Der Nostradamus-Coup

von Gerd Schilddorfer 
4,8 Sterne bei50 Bewertungen
Der Nostradamus-Coup
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Hennies avatar

Geschichte und Fiktion in einem, verlangt vom Leser volle Aufmerksamkeit - mit vielen Actions und mit Humor gewürzt

SaintGermains avatar

Wer Verschwörungsthriller und Thriller mit wahrem Hintergrund und geschichtlichen Fakten mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.

Alle 50 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Nostradamus-Coup"

Die Prophezeiungen des Nostradamus sind auch heute noch kryptisch. Kein Wunder - hatte Nostradamus sie damals doch selbst gestohlen und die Zeilen nie ganz verstanden ... Als John Finch ein Notizbuch mit verschlüsselten Texten und der Fotografie eines Gemäldes in die Hände fällt, ahnt er nicht, dass es ihn auf die Spur genau dieser Prophezeiungen führt. Und damit zu einem Geheimnis, das so spektakulär und atemberaubend ist, dass John sich bald auf einer gefährlichen Verfolgungsjagd quer durch Afrika und Europa befindet. Denn die Prophezeiungen sind gar keine Voraussagen, sondern eine Schatzkarte zu einem der legendärsten Schätze der Geschichte - mitten in Europa ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404174256
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:608 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:14.10.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.01.2017 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne39
  • 4 Sterne11
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wer Verschwörungsthriller und Thriller mit wahrem Hintergrund und geschichtlichen Fakten mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.
    John Finch 3 - Nostradamus und die Templer

    John Finch bekommt ein Notizbuch in die Hände, welches ihn nicht nur auf die Spur von Nostradamus, sondern auch in große Gefahr bringt.

    Ich liebe Verschwörungsthriller, ich lese gerne Bücher von Schilddorfer und ich interessiere mich für Nostradamus.

    Ich hatte also die perfekten Voraussetzungen für dieses Buch.

    Das Cover passt absolut zum Buch und hat mich sofort angesprochen.

    Der Schreibstil des Autors ist einfach nur sehr gut, die Protagonisten und Orte werden perfekt dargestellt, der Spannungsbogen zieht sich über das ganze Buch ohne abzuflachen.

    Dazu wirkt dieses Buch (wie auch die Vorgängerwerke) grandios recherchiert.

    Einiges an Fiktion und viel Geschichtliches bilden eine grandiose Geschichte, die Lust zum Lesen und recherchieren macht.

    Schon die 2 Vorgängerbände gefielen mehr sehr gut, dies ist allerdings das bisher beste aus dieser Reihe.

    Trotz fast 800 Seiten kommt nie Langeweile auf, ja nicht einmal die Spannung reißt irgenwann ab.

    Schön ist auch mitzuverfolgen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln.

    Fazit: Wer Verschwörungsthriller und Thriller mit wahrem Hintergrund und geschichtlichen Fakten mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.

    Absolute Topempfehlung.

    Kommentieren0
    118
    Teilen
    elisabethjulianefriedericas avatar
    elisabethjulianefriedericavor einem Jahr
    Kurzmeinung: John Finch zum Dritten: fesselnder Abenteuerroman mit Suchtfaktor - unbedingt lesen !
    Rasantes Abenteuer mit Suchtfaktor

    Mit seinem neuesten Flugzeug, einer DC 3 startet John Finch mit Copilotin Amber auf einem kleinen Flughafen in Nirgendwo in der libyschen Wüste als ungebetene Passagiere sich den Mitflug erzwingen. Der erste Kampf läßt nicht lange auf sich warten. Es bleibt John Finch ein geheimnisvolles Notizbuch mit verschlüsselten Texten... und wie bei John Finch nicht anders zu erwarten nimmt ein weiteres rasantes Abenteuer (das dritte nach den Büchern „Falsch'" und "Heiss") seinen Lauf. Dem Leser wird einiges abverlangt, das gut recherchierte Buch bietet eine Reise durch die Geschichte und quer durch Europa. Ich bin mit Papier und Stift und Laptop dagesessen und habe vieles genauer nachgelesen. Einer der faszinierendsten Schauplätze ist das Kloster Admont in der Steiermark. In unnachahmlicher Weise versteht es Gerd Schilddorfer den Leser in spannenden Episoden in der Geschichte zu fesseln und nicht mehr loszulassen bis zum Ende. Ich habe das Buch an einem langen Lesewochenende geradezu verschlungen.

    Mein 20jähriger Sohn hat es auch mit Spannung gelesen, wenngleich er manchmal durch die zahlreichen Fakten etwas erschlagen war – im Gegensatz zu ihm, war  gerade das mein Lesegenuss, mal wieder in typischer Schilddorfer-Manier quer durch die Geschichte gejagt zu werden!

