Gerd Ruebenstrunk Rebellen der Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Rebellen der Ewigkeit“ von Gerd Ruebenstrunk

Was, wenn die Ewigkeit nur einen Wimpernschlag entfernt ist ...?§Der internationale Konzern Tempus Fugit hat den Zeithandel kommerzialisiert. Lebenszeit zu kaufen und zu verkaufen ist nun für jedermann möglich. Doch ist diese Technologie wirklich so ungefährlich, wie Tempus Fugit behauptet? Oder gibt es bereits Risse in der Realität, die so verheerend sind, dass sie die Welt über kurz oder lang ins Chaos stürzen, wie es die Geheimorganisation Rebellen der Ewigkeit prophezeit?§Der junge Willis gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der sich im Verborgenen abspielt - und muss sich für eine Seite entscheiden. Doch sein Schicksal ist weit tiefer mit beiden Seiten verbunden, als er ahnt ...

Grundgedanke sehr gut aber hätte besser umgesetzt werden können , da teilweise vieles vorhersagbar ist

— Runa961
Runa961

Ganz nett, gut zu lesen, aber nix besonderes ...

— gorgophol
gorgophol

Zeit ist Geld! Spannende und kritische Story mit überzeugenden Charakteren. Leider hat das Ende die 5 Sterne verhindert.

— ferkel
ferkel

Ein extrem spannendes Buch! Das sich mit einem wichtigen Thema beschäftigt: Zeit! Wenn Menschen es könnten würden sie Zeit ver- und kaufen!

— Phienchen
Phienchen

Das Buch hat mir voll gut gefallen, da es mal was anderes war.Das beste Buch aller zeiten

— Tonjafills
Tonjafills

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  • Vieles zwar vorhersehbar aber dennoch tolles Buch mit super Ideen

    Rebellen der Ewigkeit
    TigorA

    TigorA

    23. December 2013 um 20:36

    Inhalt:  Der Großkonzern Tempus Fugit betreibt einen sehr lukrativen Handel: Er kauft und verkauft Zeit. Menschen, die finanziell nicht so gut gestellt sind, haben die Möglichkeit bis zu 20 Jahre ihres Lebens für Geld an Tempus Fugit zu verkaufen. Diese Lebenszeit wird in Zeitbatterien eingespeichert und kann von reichen Leuten, die ihr Leben verlängern wollen, gekauft werden. Doch dieser Zeithandel hat schwerwiegende Folgen: Die Zerstörung des Universums droht, weil die Grenzen zwischen den Paralleluniversen beginnt zu verschwimmen. Eine Organisation namens 'Rebellen der Ewigkeit' sieht sich gezwungen dagegen vorzugehen und stiehlt die Zeitbatterien. Die Privatdetektivin Karelia Simms wird von Tempus Fugit beauftragt diese aufzuspüren. Hilfe bekommt sie von der 17-jährigen Valerie, die bereits gezwungen war Lebenszeit zu verkaufen, und dem jungen Willis der ein Geheimnis mit sich trägt. Meine Meinung: Rebellen der Ewigkeit hat mir gut gefallen. Die Idee mit dem Zeithandel und wie sich das auf das Universum auswirkt fand ich großartig. Die Hauptcharaktere sind allesamt sehr sympathisch. Zum einen die Privatdetektivin Karelia die zwar ihren Job macht aber nichtsdestotrotz auch Herz zeigt, die freundliche Valerie, die es im Leben nicht leicht hat durch eine kranke Mutter und damit verbundener Geldnot und zu guter Letzt Willis, der als Waise aufwuchs und sich als Fahrradkurier durchschlägt. Eigentlich haben diese drei nicht viel gemeinsam, aber dennoch treffen sie zufällig aufeinander und sind auch sofort bereit zusammen zu arbeiten und den Klau der Zeitbatterien aufzuklären. Wie genau das funktioniert mit dem speichern von Lebenszeit habe ich nicht so ganz verstanden. Das Ganze hat mit Quantenphysik zu tun und um zu verstehen wie das funktioniert, da müsste man Physiker sein. Aber dennoch kann man das Buch auch sehr gut und leicht lesen ohne irgendwelche Kenntnisse in die Richtung. Der Autor hat einen sehr angenehmen, flüssigen Schreibstil der durchaus in der Lage ist, die nötige Spannung zu erzeugen. Ich fand die Geschichte aber teilweise sehr vorhersehbar. Man kann sehr gut erahnen wie hier die Zusammenhänge sind, auch was die Beziehung der Charaktere untereinander angeht. Es gab aber auch eine Stelle, die mich ziemlich schockiert hat, weil ich es nicht erwartet hatte. Das ganze hat mit Folter zu tun und wie skrupellos dieser Konzern in Wirklichkeit vorgeht. Aber ich will an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten. Sehr schön fand ich die immer mal wieder eingestreuten, kurzen Kapitel aus der Sicht irgendeines Menschen auf der Welt, der gerade die Auswirkungen der Manipualtion am Zeitgefüge zu spüren bekommt und den Bezug zur Realität verliert. Das fand ich sehr interessant zu lesen. Das Ende war dann wiederum irgendwie komisch... Die ganze Zeit arbeitet die Geschichte auf die große Auflösung und die Rettung des Universums hin aber dann wars ganz plötzlich doch vorbei und wir befinden uns im Epilog. Das hat mich ein bisschen unbefriedigt zurück gelassen und hätte mir da vielleicht ein bisschen mehr Erklärung gewünscht oder ja, vielleicht auch was ganz Anderes. Fazit: Alles in Allem ist Rebellen der Ewigkeit ein wirklich gutes Buch mit tollen Idee, netten Charakteren und einem punktgenauen Schreibstil. Obwohl einiges für mich vorhersehbar war, fand ich es sehr fesselnd und ich hatte Spaß mit dem Buch. Klare Kaufempfehlung.

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  • eine tolle Idee mit sehr viel ungenutztem Potential

    Rebellen der Ewigkeit
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    25. October 2013 um 06:49

