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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 1 Jahr

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Liebe LovelyBooks-Freunde,

wer hat Lust an einer Leserunde zu "Wir schaffen das - aber so nicht", dem Buch des erfahrenen Journalisten Gerd Pfitzenmaier zur Flüchtlingskrise und deren Folgen, teilzunehmen und Rezensionen zu schreiben?

Inhalt des Buches:

Politik und Medien in Deutschland haben viel zu lange die Augen zugemacht: Seit Jahren war klar, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis eine Krise über Deutschland und Europa hereinbrechen würde. Islamistische Terroranschläge verbreiten nicht nur hierzulande Angst und Schrecken.
Wer sich jetzt vom Flüchtlingsstrom überrascht zeigt, der seit Sommer 2015 bei uns ankommt, ist ein Heuchler. Die Reaktion der Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft auf die Flüchtlingskrise ist mehr als fragwürdig. Das widersprüchliche Agieren der Politik löst das humanitäre Problem nicht. Es schürt Unsicherheit und Unmut, die Gesellschaft spaltet sich in Gutmenschen und Wutbürger.
Gert Pfitzenmaier zeigt auf, wie dem Flüchtlingsstrom, den damit verbundenen Problemen und der Spaltung der Gesellschaft zu begegnen ist. Das Buch gibt Antworten auf Fragen wie:

  • Wie konnte es zur Flüchtlingskrise kommen?
  • Was macht die Krise mit Deutschland und seinen Bürgern?
  • Wer profitiert von der Krise?
  • Warum sind Terror, Gewalt und Hass keine Lösung?
  • Was muss sich ändern, damit sich die Lage in Deutschland nicht noch weiter verschärft?

Wir stellen 15 Exemplare (Taschenbuch oder E-Book) von "Wir schaffen das - aber so nicht" zur Verfügung. Mitarbeiter unseres Verlages werden an der Leserunde teilnehmen und Fragen beantworten.


Wer sich für das Buch interessiert, meldet sich bitte bis zum 17. April und darf gerne folgende Frage beantworten:


Wie kann man die Flüchtlingskrise und die Spaltung der Gesellschaft eindämmen?


Wir sind gespannt auf eure Beiträge und freuen uns auf die Leserunde!


Euer CBX Verlag

Autor: Gerd Pfitzenmaier
Buch: Wir schaffen das - aber so nicht
2 Fotos

Jungenmama

vor 1 Jahr

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"Wie kann man die Flüchtlingskrise und die Spaltung der Gesellschaft eindämmen?"

Ja, dass ist eine gute Frage, die derzeit für viel Aufregung und so manche Überlegung sorgt. Eine Lösung kann ich leider nicht bieten und erhoffe mir Ansätze in dem Buch.
Der Klappentext macht mich sehr Neugierig, daher möchte ich mich bewerben, denn ich setze derzeit (aus Mangel an Möglichkeiten zu obiger Frage) in meinem Umfeld um Inklusion mit dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe und gemeinsame Aktivitäten für ein gutes Miteinander!"

CindyAB

vor 1 Jahr

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Wie kann man die Flüchtlingskrise und die Spaltung der Gesellschaft eindämmen?

Wichtig ist das man niemnand vergisst, so entsteht kein Gefühl von Benachteiligung.

Ich bin gespannt auf die Ideen aus dem Buch und würde mich sehr freuen bei der Leserunde dabei zu sein.

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Edelstella

vor 1 Jahr

3.4 Krieg ist keine Lösung
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Diana182 schreibt:
Sehr gut in Worte gefasst....ich denke genau so!!!! Saß heute allerdings 2 Stunden mit meinem Sohn beim Kinderarzt und musste einmal wieder sehen: Die Realität sieht bei manchen Eltern leider ganz anders aus...entweder es wird gebrüllt oder ganz und gar ignoriert und mit dem Handy gespielt...

Klärende Gespräche mit Respekt in Augenhöhe und mit Wertschätzung, egal ob bei Kindern, beim Partner, auf Demonstrationen. Schreien, Hass und Schlagen sind ein Zeichen der Schwäche und der Dummheit.

