Gerd Ruebenstrunk Arthur und die Stadt ohne Namen

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Inhaltsangabe zu „Arthur und die Stadt ohne Namen“ von Gerd Ruebenstrunk

Um Larissas Eltern und ihren Großvater aus den Fängen der Schatten zu befreien, treten Arthur und Larissa den Weg in die versunkene Stadt an. Die beiden müssen das mächtigste der Vergessenen Bücher finden: das "Buch der Leere". Erst dann können sie ihren gefährlichsten Widersachern entgegentreten. Eine abenteuerliche Suche beginnt, bei der Arthur und Larissa über sich selbst hinauswachsen - und an deren Ende sich das Schicksal der Vergessenen Bücher für immer entscheidet. Das gleichnamige Buch ist im Verlag arsEdition erschienen.

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  • Rezension zu "Arthur und die Stadt ohne Namen" von Gerd Ruebenstrunk

    Arthur und die Stadt ohne Namen
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    04. September 2011 um 09:42

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 und 2 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Arthur und die Vergessenen Bücher" und "Arthur und der Botschafter der Schatten" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein. Im dritten Band spielen die Vergessenen Bücher, welche seit Jahrhunderten gesucht werden und dem Besitzer die Macht verleihen würden, die Welt zu beherrschen, erneut eine entscheidende Rolle. Hinzu kommt noch Larissas verzweifelte Suche nach ihren Eltern, die seit mehreren Jahren vermisst werden. Diese beiden spannenden Abenteuer führen Arthur und Larissa, beide mittlerweile 16 Jahre alt, erneut ins Ausland. Ihre Ziele sind Edinburgh in Schottland und der Jemen mit der Rub Al-Khali Wüste, wo die beiden den gefährlichen Schatten gegenüber treten müssen. Ich habe mittlerweile bereits die gesamte Arthur-Trilogie gelesen ("Arthur und die Vergessenen Bücher", "Arthur und der Botschafter der Schatten" und "Arthur und die Stadt ohne Namen") und auch schon die ersten zwei Bände als Hörbuch gehört. Obwohl ich die Geschichte des dritten Romans bereits kannte, habe ich mich sehr auf das entsprechende Hörbuch gefreut, da es mir die Möglichkeit gab noch einmal in die wunderschöne Geschichte einzutauchen. "Arthur und die Stadt ohne Namen" kann problemlos als großartiger Abschluss dieser fantastischen Trilogie bezeichnet werden. Im letzten Band nimmt Gerd Ruebenstrunk alle noch offenen Handlungsstränge wieder auf, verknüpft sie hervorragend und beantwortet dem Leser alle bisher ungeklärten Fragen. Mit jeder Fortsetzung der Geschichte steigen auch das Tempo und die Spannung. So verschlägt es Arthur und Larissa dieses Mal in den Jemen, in dem Unruhen herrschen und die sonst so wichtigen Helfer, die sie in anderen Ländern kennen gelernt haben, scheinen in Edinburgh nicht so hilfreich und vertrauenswürdig zu sein wie sonst. Die beiden Jugendlichen sehen sich im dritten Band mit viel größeren Gefahren konfrontiert, die nicht selten in lebensgefährlichen Situationen enden, und sie müssen auf sich selbst und ihr Können vertrauen. Der Schreibstil von Gerd Ruebenstrunk ist erneut fesselnd, die Geschichte temporeich, spannend und geheimnisvoll. Auch im dritten Band merkt der Leser, mit wie viel Liebe der Roman geschrieben wurde und verschlingt die detaillierten Beschreibungen und Gefühle. Des Weiteren ist offensichtlich, dass Ruebenstrunk selbst fast alle Schauplätze besucht und zusätzlich gut recherchiert hat. Er schafft es hervorragend historische Geschichten und interessante Fakten zu den jeweiligen Orten auf interessante Art und Weise zu verknüpfen und somit dem Leser noch näher zu bringen. Zum Showdon tauchen viele bereits bekannte Charaktere auf, aber auch etliche neue wurden vom Autor liebevoll ausgearbeitet und bereichern den Roman enorm. Ruebenstrunk schafft es hervorragend die Suche nach den verlorenen Büchern, deren Vergangenheit und die Suche nach Larissas Eltern geschickt zu verweben. Das Hörbuch enthält keine Längen oder langweilige Passagen sondern unterhält den Leser unentwegt und das Ende ist mehr als zufrieden stellend. Die Fantasie des Autors sowie deren Umsetzung haben mich durch alle drei Bände hindurch einhundertprozentig überzeugen können und das Hörbuch ist sowohl für 10 jährige Kinder als auch für Erwachsene geeignet. Es vermag einfach jeden in seinen Bann zu ziehen, der sich für eine tolle, actionreiche, unblutige Geschichte begeistern kann. Jacob Weigert intonierte bereits die ersten beiden Bände der Arthur-Trilogie. Er hat eine tolle, harmonische Stimme, der man sehr gerne zuhört und die den Hörer an die Geschichte fesselt. Besonders überzeugt hat er mich beim dritten Band erneut durch die verschiedenen Akzente, die er den zahlreichen Charakteren verliehen hat. Ob es nun schottisch, irisch oder tschechisch war, jeder Person hat man angehört, woher sie ursprünglich stammt, und diese Präsentation erschien stets glaubwürdig und nicht übertrieben. Das Hörbuch hat eine Gesamtspielzeit von 306 Minuten und besitzt zum Glück das tolle Cover des Romans, welches mich sehr begeistert hat. Dasselbe Cover ziert auch das Booklet, welches nicht nur eine Übersicht über die einzelnen Kapitel der CDs bietet, sondern auch eine Straßenkarte von Edinburgh und eine Landkarte vom Jemen, in denen die Schauplätze des Hörbuches eingezeichnet sind. So kann man der Geschichte auch visuell etwas verfolgen, was mir sehr gut gefällt Fazit: Der dritte Band der Arthur-Trilogie konnte mit Jacob Weigert als Sprecher erneut überzeugen und ist ein würdiger Abschluss der grandiosen Arthur-Trilogie, die ich absolut empfehlen kann. Audio CD: 4 CDs Erscheinungstermin: 25. August 2011 Sprache: Deutsch ISBN-10: 3833727977 ISBN-13: 978-3833727979 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre Verlag: Jumbo Neue Medien

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