    Zitat: „Es kam ihr so unwirklich vor, was sie gerade erlebt hatte. Vielleicht auch deswegen, weil es so schnell und unkompliziert gegangen war. Und sie hatte zehn Jahre ihrer Lebenszeit verkauft!“ (S. 35) „In den vier oder fünf Stockwerke hohen Gebäuden klafften leere Fensterhöhlen, die Gehsteige waren mit Glassplittern, gebrauchten Heroinspritzen und Kondomen bedeckt, und in zahlreichen Nischen und Toreinfahrten lagen zerknickte große Kartons, die vielen Menschen in dieser Umgebung wahlweise als Schlafunterlage oder Bettdecke dienten.“ (S. 121) Inhalt: Die Erfindung ist gigantisch. Nun sind Dinge möglich, an die man bisher nicht einmal denken mochte. Doch Amanda und Ricardo sind sich nicht einig, wie sie weiter damit umgehen sollen. Und dann wird der Eine vom Anderen gelinkt und das Schicksal nimmt seinen Lauf… 18 Jahre später finden Valerie, Karelia und Willis durch eine Aneinanderkettung von Zufällen zueinander. Valerie hat gerade erst 10 Jahre ihrer Lebenszeit an die Firma Tempus Fugit verkauft. Auf dem Heimweg wird sie von einem Auto angefahren.  Karelia, eine Privatdetektivin und Fahrerin des Pick-up, der Valerie überrollt hat, steckt mitten in einem Auftrag von Tempus Fugit und erwartet für ihren aktuellen Gerichtsprozess hochwichtiges Material, das nicht zu spät kommen darf.  Willis, ein Fahrradkurier, versucht rechtzeitig am Gerichtsgebäude zu sein, um eine wichtige Sendung abzuliefern. Doch er wird daran gehindert, wird Zeuge eines Mordes und letztendlich sogar verfolgt. Die Ereignisse überschlagen sich…  Meinung: „Rebellen der Ewigkeit“ von Gerd Ruebenstrunk kommt für mich in einem wunderbaren Design mit orangefarbenem Buchschnitt daher, so dass mir das Buch sofort ins Auge gefallen ist. Nachdem das Buch damit, auch wegen des interessant klingenden Klappentextes, mehr als lesenswert erschien, konnte es natürlich nicht lange ungelesen in meinem Regal stehen. Die Einleitung machte schon mal definitiv Lust auf mehr. Den Gedanken mit der Erfindung, die ich bis dahin noch nicht kannte, weckte eindeutig meine Neugier. Ich war gespannt auf die Reise, auf die der Autor mich offensichtlich mitnehmen wollte. Der Anfang für ein spannendes Leseerlebnis war somit eindeutig bereitet. Die weiteren Seiten ließen mich auch weiterhin auf schöne Lesestunden hoffen. Doch was war denn nun passiert…? Das zufällige Zusammentreffen der Charaktere hatte ich ja akzeptiert. Nur bei den weiteren Zufällen im Fortlauf der Geschichte musste ich dann doch mehrfach den Kopf schütteln und die Augen rollen, weil es für mich ganz einfach zu „gewollt“ gewirkt hat.  Wann immer ich auch den Eindruck hatte, dass der Plot vorankommt, wurde diese Hoffnung recht schnell von den Handlungen der Charaktere zunichte gemacht. Die Charaktere insgesamt wurden sehr flach gehalten und ihre Gedanken waren für mich oftmals nicht zu verstehen.  Auf der einen Seite haben wir Valerie. Der Charakter war mir definitiv am sympathischsten. Nur konnte Valerie nicht wirklich zur Entwicklung der Geschichte beitragen. Irgendwie empfand ich sie eher als Hemmnis denn als Inspiration. Insofern hätte man auf Valerie durchaus verzichten können. Schmückendes Beiwerk ist sie aber auf jeden Fall. Willis kommt sozusagen als Underdog daher. Seine Vergangenheit, seine Kindheit… Alles spricht dafür, dass er der geborene Looser ist. Aufgewachsen ist er ohne Eltern. Diese haben ihn kurz nach der Geburt ins Waisenhaus abgeschoben. Ein Looser, der mehr aus seinem Leben machen will. Und das gelingt ihm auch recht gut. Bis er auf die anderen trifft. Plötzlich und unerwartet wächst er über sich hinaus. Nichts scheint ihn aufhalten zu können. So richtig verstanden habe ich die Entwicklung nicht. Auch wenn ich nun mehr über ihn weiß… Eine richtige Enttäuschung für mich war Karelia. Hatte sie anfangs noch sämtliche Spielfäden in der Hand, wird sie mehr und mehr zur Randfigur mit urbanen Bedürfnissen degradiert. Eine Entwicklung, die weder der Geschichte noch ihr selbst gut tut. Sie hätte so viel bewirken können. Aber das war ihr nicht vergönnt… Ein richtig großes Manko aus meiner Sicht bestand in den sich extrem schnell entwickelnden zwischenmenschlichen Interaktionen. In der Realität habe ich noch nie Menschen erlebt, die dermaßen schnell ein so festes fundamentales Vertrauen zu bis dato fremden Menschen entwickeln, dass man strengstens gehütete Geheimnisse verrät. Dass Karelia ihr Wissen, von dem mehr oder weniger ihre gesamte Existenz abhängt, mit Valerie und Willis teilt, Menschen, die sie erst kurz vorher kennengelernt hat, halte ich dann doch von zu weit hergeholt.  Ein roter Faden selbst war für mich an der Geschichte leider auch nicht zu erkennen. Dieser wurde mehr oder weniger von der geheimnisvollen Erfindung gezogen, die jedoch erst im weiteren Verlauf entsprechend dargestellt wird. Wichtige Eckpfeiler für eine fesselnde Geschichte standen somit aus meiner Sicht mehr als genügend zur Verfügung. Warum wurden diese denn nicht genutzt? Auch wenn ich kein Fan großer Detailtiefe bin. Hier hätte sie an der einen oder anderen Stelle garantiert gut getan. So befand ich mich oftmals „schwebend beobachtend“ in der Geschichte, ohne zu wissen, was oder wer mir die Richtung weist. Zum Ende hin lässt Herr Ruebenstrunk sein Werk nach einem aufflackernden Spannungshoch befriedigend ausklingen und mich somit beruhigt zurück. Potential beinhaltet dieser Plot deutlich mehr als so manches aktuell auf dem Markt befindliche Buch. Leider hat es aus meiner Sicht an der mitreißenden Umsetzung und dem Bezug zum Leser allgemein gefehlt. Urteil: „Rebellen der Ewigkeit“ entführt in eine denkbare Zukunft, die durchaus Angst einflößend sein kann. Die grandiose Grundidee lenkt leider nicht von den vorhandenen Schwächen der Geschichte ab. Allein ihr ist es zuzuschreiben, dass ich das Buch nicht zur Seite legen konnte. Für die Lesestunden mit den Rebellen vergebe ich an dieser Stelle 2 Bücher. Für alle Genießer, die vorausschauend lesen möchten, kurze Spannungen dabei nicht ausschließen und eine geniale Grundidee zu schätzen wissen. ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • Spannend und überraschend gute Ideen!

    Rebellen der Ewigkeit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. September 2013 um 11:29

    Cover: Ich finde es eine sehr gute Idee, bei dem Thema die Zahnräder abzubilden. Man versteht es erst, wenn man das Buch gelesen hat, aber die Idee ist klasse. Meinung: Ich hätte niemals gedacht, dass mich das Buch so fesseln würde und mir so gut gefallen könnte, weil ich wegen des Inhalts doch etwas skeptisch war.  Im Zentrum des Geschehens befinden sich Willis, ein Fahrradkurier, Valerie, die eine sehr kranke Mutter hat und ziemlich arm ist und Karelia, eine Anwältin. Alle drei werden durch das Schicksal und auf Grund seltsamer Umstände zusammengeführt und obwohl sie so unterschiedlich sind, lernen sie sich schnell schätzen und arbeiten zusammen. In der Welt, die Gerd Ruebenstrunk entworfen hat, geht es hauptsächlich darum, dass ein internationaler Konzern existiert, der Lebenszeit ankauft und dann verkauft. Dies basiert auf einer Quantenphysik (die ich leider nicht allzu genau verstanden habe und somit auch nicht erklären kann). Valerie möchte zehn Jahre ihres Lebens an Tempus Fugit verkaufen, um von dem Geld die Operationen ihrer Mutter zu bezahlen. Auf diese Weise erfährt man genauer, wie Tempus Fugit vorgeht und erhält einen sehr guten Einblick in diese neue Erfindung, was mir sehr gut gefallen hat. Willis bekommt mit, dass jemand versucht Tempus Fugit zu manipulieren. Deshalb führt Willis‘ Weg zu Karelia, die diese Tatsache überprüfen soll und im Namen von Tempus Fugit handeln muss. Den Konflikt fand ich sehr interessant. Ich hatte zuerst gar nicht damit gerechnet, dass man auch über die Folgen dieser neuen Institution erfährt und war überrascht, mit welchen Ideen der Autor hier aufwarten konnte, weswegen ich vollkommen an das Buch gefesselt war. Es waren innovative Dinge, die mir hier präsentiert wurden, weswegen ich sehr froh bin, dieses Buch gelesen zu haben. Ich möchte auch gar nicht genauer auf den Konflikt eingehen, weil das zu viel vom Inhalt verraten würde, es sei nur gesagt, dass die Rebellen der Ewigkeit hier auch eine wichtige Rolle spielen, vor allem für einen Protagonisten, weswegen der Konflikt für mich auch an emotionaler Tiefe gewann, was ich sehr gut gemacht fand. Teilweise waren schon einige sehr brutale Szenen dabei, mit denen ich in dieser Form nicht gerechnet hätte. Ob das sein muss, darüber kann man gern diskutieren, ich fand es insofern gut, weil es die Skrupellosigkeit von Tempus Fugit noch einmal verstärkt aufgezeigt hat. Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Manchmal konnte ich Willis‘ überstürzte und teilweise sehr naive Handlungen nicht immer nachvollziehen, aber das tut seinem Charakter keinen Abbruch. Valerie mochte ich ebenfalls sehr gern, weil sie so ruhig und vorsichtig ist und so zierlich wirkt. Auch Karelia, die sehr impulsiv handelt und alle beisammen hält, hat für mich sehr gut ins Trio gepasst. Der Schreibstil ist schnörkellos, aber sehr zielsicher. Es wird hier nicht lange um den heißen Brei herumgeredet, sondern direkt erzählt, was passiert und man kommt ohne Umschweife zum Punkt, was dem inhaltlichen Geschehen sehr viel Zackigkeit verliehen hat, was für mich auch gut zu dem Zeitthema passte. Fazit: Alles in allem also ein sehr interessanter und überzeugender Roman über die Zeit und die Folgen, wenn man mit ihr spielt. Überzeugende Charaktere, ein sehr interessanter Konflikt, der den Leser auch emotional anspricht und ein toller Schreibstil machen das Buch zu einem schönen Leseerlebnis. Ich kann jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen!