Edelstella

vor 1 Jahr

3.5 Integration ernsthaft angehen
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Antek schreibt:
Klar braucht man Freiwillige und ehrenamtlicher Helfer, ohne das würde es ja auch in anderen Bereichen arm um unsere Gesellschaft aussehen. Dass Flüchtlinge die ersten Monate Residenzpflicht haben, nicht arbeiten dürfen, finde ich als Unding. Wenn sich die Chance bietet dann sollte es doch erlaubt sein, diese zu ergreifen. Erfolgreiche Integration geht uns alle an, das sehe ich auch so. Ich hätte mir hier vielleicht noch mehr konkrete Vorschläge gewünscht.

Ich finde auch, dass Flüchtlinge ganz schnell die Möglichkeit haben sollten, die Sprache zu erlernen und dann, wenn sich die Chance zur Arbeit ergibt, zurgreifen dürfen mit einem schnelleren Verfahren.

Kilian Kleinschmidt wird als Vorbild für die Integration im 100.000 Menschen großen Lager an der jord./syrischen Grenze genannt. Ich finde seine Art mit den Menschen umzugehen, hervorragend. Er setzte auf Individualität statt auf Konformität, er beförderte Unternehmergeist statt Almosenmentalität. Er hat gezeigt, wie Integration geht. Allerdings kann ich nicht meckern, bei uns in Hamm gibt es jeden Tag Fortschritte, weil unser Oberbürgermeister voll hinter der Flüchtlingsintegration steht. Er nimmt die Hammer Bürger mit und sorgt für Informationen auf beiden Seiten. Dazu sind viele Ehrenamtliche engagiert.

Edelstella

vor 1 Jahr

3.5 Integration ernsthaft angehen

Jungenmama schreibt:
Das ist auch mein Problem, weshalb ich gerade eine Lesepause einlege. Nur Meckern (auch hier im Buch) hilft nicht. Anpacken schon eher... Ich helfe lieber statt nur Negatives zu lesen und gerade hatten wir ein tolles Begegnungsfest organisiert, dass die Integration im Ort sicherlich einen Schritt weiter gebracht hat!

Ich musste auch öfter eine Pause einlegen, weil mich die Thematik so betroffen macht. So viel Leid, so viel Gier, so viele Mißverständnisse, Vorurteile, aber auch Hilfsbereitschaft. Eine Berg- und Talfahrt der Emotionen, weil es so ernst ist und es hier um traumatisierte Kriegsflüchtlinge geht. Dann wieder um zu kurz gekommene Bürger bei uns, die voller Angst oder Hass oder Unwissen usw. sind. Dann Machtmenschen,die das ausnutzen, Politiker die rumeiern, Informationen, die einmal so, einmal anders sind. Aber auch Vorbilder, tolle Ehrenamtliche, .....nicht einfach!

Edelstella

vor 1 Jahr

4.1 Recht gewähren

Antek schreibt:
Dass das Asylrecht im GG verankert ist finde ich wichtig. In wie weit das untergraben wird, da bin ich zu wenig mit der Materie vertraut um das zu beurteilen. Ich finde aber schon, dass die Flüchtlinge, die dauerhaft bei uns bleiben wollen auch nach unseren Gesetzen leben wollen müssen.

Ich kenn mich da auch nicht besonders aus, habe nur so viel verstanden, dass man das Gesetzt schützen muss, um noch mehr Aushöhlung zu vermeiden. Ich glaube, dass man jetzt Länder wie Afghanistan, Morokko etc. als sichere Herkunftsländer erklärt ist auch nicht so ganz die Lösung, da vor allem Afghanistan alles andere als sicher ist und so nur kurzfristige Lösungen hervorgezaubert werden.

Die neuen Mitbürger haben die gleichen Pflichten wie wir alle gegenüber dem Grundgesetz, das sehe ich auch so.

