Gerd Ruebenstrunk Das Wörterbuch des Viktor Vau

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Inhaltsangabe zu „Das Wörterbuch des Viktor Vau“ von Gerd Ruebenstrunk

Seit Jahrzehnten arbeitet Viktor Vau an seinem Wörterbuch – einer einzigartigen Sammlung von Begriffen, die die Welt so exakt beschreiben wie nie zuvor. Doch Viktor Vau ahnt nicht, dass sein Werk auch ein furchterregendes Geheimnis birgt. Als im Meer eine Raumkapsel unbekannter Herkunft entdeckt wird, stößt man darin auf eine Botschaft, die nur Viktor Vau entschlüsseln kann. Die Nachricht erschüttert die Welt – und ausgerechnet Viktor Vau steht im Mittelpunkt einer drohenden Katastrophe … Gerd Ruebenstrunks Meisterwerk »Das Wörterbuch des Viktor Vau« ist das phantastische Highlight des Jahres.

Thema ist spannend, Buch gut geschrieben - zum Ende hin nur ziemlich einfallslos und "abgehackt"

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ärgerliches Buch, das immer vage bleibt und am Ende ziemlich substanzlos ist. Kann man lesen, muss man nicht.

— PoerpleOehring
PoerpleOehring

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    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2013 um 21:52

    Es ist sehr schwer, in die Geschichte hineinzufinden- ich erwartete einen Roman um das Enstehen einer gefährlichen, hoch entwickelten und geheimen Sprache.. und bekam eine langatmige Verfolgungs/Aufklärungsjagd, zweier Gegenspieler aus der Zukunft und manchmal seltsam hölzerne Dialoge. Dabei ist die Idee der perfekten Sprache, die von jedem Mensch auf der Welt gesprochen werden könnte ohne das es Missverständnisse und Doppeldeutigkeiten gibt, faszinierend genug, das man daraus hätte mehr machen können! Der Schreib- und Erzählstil ist holprig, die Figuren (da viel zu viele) wenig schlüssig- und von Victor Gau erfährt man nicht viel- und wenn, dann nur Widersprüchiges. Der Plot ist völlig überladen, es scheint, als wäre die großartige Idee auf knapp 400 Seiten zusammengepresst wurden, so das es nicht für ein überzeugendes Ende, geschweige denn für ausgereifte, symphatische Protagonisten gereicht hat. Fazit: Die drei Sterne vergebe ich für die Idee und den Versuch, etwas Utopie miteinzubringen.

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    lettergirl

    lettergirl

    18. January 2013 um 08:08

    Eine futuristische Szenerie mit totalitären Staaten, skrupellosen Lobbyisten und einem leicht konfusen Wissenschaftler. Klingt vielversprechend. Die Story über eine Kunstsprache, die in einem Wörterbuch festgehalten wurde, ein technisch hochentwickeltes Fundstück, als dessen Herkunft das All vermutet wird, hat mich dann aber nicht so sehr überzeugt. Einzig die Exkurse über Viktor Vaus selbst entwickelte Universalsprache habe ich genossen. Auch das Ende hat mich versöhnt, wenn es allzu "happy" gewesen wäre, wäre das nicht glaubhaft gewesen.

