Gerd Ruebenstrunk , Helge Vogt Der letzte Zauberlehrling

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Zauberlehrling“ von Gerd Ruebenstrunk

Aus der französischen Provinz reist der junge Zauberlehrling Humbert ins Paris des 19. Jahrhunderts, um sich beim alljährlichen Ball der Zauberer einen neuen Meister zu suchen. Doch in der großen Stadt angekommen, stellt er erschüttert fest, dass die Welt der Magie nicht mehr das ist, was sie einmal war. Denn fast alle Zauberer haben ihre Kräfte an den reichen Unternehmer Pompignac verkauft. Nur Humberts neuer Meister, ein wahrer Sonderling, ist noch im Vollbesitz seiner magischen Kräfte - und denkt nicht ans Verkaufen! Doch worum geht es dem Geschäftsmann eigentlich? Nur ums Geld? Oder steckt eine geheime Verschwörung dahinter? Ehe Humbert sich versieht, geraten er und seine neuen Freunde in einen Strudel gefährlicher Ereignisse: Was hat der Erzkanzler mit all dem zu tun? Steht womöglich die Zukunft der Zauberei auf dem Spiel? Ein magischer, mitreißender und faszinierender Roman von Gerd Ruebenstrunk, dem Autor von "Arthur und die Vergessenen Bücher" und "Rebellen der Ewigkeit".

Mhm, grade beendet & bin erstaunt über die vielen 5 Sterne Rezensionen. Ich fand es gut, aber nicht 5 Sterne. :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Der letzte Zauberlehrling

    Neujahrsgirl

    25. June 2013 um 13:10

    Humbert habe ich gleich ins Herz geschlossen und war mit richtig traurig als er von seinen Meister weggeschickt wurde. Zusammen ging man dann auf die Reise um beim all jährigen Ball der Zauberer einen neuen Meister zu finden. Doch schnell erfährt Humbert das die meisten Zauberer ihre Kräfte verkauft haben, an einen Unternehmer namens Pompignac. Doch Humbert hat Glück und findet einen Neuen Meister, welcher noch seine Magischenkräfte besitzt und auch im Leben nicht daran denkt sie abzugeben. Doch Humbertus und seine neuen Freunde wollen mehr herausfinden und stellen sich Pompignac entgegen. Ich bin sehr schnell in die Geschichte eingetaucht und Gerd Ruebenstrunk weiß wie man seine Leser fesselt. Er haucht den Charaktern leben ein, so das es richtig Spaß macht zu lesen! Das gelingt leider nicht jeden Autor. Sein Schreibstiel ist Bildhaft und mit vielen Vergleichen gespickt. Die Protagonisten sind detailliert ausgearbeitet und facettenreich, einfach für den Leser greifbar. Humbert kommt einen wie ein kleiner verlorener Junge zwischen Kind und Erwachsenen sein auf der suchen nach seinen Platz in der Magischen Welt. Man fühlt einfach mit diesen kleinen Zauberer und leidet bei seinen Verlusten mit. Die Welt um Humbertus ist auch sehr gut durchdacht, meiner Meinung nach, eine Magische Welt in der es aber auch ganz normale Technologie gibt. So hat man durch die vielen Wisswenschaftlichen begründungen oft das Gefühl das dieses alles Wirklichkeit sein könnte. Man hinterfragt ein wenig. Der Autor hat sich viel Mühe mit den einzelnen Charakteren gegeben, die Namenswahl und die Eigenschaften sind sehr gelungen und passend ausgedacht. Geschrieben wurde hauptsächlich aus Sicht von Humberts, jedoch gibt es das ein oder andere Kapitel wo der Dämon Lothar seine Sicht der Dinge erzählt. Eine gelungene Abwechslung, die einen mir Wichtigen Hintergrund Informationen versorgt. Was mir jedoch am meisten gefallen hat, war das das Ende so unvorhersehbar war, man konnte sich oft Meinungen bilden, aber man lag meistens doch daneben, was heute bei den meisten Fantasybüchern leider nicht so ist. Die Gestaltung des Buches hat es erst zu mir gebracht. Mit hat das Cover auf Anhieb gefallen, mich sehr neugierig gemacht, so das ich mich bei Blogg dein Buch dafür beworben habe, ich war richtig Happy das ich das Buch bekommen habe. Auch ist es innen gestaltet worden, welches ich immer als sehr gelungen finde. Es lockert einfach das Lesen auf. Alles in allen ist es ein Buch welches ich auch Erwachsenen empfehlen würde, auch wenn es ein Kinder-/Jugendbuch ist. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, in die Welt einzutauchen und das Lesen ging schnell von der Hand. Was aber auch an den einfachen Schreibstil liegt, es läßt sich einfach gut lesen, ist nicht zu komplex, was ja auch bei einen Buch ab 12 zu erwarten ist. Doch wie immer hab ich das Gefühl, das es noch nicht ende ist. Mir bleiben ein paar Fragen und die Überlegung, ob es noch weiter Bücher geben wird. Ich vergebe 4 Sterne für das Buch Der Autor: Gerd Ruebenstrunk ist 1951 im Ruhrpott geboren, genauer gesagt im Gelsenkirchen. Er studierte Lehramt, Psychologie und Pädagogik und lebte mit seiner Familie in meiner Heimatstadt Duisburg. Er arbeitet hauptberuflich als PR-Autor für Unternehmen und Kommunen sowie als freier Werbetexter und Konzepter für Agenturen und Unternehmen. Und er mag sehr gerne Reisen und Sprachen.

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  • Olek über "Der letzte Zauberlehrling"

    Der letzte Zauberlehrling

    Olek

    11. April 2013 um 16:44

    Die Geschichte und meine Meinung: Humbert muss seinen Zaubermeister Gordius verlassen. Gordius kann ihm nichts mehr beibringen und schickt ihn spontan weg. Humbert soll nach Paris. Dort findet am nächsten Tag ein Ball der Zauberer statt. Dann kann sich Humbert einen neuen Meister suchen. Als er am Bahnhof auf den Zug wartet, trifft er ein Geschwisterpaar: Agnetha und Ignatius. Beide sind auch auf dem Weg nach Paris. Agnetha scheint ein nettes Mädchen zu sein, was man von ihrem Bruder Ignatius nicht behaupten kann. So lernen sich Humbert und Agnetha besser kennen, und die Zugfahrt wird dadurch angenehmer. In Paris angekommen, verfällt der Zauberlehrling in eine Starre. So laut, hell und voll hat sich der Junge vom Dorf Paris nicht vorgestellt. Zu seinem Glück trifft er den "Künstler". Papillon hilft Humbert zum Ball zu kommen und schlägt ihm vor danach bei ihm zu übernachten. Wie nicht anders erwartet, treffen die Jungen vor dem Ball auf die Security. Sie werden nicht reingelassen und Humbert muss vor dem Gebäude warten, um einen Zauberer zu treffen. Die ganze Angelegenheit wird ihm erschwert: Fast alle Zauberer haben ihre Zaubersprüche an Pompignac, einen reichen Unternehmer, verkauft, und nehmen keine Lehrlinge auf. Wird Humbert seinen Meister finden? Wird er herausfinden, was ein Unternehmer mit Zaubersprüchen anstellen will?    Humbert erzählt seine Geschichte in Präteritum. Seine Sicht auf die Welt wird von der Sicht eines Dämons unterbrochen, der auch eine bestimmte Rolle im Roman einnimmt. Der Roman war leicht zu lesen und durch seine Einfachheit auch sehr spannend. Zusammen mit Humbert erlebt man eine andere Seite von Paris, die der Zauberei. Viele lustige Momente und überraschende Ereignisse, haben dazu angeregt weiterzulesen. Ich finde das Cover wunderschön. Das war auch der Grund, warum ich mir das Buch überhaupt geholt habe :D Humbert auf dem Weg nach Paris. Vor ihm der Eifelturm und viele große Häuser. Alles leuchtet und der Schnee weht und glitzert. WoW! Fazit: ( 4 von 5 Punkten) Ein schönes Buch, was ich auf jeden Fall empfehlen kann. Es wird vielleicht nicht jeden Geschmack treffen, da es sehr zauberhaft und verträumt (,vielleicht auch kindisch) ist. Mir persönlich hat es gut gefallen und ich bin froh es durch zu haben :D 