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2012 um 23:32

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Mit “Rebellen der Ewigkeit” hat Autor Gerd Ruebenstrunk ein actiongeladenes, temporeiches Jugendbuch geschaffen, das Leser jeden Alters begeistern wird. Nach einem kurzen Prolog, dessen ganze Bedeutung sich erst im Laufe der Geschichte entfaltet, startet die Geschichte direkt in vollem Tempo durch. Dabei sorgt besonders Ruebenstrunks angenehmer Schreibstil dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, denn es liest sich flüssig und ist durch und durch fesselnd. Die Charaktere, allen voran die Privatdetektivin Karelia, der 18-jährige Fahrradkurier Willis und die junge Valerie, haben mich bereits nach den ersten Seiten voll und ganz in ihren Bann gezogen und waren mir auf Anhieb sympathisch. An ihrer Seite in die Geschichte einzutauchen hat wahnsinnigen Spaß gemacht. Die Story, in die die drei hineingeraten ist absolut unglaublich und gleichzeitig wahnsinnig realistisch (soweit das bei dem Grundkonzept geht), sodass man sich als Leser schnell in der von Ruebenstrunk geschaffenen Welt verliert und das Buch gar nicht mehr bei Seite legen mag. Dabei ist das Buch allerdings nicht einfach nur mehr oder minder sinnfreie Action sondern hat auch durchaus noch tiefer gehende Thematiken, enthält so auch eine gehörige Portion Gesellschaftskritik. Auch sonst sind die Themen wirklich gut ausgearbeitet, sodass die ganze Sache mit dem Zeithandel sehr verständlich rüber gebracht wird. Generell ist das Buch sehr gut auf ein Zielpublikum von 12-15 Jährigen abgestimmt, ist sowohl vom Stil als auch vom Inhalt gut verständlich ohne dabei ältere Leser zu langweilen. Insgesamt daher ein wirklich tolles Buch, dem noch etwas der letzte Schliff fehlte, das aber ansonsten rundum empfehlenswert ist!

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    franzi303

    franzi303

    15. November 2012 um 09:47

    Das Cover: Zu sehen sind viele, teilweise ineinandergreifende Zahnräder, die vermutlich die symbolischen ‘Zahnräder der Zeit’ darstellen sollen. Der Blickfang des Covers ist ein Zahnrad mit einem orangefarbigen Auge, in dessen Iris ein Mann und eine Frau am laufen/fliehen sind. Das Auge hat sogar noch eine besondere Bedeutung in der Geschichte. Sie sind ganz klein zu sehen. Der Titel ist schwarz und sticht sehr aus dem weißen/grauen hervor. Besonders ist auch noch der orangene Buchschnitt, der wirklich toll zum Buch und Cover passt. Es sind tolle Farbakzente, die super zusammen passen und im Buchregal gut aussehen. Die Geschichte: Es beginnt alles mit der Geschichte von Ricardo Reming und Amanda Reisz, einem Paar, das mit Hilfe der Quantenphysik eine Maschine hergestellt hat, die Zeit speichern kann. Ricardo will diese Technologie für viel Geld verkaufen, doch Amanda ist dagegen, da sich durch diese Technologie die Universen verschieben. Sie will Ricardos Pläne verhindern, doch dieser setzt seinen Handlanger Maggiore auf sie an, um sie zu töten. Sie kann fliehen und muss für viele Jahre untertauchen… 18 Jahre später treffen drei unterschiedliche Personen aufeinander. Die Privatsdetektivin Karelia Simms, die auf dem Weg zum Gericht ist, die 17-jährige Valerie O’Avaldo, die kurz zuvor einen Termin bei ‘Tempus Fugit’ hatte, um zehn Jahre ihres Lebens zu verkaufen, und der 17-jährige Waise Willis Porrs, der als Kurierfahrer dringend zum Gericht muss, um eine dringende Lieferung noch pünktlich abzugeben. Karelia stellt die beiden ein. So lernen sie Holmes kennen, einen Computerfreak, der Karelia bei Aufträgen hilft. Karelia bekommt nun einen Auftrag vom Kommunikationsverantwortlichen von ‘Temput Fugit’. Das Unternehmen hat einen Drohbrief erhalten, und hat nun Angst, dass bald die Zeitvorräte sabotiert oder gestohlen werden sollen. Karelia soll nun mit ihrer Detektei die Gruppe suchen, die diesen terroristischen Akt geplant hat. Doch das führt sie hinein in Willis Vergangenheit und die seiner Eltern. Meine Meinung: ‘Rebellen der Ewigkeit’ ist ein Buch, das mich von Anfang an in den Bann gezogen hat. Es geht um die Zeit, die einem Menschen zur Verfügung steht, und das in der Zukunft, in der die Geschichte spielt, Zeit verkauft wird, um Geld zu bekommen. Und das nicht wenig. Zuerst klingt diese ganze Zeitverschiebungsgeschichte und die Quantenphysikzusammenhänge sehr kompliziert, ABER es wird alles sehr schön erklärt, sodass es für die Nicht-Physiker unter uns sehr gut zu verstehen ist. Das Buch ist aus der Erzählersicht geschrieben und verfolgt die Handlungsstränge der Charaktere, besonders von Willis. Ich finde, das Buch ist absolut lesenswert und toll geschrieben. Die Idee von einer Zeitaufbewahrungsmaschine ist auch eine sehr gute, neue und interessante Sache, die meines Erachtens gut umgesetzt wurde. Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann das Buch nur weiterempfehlen. MeineBewertung: Eine Geschichte über den Zeithandel und ihre Folgen. Super Idee, super umgesetzt. Fünf Sterne.