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    rallus

    rallus

    Irgendwann in der nahen Zukunft wird ein unbekanntes Flugobjekt gefunden, welches auf einem unabhängigen afrikansichen Staat landet. Dieses Flugobjekt enthält eine Botschaft in einer unbekannten Sprache, die auch die herbeigerufenen internationalen Linguisten nicht entschlüsseln können. Viktor Vau - ein verkopfter Privatier - der sein Leben der Erstellung einer "genauen" Sprachen widmet, wird gerufen und dann beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Das Buch enthält einige gute Ansätze: Sprache als Ausgangspunkt für Herrschaft und Unterdrückung, Heilmittel für Schizophrenie. Auch schafft es Ruebenstrunk die Geschichte in Trab zu bringen und für eine zufriedenstellende Auflösung und Verbindung der losen Fäden zu sorgen. Allein - das reicht nicht! Die Sprache bleibt sehr hölzern und emotionslos, die Figuren sind blutleer und jegliche Interaktion und Kausalität somit für mich nicht nachvollziehbar. Auch handeln manche Figuren relativ naiv und inkonsequent. (Senden eines "Beweisvideos" per E-Mail an die Geheimdienste, ist eher etwas was sich 8-jährige vorstellen könnten) Die nahe Zukunft wird schlecht beleuchtet, vieles wie Blog, Mobiltelefon, Händler verkaufen CD's und DVD's(!) würde dort wohl nicht mehr vorkommen, es entsteht eher ein Eindruck einer etwas zurück gebliebenen Welt. Auch die Mittel der Polizei bei der Suche des Serienmörders sind doch wohl recht einfach geraten. Hätte ich ein Jugendbuch in den Händen würde ich derlei vielleicht verzeihen, doch gerade wegen den blutigen Beschreibungen des Mörders und der etwas gestelzten wissenschaftlichen Beschreibung ist es doch eher ein Erwachsenenbuch mit Jugendsprache. Viele interessante Themen wie die Möglichkeit Autismus oder dessen leichtere Formen durch Sprache zu heilen werden auch leider nur angerissen, sowie viele interessante Figuren (die Freiheitskämpferin in Afrika) nur spärlich beleuchtet. Die Idee der Zeitreise ist auch schon besser erzählt worden und wirkt hier oberflächlich. Manchmal wird es auch ganz albern wenn sich die Minister der Sicherheitsdienste persönlich um den Fall kümmern, aber recht amateurhaft auftreten. Vermisst habe ich auch den Präsidenten der beschriebenen Dynastie. So stolpern unsere hölzernen Personen linkisch durch die farblose Welt, letzlich das Ende versöhnt ein wenig, aber birgt auch keine wirklich großen Überraschungen mehr. 5 von 10 Punkten, für die Idee der Sprache gibts den dritten Stern.

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    13. February 2012 um 12:23

    Über dieses Buch bin ich regelrecht gestolpert. Die Broschur mit Prägung im Stile eines Notizbuches zusammen mit dem Titelwort "Wörterbuch" hat mich magisch angezogen. Erwartet habe ich ein Fantasy-Buch, das die Inspiration aus der Liebe zu Wörtern, Sprache und Schreiben zieht - ähnlich wie Tintenherz vielleicht. Bekommen habe ich - zu meiner Begeisterung - einen dystopischen SiFi-Thriller, dessen SiFi-Elemente aus der Linguistik und Hirnforschung kommen und der für mich den Begriff "Macht der Sprache" mit neuer Bedeutung versehen hat. Ein schönes Detail: Das Wörterbuch, das in der Story wie verrückt gejagt wird, hält der Leser die ganze Zeit selbst in der Hand. *** Die Handlung spielt in einer (wer weiß wie) fernen Zukunft, in der die Demokratie nur noch Schau ist. Die wählbaren Oppositionen sind Facetten der herrschenden Klasse, der sogenannten Dynastie. Mulmig wurde mir bei den vielen Parallelen in Sachen Politikverdrossenheit, Pressemacht und Focus der Öffentlichkeit im Vergleich zur heutigen Zeit. *** Ausgangspunkt der Geschichte ist eine "perfekte Sprache", die der leicht autistische Forscher Viktor Vau im stillen Kämmerlein entwickelt hat, um die Welt in all ihren Details abbilden zu können. Von Kollegen verlacht arbeitet nur um der Forschung willen ohne Sinn für Konsequenzen - ähnlich wie die Entdecker der Atomkraft. Plötzlich stürzen sich Forscher, Machthaber, Oppositionelle und internationale Sicherheitsdienste auf den armen Mann und alle wollen sein Notizbuch. *** Erzählt wird aus der Sicht eines allwissenden Erzählers, der wechselnd die Blickwinkel verschiedener Protagonisten einnimmt. Neben Prof. Vau, seiner Assistentin, deren neuem Freund und dem Chef des Sicherheitsdienstes gerät auch immer wieder ein Serienmörder dazwischen, der in der Stadt sein Unwesen treibt. *** Einen Stern Abzug muss ich aber doch vornehmen. Warum? Zum einen, weil ich von einem Buch, das sich um präzise Ausdrücke und perfekte Wörter dreht, ein mehr als penibles Lektorat erwarte. Wenn ich mir in der Handlung über so etwas Gedanken mache, dann lese ich auch den Text kritischer. Ein hoher Maßstab, dem das Buch mit immer wieder verstreuten "Patzern" bei Bindewörtern, Blickrichtungen und Handlungsverläufen leider nicht gerecht wird. Zum anderen, weil bis zum Schluss unklar bleibt, wo genau die Stadt liegt, die im Zentrum der Handlung steht. Ich tippe auf Deutschland, da der Autor dorther kommt, die Namen mal Französisch, mal Griechisch mal Deutsch sind und der Begriff "Genosse" innerhalb einer Rebellengruppe genutzt wird - aber das ist geraten. Da andere Handlungsstränge, die in Afrika verlaufen, immer wieder klar verortet werden, fehlt mir das bei dem Rest der Handlung enorm. *** Dennoch hat mich "Das Wörterbuch des Viktor Vau" positiv überrascht und rasant unterhalten. Vor allem, weil der Autor sich beschränken kann. Er nutzt die neue Weltordnung nur als Basis seiner Handlung, setzt die Unwissenheit des Lesers gezielt ein und schließt seine Erzählung innerhalb eines einzigen Buches ab. An manchen Stellen mag alles etwas zu vorhersehbar sein - die Kombination aller Elemente macht für mich aber ein Buch daraus, das ich sehr genossen habe, unterhaltsam, weiterbildend und spannend fand und deswegen auch gerne weiterempfehle.