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  • Einfach zauberhaft <3

    Der letzte Zauberlehrling

    lunaire

    04. April 2013 um 17:41

    "Der letzte Zauberlehrling" ist eines der besten Bücher, die ich seit langem lesen durfte. Dies liegt vor allem auch an dem zauberhaften Schreibstil von Gerd Ruebenstrunk. Mit einer Leichtigkeit haucht er der Geschichte und den Charakteren Leben ein und macht sie für den Leser greifbar und real. Er verwendet eine sehr bildreiche Sprache, gespickt mit vielen Personifikationen und Vergleichen. Seine Protagonisten sind alle wirklich sehr liebevoll und detailliert beschrieben und sehr individuell ausgearbeitet. So hat jeder seine ganz eigenen Ecken und Kanten. Besonders unser Protagonist Humbert hat es mir angetan. Er ist kein typischer Held sondern eigentlich nur ein 16-jähriger Junge, der seinen Platz in der Welt sucht. Er ist schüchtern und ängstlich, eifersüchtig und neidisch und dennoch ein guter Mensch, der es im Laufe der Geschichte lernt seine Angst zu überwinden und für seine Freunde einzustehen. Das Buch ist wesentlich erwachsener, als ich anfangs dachte. So muss Humbert mit einigen Verlusten fertig werden, die auch mich als Leser zum Schluss ein wenig betroffen machten. Die Welt, die Ruebenstrunk schafft ist eine Mischung aus Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit. Eine Welt in der moderne Technologie und Zauberei vereint werden und dennoch wirkt sie unglaublich echt. So wird die Magie hier sehr wissenschaftlich betrachtet und die Erklärungen und Erläuterungen lassen den Leser an die Echtheit und die Logik dahinter glauben. Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht Humberts erzählt, doch gibt es einige Kapitel in denen auch der auf die Erde verbannte Dämon Lothar zu Wort kommt, derren Erzählungen die Geschichte vortrefflich ergänzen und den Leser immer wieder mit Hintergrundinformationen versorgen. Die Motive der einzelnen Charaktere bleiben dem Leser zunächst verborgen und ich habe mehr als einmal falsch mit meinen Vermutungen bezüglich Lothar und auch Humberts Freund Papillon gelegen. Das Ende bleibt weitgehends unvorhersehbar, was gerade bei solchen Fantasyjugendbüchern doch eher selten ist. Ich kann dieses Buch eigentlich nur empfehlen, denn es liest sich sehr flüssig, hat einen unglaublich schönen Sprachstil und eine zauberhafte und spannende Geschichte und mir fällt partout kein Kritikpunkt ein.

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  • Der letzte Zauberlehrling

    Der letzte Zauberlehrling

    Claudias-Buecherregal

    03. April 2013 um 19:41

    Humbert ist seit acht Jahren ein Zauberlehrling. Doch dann schickt ihn sein Meister fort, denn er als Zauberer fünfter Klasse, könne ihm nichts mehr beibringen. Also zieht es Humbert nach Paris. Dort soll bald der große Ball der Zauberei stattfinden. Ideal also, um dort einen neuen Meister zu finden. Als der 16 Jährige dann die französische Hauptstadt erreicht, verfliegt seine Hoffnung jedoch schnell wieder. Erst dort erfährt er, dass ein Unternehmer namens Pompignac fast alle Zauberkräfte aufgekauft hat und wenn die Zauberer nicht mehr zaubern, brauchen sie selbstverständlich auch keine Zauberlehrlinge mehr. Doch Humbert hat Glück, er findet tatsächlich noch einen Zauberer erster Klasse, der seine Sprüche nicht verkauft hat und ihn aufnimmt. Von seinem neuen Zuhause aus beobachten er und seine Freunde, welche Ziele Pompignac mit seiner neuen Geschäftsidee verfolgt. Seit der Arthur-Trilogie bin ich ein großer Fan von Gerd Ruebenstrunk, deshalb war klar, dass ich das Buch mit diesem wunderschönen Cover nicht links liegen lassen würde. Der Autor hat erneut gezeigt, was in ihm steckt. Da wäre zum einen eine lebhafte Fantasie, mit der er diese tolle Grundidee und die Feinheiten entwickelt hat. Zum Anderen ist da die Begabung facettenreich gestaltete Figuren zu entwerfen, die stets einer interessanten Entwicklung untergehen und zwar nicht nur Humbert, der Protagonist, sondern bei fast jeder Figur bemerkt man diese Veränderung. Außerdem ist der Schreibstil sehr flüssig und sowohl für die Zielgruppe (12-15 Jährige) als auch für Erwachsene geeignet. Ich habe nur einen Kritikpunkt und den kann ich leider nicht richtig erklären. Ich habe das Buch ständig zur Seite gelegt und musste mich echt "bemühen" es zu beenden. Wie gesagt, eine Begründung dafür habe ich nicht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, ich fand die Idee toll. Vielleicht fehlte es mir etwas an Spannung? Wer weiß, vielleicht auch einfach nur das Buch zur falschen Zeit. Fazit: Das Buch ist ein fantasievoller Abenteuerroman über Zauberei und Freundschaft, der bis auf weniges überzeugen konnte. Gebundene Ausgabe: 448 Seiten Verlag: arsEdition (6. Juli 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3760786790 ISBN-13: 978-3760786797 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

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  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    Nabura

    14. February 2013 um 17:16

    Humbert ist seit acht Jahren Zauberlehrling bei Gordius, einem Zauberer Fünfter Klasse. Eines Tages teilt ihm Gordius jedoch mit, dass er ihm alles beigebracht habe, was er weiß. Nun soll Humbert vom Land in die Großstadt Paris fahren, um dort auf dem jährlich stattfindenden Ball der Zauberer einen neuen Meister zu finden. Am Bahnhof trifft er auf die Zwillinge Ignatius und Agneta, die schlechte Neuigkeiten für ihn haben: Alle Zauberer haben dem Unternehmer Pompignac ihre Zaubersprüche verkauft, und von nun an gibt es keine Meister mehr. Humbert gibt jedoch nicht auf. Zufällig trifft er auf Promotheus, den letzten Zauberer erster Klasse, der seine Zaubersprüche nicht verkauft hat und bereit ist, ihn als Lehrling aufzunehmen. Während Humberts Ausbildung voranschreitet, zeigt sich allmählich, dass Pompignac mit dem Ankauf aller Zauberer einen gefährlichen Plan verfolgt. Werden Humbert und seine Freunde ihn aufhalten können? Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Langsam wird der Leser an die Welt der Zauberer herangeführt. Das diese kurz vor dem Aus steht scheint in der französischen Provinz noch niemand zu ahnen. Mit Humberts Fahrt nach Paris und der Erkenntnis, dass er der letzte Zauberlehrling ist, der bei einem mächtigen Zauberer lernen darf, nimmt das Tempo der Erzählung zu. Humberts Versuche, den Anforderungen seines Meisters gerecht zu werden, sich in der Großstadt zurechtzufinden und neue Freunde zu gewinnen, sind unterhaltsam beschrieben. Immer stärker tritt schließlich die Bedrohung durch Pompignac und seine Helfer in den Vordergrund und sorgt für eine spannende zweite Buchhälfte, in der die Ereignisse immer turbulenter werden. Im Zentrum der Handlung steht eine überschaubare Anzahl an Personen, die facettenreich gestaltet sind und mich mit ihrem Verhalten überraschen konnten. Jeder von ihnen durchläuft während der Geschichte eine authentische Entwicklung. Neben Humbert und seinem Lehrmeister spielt das Werhörnchen Lothar eine zentrale Rolle und war für mich die faszinierendste Figur des Buches. Er ist stets auf seinen eigenen Vorteil bedacht und versteht es, mit großer Listigkeit die Charaktere in die von ihm gewünschte Richtung zu lenken. Dieses Verhalten macht es nicht nur den Charakteren im Buch, sondern auch dem Leser schwer, ihn einzuschätzen. Da einige Kapitel jedoch aus seiner Perspektive geschrieben sind und Lothars Sicht auf die Menschen und Zauberer zynisch und herrlich amüsant ist, konnte ich nicht umhin, diese tragisch-komische Figur zu mögen. „Der letzte Zauberlehrling“ ist ein fantasiereicher Roman in dem es neben dem Zaubern auch um Freundschaft, Gerechtigkeit und dem Kampf gegen dunkle Machenschaften geht. Die starken Zufälle, welche die Handlung immer wieder in die richtige Bahn gelenkt haben und die Namen der Protagonisten, welche ich nicht unbedingt im Frankreich des 19. Jahrhunderts vermutet hätte, bleiben meine einzigen Kritikpunkte. Ich kann dieses Buch an Jugendliche weiterempfehlen, aber auch ältere Leser wird diese Geschichte unterhalten können.