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    LeseMaus

    LeseMaus

    30. September 2012 um 20:10

    Der erste Satz: „Amanda Reisz fluchte.“ Das Äußere: Das Hardcover-Buch zeigt ineinander greifende Zahnräder – und eines dieser Rädchen zeigt im Inneren eine menschliche Iris. Dies wird im Buch auch eine tragende Rolle spielen, insofern finde ich das Cover sehr gut gewählt. Hinzu kommt der orangefarben gefärbte Schnitt der Seiten – richtig toll gemacht! Das Innere: Wir sind in einer Zeit, in der es kein Problem ist, Lebensjahre ver- und anzukaufen. Diese werden in sogenannten Zeitbatterien der Firma Tempus Fugit gespeichert. Die junge Valerie ist eine der Personen, die mehrere wertvolle Lebensjahre verkauft, um die notwendige medizinische Versorgung ihrer schwer kranken Mutter sicher zu stellen. Währenddessen gerät der junge Willis im Rahmen eines Transportauftrags als Fahrradkurier in eine brenzlige Situation, als sein Kunde von zwei zwielichtigen Gestalten getötet wird. Durch einen Zufall treffen sie auf die Privatdetektivin Karelia, die gerade einen lukrativen Auftrag erhalten hat: augenscheinlich wird Tempus Fugit von Terroristen bedroht – und Karelia soll herausfinden, um wen es sich handelt. Die beiden jungen Leute werden von Karelia als Aushilfen eingestellt – doch ihre Mission ist nicht ganz ungefährlich, geraten sie doch sehr schnell zwischen die Fronten der terroristischen Organisation. Das Wesentliche: Wow, was für ein rasanter Roman! Schon das erste Zusammentreffen von Valerie, Willis und Karelia ist spannungsgeladen, so dass der Leser direkt von der Geschichte gefangen genommen wird. Und diese hat es wirklich in sich: allein die Vorstellung, Lebenszeit in Batterien speichern zu können, um diese anderen Personen zukommen lassen zu können, ist ungemein faszinierend. Dass eine Organisation, die dies bewerkstelligt, ein beliebtes Angriffsziel für terroristische Vereinigungen sein könnte, ist insofern auch ein realistisches Szenario und bildet den Ausgangspunkt für die Handlung. Dass Ricardo, der Inhaber von Tempus Fugit, nicht mit ganz sauberen Methoden arbeitet, wird direkt zu Beginn des Romans bereits im Prolog erläutert. Daher ist dem Leser bereits von Anfang an klar, dass auch Tempus Fugit die eine oder andere Leiche im Keller haben muss: Amanda Reisz, die ehemalige Lebensgefährtin Ricardos, wurde von ihm ausgebootet und aus der Firma gedrängt. Die sympathische Privatdetektivin Karelia ist auf jeden Fall froh, einen lukrativen Auftrag an Land gezogen zu haben, und stellt mit Valerie und Willis zwei junge Leute als Gehilfen ein, die direkt mit Herzblut an die Ermittlungen gehen. Valerie ist froh, einen Job bekommen zu haben, der ihr ein zusätzliches Einkommen bietet, und Willis ist froh, nach dem gefährlichen Erlebnis als Fahrradkurier direkt einen anderen Arbeitgeber gefunden zu haben. Willis ist ein toller Charakter, der mir richtig gut gefallen hat. Er stammt aus einem Waisenhaus, hat sich jedoch schnell auf eigene Füße gestellt und sein Leben selbst in die Hand genommen. Auf bewundernswerte Art und Weise stellt er sich allen auf ihn zu kommenden Situationen. Natürlich lässt er sich auch von seinen Gefühlen leiten, doch er reflektiert die jeweiligen Umstände in den meisten Fällen besser, als das ein Erwachsener tun würde. Im Laufe der Handlung kommen er und Valerie sich näher. Die beginnende Freundschaft zwischen den beiden Jugendlichen ist richtig gut nachvollziehbar, gut dosiert und nie übertrieben, so dass es von der übrigen Handlung ablenken würde. Das Buch fasziniert durch zahlreiche Wendungen, mit denen man zu Beginn nicht gerechnet hätte. So ist z. B. die Geschichte der Zeitbatterien etwas diffiziler als es scheint – einige zwischen die Kapitel eingestreuten kurzen Schilderungen von Personen, die sich auf eigenartige Art und Weise nicht mehr in ihrer eigenen Umgebung zurecht finden, unterstützen den Verdacht, dass es hier um mehr gehen muss. Gerd Ruebenstrunk schafft es, seinen Roman vielfältig zu gestalten und dadurch keinerlei Längen aufkommen zu lassen. In jedem Kapitel werden die beiden Jugendlichen ordentlich durchgerüttelt. Das überträgt sich durch den lebendigen Schreibstil direkt auf den Leser, der das Buch dadurch mit Hochspannung verfolgt. Das Fazit: Dieser Jugendroman ist richtig klasse – aber möglicherweise erst ab vierzehn Jahren zu empfehlen, denn es gibt ein paar Szenen, die man erst mal verpacken muss. Die Handlung zieht den Leser jedenfalls sofort in ihren Bann, und es gibt immer wieder neue Überraschungen. Mein erster Roman von Gerd Ruebenstrunk wird bestimmt nicht mein letzter gewesen sein! Die Bewertung: Vier von fünf Sternen

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    KerstinWe

    KerstinWe

    09. August 2012 um 23:57

    Kurzbeschreibung: . Was, wenn die Ewigkeit nur einen Wimpernschlag entfernt ist? Der internationale Konzern Tempus fugit hat den Zeithandel kommerzialisiert. Lebenszeit zu kaufen und zu verkaufen ist nun für jedermann möglich. Doch ist diese Technologie wirklich so ungefährlich, wie Tempus fugit behauptet? Oder gibt es bereits Risse in der Realität, die so verheerend sind, dass sie die Welt über kurz oder lang ins Chaos stürzen, wie es die Geheimorganisation Rebellen der Ewigkeit prophezeit? . Der junge Willis gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der sich im Verborgenen abspielt und muss sich für eine Seite entscheiden. Doch sein Schicksal ist weit tiefer mit beiden Seiten verbunden, als er ahnt. . Meine Meinung zum Buch: . Die Rebellen der Ewigkeit ist ein neues Buch von Gerd Ruebenstrunk und auch das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, wird es aber sicher nicht das letzte sein :) . Das Buch hat 3 Abschnitte – einen kurzen Vorspann, der 18 Jahre vor der eigentlichen Handlung stattfindet und in dem man einige Hintergründe erfährt. Danach kommt dann die Haupthandlung und dann ein kurzer 3. Teil, der das Buch abschließt. . Ich muß sagen, ich bin begeistert :) Eine sehr spannende Zukunftsvision, die der Autor hier beschreibt. Es ist schon ein etwas gruseliger Gedanke, dass die Wissenschaft den Menschen irgendwannn einmal ermöglicht, Lebenszeit zu verkaufen. Natürlich würde es dann Menschen geben, die in eine Notsituation kommen und einige oder sogar viele Lebensjahre verkaufen müssen – sowie es im Buch Valerie ergeht. . Valerie ist ein junges Mädchen, das 10 Jahre ihres Lebens verkaufen will, damit sie ihrer schwer kranken Mutter helfen kann. Und Situationen wie ihre macht es möglich, dass das Unternehmen Tempus fugit so erfolgreich ist und Menschen in Notsituation ihr Leben abkauft um es dann besser gestellten Personen wieder zu verkaufen – ohne Rücksicht darauf, wie sich das Ganze auf unsere Welt auswirkt, da die Nebeneffekte einer solche Technik überhaupt nicht genügend erforscht sind. . Aber das stört macht – und geldbesessene Leute wie Ricardo Reming (dem Besitzer von Tempus fugit) natürlich überhaupt nicht. Er reagiert nicht einmal, als sich herausstellt, das auf der ganzen Welt seltsame Vorkommen stattfinden, die mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf seine Technik zurückzuführen ist. Ohne irgendwelche Rücksicht auf Menschenleben geht er vor, aussschließlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht, ohne irgendein erkennbares menschliches Gefühl – sogar als sich herausstellt, das einer der Menschen sein Sohn Willis ist. . Doch da greifen die Rebellen der Ewigkeit ins Geschehen ein. Sie wollen Ricardo daran hindern, weiterhin mit der Zeit Geschäfte zu machen. Werden sie, Willis, Valerie und ihre Freunde erfolgreich sein? Lest selber weiter :) . Fazit: Das Buch ist so spannend geschrieben, dass man es kaum aus der Hand legen mag. Auch die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Das Cover paßt gut zum Geschehen im Roman und ist optisch wirklich gelungen :)