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    25. January 2012 um 21:58

    "Es ist nicht die Entdeckung des Wissenschaftlers, die den Schaden anrichtet, sondern das, was die Menschen daraus machen." Als vor der afrikanischen Küste eine Raumkapsel abstürzt, versetzt das die Wissenschaftler rund um den Globus in helle Aufregung. Die Kapsel scheint auf den ersten Blick nicht menschlich zu sein. Natürlich schlagen sich alle Nationen um den bedeutsamen Fund, doch bei der Entschlüsselung ihres Geheimnisses kommen sie einfach nicht weiter. Denn im Inneren der Kapsel befindet sich lediglich eine Nachricht in einer Sprache, die noch nie jemand gesehen hat. Einzig der einzelgängerische und verpönte Wissenschaftler Viktor Vau, der seine eigene perfekte Sprache erfunden hat, scheint das Rätsel lösen zu können. Doch gerade sein Wörterbuch bringt ihn in höchste Gefahr - und sogar die ganze Welt... ----- Ich glaube fast, "Das Wörterbuch des Viktor Vau" dürfte von der Genremischung her das ungewöhnlichste Buch sein, welches ich in letzter Zeit gelesen habe. Es beginnt mit dem Absturz der Raumkapsel, woraufhin sich diverse Sicherheitsdienste einschalten, die versuchen sich gegenseitig auszustechen und das Rätsel um die Nachricht als erste zu lösen. Doch ohne die passenden Wissenschaftler kommen sie einfach nicht weiter. Auftritt Viktor Vau. Der Sprachwissenschaftler beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten damit, eine perfekte Sprach zu erschaffen, die die gesamte Welt möglichst exakt beschreiben soll. Ein Vorhaben, für das er reichlich Kritik und Hohn von seinen Kollegen geerntet hat. Doch nun scheint er der Einzige zu sein, der die Nachricht aus der Raumkapsel entschlüsseln kann. Als es ihm schließlich gelingt, flieht Viktor panisch, denn der Inhalt ist hochbrisant. So brisant, dass er die ganze Welt verändern kann. Die Sicherheitsdienste können das natürlich nicht hinnehmen und es beginnt eine wilde Verfolgungsjagd, bei der gefühlt mehr Menschen sterben als in einem Agentenfilm. Genau deshalb war ich etwa bis zur Hälfte des Buches eher verwirrt, welche Richtung die Geschichte denn nun einschlagen wird. Es treten nämlich diverse Parteien auf: Politiker, die seltsame Ränke schmieden, ein mysteriöser "Protektor", der die Gesellschaftsordnung aufrechterhalten soll, Wissenschaftler, die über das Konzept der Sprache und ihren Einfluss auf das Weltgefüge philosophieren und sogar ein Serienmörder, der sich selbst der "Florist" nennt. Klingt ganz schön wirr und bunt? Ist es auch, besonders am Anfang. Letzlich würde ich sagen, ist das Buch eine Mischung aus Fantasy, Agententhriller und Wissenschaftsroman. Eine auf den ersten Blick merkwürdig anmutende Mischung, aber Ruebenstrunk hat es durchaus geschafft, alles unter einen Hut zu bekommen. Trotzdem, für meinen Geschmack hätte der Autor die Geschichte ruhig etwas geradliniger erzählen können. Die vielen Charaktere und Handlungsstränge haben mich oft nur unnötig von der Frage abgelenkt, die mir eigentlich die ganze Zeit unter den Nägeln gebrannt hat: Was hat das alles mit der neuen Sprache zu tun, die Viktor Vau erfunden hat? Gleich drei verschiedene Chefs der Sicherheitsdienste sind hinter Vau her, nebenbei führen auch noch Vaus Assistentin, ihr neuer Bekannter und eine Widerstandsgruppe gegen den Staat die Geschichte fort. Bei den ganzen Geschehnissen fand ich besonders den Erzählstrang mit dem Serienmörder eher überflüssig und in die Irre führend. Natürlich hängt alles zusammen und wird am Ende aufgeklärt. Für mich hat der Autor einfach etwas zu viele verschiedene Aspekte in die Geschichte reingebracht. Davon aber einmal abgesehen liefert "Das Wörterbuch des Viktor Vau" eine sehr interessante und auch spannende Geschichte darüber, was Sprache auf der Welt alles bewirken kann. Nicht perfekt und stellenweise etwas konstruiert, aber trotzdem eine faszinierende Geschichte.