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  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    Manja82

    21. January 2013 um 15:30

    Kurzbeschreibung: Ist die Welt der Magie noch zu retten? Aus der französischen Provinz reist der junge Zauberlehrling Humbert ins Paris des 19. Jahrhunderts, um sich beim alljährlichen Ball der Zauberer einen neuen Meister zu suchen. Doch in der großen Stadt angekommen, stellt er erschüttert fest, dass die Welt der Magie nicht mehr das ist, was sie einmal war. Denn fast alle Zauberer haben ihre Kräfte an den reichen Unternehmer Pompignac verkauft. Nur Humberts neuer Meister, ein wahrer Sonderling, ist noch im Vollbesitz seiner magischen Kräfte – und denkt nicht ans Verkaufen! Doch worum geht es dem Geschäftsmann eigentlich? Nur ums Geld? Oder steckt eine geheime Verschwörung dahinter? Ehe Humbert sich versieht, geraten er und seine neuen Freunde in einen Strudel gefährlicher Ereignisse: Was hat der Erzkanzler mit all dem zu tun? Steht womöglich die Zukunft der Zauberei auf dem Spiel? (Quelle: Verlag arsEdition) Meine Meinung: Humbert ist ein junger Zauberlehrling. Nach 8 Jahren der Lehre bei seinem Meister Gordius schickt dieser ihn nach Paris, wo Humbert sich einen neuen, besseren Lehrer suchen soll. In Paris findet zu diesem Zeitpunkt der alljährliche Ball der Zauberer statt und es ist eine gute Möglichkeit für Humbert fündig zu werden. Doch leider haben alle Zauberer ihre Zaubersprüche an Pompignac, den Inhaber einer Kette von Zaubermaterialläden, verkauft. Somit ist niemand mehr da, der Humbert unterrichten kann. Oder doch? Humbert lernt Prometheus kennen, ein Zauberer erster Klasse, der noch im Besitz seiner Zaubersprüche ist. Die beiden tun sich zusammen und alles könnte so schön sein. Aber da erfahren sie von Pompignacs Vorhaben, das jedoch nicht besonders gut ist. Können sie ihn noch stoppen? „Der letzte Zauberlehrling“ ist ein Jugendbuch aus der Feder von Gerd Ruebenstrunk. In seinem Buch entführt der Autor seine Leser nach Paris Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Fantasyroman steckt voller Magie und Geheimnisse. Der Protagonist Humbert ist etwas 16 Jahre alt. Er ist Zauberlehrling bei Gordius. Doch sein Meister ist alt und nach 8 Jahren Lehre bei ihm wird er nach Paris geschickt. Dort soll sich Humbert einen besseren Lehrer suchen. Gerade zu Beginn ist Humbert noch ein recht unsicherer Junge. Doch die Zeit in Paris verändert ihn. Er wird selbstbewusster und wächst über sich hinaus. Humbert ist jemand, den man einfach mögen muss. Sein neuer Meister Prometheus ist ein Zauberer erster Klasse. Nur leider sieht er nicht danach aus und gerne trinkt er auch mal einen über den Durst. Dennoch ist Prometheus ein herzensguter Mensch und auch wenn er es nicht unbedingt so zeigt, er ist stolz auf Humbert und mag ihn. Neben den beiden gibt es noch weitere Figuren im Roman. Da wären beispielsweise Prometheus‘ Hausmädchen Samira, die sehr geheimnisvoll ist oder auch das Werhörnchen Lothar, welches eigentlich ein Dämon ist und bei Prometheus wohnt. Und es gibt auch einen Bösewicht, hier in Person von Pompignac. Er ist gefährlich und hat eigentlich nur eines im Sinn, die Weltherrschaft. Doch mehr und mehr regt sich Widerstand in der Bevölkerung gegen ihn. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und recht einfach gehalten. So können auch jüngere Leser problemlos die Geschichte verfolgen und verstehen. Erzählt wird das Geschehen abwechselnd aus Sicht von Humbert und dem Werhörnchen Lothar, wobei es gerade bei letzterem immer recht amüsant zugeht. Die Handlung an sich ist spannend und abenteuerlich. Allerdings ist es zu Beginn des Buches alles etwas zäh und langgezogen, was es etwas schwierig macht dem Geschehen zu folgen. Dann aber gewinnt die Handlung an Fahrt und es kommt des Öfteren zu unerwarteten Wendungen. Das Ende ist offen und macht Hoffnung auf eine weitere Geschichte. Fazit: „Der letzte Zauberlehrling“ von Gerd Ruebenstrunk ist ein sehr guter Fantasyroman. Die sympathischen Figuren, der angenehme Schreibstil und eine doch spannende Handlung bescheren dem Leser magische Lesestunden.

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  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    myrainbowbubble

    Zitat: "›Du darfst ruhig Angst haben‹, sagte er. ›Aber du darfst nicht zulassen, dass sie dein Leben bestimmt.‹" - S.226 Inhalt: Ist die Welt der Magie noch zu retten? Aus der französischen Provinz reist der junge Zauberlehrling Humbert ins Paris des 19. Jahrhunderts, um sich beim alljährlichen Ball der Zauberer einen neuen Meister zu suchen. Doch in der großen Stadt angekommen, stellt er erschüttert fest, dass die Welt der Magie nicht mehr das ist, was sie einmal war. Denn fast alle Zauberer haben ihre Kräfte an den reichen Unternehmer Pompignac verkauft. Nur Humberts neuer Meister, ein wahrer Sonderling, ist noch im Vollbesitz seiner magischen Kräfte und denkt nicht ans Verkaufen! Doch worum geht es dem Geschäftsmann eigentlich? Nur ums Geld? Oder steckt eine geheime Verschwörung dahinter? Ehe Humbert sich versieht, geraten er und seine neuen Freunde in einen Strudel gefährlicher Ereignisse: Was hat der Erzkanzler mit all dem zu tun? Steht womöglich die Zukunft der Zauberei auf dem Spiel? Gestaltung: Die Person auf dem Cover wirkt wie in einem Comic und hat es mir schwer gemacht mir echte Menschen vorzustellen. Ich wünschte man hätte das irgendwie anders gelöst, denn ein ganzes Buch lang dieses Cover gedanklich vor Augen zu haben hat meine Fantasie, zumindest was die Charaktere betrifft etwas blockiert. Meine Meinung: Humbert ist Zauberlehrling, und als sein ehemaliger Meister ihn entlässt, damit er einen neuen Meister findet, zieht es ihn nach Paris, wo er hofft, einen neuen Meister zu finden. Bis es so weit ist, lernt er noch diverse Charaktere kennen, die im weiteren Verlauf als gute Freunde auftauchen. Bis auf Dämonen und Zauberei ist das Buch vergleichsweise fantasyfrei und trotzdem bleibt das Gefühl in einer ganz anderen Welt zu sein. Kapitel sind nummeriert und unter jedem von ihnen steht ein kleiner Satz darüber, was passiert. Diese Sätze sind spoilerfrei, machen den Leser trotzdem neugierig. Die gewöhnlichen Kapitel werden außerdem in regelmäßigen Abständen von den Monologen eines Dämons unterbrochen, die grundlegend zum Verständnis der Situation beitrugen und immer interessant zu lesen waren. Das erste Drittel des Buchs fand ich zwar eher zäh und es dauerte bis ich mich in der Geschichte zurechtfand, danach ging das Lesen dafür umso schneller und die Entwicklung der Geschichte konnte mich bis zum Schluss mitreißen. Unerwartete Wendungen ziehen sich durch das ganze Buch, sodass man trotz der 448 Seiten bei der Sache bleibt. Gerd Ruebsenstrunks Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich habe mir bildhaft Paris belebte Straßen und die anderen Schauplätze des Buchs ausgemalt. Im Gegensatz dazu konnte ich mir unter den Charakteren selten etwas vorstellen. Zum Teil lag es an mangelnden Beschreibungen des Äußeren, aber auch an dem Cover, welches ich bis zum Ende nicht aus dem Kopf bekommen habe. Die Personen mögen zwar äußerlich kaum beschrieben werden, der Charakter der meisten besaß dafür Tiefgang. Viele von ihnen konnten einen immer wieder überraschen, wie es letztendlich auch im normalen Leben passieren kann. Fazit: Ein bezaubernde Geschichte, wenn man erst mal in das Buch hineingekommen ist. Gestaltung: ♥♥♥ (3/5) Inhalt: ♥♥♥♥ (4/5)