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    sonjastevens

    sonjastevens

    06. August 2012 um 23:20

    Zu allererst: das Buch ist genial, auch wenn es unter Jugendbuch läuft, haben Erwachsene auch viel Spaß an diesem Buch! Die Idee der Geschichte finde ich total faszinierend, denn es ist Forschern gelungen, mit der Zeit zu handeln, leider ist dieser Handel oft auch sehr ungerecht: denn arme Leute werden durch ihre Lebenslage oft in Versuchung gebracht ihre Lebenszeit zu verkaufen, reiche Leute können sich jedoch ihr Leben verlängern lassen. Das ist aber auch nicht das einzige Problem mit dem Zeithandel, denn jeder Versuch die Zeit zu verschieben, hat auch Folgen für unsere Erde, es entstehen kleine Risse, die aber mit Pech zum totalen Zusammenbruch führen können. Jedoch interessiert es den Chef und Miterfinder von Tempus Fugit reichlich wenig. Zum Glück gibt es aber eine Gruppe von Menschen, denen das alles nicht egal ist und die durch einen Zufall zusammen finden, so dass doch noch Hoffnung besteht, dass nicht alles vor dem Untergang steht… Das Buch ist so genial geschrieben und es ist so spannend, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen will. Jedoch bevor ich angefangen habe mich von der Geschichte in den Bann ziehen zu lassen, muss ich sagen, dass mich das Cover alleine schon beeindruckt hat! Aber hierzu will ich nicht zu viel sagen, denn man sollte selber schauen und staunen! Der Prolog beschreibt die Vorgeschichte, wie es zu der Firma Tempus Fugit gekommen ist. Dann kommt ein Zeitsprung und es wird 3 mal eine andere Geschichte erzählt, die aber zur gleichen Zeit stattfindet: das ist aber auch die Geschichte der Protagonisten, die alle sehr sympathisch sind, aber auch wunderschön ausgemalte Charaktere sind, wie sie zusammen finden – im Endeffekt durch einen Zufall! Mich würde es freuen, wenn das Buch noch sehr viele Leser findet, weil die Story einfach so toll ist und etwas besonderes, endlich mal nicht so abgelutschtes wie z.B. Vampirromane! Es gibt 5 dicke, fette Sterne von mir und ich weiß auch jeden Fall, dass ich demnächst noch mehr Bücher von Gerd Ruebenstrunk lesen will!

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  • Leserunde zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    arsEdition_Verlag

    arsEdition_Verlag

    ***LESERUNDE "REBELLEN DER EWIGKEIT" VON GERD RUEBENSTRUNK*** Was, wenn die Ewigkeit nur einen Wimpernschlag entfernt ist? Der internationale Konzern Tempus Fugit hat den Zeithandel kommerzialisiert. Lebenszeit zu kaufen und zu verkaufen ist nun für jedermann möglich. Doch ist diese Technologie wirklich so ungefährlich, wie Tempus Fugit behauptet? Oder gibt es bereits Risse in der Realität, die so verheerend sind, dass sie die Welt ins Chaos stürzen werden, wie es die Geheimorganisation Rebellen der Ewigkeit prophezeit? Der junge Willis gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der sich im Verborgenen abspielt - und muss sich für eine Seite entscheiden. Wir wollen von euch wissen, wie ihr unser aktuelles Jugendbuch "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk bewertet und mit euch über den Inhalt diskutieren! Gerne könnt ihr auch Fragen direkt an den Autor stellen! Wir vergeben 25 Leseexemplare - natürlich kannst Du bei der Leserunde auch mitmachen, wenn Du das Buch bereits besitzt! Um ein Exemplar von uns zu erhalten, schreibe uns hier bis zum 13. Februar 2012, ob auch Du Lebenszeit kaufen würdest. Falls nein: Warum nicht? Und falls ja: wofür bräuchtest Du mehr Zeit im Leben? Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.arsedition.de/kinderbuch/rebellen_der_ewigkeit-titel6539/ Werdet Fan von arsEdition und blickt hinter unsere Verlagskulissen und nehmt an spannenden Gewinnspielen teil: www.facebook.de/arsEditionVerlag

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    PMthinks

    PMthinks

    17. May 2012 um 19:23

    Inhalt: Stellt euch vor, es gibt die Möglichkeit, einem Menschen Lebenszeit zu entnehmen, aber auch wieder zu geben. Genau das macht die Firma Tempus Fugit: sie verkauft Zeit. Eine Erfindung, die harmlos sein soll, das Gegenteil aber behaupten die Rebellen der Ewigkeit und versuchen, die Maschine zu zerstören, um unser Universum zu retten. Und für das geben sie alles und nehmen Opfer in Kauf – wie den nichtsahnenden Kurier Willis und seine Freunde... Meine Meinung: In einer uns unbekannten Stadt in einem unbekannten Land lebt Waise Willis ruhig vor sich hin, bis er eines Tages einer Privatdektivin ins Auto fährt, die wiederum fast eine Passantin angefahren hätte. Passantin Valerie kam gerade aus Tempus Fugit, denen sie 10 Jahre ihres Lebens verkauft hatte und Privatdetektivin Karelia Simms hat von der ebendieser Firma den Auftrag bekommen, die Absender eines Erpresserbriefes zu finden. Wir erfahren natürlich vorher schon etwas mehr über die 3: dass Valerie Zeit verkauft, weil sie die Krankenhausrechnungen ihrer Mutter nicht mehr zahlen können (Gegebenheiten, die Tempus Fugit gnadenlos ausnutzt), wie Karelia zu dem Megaauftrag kam und wie Willis in einem heruntergekommenen Viertel lebt und als Kurier arbeitet – und bei ebendieser Arbeit einen Mord beobachtet. Aber als wäre nichts geschehen fährt er weiter und es passiert der Unfall. 2 Seiten weiter hat Karelia den beiden unbekannten Jugendlichen einen Job angeboten, bei dem sie ihr bei dem Auftrag für Tempus Fugit helfen sollen. Und da geht die „Logik“ weiter: eine Privatdetektivin hat einen Mordsauftrag mit viel Geld an Land gezogen und nimmt sich dazu 2 ihr unbekannte Jugendliche als Helfer. Natürlich, alle sind sich sympathisch, aber immerhin geht es um viel Geld und um Geheimhaltung. So entsteht dann unsere kleine Gruppe. Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch, sei es die harte Karelia mit dem weichen Kern oder die liebe Valerie, die davon träumt, Pianistin zu werden – es sich aber wegen ihrer Mutter nicht leisten kann. Dennoch hatte ich immer das Gefühl, dass mir die Personen zu platt, zu einseitig waren. Sie waren sympathisch, aber ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen. Gut, das ist ein Mangel, aber eine gute, spannende Geschichte kann das ausmerzen. Leider enttäuscht der Autor allerdings mit einer vorhersehbaren Story und platten Überraschungen, die einem nicht mal ein müdes Lächeln entlocken. Das Problem bestand auch von Anfang an, denn der Prolog hat all das schon vorweggenommen, das die Spannung reingebracht hätte. Wer wer ist, wem man trauen kann und wem nicht, aber stattdessen standen die Fronten schon von der ersten Seite an fest und man konnte nur verfolgen, welcher Seite sich Willis anschließen würde – und auch das war zu erwarten. Auch dass der Geheimdienst mitreingezogen wurde, konnte die Spannung dann nicht mehr retten, wurde man doch auch mit der Nase auf diese Entwicklung draufgestoßen. Die Idee ist allerdings interessant, aber ich kenne mich mit Quantenphysik und Co. nicht aus, daher kann ich nicht beurteilen, wie nah der Autor da der Wirklichkeit kommt. Auch gut waren die kleinen Zwischenseite, bei denen wir aufbezeigt bekommen, inwiefern das Gerät die Welt wirklich bedroht. Trotzdem hat das Buch jede Menge verpasste Chancen, wird z.B. die Begebenheit, dass Tempus Fugit die Reichen durch Lebenszeit noch reicher macht und die Notsituationen der Armen ausnutzt, nur am Rande gestreift, genau wie einige andere Dinge. Aber die größte Enttäuschung war das Ende: so konstruiert, so lieblos hingeklatscht und auch wieder unlogisch... Da hätte ich mir für die Personen etwas besseres gewünscht. Letztendlich fällt mir eine Bewertung schwer, denn durch den einfachen Schreibstil und dem ungestörten Lesefluss liest man das Buch schnell durch und bleibt drin hängen, andererseits je länger ich darüber nachdenke, desto mehr denke ich, dass es nicht gepasst hat – ein Gefühl, das sich allerdings erst nach dem Lesen richtig entfaltet. Bleibt noch zu sagen, dass es für ein Jugendbuch teils recht brutal zugeht, es werden Menschen gnadenlos umgebracht und auch wird eine genauere Beschreibung einer Blendung geliefert - mich persönlich stört sowas nicht, aber für die Jugend - naja... Wenn auch sonst Jugendliche das Buch sicher unterhaltsamer finden werden, als jemand, der auf Logikfehler, etc. achtet. Fazit: Interessante Idee, schwache Umsetzung