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    BlueNa

    BlueNa

    09. October 2011 um 14:41

    Die exakte Sprache birgt große Gefahren! . Viktor Vau ist ein Wissenschaftler, wie er im Buche steht: Einzelgänger, ritual- und ordnungsliebend und er hegt nur sehr wenige soziale Kontakte. Und er führt immer ein kleines, schon sehr abgegriffenes Notitzbüchlein mit sich: Sein Wörterbuch, in dem er Grammatik und Vokabular seiner entwickelten Plansprache in akkuraten kleinen Buchstaben aufgeschrieben hat. Als er die Einladung erhält im afrikanischen Staat Dagombé eine Botschaft zu entschlüsseln, reist er nur wiederwillig von der Hauptstadt der Union nach Afrika und übergibt seine klinischen Studien seiner neuen Assistentin Astarte. Von nun an stürzen die Ereignisse über Viktor Vau nur so herein und er hätte nie zu träumen gewagt, dass drei Geheimdienste hinter seinem Wörterbuch her sein würden. Was steht so Gefährliches in dem kleinen Büchlein? . Gerd Ruebenstrunk hat seine Geschichte um den Wissenschaftler Viktor Vau in einer fiktiven zukünftigen Gesellschaft angesiedelt, die sich mit einem allumfassenden Überwachungsstaat vergleichen ließe. Jeder wird auf Schritt und Tritt kontrolliert und überwacht, der Staat hat aus der Hauptstadt eine Planstadt gemacht und es gibt viele unzufriedenen Bürger in diesem System. Gereist wird mit Flugzeugen oder Zeppelinen, ansonsten mit Autos und der Metro oder kleinen Gyroscootern. Was das genau für Gefährte sind, konnte ich leider nirgends herauslesen. Bei der Union muss es sich um einen Zusammenschluss vieler Staaten zu einem riesigen Staat handeln, der in Europa angesiedelt ist und über dessen Grenzen hinausreicht. Genaue Angaben sind im Buch leider nicht zu finden. . Ich habe ein wenig gebraucht, um in diese Geschichte hineinzufinden, denn man wird abrupt in das Geschehen geworfen. Man erhält zwar eine Einführung der Figur Viktor Vaus, aber die Welt um ihn herum wird kaum oder gar nicht erklärt. So erfährt man erst nach und nach, dass das Buch nicht in unserer Welt bzw. Zeit angesiedelt sein kann. Den Schreibstil des Autors möchte ich auch als gewöhnungsbedürftig beschreiben. Mir fiel es zu Beginn nicht leicht, voll in Viktors Welt abzutauchen, denn irgendwie wollte der Schreibstil mir nicht richtig flüssig von der Hand gehen. Als Jugendlicher Leser hätte ich das Buch bestimmt zur Seite gelegt. Aber die Story insgesamt konnte mich fesseln und während mich unterschiedlichen Handlungsstränge am Anfang noch verwirrten, bildeten sie im Verlauf des Buches ein immer besser zusammenpassendes Bild und ich wollte unbedingt wissen, wie am Schluss alles zusammenläuft. Dies ist auch zur meiner Zufriedenheit geschehen. . Die Protagonisten sind, bis auf Viktor Vau und Astarte, seine Assistentin, für mich nicht richtig greifbar gewesen. Gerade Enrique und Marek waren mir sehr suspekt und die drei Gehimdienstler de Moulinsart, Winter und Fitzsimmons schienen mir hier gar nicht reinzupassen. Die innere Rivalität der Drei nimmt auch manchmal wirklich lächerliche Züge an. Manchmal schien es mir, dass es Fitzsimmons und de Moulinsart in diesem Buch nur gab, damit Viktor Vau von irgendwem gesucht werden kann. Viktor Vau war mir von Anfang an sehr sympathisch und auch Astarte möchte ich gleich. . Die Aufmachung des Buches ist richtig toll gelungen! Die Klappenbroschur ist dem Wörterbuch des Viktor Vau nachempfunden und sieht wie ein abgegriffenes Notizbuch aus, mit einem Gummi drum herum. Wenn man mit den Fingern über das Cover streicht, fühlt man die Erhebungen der Nieten und die Rillen des Gummis. Wunderbar! . „Das Wörterbuch des Viktor Vau“ war für mich jetzt keine Buchoffenbarung, dafür bin ich irgendwie zu lange völlig im Dunkeln getappt, was die Handlungsstränge anbelangte. Diesmal hat es bei mir nicht die Spannung gesteigert, sondern eher Frustration ausgelöst. Dennoch hat die Geschichte einen gewissen Reiz, dem ich mich nicht entziehen konnte, so dass ich das Buch zum Ende hin sehr gerne gelesen habe!