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    • 2

    akoya

    14. January 2013 um 20:20
  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    akoya

    13. January 2013 um 22:55

    Ausschlaggebend für meinen Lesewunsch, waren zum einen das bezaubernde Cover und zum anderen die wundervolle Thematik „Zauberei“. Zudem ist dies auch mein erstes Buch von dem Autor Gerd Ruebenstrunk, den einige schon von seiner „Arthur-Trilogie“ kennen. Mein erster Eindruck, nach den ersten Seiten war leider nicht so überzeugend und deswegen, habe ich es zunächst erst einmal beiseitegelegt. Nach meinem Weihnachtsurlaub war es dann aber soweit und ich konnte mich nach dem holprigen Anfang voll und ganz auf das Buch einlassen. Was mir sehr schnell aufgefallen ist, ist, dass mich dieses Buch an die Bartimäus-Bücher von Jonathan Stroud erinnert. Warum? Das dürft ihr gerne selbst entdecken, aber vielleicht geht es ja auch nur mir so und anderen fällt es gar nicht so auf. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen und ich bin nicht abgeneigt, andere Bücher von ihm zu lesen. Auch die Gestaltung der einzelnen Charaktere finde ich sehr gelungen. Nicht nur die Namenvielfalt, sondern auch die Charaktereigenschaften sind gut gelungen. Mein Lieblingscharakter ist wohl Lothar, der auch seine eigene Perspektive bekommt. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht vorweg nehmen. Der Hauptcharakter Humbert war mir sehr oft unsympathisch, aber das tut dem Inhalt keinen Abbruch, meiner Meinung nach. Dafür waren andere Charaktere umso liebenswerter. Das Buch spielt in Paris. Ich persönlich bin jetzt nicht DIE Paris-Liebhaberin, aber Bücher die dort spielen, finde ich im Grunde nicht schlecht. Es wurde auch nicht zu viel auf die Umgebung eingegangen, was ich wirklich gut finde, da dies immer noch ein Kinder-/Jugendbuch ist. Was ich sehr gelungen empfand sind die Entwicklungen der einzelnen Personen. Als es schließlich dazu kommt, dass sich Humbert, seine Freunde und sein Lehrmeister dazu entschließen sich Pompignac entgegenzustellen, schließen sich noch andere Leute der Mission an und man fragt sich bei einigen, ob sie nicht doch andere Ziele verfolgen. Und welche Geheimnisse haben sie eventuell? Eine Szene fand ich so witzig, dass ich mir diese sofort makiert habe. Ich sage nur soviel: Es geht um sprechende Hunde. Kommen wir nun zu den Dingen, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Was mir wirklich extrem aufgefallen ist, sind die vielen positiven „Zufälle“, die die Geschichte zwar voran getrieben haben, aber mir zu unglaubwürdig erschienen sind. Noch dazu, gab es etwas wenig Spannungsbögen, so richtig in Fahrt kommt das Buch erst gegen Ende der letzten Kapitel. Und ich frage mich, ob es vielleicht noch ein weiteres Buch geben wird?! Trotz der negativen Punkte, liest man das Buch wirklich sehr schnell durch und man ist mitten im Geschehen. Ein tolles Buch für die jüngeren Leser unter uns. Fazit: Ein magisches Buch für junge Leserinnen UND Leser!

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  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    Tintenmeer

    13. January 2013 um 18:39

    Humbert ist sechzehn Jahre alt und hat bereits die letzten acht Jahre in der Lehre eines Zauberers verbracht. Nun ist sein Meister allerdings kein sonderlich großartiger Zauberer und so ist er an dem Punkt angekommen, wo er seinem Lehrling nichts mehr beibringen kann. Außerdem ist er selbst bereits alt genug, um sein nahendes Ableben zu spüren. Humbert bleibt also nichts übrig, als zu akzeptieren, dass sein Leben an einem entscheidenden Wendepunkt steht. Aber nicht nur für dem Jungen, sondern der ganzen Welt steht eine große Veränderung bevor. Geschäftsmann Pompignac kauft sämtliche Zaubersprüche auf und paktiert mir dem Erzkanzler, dessen einziges Ziel es ist, sich über seine Nachbarländer zu erheben … Schon zu Beginn fiel auf, dass diese Geschichte Wert auf ein tiefgründiges „Setting“ legt. Wir befinden uns in der Großstadt, die Welt ist im Begriff sich zu ändern – und nicht unbedingt zum Positiven. Der schleichende Verlauf eines erwachenden totalitären Systems mit Staatsüberwachung dringt von Anfang an immer wieder zum Leser durch. Relativ schnell wird die Zauberei in Frankreich völlig verboten, Zauberer verhaftet und Kritiker von der Sicherheitspolizei verschleppt. Die Reaktionen der Hauptfiguren darauf empfand ich als sehr realistisch: der naive Humbert zum Beispiel glaubt nicht daran, dass es soooo schlimm werden wird, er glaubt an die Versprechen der Regierung, wohingegen sein welterfahrener Freund Papillon die Zeichen besser zu deuten vermag. Diese Situation zur Grundlage der Geschichte zu nehmen, hat mich positiv überrascht. Dem Zauberlehrling Humbert stehe ich aber etwas zwiespältig gegenüber. Leider konnte er mich nicht so richtig für sich begeistern. Zwar ist er recht klug und magisch auch sehr begabt, aber anfangs ist er unglaublich naiv und ängstlich – entwickelt sich dann jedoch zu einem starken Helden. Trotz dieser Veränderung und trotz der Ich-Perspektive habe ich keinen echten Zugang zu diesem Charakter gefunden. Ähnlich ging es mir mit den anderen Figuren. Abgesehen von einer. Immer wieder gibt es einen Wechsel zwischen der Erzählperspektive von Humbert und der von Lothar, was ich persönlich sehr schön fand. Ich muss sogar zugeben, dass ich mich immer gefreut habe, wenn Lothar zu Wort kam, denn in ihm habe ich sehr schnell meinen Lieblingsprotagonisten gefunden. Er ist ein sprechendes Werhörnchen, oder zumindest der äußeren Erscheinung nach. Ich finde „Hörnchen“ ja schon so echt witzig, aber Lothar ist grandios: trockender Humor, wortgewandt, klug und äußerst durchtrieben. Diese Figur gehört zwar zu Humberts „Team“, verfolgt aber andere Interessen als der Zauberlehrling und seine Freunde und bringt immer ein schönes Gegengewicht. Dadurch nimmt er auch eine besondere Position zwischen den „Guten“ und den „Bösen“ ein. Von Cover, Inhaltsangabe und natürlich „Lothar“ war ich zunächst wirklich angetan, leider empfand ich das Buch aber vor allem zu Beginn als sehr langatmig und zäh. Ich weiß nicht, ob es an mir lag oder woran auch immer, aber so richtig mitgerissen hat es mich einfach nicht. Dafür sind mir die Charaktere (außer das Werhörnchen) nicht genug ans Herz gewachsen. Fazit: Mich persönlich konnte „Der letzte Zauberlehrling“ leider nicht so richtig begeistern, aber ich glaube, dass dieses Buch sicher für viele Kinder und Jugendliche sehr unterhaltsam sein wird.

