüdemann

Die Frage nach dem historischen Jesus hat nicht nur theologische Konsequenzen, sondern auch politische. In knappen Interventionen geht Gerd Lüdemann dieser Dimension seines Wissensgebiets nach.

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  • Rezension zu "Wer war Jesus?" von Gerd Lüdemann

    Wer war Jesus?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. April 2011 um 12:55

    Im ersten Hinsehen denkt man, nun hat Gerd Lüdemann ein eigenes Jesusbuch geschrieben, so wie es viele große Neutestamentler getan haben. Bei näherem Hinsehen allerdings entpuppt sich das neue Buch des Kirchen- und Theologiekritikers als eine Sammlung von verschiedenen kurzen Artikeln, die er in den vergangenen Jahren an den unterschiedlichsten Stellen in kritisch-kirchlichen und in Medien wie Spiele online oder Die Welt veröffentlicht hat. Immer wieder kreisen seine Aufsätze, die oft einen konkreten Anlass haben, etwa das Jesus Buch von Papst Benedikt oder das Calvin-Jahr des EKD um die Frage nach Jesus von Nazareth. Und immer wieder bringt er seine Kritik an den Kirchen vor, dass sie sich in ihrer Verkündigung und vor allen in ihren Machtansprüchen auf einen mythischen Jesus gründen, der mit dem historischen Jesus nichts zu tun habe. Immer wieder verweist er auch am Ende der Aufsätze auf seine eigenen Bücher, die er in großer Zahl veröffentlicht hat und die allesamt die neutestamentliche Botschaft, ihre Wundererzählungen und vor allen Dingen die sich daraus historisch entwickelnde Kirchenbildung kritisiert. Seine frühen Veröffentlichungen, als er noch als Professor für Neues Testament unter anderem junge Pfarrerinnen und Pfarrer ausbildete , erwähnt er nicht mehr. Denn seit seinem im Jahr 1998 veröffentlichten Buch Der große Betrug. Und was Jesus wirklich sagte und tat. Hat er sich vom christlichen Glauben abgewendet und zu einem regelrechten Ankläger desselben verwandelt. In diesem Buch von 1998 unternahm er eine „Analyse sämtlicher überlieferter Jesusworte und -taten“ in den vier kanonischen Evangelien und im Thomasevangelium, um festzustellen, welche davon vom historischen Jesus von Nazaret stammten und welche ihm nachträglich zugeschrieben worden seien.[1] Aufgrund seiner eigenen Kriterien für echte und unechte Jesusworte kam er zu dem als „empirisch“ bezeichneten Ergebnis, dass nur ein kleiner Bestand von etwa fünf Prozent der gesamten Jesusüberlieferung auf Jesus selbst zurückgehe. Dieses Ergebnis verband er mit dem Urteil, schon das Urchristentum habe begonnen, Jesu Worte und Taten „zu verfälschen und übermalen“ und sich „Jesus so zurechtgemacht, wie er ihren Wünschen und Interessen entsprach und wie er ihnen im Kampf gegen Abweichler und Andersgläubige am nützlichsten zu sein schien.“ Auf diese Thesen wird in den hier vorliegenden Aufsätzen immer wieder Bezug genommen, sodass interessierte Leser hier eine gute Einführung in das Denken von Gerd Lüdemann finden können.

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