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    Thaila

    Thaila

    25. September 2011 um 18:17

    Die Welt in der Zukunft: Die alten Nationalstaaten gibt es nicht mehr. Demokratie ist Geschichte. Große Imperien werden von gesichtslosen Dynastien regiert. Geheimdienste kontrollieren die Bevölkerung. Plötzlich taucht ein unbekanntes Flugobjekt auf. Ziemlich schnell wird klar, dass es aus der Zukunft stammt. Nur einer kann die Botschaft entschlüsseln, die das UFO enthält: Viktor Vau. Denn er hat die Sprache erfunden, in der die Botschaft verfasst ist und die seinen eigenen Tod befiehlt. Die Sprache des Viktor Vaus beruht auf einem System, das es ermöglicht alle Phänomene der Welt eindeutig zu bestimmen. Mehrdeutigkeiten, Missverständnisse sind dadurch ausgeschlossen. Aber die Forschungen des Viktor Vau gehen noch viel weiter und bedrohen die Menschheit. Ruebenstrunks dystopischer Roman ist eine merkwürdige Mischung aus Zukunft und Gegenwart. Politisch hat sich die Welt vollkommen verändert, was die Technik und die Lebensführung angeht, ist sie jedoch fast heute schon veraltet. Die Menschen kaufen z.B. noch DVDs, ein Medium, dass bereits jetzt am verschwinden ist. Die Handlung des Romans ist vollkommen überfrachtet. Der Autor führt viel zu viele Personen ein. Einige Handlungsstränge erscheinen recht unmotiviert. Dazu kommt, dass viele der Figuren recht klischeehaft gezeichnet sind. Der Autor nimmt sich nicht die Zeit seinen Figuren Tiefe zu verleihen. Die teils schwerwiegenden moralischen Entscheidungen, die die Figuren zu treffen haben, werden geradezu abgehandelt. Viel Platz geht dabei dafür drauf, die Welt der Zukunft zu erklären. Diese Passagen sind jedoch so ungeschickt eingefügt, dass sie den Roman sehr schwerfällig machen. Da hilft selbst der reichliche Einsatz von Cliffhangern nicht, Spannung zu erzeugen. Auch sprachlich konnte mich das Buch nicht überzeugen. Es ist fast ironisch, dass ein Roman über eine Sprache von hundertprozentiger Präzision selbst so vage, so klischeehaft, so mutlos geschrieben ist. Insgesamt erscheint mir "Das Wörterbuch des Viktor Vaus" unausgegoren. Die spannende Grundidee ist leider vollkommen verschenkt worden...

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    Marie1990

    Marie1990

    06. September 2011 um 21:02

    Seit Jahrzehnten arbeitet Viktor Vau an seinem Wörterbuch – einer einzigartigen Sammlung von Begriffen, die die Welt so exakt beschreiben wie nie zuvor. Doch Viktor Vau ahnt nicht, dass sein Werk auch ein furchterregendes Geheimnis birgt. Als im Meer eine Raumkapsel unbekannter Herkunft entdeckt wird, stößt man darin auf eine Botschaft, die nur Viktor Vau entschlüsseln kann. Die Botschaft erschüttert die Welt – und ausgerechnet Viktor Vau steht im Mittelpunkt einer drohenden Katastrophe … Dystopische Romane gibt es zur Zeit ja viele; die Einen stechen heraus, die Anderen gehen in der Menge unter. Dieser Roman von Gerd Ruebenstrunk gehört zur letzteren Sorte, da das inhaltliche Konstrukt zwar spannend zu lesen, aber doch etwas überfrachtet ist und keinen richtigen Höhepunkt besitzt, auf den die Geschichte hinaussteuert. Anfangs kommt man schwer in die Geschichte hinein und später werden vielerlei Fragen aufgeworfen, die teilweise am Ende nicht aufgeklärt wurden. Viele, für die Geschichte nötigen, Hintergrundinformationen werden gar nicht erläutert, sodass alles einen vagen Touch besitzt. Personentechnisch gesehen, sind viele Charaktere ziemlich undurchsichtig und offenbaren sich am Ende nur teilweise. Sprachlich ist dieser Roman sehr hochgestochen und gewählt, sodass man sich schon sehr konzentrieren muss, um alles gut zu verstehen und die Fremdwörter in Kontext zu bringen. Das Cover ist optisch geschmackvoll gestaltet und erscheint tatsächlich wie ein altes abgegriffenes Notizbuch.