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  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    LeseMaus

    12. January 2013 um 20:15

    Spannender Zauber gegen alle Regeln Das Äußere: Unter einer Brücke durch geht ein Junge auf Paris zu – er hat einen Koffer in der Hand und scheint etwas zögernd auf einen neuen Abschnitt seines Lebens zuzugehen. Ein ohnehin schon schönes Motiv, das durch den silbern glänzenden Titel und zahlreiche glitzernde Sterne am Pariser Nachthimmel noch eindrucksvoller wird. Das Innere: Humbert möchte Zauberer werden und für diesen Zweck die Zauberakademie besuchen. Lange Jahre war er bereits in der Ausbildung bei Gordius, einem Zauberer des fünften Grades. Um weiter zu kommen, muss er nun als nächsten Schritt bei einem Zauberer höheren Grades in die Lehre gehen. Da Gordius sein Ende nahen sieht, schickt er Humbert auf die Reise nach Paris, um dort auf dem alljährlichen Ball der Zauberer einen neuen Lehrer zu suchen. Humbert macht sich auf den Weg in die Großstadt, doch dort erwartet ihn Schlimmes: Pompignac, ein Pariser Unternehmer, ist dabei, die Zaubersprüche aller Zauberer aufzukaufen, um diese eigenständig vermarkten zu können. Ob Humbert dennoch einen neuen Lehrherrn finden und sich gegen die Machenschaften Pompignacs behaupten kann? Das Wesentliche: Direkt zu Beginn des Romans wird Humbert von seinem alten Meister Gordius in das aufregende und auch gefährliche Leben der Pariser Großstadt katapultiert. Es ist schön zu lesen, wie sich Humbert nach und nach diese für ihn so neue Welt erobert. Er macht dabei nicht nur Bekanntschaft mit hilfsbereiten, angenehmen Zeitgenossen, sondern auch mit finsteren Gestalten und der Obrigkeit, die sich auf die Seite Pompignacs geschlagen hat. Dieser Pompignac ist ein gefährlicher Mann: er hat es sich zum Ziel gemacht, alle Zaubersprüche einzusammeln, vorgeblich, um diese dadurch einem größeren Publikum zugänglich machen zu können. Das Vorhaben scheint auch zunächst zu gelingen, doch als Diebstähle mit Hilfe des Unsichtbarkeitszaubers und sprechende Haustiere auf den Straßen von Paris überhand nehmen, kommt auch in der Öffentlichkeit langsam Kritik gegen Pompignacs Unternehmen auf. Und Pompignac wäre nicht der Bösewicht im Roman, wenn er nicht noch Schlimmeres im Sinn hätte: er will die Welt beherrschen. Da wird recht schnell klar, dass Humbert nicht nur ein einfacher Zauberlehrling bleiben und die Augen vor der Situation verschließen kann. Doch bis es so weit ist, muss Humbert sich erst selbst darüber klar werden, was ihm im Leben wichtig ist. Ich fand es sehr angenehm, dass er sich nicht sofort wie ein großer Held ins Abenteuer stürzt, sondern im Gegenteil erst einmal das Für und Wider abwägt. Humbert und seine Freunde wurden in meinen Augen im Laufe des Buches zu einer überzeugenden Gemeinschaft. Ich vermute, das liegt an der geschickten Schreibweise des Autors, der die Dialoge so lebendig geschrieben hat, dass man sich fühlt, als wäre man selbst dabei. Dabei ist es jedoch bei weitem nicht so, dass die geschilderten Beziehungen zwischen den Protogonisten ohne Reibereien wären. Im Gegenteil: der eine oder andere aus Humberts Umfeld hat selbst ein Geheimnis in petto, das sich bis zum Ende des Romans auch nicht unbedingt vollständig lüftet. Mein persönliches Highlight im Buch war Lothar, das einzige Werhörnchen seiner Art. Er ist eine eigentümliche Mischung aus Eichhörnchen, Känguru und Hund und kann natürlich sprechen. Einige Kapitel sind ausschließlich aus der Sicht von Lothar verfasst, was eine weitere Sicht auf die übrigen Protagonisten ermöglichte und mich die eine oder andere vorgefasste Meinung über den Haufen werfen lies. Ich mag Bücher, in denen der Hauptcharakter sich weiterentwickelt. Und ich mag Bücher, in denen die Protagonisten nicht immer nur an einem Ort bleiben. Beides ist hier der Fall, und so wird die abenteuerliche Reise des jungen Humbert gleichzeitig zu einer Reise zu seiner eigenen Bestimmung – toll gemacht! Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der phantastische und abwechslungsreiche Abenteuergeschichten liebt – er wird hier nicht enttäuscht werden. Das Fazit: Ein tolles Buch, ganz bestimmt nicht nur für Kinder ab 12 Jahren. Sympathische Charaktere, überzeugende Freundschaften und gefährliche Feindschaften sorgen neben einer äußerst angenehmen Schreibweise sorgen für gleichermaßen flüssiges wie spannendes Lesevergnügen. Die Bewertung: Vier von fünf Sternen

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  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    Büchernische