Edelstella

vor 1 Jahr

4.2 Der Radikalisierung die Basis entziehen

Antek schreibt:
Wenn man weiß, dass muslimische Extremisten den Ankommenden Besuche abstatten, warum kann man das nicht verhindern???? Mir ist auch klar, dass eingepfercht in einem solchen Erstaufnahmelager, nichts arbeiten dürfen mürbe machen muss und da muss unbedingt etwas dagegen getan werden, richtig gut gefällt mir die Idee mit den eigenen Läden in dem einen Lager. Essensausgabe, ... Arbeiten, die die Flüchtlinge bestimmt auch gerne übernehmen würden, würden sich doch bestimmt finden lassen. Es gibt doch nichts Schlimmeres als nur herum sitzen und sich nutzlos fühlen. Die Verhinderung der Radikalisierung eines nennenswerten Teils unserer Gesellschaft ist für mich persönlich ein super wichtiges Ziel. Das ist nämlich genau das was mir am Allermeisten Angst macht. Nicht, dass Deutschland mit der Zahl der Flüchtlinge überfordert sein könnte, nein, dass die Stimmung überschwappt davor habe ich Angst.

Ja, mir macht alles was extrem ist Angst. Die Wutbürger, Pegida und Co. , die Salafisten, die traumatisierten Flüchtlinge, die nicht richtig integriert werden und in die Fänge der Menschenfischer geraten. Das war ja auch was am Anfang des Buches stand. Das wäre das Ziel des IS: die Bevölkerung spalten, so ist sie angreifbarer. Wir sollten uns schnellstens wieder zusammenraufen, wir alle im Freundes und Bekanntenkreis, in den Bundesländern, im Land, in Europa und die Situation als Chance sehen.

Edelstella

vor 1 Jahr

4.3 Integration vorantreiben

Antek schreibt:
Mannheim von 1649 als Vorbild, finde ich etwas weit hergeholt. Klar ein tolles Beispiel das das funktioniert und alle davon profitieren können, wenn sie offen sind. Aber da gab es keine IS, kein Internet, keine solche Profitgier,.... Den Flüchtlingen keine Pflichten auferlegen, da muss ich bei dem Deutschkurs ganz klar mein Veto einlegen. Ich bin schon der Meinung, dass zumindest Grundkenntnisse unserer Sprache, so dass sie sich im Alltag zurecht finden eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Integration ist. Ohne das geht es meiner Meinung nach nicht. Ich finde auch, dass sie unsere Regeln, Gesetze und Werte auf jeden Fall zumindest kennen müssen. Die Mischung bereichert Deutschland, das sehe ich auch so und Deutschland kann wachsen.

Ja, nur durch gutes Deutsch können sie die Regeln schnell erfassen und sich gut integrieren, Die Sprache ist das Wichtigste überhaupt. Es gibt sol viele Möglichkeiten im Internet.

Als Lösung gefällt mir auch die Stellungnahme von Frau Kostka von der Caritas, dass die Flüchtlinge etwas zurückgeben wollen, sie wollen ehrenamtlich tätig sein. Das wäre ja auch angelehnt an die Arbeit von Kilian Kleinschmidt, bei dem man sicher noch einige Lösungsansätze nachlesen kann. Mir gefallen auch die Einstellungen der Isländer, die Menschen bei sich aufnehmen wollen, da sie wissen, sie brauchen mehr Einwohner. Aber egal was unsere Politiker machen oder nicht machen. Ich persönlich finde, was auch schon einige in der Runde gesagt haben.

Wir tragen Eigenverantwortung und können anpacken, wir können Zivilcourage zeigen und kontrovers im Freundes- und Bekanntenkreis diskutieren mit Respekt und Wertschätzung des jeweiligen Gesprächspartners und wir können bei der Integration helfen, wie es uns möglich ist. Vielleicht bei der Sprache helfen, ein Fest zusammen feiern, Kleider spenden, einen Kuchen backen, ein Lächeln schenken.

Edelstella

vor 1 Jahr

Rezensionen

Ich möchte mich ganz herzlich beim Verlag und beim Autoren und natürlich der Leserunde bedanken und stelle meine Rezi bei facebook und hier ein:

http://www.lovelybooks.de/autor/Gerd-Pfitzenmaier/Wir-schaffen-das-aber-so-nicht-1206838612-w/rezension/1241175021/1241190937/

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