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Da der Autor in der gleichen Stadt wie ich wohnt , war ich natürlich neugierig auf ein Werk eines „Einheimischen“, zumal dieses wirklich viel gepriesen worden ist. Warum das so war , das entschließt sich mir bis heute nicht (leider). Es handelt sich im groben (und vielleicht auch feinen Sinne) um einen Science-Fiction Roman, sowohl wird dem Leser klar. Unterstrichen wird dieser Anspruch durch skurrile Namen die ersatzweise für schon bekannte Dinge gefunden werden. Leider finde ich hat der Autor hier wie an manch anderen Stellen an der Zukunft vorbei geschrieben. Es fallen die vermehrt auftretenden diffusen Handlungsstränge, die zahlreichen Personen und die viel zu variable Thematik auf. Das ganze komprimiert sich dann auf 400 Seiten und der Leser hat seine liebe Not alle Informationen zu sortieren, zu filtern und zu verarbeiten. Da wäre sicher weniger mehr gewesen. FAZIT: Für mich DIE Enttäuschung des Jahres 2011

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    Ulf_Borkowski

    Ulf_Borkowski

    05. July 2011 um 20:04

    Seit Jahrzehnten arbeitet der scheue Professor Viktor Vau an seinem Lebenswerk, einer Kunstsprache, die die Welt so genau beschreiben soll, wie keine andere zuvor. Als vor dem aufstrebenden afrikanischen Staat Dagombé eine Raumkapsel unbekannter Herkunft im Meer landet, stößt man auf eine Botschaft aus der Zukunft, die nur der Wissenschaftler entschlüsseln kann. Viktor Vau wird von nun an zum Gejagten der Geheimdienste und unbekannter Mächte, die alle nur eines wollen – „Das Wörterbuch des Viktor Vau“. Gerd Ruebenstrunk entwirft eine nicht klar definierte Zukunft, in der eine kleine aristokratische Oberschicht nahezu totalitär über vereinigtes Europa, das nur Union genannt wird, herrscht. Neben der Hauptgeschichte gibt es noch eine Nebenhandlung, in der ein psychopathischer Serienkiller sein Unwesen in der Hauptstadt der Union treibt. Diese bleibt jedoch recht oberflächlich und spielt, obwohl letztlich ein Zusammenhang zum Hauptstrang besteht, für den Fortgang der Hauptgeschichte keine Rolle. Ferner bedient sich Ruebenstrunk unterschiedlicher Blickwinkel, die aber recht früh durchschaubar sind. Das Buch hat sicherlich einige gute, wissenschaftlich nachvollziehbare Ansätze in Bezug auf Kunstsprachen, ist gut lesbar und der Autor webt geschickt sozialkritische Anspielungen auf die Gegenwart in sein Werk ein. Auch sollte niemand davon abgeschreckt sein, dass es sich vordergründig um Science Fiction handelt. Denn die dargestellte Zukunft erscheint nicht besonders fern und orientiert sich maßgeblich an unserer Gegenwart. Nichtsdestotrotz konnte mich „Das Wörterbuch des Viktor Vau“ nicht wirklich überzeugen. Die Protagonisten bleiben oberflächlich, die Nebengeschichte überflüssig, die Hauptgeschichte vorhersehbar und das Ende wenig überraschend. Alles in allem lesbar, aber nicht empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    thursdaynext