    09. January 2013 um 10:59

    Dieses Buch hat mich im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. Es kommt nicht häufig vor, dass ich ein Buch mit mehr als 400 Seiten in knapp 2 Tagen lese. Gerd Ruebenstrunk verstand es, mich sehr zu begeistern und kürzere Nächte zu bereiten, da ich den letzten Zauberlehrling nicht aus der Hand legen konnte. ················································································ Du bist der letzte… Humpert eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben: er macht eine Lehre bei Zaubermeister Gordius, inmitten der ländlichen Idylle Frankreichs. Er ist ein Zauberlehrling, das ist nun nichts Ungewöhnliches, denn in Frankreich leben sehr viele Zauberer. Sein Meister ist jedoch davon überzeugt, Humpert nicht mehr als all das, was er nun über die Zauberei wusste, lehren zu können und schickt ihn in die Großstadt, ins ferne Paris, auf dass er dort einen neuen Meister finden sollte. Doch die Zeiten haben sich geändert, die Uhren in der großen Stadt ticken schneller als auf dem Lande, denn dort kauft Unternehmer Pompignac die Zauberkräfte der Zauberzunft auf. Weit und breit sei nirgends mehr ein Zauberer zu finden, der einen Lehrling unter seine Fittiche nehmen würde. Was plant dieser Halunke Pompignac? Humpert hat das Gefühl, er führt nichts Gutes im Schilde… ················································································ Zauberhafte Momente Gerd Ruebenstrunks Jugendbuch ist aus meiner Sicht kein neuer Harry Potter, oh nein. Das Buch beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Zauberei, Magie und allem, was dazu gehört und doch ist es mehr als das. Der Autor von »Der letzte Zauberlehrling« beschäftigte sich bereits in seiner Kindheit intensiv mit Büchern, arbeitete in vielfältigen, unterschiedlichen Berufen und interessiert sich für unter anderem für naturwissenschaftliche Thematik, u.a. die Quantenphysik. Das Wissen, welches er jahrzehntelang in sich aufsog, schlägt sich deutlich in seinen Büchern wider. Er schreibt sehr eloquent und bindet viel Hintergrundwissen, physikalische Phänomene und weitere interessante Aspekte der naturwissenschaftlichen Forschung in den Plot ein. Das war sehr spannend zu lesen und wird auch für das junge Publikum der 12 bis 15jährigen Leser äußerst wertvoll sein, denn sie haben somit nicht nur eine abwechslungsreiche, fantasievolle Geschichte vor sich liegen, sondern lernen nebenbei noch etwas über Sonnenstürme, Magnetfelder und weitere wichtige Bestandteile der Physik, die elementar wichtig für das Leben unseres Planeten sind. Trocken ist diese Lektüre deswegen keineswegs, im Gegenteil. Der Autor legt einen gewissen Humor an den Tag, der dem Buch viel Witz und das gewisse Etwas verleiht. ················································································ Das Sein bestimmt das Bewusstsein, hatte ein irdischer Philosoph einst geschrieben. – Seite 346 ················································································ Interessant und gelungen finde ich auch den inhaltlichen Aufbau des letzten Zauberlehrlings. Zwischen den einzelnen insgesamt 22 Kapiteln finden sich neun sogenannte Monologe, die auch als solche tituliert sind. In diesen Segmenten wechselt die Erzählperspektive des Ich-Erzählers Humpert auf die Ich-Perspektive einer weiteren für die Handlung essentiellen Figur; welche dies ist, möchte ich nicht verraten, da ich euch zu sehr spoilern würde. Soviel sei aber schon gesagt: Diese fließend eingebundenen Perspektivenwechsel finden zeitlich parallel statt und zeigen die Gedanken und die Sichtweise des Geschehens aus der Perspektive eines anderen Buchcharakters, ohne den Lesefluss zu stören. Im Gegenteil, diese Einschübe werten das Lesevergnügen zusätzlich auf und sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung. ················································································ Illustration à la arsEdition Wenn man das Buch in der Hand hält, merkt man gleich welcher Verlag sich um die Gestaltung gekümmert hat. arsEdition ist für seine liebevolle Illustration, Ausarbeitung des Covers und Innengestaltung der Kapitel bekannt und so war ich auch dieses Mal erneut sehr angetan vom Erscheinungsbild des Romans. Trotz des Gewichts des 448 Seiten starken magischen Werkes liegt das Buch gut in der Hand und das farbenfrohe Cover ist mal wieder eine Augenweide. Details wie glänzender Spotlack, angewendet bei Coverelementen und Titel sowie bei der Hauptfigur des Buches, wurden holografische Elemente zur Gestaltung verwendet. Das Gesamtbild, welches Illustrator Helge Vogt geschaffen hat, ist einfach stimmig und gefiel mir auf Anhieb. Auch die Kapitel wurden wieder, ähnlich wie bei einem anderen Buch aus dem Verlag, mit grafischen Elementen aufgewertet und auch hier fand sich wieder eine kleine, einleitende Überschrift, die kurz den Inhalt des folgenden Textes umriss. Dieses kleine Detail empfand ich als gut gelungen und dennoch nicht vorgreifend, sprich es verrät nicht zuviel über den Inhalt, macht aber dennoch neugierig auf das, was nun folgen wird. ················································································ Minimale Kritikpunkte Die Story an sich konnte mich bis zur letzten Seite begeistern, fesseln und hielt so einige Überraschungen parat, die auch mich als erwachsenen Leser zum Staunen bringen konnten. So hielt sich der Autor bis zur letzten Seite über so manche Figur und deren Bedeutung für die Handlung bedeckt und schuf so einen kontinuierlichen Spannungsablauf, der zu keiner Sekunde nachließ. Ein paar kleine Logikschwächen in der Charakterzeichnung des Protagonisten konnten mich nicht davon abhalten, dem Buch trotzdem die volle Punktzahl zu geben. Die Stärken der Formulierung, die inhaltliche Ausarbeitung der Idee sowie die farbig gezeichneten Charaktere, die sich im Laufe des Buches überzeugend und authentisch entwickelten, überwogen diesen minimalen Kritikpunkt. Es war für mich einfach nicht ganz einleuchtend, warum sich Humpert – eine auf mich sehr clever wirkende Hauptfigur – mitten in die Gefahr begibt, die offensichtlich ist obwohl ihm klar gewesen sein musste, dass er dabei in eine Falle tappt. Ob das nun von Gerd Ruebenstrunk so beabsichtigt war oder einfach nur ein kleiner Fehler im Handlungsaufbau war, welcher ihm nicht aufgefallen war, kann ich nun nicht beantworten. Doch das ist wirklich Bemängeln auf hohem Niveau, denn das Buch war ein magischer, zauberhafter – nein Moment, da muss man, mit einem Augenzwinkern, gut unterscheiden – Genuss. ················································································ »Alles nur eine Frage der Erfahrung«, brummte Tucker. »Wenn man jung ist, dann ist alles oft nur schwarz oder weiß. Im Laufe der Jahre lernst du, die Zwischentöne zu sehen, und begreifst, dass die Wirklichkeit aus vielen Graustufen besteht, mal heller, mal dunkler.« – Seite 231 ················································································ Humpert lebt in Frankreich und wechselt im Laufe der Geschichte vom dörflichen Landleben in die turbulente Großstadt. Hier setzt mein zweiter, kleiner Kritikpunkt an. Ich liebe Bücher, die in Frankreich spielen, besonders in Paris. Mir fehlte da ein wenig das französische Flair, der französische Lebensstil wollte irgendwie nicht so recht zwischen den Zeilen hervorkommen. Auch wurde mir erst recht spät klar, in welchem Zeitrahmen sich das Buch bewegte, es wurde aber angedeutet dass wir uns definitiv nicht in der Gegenwart befinden, denn es gab die wohlbekannte U-Bahn unter den Straßen Paris’ noch nicht. Doch wo ist der Duft knusprigen Baguettes, ein Hauch Haute Cuisine, das rauschende Pariser Gefühl? Die allseits bekannte Hektik spiegelte sich durchaus wieder, aber “typisch Frankreich” fehlte einfach ein wenig. Das hätte ich mir für die Geschichte, wenn sie schon in Frankreichs Hauptstadt spielt, gewünscht. Wiederum sehr gelungen fand ich das Element, welches aus der britischen Magie-Mythologie entstammt. Gerd Ruebenstrunk bediente sich für »Der letzte Zauberlehrling« inspirativ unter anderem an der englischen Zaubererfigur schlechthin: Merlin. Eben jenen ließ er auf geschickte Weise Teil seiner Geschichte werden, auf eine völlig andere Sichtweise, wie ich es nun vermutet hätte. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber die Idee, welche dahinter steckt, ist klasse und für mich nachvollziehbar und spannend. Geheimnisvoll, mystisch, magisch, zauberhaft – mit diesen Begriffen identifiziere ich ab sofort den Autor und diesen Roman. Es war übrigens mein erstes Buch Gerd Ruebenstrunks, doch definitiv nicht mein Letztes. ················································································ Mein Fazit: Ein rundherum gelungenes magisch-zauberhaftes Abenteuer, intelligent geschrieben und bis zur letzten Seite spannend! Unbedingt empfehlenswert für alle Freude von Zauber & Magie, die schon die Geschichten rund um Merlin spannend fanden und für all jene, die ein richtig gutes, wohldurchdachtes Fantasyabenteuer inmitten Frankreichs erleben wollen!