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    Wolfspeaker

    Wolfspeaker

    30. April 2012 um 21:48

    Das Cover des Buches zeigt Unmengen von Zahnrädern – und ist bis auf ein orangefarbenes Auge in einem der Zahnräder komplett in weiß und grau gehalten. In dem Auge kann man innerhalb der Iris zwei rennende Menschen erkennen – vielleicht die Hauptpersonen der Geschichte? Besonders auffällig ist außerdem der Buchschnitt des Buches, er ist komplett in orange gehalten – und damit ziemlich auffällig und definitiv mein Fall :-) . Gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund, dem Physiker Ricardo Reming, hat die Mathematikerin Amanda Reisz eine Maschine entwickelt, die es ermöglicht, Lebenszeit von einer Person auf eine andere zu übertragen – doch die Auswirkungen dieser Maschine könnten katastrophal sein. Amanda ist nicht bereit, dieses Risiko einzugehen, kann jedoch während des Disputes mit ihrem Partner um eben diese Auswirkungen nur knapp einem Mordanschlag entgehen. 18 Jahre später ist der Einsatz der Maschine über den Konzern Tempus Fugit kommerzialisiert und der Verkauf von Lebenszeit für die ärmeren Menschen gängige Praxis. So auch für die siebzehnjährige Valerie, die darin ihre einzige Chance sieht, die für ihre Mutter lebensnotwendige Operation zu bezahlen. Wie es der Zufall so will, stößt Valerie nach Abwicklung des Lebenszeitverkauf mit jemanden zusammen: Karelia Simms – Privatdetektivin im Auftrag von Tempus Fugit. Sie soll eine Bedrohung für den Konzern aufdecken und lokalisieren. Eh’ Valerie es sich versieht sind sie und der junge Fahrradkurier Willis mitten in eben diesen Ermittlungen verstrickt. Aber ist der Zeithandel wirklich so sicher, wie Tempus Fugit behauptet? Wer sind die geheimnisvollen Rebellen der Ewigkeit, die den Konzern um jeden Preis stoppen wollen? Als ich zum ersten Mal von “Rebellen der Ewigkeit” gehört habe, habe ich sofort an “Momo” und die grauen Herren gedacht, auch wenn diese die Zeit der Menschen stehlen und nicht kaufen. “Die Rebellen der Ewigkeit” ist jedoch ganz anders. – Nicht fantastisch, sondern technisch und kriminalistisch. Gerd Ruebenstrunk beginnt seine Geschichte vor der Gründung von Tempus Fugit. Er erzählt aus Amandas Sicht, wie sie versucht, die Kommerzialisierung ihrer Erfindung zu verzögern, da die Risiken noch nicht überschaubar sind. Ein Versuch, der scheitert und dazu führt, dass Amanda untertauchen muss. Nach einer Zeitunterbrechung von achtzehn Jahren führt Gerd Ruebenstrunk die Geschichte an einem anderen Ort aus einer anderen Perspektive weiter. Szenerie und Perspektive wechseln aber auch im weiteren Verlauf der Geschichte regelmäßig. So kommen unter anderem die Hauptpersonen, Privatdetektivin Karelia Simms, der junge Will, Valerie und auch der Bösewicht der Geschichte, Ricardo Reming, zu Wort. Die Figuren der Geschichte sind schwarz-weiß, gut oder böse – Grauzonen gibt es eigentlich keine. Und auch wenn die Helden der Geschichte dadurch ziemlich sympathisch wirken, fehlt es ihnen irgendwie an Tiefe – vielleicht war hier der regelmäßige Perspektivenwechsel etwas zu viel des Guten. Die Art der Figuren macht die Geschichte etwas vorhersehbar, die Szenen, die mich überrascht haben – Karelias spontanes Einlenken bei einer Aktion, die eigentlich völlig gegen ihre Berufsehre verstößt und die Wahrheit über Willis Eltern – haben mich eher negativ überrascht, meines Erachtens wären sie so nicht unbedingt nötig gewesen. Die im Verlauf des Buches immer wieder eingeführten Schilderung von Erlebnissen völlig unbekannter Personen, die sich plötzlich in eine für sie völlig unerklärliche Realität wiederfinden, haben mir dahingegen ziemlich gut gefallen: Ein Pilot, dessen Flugzeugträger plötzlich verschwunden ist, ein Sekretär, der sich plötzlich einem ihm völlig unbekannten Präsidenten gegenübersteht, oder eine Frau, deren Hausbäckerei plötzlich verschwunden ist. Diese Schilderungen führen dem Leser die Auswirkungen der Arbeit von Tempus Fugit ziemlich deutlich vor Auge – und erklären nur zu gut den Antrieb der “Rebellen der Ewigkeit”. Über die Rebellen der Ewigkeit hätte gerne noch weit mehr gelesen. Trotz ihrer titelgebenen Funktion spielen sie eigentlich so gut wie keine Rolle. Der Vorgang des Zeitübertragens – und auch deren negativen Auswirkungen werden von Gerd Ruebenstrunk physikalisch erklärt – und klang zumindest für mich als Physiklaie nachvollziehbar und logisch; dass dabei nicht wirklich ins Detail gegangen wurde hat dies vermutlich stark unterstützt. – Hier war weniger ganz sicher mehr :-) . Der Verlauf der Geschichte war ziemlich wechselhaft. Der Auftakt spannend wie ein Thriller, danach ging es in zufallsorientierte Ermittlungen – als Nicht-Krimi-Fan für mich nicht wirklich begeisterungsfördernd – und die Entstehung der Beziehung zwischen Valerie und Willis, die ruhig etwas tiefer hätte beschrieben werden können. Anschließend geht es mit ein paar kleineren Überraschungen ins Finale – hier wird es wieder spannend und rasant, es gilt schließlich, das Ende der Welt aufzuhalten. Das Ende des Buches beendet dann die Ereignisse um Tempus Fugit und Die Rebellen der Ewigkeit. Für die “guten” Hauptpersonen gibt es ein Happy End – auch wenn das nicht ganz ausfiel wie erwartet. Damit ist “Rebellen der Ewigkeit” ein futuristisch anmutener Krimi – was nicht ganz meinem Lesegeschmack entspricht. Die Idee dahinter ist aber ziemlich interessant und auch gut umgesetzt. Einzig die Figuren hätten noch etwas Tiefe vertragen – und für mich persönlich hätte es einfach etwas fantastischer und weniger kriminalistischer sein müssen.