    Sehr zu empfehlendes Lesehighlight und ideales Geschenk für Abenteuerlustige, Flieger, Bogenschützen, Wissensdurstige, Österreich-Freunde, Dan Brown Fans, die mal was Neues brauchen, Bibliothekare, Freunde von dicken Wälzern ( das verstehe ich als Kompliment, mir können Bücher nicht dick genug sein), Fans von Krimireihen, die in ihrer Spannung nicht nachlassen, Humorvolle,Geschichtsinteressierte,Papageienfreunde, Schatzsucher, Junge Erwachsene ( ich werde das Buch in der Verwandtschaft besonders den 20-25jährigen Jungs schenken, die sonst nicht freiwillig ein Buch in die Hand nehmen, bin mir sicher, die werden den Nostradamus-Coup nicht mehr aus der Hand legen). Mir fallen bestimmt noch mehr ein...

    Absolute Leseempfehlung für alle Altersstufen, mein geschichtsinteressierter Vater, der aus Österreich stammt mag das Buch bestimmt ebenso wie seine Technik- und Computerspiel- liebenden Enkel :)


    Kommentieren0
    50
    Teilen
    fredhels avatar
    fredhelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Atemloses Wiedersehen mit Finch und seinen Freunden, und neue Helden kommen hinzu. Wilder Ritt durch Jahrhunderte und Schauplätze....genial!
    Riskantes Spiel

    Wir Fans von John Finch und seinen Freunden mussten lange auf eine Fortsetzung mit den Abenteurern warten. Mit "Der Nostradamus-Coup" hat man nun geballten Lesestoff in Händen, der es wieder in sich hat. In gewohnter Manier werden vom Autor lose Geschichtsenden in Szene gesetzt, die vorerst augenscheinlich in keinerlei Verbindung zueinander stehen. Mal geht es weit in die Vergangenheit  ins 18.Jahrhundert, dann in die Gegenwart oder zurück in die Zeit der Dritten Reiches. Erst allmählich kristallisiert sich ein gemeinsamer Kern heraus. Ein verschlüsseltes kleines Notizbüchlein gerät in Finchs Hände und entpuppt sich als Spur zu einem verschollenen Schatz der Templer. Damit ist die Jagd eröffnet. Verschiedene skrupellose Gruppierungen begeben sich auf die Schatzsuche, gehen über Leichen um einen noch so kleinen Vorsprung zu erringen. Der Autor wechselt permanent die Perspektive, springt von Ort zu Ort, und durch die Zeiten, so dass der Leser auch den Ursprung bildlich vor Augen hat.

    Bildlich ist hier die richtige Wortwahl, denn Gerd Schilddorfer hat eine meisterhafte Begabung zu Erzählen. Landschaften, Gemälde, ganze Szenen tauchen zwischen den Zeilen auf. Eine meiner Lieblingsszenen ist die Beschreibung des Leeds-Liverpool-Kanals. Der Schauplatz findet nicht einfach nur Erwähnung, nein, es gibt einen kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte und zugleich wird die Morgenstimmung auf dem Wasser, ja, das Lebensgefühl der Menschen dort eingefangen. Nur ein paar Zeilen, und doch hat man soviel erfahren. 

    Es sind viele Personen und Schauplätze, die der Leser im Blick halten muss. "Der Nostradamus-Coup" ist kein Buch, das man nebenher lesen sollte, man könnte sonst die Übersicht verlieren. Vor allem würden einem die Feinheiten im Erzählstil entgehen.

    Generell ist alles, aber auch wirklich, alles hervorragend recherchiert. Mir macht es immer große Freude, Fakten und Plätze nebenher zu googeln, und wenn man dann das Buch ausgelesen hat, dann hat man eine atemlose Story hautnah miterlebt, aber man ist auch um einiges Wissenswerte bereichert.

    Kommentieren0
    18
    Teilen
    Livress avatar
    Livresvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gerd Schilddorfer ist wieder ein komplexer, absolut fesselnder Abenteuer-Thriller gelungen!
    Packender 3. Abenteuer-Thriller mit John Finch!

    Als John Finch zu einem einsam gelegenen Flughafen an der Grenze zu Libyen und Algerien reist, um dort seine neu erworbene DC-3 abzuholen, ahnt er noch nichts von dem Abenteuer, das nun auf ihn wartet: Zwei blinde Passagiere machen ihm und Amber über den Wolken das Leben schwer, jedoch kommt er dadurch auch unverhofft in den Besitz eines mysteriösen Notizbuchs mit verschlüsselten Texten und Bildern. Und damit startet eine neue Suche, die John und seine Freunde wieder in die verschiedensten Länder und zu den verschiedensten Herausforderungen führt. Denn nicht nur John und Llewellyn versuchen das Geheimnis des Büchleins und eines alten Gemäldes zu entschlüsseln, sondern es scheinen noch ganz andere Organisationen daran interessiert zu sein. Und die schrecken vor fast nichts zurück um an ihr Ziel zu gelangen!