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  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    MartinaBookaholic

    03. January 2013 um 14:48

    Meine Gedanken zum Buch: Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders da ich das erste Mal bei Blogg dein Buch als Rezensentin ausgewählt wurde. Was ich mir hier aufgrund des Covers und auch der Inhaltsangabe erwartet habe, war zwar keine Harry Potter-Geschichte – das wäre auch langweilig gewesen – aber ich habe hier gehofft, genauso verzaubert zu werden, wie es bei den Potter-Büchern der Fall war. Leider wurde ich aber enttäuscht und ich kann nicht ganz verstehen, dass ich bisher die einzige bin, die Probleme mit der Geschichte hat. Zumindest wirkt es so, wenn man sich auf Lovelybooks oder Goodreads umsieht. . Was hat mich am meisten gestört? Ich weiß nicht, wie es genau beschreiben soll, aber ich bin durchwegs nicht in die Geschichte rein gekommen und konnte auch keine Verbindungen zu den Figuren darin herstellen. Humbert hat es wirklich versucht, aber er war mir einfach zu unwichtig, ich habe mit seinem Schicksal nicht mit gefiebert, auch mit sonst keinem, was sehr untypisch für mich ist. Eigentlich habe ich mich gefreut, wieder aus der Sicht einer männlichen Hauptfigur zu lesen, aber er war mir oft zu hin und her gerissen. Er hat zwar nicht aufgeben, sondern weitergemacht, aber auch genug gejammert und sich selbstbemitleidet, besonders was seine ständige Eifersucht wegen Aggie (was für ein Name?^^) betrifft. . Das Schlimmste war aber definitiv die Handlung, die äußerst zäh und langwierig zu lesen war und oft hätte man einige Seiten einfach weiterblättern können, ohne viel zu verpassen bei den endlosen langen inneren Monologe oder bei den Umgebungsbeschreibungen. Irgendwie ist nichts passiert, besonders zur ersten Hälfte des Buches, bevor sich die Gruppe entschieden hat, was zu unternehmen. Dann wurde es zwar besser, aber nicht so sehr, dass ich mit Eifer weitergelesen hätte. Ich gebe es zu, das Lesen bei diesem Buch war nur ein Muss und ich hätte es am liebsten bei der Hälfte abgebrochen. Aber da es ein Rezensionsexemplar war, wollte ich es auch beenden. . Die Begebenheiten im Buch, die man sich magisch und bezaubern vorstellt, waren mir zu wissenschaftlich dargestellt und zu kühl für ein Jugendfantasiebuch, mit zu viel Hintergrunderklärungen. Noch dazu, wenn man bedenkt wie jung die Protagonisten eigentlich sind, haben sie sich dafür nicht immer so verhalten. Auch gab es wenige Überraschungen, da vieles vorhersehbar war. . Das Ende war für mich okay und lässt auf eine weitere Geschichte schließen, wobei ich dabei nicht genau weiß, was Ruebenstrunk hier noch erzählen will, außer die Ausbildung von Humbert zum Zauberer oder Magier. Aber das werde ich nicht mehr erfahren, da ich diese Reihe nicht fortsetzen werde und mich lieber anderen Autoren zuwende. . German Cover: Das Cover ist wirklich wunderschön mit dem Bild des Eiffelturms und davor Humbert, der seiner Zukunft entgegengeht. Auch die Machart ist wirklich traumhaft und die Sterne glitzern sogar im Licht. Tolle Verarbeitung und ein Bild, das zum Träumen einlädt. . All in all: Das Buch ist leider nichts für mich, aber ich kann es trotzdem denjenigen empfehlen, die gerne junge Jugendbücher oder Kinderbücher mit Fantasie und Zauberei lesen, die aber nüchterner geschrieben sind. Vielleicht macht es mehr Spaß, wenn man andere Erwartungen an das Buch hat, aber für mich hat es leider nicht funktioniert, Doch ich weiß mit Sicherheit, dass es genügend andere gibt, die begeistert davon sind. Es passt wohl nicht jeder Autor mit jedem Leser zusammen. schade Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/01/03/rezension-der-letzte-zauberlehrling/

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  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    Girdie

    01. January 2013 um 18:19

    „Der letzte Zauberlehrling“ von Gerd Ruebenstrunk ist eine historische Fantasyerzählung, die im Verlag arsEdition erschienen ist. Sie umfasst 22 Kapitel und neun Monologe eines Dämons auf 440 Seiten. Das Cover fällt leicht ins Auge und besticht durch seine Aufmachung mit silberglänzender Schrift und Sternenstaub, so wie ich mir vorstelle, dass dieser beim Zaubern entstehen könnte. Dargestellt ist ein Junge, der mit seinem Koffer auf einer Weltkugel Richtung Paris unterwegs ist. Über ihm spannt sich ein Brückenbogen. Vom Stil her findet sich solch eine Brücke über der Seine in Paris. Die Aufmachung des Buchs passt zur Geschichte, deren Haupthandlungsort Paris ist, jedoch beginnt die Erzählung in einem kleinen Ort in Frankreich und führt den Leser schließlich sogar bis an die südliche Atlantikküste. Die Erzählung spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich. Der etwa 16-jährige Humbert ist Waise und lebt auf dem Land bei dem alten Zauberer Gordius, der ihn bei sich aufnahm. Gordius ist ein Zauberer fünfter Klasse, der ihm all sein Wissen vermittelt hat und ihn nun aussendet sich einen neuen Lehrmeister zu suchen. Der jährlich stattfindende Ball der Zauberer in Paris ist dazu eine passende Gelegenheit. Doch auf dem Weg in die Stadt erfährt der Zauberlehrling Humbert, dass auf dem Ball alle Zauberer ihre Zaubersprüche an einen Unternehmer namens Pompignac verkaufen wollen und es so niemand mehr bleibt, der ihn ausbilden könnte. Der Ball findet in einem Palais in Paris statt und Humbert findet sich an eben jenem Abend dort ein. Durch Zufall gerät er an den letzten Zauberer, der seine Sprüche nicht verkauft hat und wird von ihm als Lehrling aufgenommen. Gemeinsam stellen die beiden und ihre Freunde sich gegen Pompignac und den Staat als diese versuchen den Weg in eine neue Dimension zu öffnen. Gerd Ruebenstrunk erzählt in einfachem, flüssigem Sprachstil, mit dem er auch komplizierte Vorgänge zu erklären weiß, eine bis zum Schluss spannende Geschichte, die hauptsächliche für Jugendliche ab 12 Jahren gedacht ist, aber auch Ältere zu unterhalten versteht. Er beschreibt die von ihm gestalteten Charaktere mit treffenden Eigenschaften. Dabei räumt er dem einzigartigen Werhörnchen Lothar, das etwas anders ist als es zunächst scheint, einen breiten Raum ein, den es mühelos ausfüllt und dazu führt, dass die Erzählung nicht nur aus der Sicht von Humbert dargestellt wird. Zwischendurch wechselt die Handlung zu Monologen von Lothar über, was diese abwechslungsreicher sein lässt. Er trägt auch den größten Anteil einer gewissen Situationskomik. Die Personen sind so gestaltet, dass Humbert und damit der Leser sich manches Mal nicht schlüssig ist, wer vertrauenswürdig ist. Im Buch erfährt man nicht nur viel über die Bedeutung von Freundschaft, sondern wird auch zum Nachdenken über Recht und Gerechtigkeit angeregt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Auch eine Fortsetzung könnte ich mir gut vorstellen.

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  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    Aleena