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    Nadja_13

    Nadja_13

    17. April 2012 um 20:32

    Rebellen der Ewigkeit - Gerd Ruebenstrunk zum Inhalt: Was kann man tun, wenn man jung und arm ist und schnell eine große Menge Geld braucht? Genau diese Frage stellt sich Valerie, denn sie braucht Geld für ihre kranke Mutter. Für sie gibt es eine einfache Antwort. Denn durch den Konzern Tempus Fugit ist Zeithandel für jeden möglich. Arme Leute können bis zu 20 Jahre ihres Lebens verkaufen, während reiche Leute ihr Leben verlängern können. Dies ist schon moralisch nur bedingt vertretbar, schließlich wird dabei die Notlage armer Menschen ausgenutzt, doch es gibt auch Stimmen die behaupten, der Zeithandel könnte die ganze Welt aus dem Gleichgewicht bringen. Doch ist da wirklich etwas dran? Als Valerie zusammen mit Will und der Privatdetektivin Karelia bei Ermittlungen für Tempus Fugit helfen sollen, geraten sie zwischen die Fronten eines Kampfes, in welchem die Zukunft der ganzen Welt auf dem Spiel steht... meine Meinung: Die Geschichte beginnt mit einem spannenden Prolog, der einem im weiteren Verlauf der Geschichte rätseln lässt, was mit den Personen, von denen er handelt geschehen ist, auch wenn man sich vieles denken kann. Man erfährt darin auch ein bisschen mehr, wie es überhaupt zu diesem Zeithandel gekommen ist. Es geht dann auch spannend weiter, man lernt Valerie, Will und Karelia kennen, die sich gegenseitig durch einen Zufall kennen lernen und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf. Im allgemeinen ist die Geschichte über die ganzen rund 400 Seiten, die das Buch umfasst, spannend und hat ein bisschen etwas von einer Detektivgeschichte, da Will und Valerie ja für Karelia arbeiten und somit Detektivarbeit betreiben. So kann man mit den beiden miträtseln, auch wenn gewisse Dinge sehr voraussehbar waren und es ziemlich viele Zufälle gab. Allerdings ist Rebellen der Ewigkeit ab 12 Jahren empfohlen, weshalb ich die Vorhersehbarkeit und die vielen Zufälle auch nicht zu schlimm fand. Auch die Sprache fand ich diesem Alter angemessen. Bei der Beschreibung und den Erklärungen, wie diese ganze Geschichte mit dem Zeithandel eigentlich funktioniert hätte ich mir persönlich das Ganze ein bisschen ausführlicher gewünscht, aber auch hier muss man beachten, dass es sonst für 12 jährige vielleicht zu kompliziert geworden wäre. Allerdings gab es da auch noch eine Szene, ziemlich am Ende des Buches, bei der ich mich gefragt habe, ob 12 jährige wirklich schon so etwas lesen wollen, denn es ging darum, dass jemandem ein Auge ausgebrannt wurde und ich fand diese ganze Szene etwas zu genau beschrieben, aber das ist wohl Geschmackssache. Die beiden Hauptfiguren Willis und Valerie waren mir von Anfang an sehr sympathisch, beide haben kein leichtes Leben. Willis ist in einem Heim aufgewachsen und kennt seine Eltern nicht, er ist eigentlich ein ziemlicher Einzelgänger, aber mit Valerie versteht er sich sofort gut. Auch Valerie mag Willis sofort, sie muss sich um ihre kranke Mutter kümmern und braucht das Geld, das sie beim Verkauf ihrer Zeit bekommt, für die Behandlung ihrer Mutter. Wie schon gesagt sind sich die beiden sofort sympathisch und im Verlauf der Geschichte entwickelt sich daraus auch noch ein bisschen mehr, allerdings läuft das eher im Hintergrund und nimmt keinen grossen Stellenwert in der Geschichte ein. Die beiden unterstützen sich auch gegenseitig und besonders Willis, der ein paar ziemlich schockierende Dinge über sich erfährt, kann die Unterstützung von Valerie gut gebrauchen. Irgendwie sind sie auch die einzigen, denen sie wirklich vertrauen können, denn bei allen anderen Figuren, ausser Karelia, ist man sich nie so wirklich sicher, ob sie jetzt zu den "Guten" oder den "Bösen" gehören. Die Gestaltung des Buches finde ich sehr gelungen, besonders der orange Buchschnitt ist natürlich ein Eyecatcher. Aber auch sonst finde ich das Cover passt zur Geschichte, es spiegelt die Atmosphäre der Geschichte gut wieder. Den Titel finde ich auch wirklich super, er klingt irgendwie cool und ich mag ihn total, ausserdem hat er mit der Geschichte zu tun. Fazit: Eine spannende Geschichte, die aber leider etwas vorhersehbar ist. Die Idee finde mit dem Zeithandel finde ich aber echt toll, auch wenn mich die Erklärung, wie das Ganze funktioniert nicht ganz überzeugt hat.

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    Daniliesing

    Daniliesing

    In der heutigen Gesellschaft haben Viele immer häufiger das Gefühl, dass nach Arbeit und anderen Verpflichtungen kaum noch Freizeit übrig bleibt. Man hört und liest sogar den Wunsch nach mehr Stunden am Tag. Wie verbringen wir unsere Zeit und verbringen wir sie eigentlich sinnvoll? Zeit ist ein immer wichtigeres Thema, alles soll schneller, besser und perfekter sein - doch ist das am Ende wirklich das Beste für die Menschheit? Eine durchaus glaubwürige Zukunftsvision zum Thema Lebenszeit hat Gerd Ruebenstrunk mit seinem Jugendroman "Rebellen der Ewigkeit" geschrieben. Darin hat der Konzern Tempus Fugit eine Möglichkeit gefunden Menschen Lebenszeit abzukaufen und sie anderen - reicheren - Menschen zu verkaufen. Zwischen Arm und Reich tut sich eine immer größere Schlucht auf und das Sozialsystem ist längst nicht so gut, wie wir es heute haben. Wer nicht zahlen kann und krank ist, muss eben im Zweifel früher sterben. Wir lernen das Mädchen Valerie kennen, das 10 Jahre seiner Lebenszeit verkauft, damit es der kranken Mutter eine Behandlung ermöglichen kann. Durch einen Zufall gerät Valerie kurz danach an den Kurier Willis und die Detektivin Karelia. Karelia stellt die beiden bei sich an, denn sie hat einen Auftrag von Tempus Fugit (lat.: die Zeit vergeht) bekommen, für den sie eine hohe Belohnung bekommt. Tempus Fugit hat Feinde, die dem Konzern den Garaus machen wollen. Sie sehen in den Machenschaften der Firma eine Gefahr für die ganze Menschheit und deren Existenz auf der Erde. Auf welcher Seite sollen Willis und seine Freunde kämpfen, wer hat Recht und wer Unrecht? Eine spannende Suche nach der Wahrheit und einer Lösung inklusive spannender Verfolgungsjagden und lebensgefährlicher Situationen beginnt... "Rebellen der Ewigkeit" ist ein Jugendroman, der von der ersten Seite an fesselt und durch eine originelle Handlung überzeugt. Gerd Ruebenstrunk versetzt den Leser in eine andere Zeit und stellt diese glaubhaft dar. Dass dies wirklich unsere Zukunft sein könnte, macht es gleichermaßen erschreckend und aufregend. Hinzu kommen die wunderbaren Figuren, seien es echte Bösewichte ohne jegliche Gefühle aber mit viel Köpfchen oder die stets liebevolle und mutige Valerie. Der Autor weiß, wie er seinen Protagonisten Leben einhauchen kann. Neben der mitreißenden Atmosphäre hat das Buch folglich noch mehr zu bieten: es wächst einem richtig ans Herz! Dass es dabei auch ohne eine kitschige Liebesgeschichte auskommt, sondern vielmehr feinfühlig über eine beginnende, zarte Liebe berichtet - auch jungskompatibel! - macht es besonders lesenswert. Für Gerd Ruebenstrunks neustes Werk wünscht man sich nach dem Lesen unbedingt eine Fortsetzung. Weder möchte man die liebgewonnenen Figuren zurück lassen noch auf seine faszinierenden Ideen verzichten. Das einfallsreiche Buchcover und der orange Buchschnitt machen den Roman auch äußerlich zu einem Hingucker. Fans von Fantasy und spannenden Abenteuern dürfte auch die 3-teilige "Arthur"-Reihe des Autors begeistern.