    thursdaynext

    17. June 2011 um 08:38

    Ein Fantasythriller mit verzweigten Handlungsträngen , dennoch sehr einfach zu lesen , was für mich auch das einzige Manko dieser grossartigen Geschichte ist. Des Autors Erzählsprache lebt nicht, klingt nicht , ist schlicht sachlich und nüchtern. Dabei ist die Idee einer perfekten Universalsprache welche Kunst und Kreativität erstickt und den Machterhalt der Oligarchie in der Gesellschaft sichert hervorragend umgesetzt. Ebenso wie die Überlegung Schizophrenie mit dieser Sprache zu heilen. Die gesamte Story ist fesselnd , schlüssig , abwechslungsreich aufgebaut. Geheimdienste , Wirtschaftsinteressen , die Flucht aus einem afrikanischen Diktatorstaat, Vaus Forschungen.... Doch die Protagonisten , wiewohl gut beschrieben bleiben blass und blutleer. Professor Vau mit seiner leichten Form von Autismus steht das an , doch die Rebellen , die Anarchisten und der wahnsinnige Mörder verhalten sich ebenso rational und gefühlskalt. Das trübt das Lesevergnügen . Daher von den verdienten 5 Sternchen einen Abzug.

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. May 2011 um 17:13

    " Dies ist das gefährlichste Buch, das Sie je in den Händen halten werden" Gerd Ruebenstrunks Name kannte ich bisher nur von den Arthurbüchern, die mich alle drei begeisterten. Erwartete auch diesmal solch einen Glückstreffer.... Gefunden habe ich eine Mischung zwischen Thriller und Science- Fiction, die nicht mein bevorzugtes Buchgenre sind. Da mich aber die Thematik des Buches brennend interessiert hat, gab ich dem Buch eine Chance. Viktor Vau arbeitet seit Jahrzehnten an einen unglaublichen Wörterbuch, eine besondere Sammlung von Begriffen, die die Welt genauestens beschreibt. Aber wie es so ist, enthält dieses Wissen auch große Macht und Gefahr. Eines Tages wird im Meer eine unbekannte Kapsel gefunden, deren Botschaft nur Viktor Vau entschlüsseln kann. Droht Viktor Vau's Welt eine Katastrophe??? Oder ist diese noch zu verhindern?? Gerd Ruebenstrunk hat mir auch diesmal gefallen, obwohl ich meine Zeit brauchte, um mich in der überraschenden Geschichte zu orientieren. Es war mir fast ein wenig zu überfüllt, diese Handlung mit dem " Serienmörder" hätte nicht unpassender sein können. Dieses Motiv fand ich ehrlich gesagt überflüssig !Wollte doch mehr über das Wörterbuch wissen...... Gerd Ruebenstrunk hat die vielen wissenschaftlichen Aspekte und Begriffe gut recheriert und erklärt....sogar ich habe es einigermaßen verstanden. Die Geschichte ist spannend und rasant geschrieben. Der Charakter von Viktor Vau ist mir symphatisch, so stelle ich mir einen schrulligen, und eigenbrötlerischen Professor vor. Auch die anderen Charaktere haben ihre Stärken, treten aber nicht so in den Vordergrund. Fazit: Spannender Roman für Erwachsene, der sich gut und flüssig liest.

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    Carcer

    Carcer

    29. April 2011 um 20:11

    Professor Viktor Vau wurde schon immer von dem Wunsch getrieben, Ordnung in dem Chaos, dass das Leben ist, zu bringen. Seit Jahrzehnten arbeitet er nun schon in eigenem Auftrag daran, eine perfekte Sprache zu erschaffen. Eine Sprache, die jedes Detail der Wirklichkeit exakt abbildet und die keinen Raum mehr für Ungenauigkeiten und Missverständnisse lässt. Er verspricht sich von seiner neuen Schöpfung auch eine Heilung für psychisch Kranke, denn Sprache hat, so die Theorie, durchaus mit geistiger Gesundheit zu tun: Der Mensch strukturiert die Welt durch Gedanken, die durch Worte ausgedrückt werden, und wenn bei dieser Strukturierung etwas schiefläuft, befindet sich der Betroffene in eine andere Welt. Es ist die Landung einer Raumkapsel unbekannten Ursprungs, die Professor Vaus ruhiges und geordnetes Leben ins Chaos stürzt. Denn in dieser Kapsel befindet sich eine Notiz, die in seine Sprache verfasst wurde, jedoch von jemand anderem als er selbst. Doch wie kann das sein, wenn Viktor Vau die Grundlagen seiner erfundenen Sprache doch nie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat? Die Handlung spielt in einer möglichen Zukunft, und die Geheimdienste zweier Nationen streiten sich um die Kapsel und ihrem Inhalt. Auf der einen Seite steht die Dynastie, unter der man sich eher einen Zusammenschluss westeuropäischer Länder, regiert von einer Oligarchie, den Mitglidern der Dynastie, vorstellen kann; und auf der anderen Seite Dagombé, ein aufstrebender afrikanischer Staat. Im Laufe des Buches stellt sich immer mehr heraus, dass es bei den Rivalitäten der beiden Staaten um viel mehr geht, als nur um die Geheimnisse der Kapsel. Allgemein gibt der Autor seinem Leser durch seine Beschreibungen eine ziemlich gute Vorstellung von der Welt, in der seine Charaktere leben, und konfrontiert ihn gleichzeitig mit gesellschafltichen Entwicklungen, die gar nicht so abwegig erscheinen. Grundlegend geht es jedoch vor allem um die Frage, wie stark Sprache das Denken und unser Weltbild formt und welche Auswirkungen eine "perfekte" Sprache auf die Gesellschaft haben könnte. Das Geschehen entwickelt sich langsam, doch ich empfand den Anfang nicht als langatmig. Ich hatte eher Probleme damit, das Buch auch mal aus der Hand zu lassen. Die Handlung ist kompliziert, jedoch schlüssig und nachvollziehbar. Wie die jeweiligen Charaktere einer nach dem anderen eingefüht werden fand ich auch sehr geschickt. Zudem schafft es der Autor, ihnen die nötige Tiefe zu geben, die es dem Leser ermöglicht, ihre Handlungsweisen auch zu verstehen. Allgemein also ist dies ein spanneder, lesenswerter Roman, der zumindest bei mir den Wunsch erweckt hat, etwas mehr über die Fortschritte der Neurolinguistik zu erfahren.