    29. December 2012 um 09:43

    Heute möchte ich euch das Buch der letzte Zauberlehrling vorstellen, beginnen wir mit der Geschichte Um was geht es? Humbert lebte 8 Jahre bei seinem Meister Gordius, nun ist der Meister alt und schickt Humbert nach Paris denn bei ihm kann er nicht mehr lernen, denn um Zauberer werden zu können kann der nur bei einem Meister der mindestens der dritten Klasse angehörte, Gordius ist nur Meister der fünften Klasse. Also muss Humbert nach Paris zum alljährlichen Ball der Zauberer um einen solchen Zauberer zu finden, zu dem er in die Lehre gehen könnte, doch die Zeiten haben sich verändert. Tucker der ein Geschäft im Dorf, hat Gordius erzählt das nun viele Händler ihre Zaubereruntensilien aus dem Katalog von Pompignac kaufen, aber diese sind überteuert und von mieser Qualität und das die Händler damit in den Ruin getrieben werden. Am liebsten würde Humbert bei Godius bleiben auch weil es gerade mit Johanna so gut läuft, aber sein Meister möchte das er sich sofort auf den Weg macht und so packt Humbert seine wenigen Habseligkeiten, packt sein Hamster Horatio in die Tasche und wird von Tucker zum Bahnhof kutschiert. Auf dem Bahnhof lernt er 2 Geschwister kennen Ignatius und Agnetha, beide wollen auch nach Paris und Humbert hört von Agnetha beunruhigende Neuigkeiten. Pompignac kauft Zauberern die Zauber ab um sie zu sammeln und später dann für jedermann zugänglich zu machen und leider könnte Humbert dadurch keinen Meister mehr finden, außerdem wird der Ball so abgesichert das Humbert nicht mal zum Ball rein darf. Was für ein Schlamassel, aber wie es weiter geht müsst ihr selbst lesen. Ausstattung des Buches Das Buch ist im gebundenen Zustand und sieht dadurch schon beeindruckend dick aus, dabei ist die Schrift aber angenehm zu lesen, da diese nicht zu klein gedruckt sind. Das Buch ist in verschiedenen Blau und Schwarztönen gehalten und es wurde mit Klarfolie gearbeitet was dem Ganzen eine hochwertige Präsenz verleiht. Die Schrift vorne auf dem Cover ist in Silber und Klarfolie unterstrichen und hat einen herrlichen Schimmer. Man sieht einen Jungen wie er nach Paris geht, denn der Eifelturm ist auch zu sehen. Ich finde das, dass Buch ein wundervoller Blickfang fürs Regal darstellt Mein Fazit Ich habe mich so sehr gefreut dass ich die Chance bekam dieses Buch Test zu lesen, da ich sehr gerne Fantasy, gerade wenn es um Zauberer geht, lese. Also hab ich mich in dieses Abenteuer gestürzt und wurde nicht enttäuscht. Wobei Humbert ein liebenswürdiger kleiner Lehrling ist der mir über die Zeit immer mehr ans Herz gewachsen ist. Auch das kleine Werhörnchen hat mir richtig gut gefallen, da er sich irgendwie doch zu Humbert hingezogen fühlte auch wenn er schon ein klein wenig eigen war. Ich finde es gut das auch aus der Sicht des Dämons erzählt wurde und er eigene Kapitel für sich beanspruchen durfte, fand ich sehr passend und trug gut zur Geschichte bei, einfach weil man sich dann besser in ihn hineinversetzen konnte. Die Geschichte wurde sehr belebend erzählt nur die Orte wurden nicht ganz so bildlich dargestellt so das man leider das Gefühl bekam hier fehlt doch was, wie sieht es denn dort aus wie das Haus wo sie leben, wo in der Stadt halten sie sich genau auf, keine Angaben wurden dazu gemacht, aber das hab ich nur am Rande wahrgenommen und ich fand es jetzt nicht ganz so schlimm da ich ja mehr Wert auf die Handlung lege und diese auch verstehen wollte. Ich konnte dieser sehr wohl folgen und es war auch sehr leicht verständlich wie es sich für ein Jugendbuch gehört, erzählt. Ich kann die Geschichte weiterempfehlen gerade wer Fantasy Geschichten mit Zauberern mag wird auch hier seine Freude finden, doch wer denkt hier eine neue Harry Potter Geschichte zu finden, der wird enttäuscht, denn diese hier ist so ganz was anderes.

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  • Rezension zu "Der letzte Zauberlehrling" von Gerd Ruebenstrunk

    Der letzte Zauberlehrling

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. December 2012 um 22:07

    Nach einer achtjährigen Ausbildung bei seinem Meister, muss der junge Zauberlehrling Humbert sich einen neuen und besseren Zauberer als Lehrer suchen, um seinen Traum, ein Zauberer ersten Grades zu werden, zu verwicklichen. So bricht er nach Paris auf, um bei dem alljährlichen Ball der Zauber einen neuen Meister zu finden. Doch dort angekommen, erwartet ihn eine erschütternde Nachricht: Pompignac, ein sehr erfolgreicher Besitzer von einer Zaubermaterliallädenkette, hat alle Zauberer erster Klasse dazu gebracht ihm ihre Zaubersprüche zu verkaufen. Da alle potentiellen Lehrer somit ihre Kräfte für eine Menge Geld verkauft haben, gibt Humbert die Chance ein Zauberer zu werden auf, bis er jedoch Prometheus trifft. Er ist der Einzige, der nicht an den Geschäftsmann verkauft hat. So tun sich der letzte Zauberlehrling und der letzte Zauberer zusammen. Nach einiger Zeit erfahren sie jedoch von Pompignacs Vorhaben, welches alles andere als gut und nützlich für die Menschheit wäre... "Der letzte Zauberlehrling" ist ein Roman voller Zauberei und Geheimnissen. Er erzählt die Geschichte des ehrgeizigen Zauberlehrlings Humbert, welcher darauf erpicht ist ein großer Zauberer zu werden. Die Einleitung in die Haupthandlung ist kurz und recht schnell findet man sich zusammen mit Humbert in Paris wieder. Die Atmosphäre der Großstadt mit ihrer Hektik und Aufregung passt wirklich sehr gut zur Handlung und es scheint als wäre die Handlung perfekt für diesen Schauplatz geschaffen. Am Anfang jedoch konnte ich das aufregende und spannende Paris überhaupt nicht mit der Handlung verbinden. Viele Textpassagen zogen sich und ich blieb an vielen Stellen beim Lesen "kleben" und kam einfach nicht voran. Grund dafür ist womöglich, dass ich die Beschreibung der neuen Orte einfach zu undetailliert fand und ich mir leider kein Bild von Paris, Prometheus Haus oder auch von dem Charakteren machen konnte. Schließlich ist das Eis gebrochen, als die Perspektive gewechselt hat und ein Kapitel aus der Sicht von Lothar, einem Dämonen, erzählt wurde. In den Kapiteln aus Lothars Sicht gefiel mir der Schreibstil ausgesprochen gut und ich habe nicht selten auch über den Sarkasmus des Dämonen schmunzeln müssen. Nach diesen ersten hundert Seiten ging es aber bergauf. Die Handlung kam ins Rollen und überraschte mich mit einer gewissen Grundspannung. Ich war mir nie ganz sicher, welcher Charaktere ich trauen durfte und welcher nicht. Es schien als hätte jeder Einzelne seine gut versteckten Geheimnisse, die ich mit jeder weiteren Seite versuchte zu lüften. Gerade als ich dachte ich wüsste wer auf welcher Seite stand, wurde ich erneut durch einen Verrat verwirrt. Ich wusste nicht, was sich hinter der Fassade all den Personen verbarg; eine Sache, die diesem Roman einerseits zwar einen einen kleinen Pluspunkt gibt, andererseits aber auch dafür sorgte, dass ich für keine wirklich Sympathie empfinden konnte. Dass mich aber auch Humbert leider nicht überzeugen konnte, lag an seiner Unsicherheit und an seinem Pessimismus. Nach einer Niederlage war er schon am Boden zerstört und es gab nur wenige Momente, in denen er sich einen Ruck gab und die Handlung ihren Lauf in die gewünschte Richtung nahm. Diese Momente sind womöglich auch die Highlights des Romanes. Zum Schluss wurde ich aber tatsächlich in den letzten fünf Seiten mit einem offenen Ende überrascht, was mich dann doch neugierig auf den zweiten Teil macht. Die relativ oberflächliche Grundidee entpuppt sich dann doch als ein sehr kompliziertes und ausgeprägtes Geflecht und macht mich jetzt -trotz ein paar Schwächen- auf den Folgeband neugierig. Erwähnen muss ich auf jeden Fall nochmal, dass es auch wenn das Cover eher nach einem Buch für 12-jährige Jungen aussieht, es dennoch durch das höhere Sprachniveau und die schwierigere Handlung und Wortwahl, auch Älteren zusagen könnte. Fazit: Alles in allem ist "Der letzte Zauberlehrling" ein lesenswerter Roman. Der Protagonist ist in meinen Augen zwar nicht gerade ein Sympathieträger und auch die Wortwahl ist -besonders am Anfang- sehr undetailliert; dennoch ist die Handlung dann doch spannend und voller Geheimnisse. Zum Schluss wird erst klar auf was für einer komplexen Grundidee dieser Roman entstanden ist und weckt somit die Neugier auf den Folgeband. Ich bedanke mich herzlich bei der freundlichen Bereitstellung des Rezensionsexemplares bei "BloggdeinBuch" & "arsEdition"!

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