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    Pichen1992

    Pichen1992

    07. April 2012 um 12:38

    Ach ist das toll es gibt tatsächlich noch Autoren die Einzelbände schreiben die einfach nach einem Buch abgeschlossen sind und man nicht wieder 1 Jahr auf den Folgeteil warten muss. Aber um mal zu Buch zu kommen es ist absolut gelungen ein Buch voll fasination, action und dem nötigen bisschen Spannung zu schreiben Die Hauptcharaktere sind Valerie ein Mädchen das Zeit verkaufen will um ihrer Mutter zu helfen, Willis ein Fahrradcourir der anfangs gar nciht weiß was für einen wichtige Rolle er in der ganzen Sache spielt und Karelia eine Dedektivin mit Herz. Alle drei finden durch einen Zufall zusammen und sollen Karelias größten und bestbezhaltesten Job zu Ende bringen doch immer mehr Sachen kommen dazwischen und machen es den Leuten nicht leicht die Welt vor den Zeitsprüngen zu retten. Das Buch ist super geschrieben und die pysichen Seiten sogar mit Bildern erklärt das der Leser nicht dumm darsteht sondern auch den Prozess verstehen kann . Die Charaktere sind so unterschiedlich von ihrem Verhalten anderen gegenüber oder auch nur um Profit und ihre eigenen Ziele zu erreichen das sie wirklich jeder für sich besonders ist und man ihn mag oder wirklich verascheut, weil man nicht verstehen kann wie man so werden kann. Die beiden Seiten zwischen denen Willis steht sind die Firma Tempus Fugit und die Rebellen der Ewigkeit die beide ihre Vor- und Nachteile haben und er ist wirklich immer Hin und Her gerissen wehm er in dieser Welt noch vertrauen kann oder eben auch nicht. Die Geschichte ist von Anfang an spannend und bleibt es bis zum Schluss und ich meine behaupten zu können ich hab sogar was gelernt.

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  • Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" von Gerd Ruebenstrunk

    Rebellen der Ewigkeit
    sunny94

    sunny94

    03. April 2012 um 18:51

    „Was, wenn die Ewigkeit nur einen Wimpernschlag entfernt ist…?“ In einer nahen Zukunft kann jeder Mensch neue Lebenszeit kaufen oder Anteile seiner eigenen Zeit verkaufen. Diese Art von Zeithandel wird vom Konzern „Tempus Fugit“ betrieben. Doch nicht alle Bürger sind mit diesem System einverstanden, wie zum Beispiel eine Organisation, die unter dem Namen „Rebellen der Ewigkeit“ bekannt sind. Diese Rebellen behaupten, dass es zu massiven Katastrophen auf unserer Erde kommen kann, wenn weiter Zeithandel betrieben wird. Obwohl die Hauptfigur des Buches Willis glaubt, dass er mit dieser Sache nie zu tun haben wird, wird er durch Zufall in das Geschehen hineingezogen. Er muss sich entscheiden zu welcher Seite er gehört, und wird mit seiner Herkunft konfrontiert, die er bis zu diesem Moment nicht kannte. Schon im Prolog entwickelt sich die Handlung rasant: Vor 18 Jahren hat ein junges Liebespaar eine gefährliche Maschine erfunden. Sich der Risiken bewusst, möchte einer der Partner das Experiment abrechen, doch der zweite Partner denkt nicht daran und möchte seinen, für ihn zu einem Gegner gewordenen, Partner und Mitarbeiter eliminieren. Dabei kann dieser fliehen. Nach dem Prolog lernt der Leser die Hauptpersonen kennen. Eine davon ist Karelia, die als Privatdetektivin tätig ist. Durch einen Zufall trifft sie auf Valerie, deren Mutter sehr krank ist. Um die Medikamente bezahlen zu können, möchte das Mädchen ihre Zeit an „Tempus Fugit“ verkaufen. Auch Willis stößt auf diese beiden Frauen. So arbeiten alle drei an einem Fall, der von Tempus Fugit selbst in Auftrag gegeben wurde. Dabei erlangen sie Kenntnis über die Gruppe der „Rebellen der Ewigkeit“, die schon seit Jahren aktiv gegen den Zeithandel kämpft. Während der Ermittlungen stellt sich immer wieder die Frage, ob die drei Hauptpersonen für die falschen Leute arbeiten. Die Antwort darauf erhält man erst fast am Ende, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Durch den lockeren Schreibstil, der für Jugendliche sehr geeignet ist, hat der Leser keine Probleme, den Geschehnissen zu folgen. Auch eine kleine Liebesgeschichte zwischen Willis und Valerie durfte nicht fehlen. Mir persönlich fiel es sehr schwer, den Abschnitt über die Quantenphysik zu lesen, dies kann aber damit zusammenhängen, dass ich immer schon Schwierigkeiten mit dem Bereich Physik hatte. Manche Szenen fand ich zu blutrünstig für 12-jährige Kinder, für die das Buch schon geeignet sein soll, wie z.B. die Entfernung eines Auges(?!). Wie die Nebencharaktere mit der Handlung der Hauptpersonen verbunden sind, ist sehr interessant zu lesen. Auch durch die paar Abschnitte, in denen das Chaos in der Welt dargestellt wird, fühlt man sich mehr und mehr in die Geschichte einbezogen. Das Cover insgesamt ist sehr schön in Weiß und orange gehalten. Was mich ein wenig stört, ist, dass das Buch keinen Schutzumschlag hat. Da ich Bücher ohne Schutzumschlag lese, habe ich nicht so viel Angst, dass der Rücken abknickt oder ein grauer Streifen entsteht, da ich das Buch nach dem Lesen sowieso wieder in den Schutzumschlag hülle. Bei diesem Buch musste ich ein wenig aufpassen, weil auch die weiße Farbe für meine Begriffe sehr schmutzempfindlich ist, selbst wenn es auch nur ein komischer kleiner Punkt sein mag, den außer mir niemand sieht. So was stört mich einfach. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt. Insgesamt ist es ein überaus spannender Roman mit einem ungewöhnlichen Thema, über den man sehr schnell die Zeit vergisst.

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