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    gurke

    gurke

    14. April 2011 um 09:26

    Viktor Vau ist etwas einzigartiges gelungen: Er hat die perfekte Sprache entwickelt. Mit dieser Sprache ist alles, was man ausdrücken möchte bis aufs kleinste Detail definiert. Und das ganz ohne viele Worte zu verschwenden. Wie sich diese ganz eigene, unglaubliche Sprache zusammensetzt, ist in einem kleinen Notizbuch niedergeschrieben - dem wertvollsten und gleichzeitig gefährlichsten Buch der Welt: Das Wörterbuch des Viktor Vau. Als eine seltsame Raumkapsel geborgen wird, ist der Professor der einzige Mensch, der die darin versteckte Botschaft entschlüsseln kann. Aber was ihm in dieser Nachricht übermittelt wird, bedroht seine ganze Existenz und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen... In dem Buch findet der Leser verschiedene Komponenten in einer Geschichte. Wir lesen etwas aus dem Genre Fantasy und Science Fiction und folgen dem Verlauf des Geschehens mit großer Spannung. Gleichzeitig wird der Leser dazu animiert, über das Geschriebene nachzudenken. Hier gibt es einige Denkanstöße. Ist es wirklich so schade, dass unsere Sprache so ungenau ist? Was ist mit Gestik, Mimik und vor allem der Phantasie? Allerdings kann man sich sehr viel Zeit sparen, schon allein weil Missverständnisse durch die exakte Genauigkeit der Sätze ausgeschlossen sind... Diese ganzen Fragen muss jeder für sich selbst beantworten. Mir gefiel aber sehr gut, mal wieder so richtig zum Nachdenken angeregt zu werden. Positiv habe ich als Leser auch empfunden, dass man am Ende das Gefühl hatte, etwas gelernt zu haben. Wir erfahren sehr viel über die Sprache an sich und der Neurologie. Der Autor scheint hier ausgezeichnet recherchiert zu haben. Alles in allem ein sehr gelungener Roman von Gerd Ruebenstrunk. Die Handlung wirkte für mich sehr schlüssig und von Anfang an nicht nur spannend, sondern auch äußerst interessant. Ich habe das Buch nahezu verschlungen und kann "Das Wörterbuch des Viktor Vau" auch denjenigen empfehlen, die nicht so gerne Fantasyromane lesen. Ein absolutes Highlight für mich!

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  • Rezension zu "Das Wörterbuch des Viktor Vau" von Gerd Ruebenstrunk

    Das Wörterbuch des Viktor Vau
    starone

    starone

    07. April 2011 um 11:17

    Ein außergewönliches Autor, hat hier ein auch recht ungewöhnliches Buch geschrieben. Es geht um die neu entwickelte Sprache des Wissenschaftlers Viktor Vau und seine Auswirkungen auf die gesammte Welt und Menschheit. Interessante Frage, was dadurch alles passieren kann und wie die Sprache so unsere Welt verändern kann/könnte . Hier setze das Buch an, mit einer spannenden Geschichte in Gegenwart und Zukunftseinblicken...Gesellschaftliche -und menschliche Veränderungen sind da die Folge. Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt ! Interessante Geschichte mit Klasse gemachtem Cover.

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