    Nach „Falsch“ und „Heiß“ ist „Der Nostradamus-Coup“ der 3. Teil der Reihe mit Pilot John Finch und seinen alten und auch neuen Freunden.
    Es ist eine wahre Freude, die liebgewonnenen Charaktere wiederzutreffen!
    Aber auch für Neulinge sollte dieses Band ein wahrer Abenteuer-Genuß sein und es werden zu Beginn einige Infos zu den Personen geliefert.
    Gerd Schilddorfer überzeugt wieder mit einer wunderbar gelungenen Mischung aus Abenteuer, Spannung und Rätseln, gewürzt mit einer schönen Prise Humor.
    Trotz der knapp 800 Seiten geht dabei die Spannung nie verloren, sondern man fiebert die ganze Zeit mit, was als nächstes geschehen wird.
    Die Geschichte zieht weite Kreise, verschiedenste Gruppen und Epochen sind involviert, und es gibt einige Irrungen und Wirrungen, die den Leser wunderbar miträtseln lassen.
    Man merkt dem Buch deutlich die fundierte Recherche des Autors an, durch die einiges Wissenswertes in das Buch einfließt. Dies ist jedoch nie langweilig oder langatmig, sondern immer unterhaltsam geschrieben.
    Gerd Schilddorfer ist wieder ein komplexer, absolut fesselnder Abenteuer-Thriller gelungen, der den Leser packt und mitnimmt in verschiedene Länder und zu verschiedenen Zeiten! Absolute Leseempfehlung!

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    connelings avatar
    connelingvor 2 Jahren
    John Finch fliegt wieder

    "Der Nostradamus-Coup" ist der dritte Teil der Reihe um den Piloten John Finch, und steht seinen Vorgänger Bänden in nichts nach. Ich konnte es kaum erwarten wieder einen neuen Schilddorfer und damit verbunden auch John Finch in den Händen zu halten und wurde nicht enttäuscht.

    John Finch möchte in Libyen, auf einem Flugplatz inmitten der Wüste im Nirgendwo zusammen mit Amber Rains eine restaurierte DC-3 abholen. Der betagte Flieger in sehr gutem Zustand ist ein atemberaubender Fund, doch kurz nach dem Start bemerken sie, dass zwei blinde Passagiere mit an Bord sind mit Forderungen. John Finch gelingt es mit einem sehr gewagten Manöver die Kontrolle über den Flieger zu erlangen, doch Einer der beiden blinden Passagiere stirbt dabei. Der Tote hat ein Notizbuch bei sich, der Reiz des Abenteuers und der Versuch dieses Notizbuch zu entschlüsseln bringen John Finch und seine Freunde an viele verschiedene Orte in Europa und in grosse Gefahr, die ihnen von vielen verschiedenen Seiten droht. Viele Interessengruppen versuchen das Notizbuch in ihren Besitz zu bringen um das Geheimnis zu entschlüsseln, sie schrecken dabei vor nichts zurück.

    800 Seiten Spannung und Lesegenuss, erst einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
     Ich habe " Der Nostradamus-Coup" bereits letzten November gelesen, allerdings war ich dann beschäftigt mit recherchieren, nochmals nachlesen und dann wieder die beiden Vorgängerbände zu lesen. Irgendwie konnte und wollte ich nicht loslassen. 
    Der Schreibstil von Gerd Schilddörfer ist anspruchsvoll, einmal angefangen lassen sich seine Geschichten sehr flüssig lesen und auch 800 Seiten vergehen wie im Flug. Er beschreibt klar und deutlich, verleiht seinen Protagonisten Leben, die Schauplätze hat man deutlich vor Augen während man versucht dem Geheimnis auf der Spur zu bleiben.

    Die Erzählweise besteht aus unterschiedlichen Perspektiven, die Zeitspanne reicht von der Vergangenheit, die Prologe der jeweiligen Kapitel, bis in die Gegenwart hinein. Geschichte und Fiktion werden perfekt miteinander verknüpft, die unterschiedlichen Handlungsstränge lösen sich am Ende alle geschickt auf.
    Immer wieder erstaunt es mich wie genau Gerd Schilddorfer recherchiert, wieviel Wissen, Geschichte und Themen in seine Handlung eingearbeitet sind. Allerdings kann man seine Bücher nicht nebenbei lesen, sonst verliert man den Überblick bzw. den Faden.
    Seine Protagonisten sind uns in diesem Teil teilweise schon sehr gut bekannt, es kommen aber auch Neue dazu, vorallem Rebus hat es mir sehr angetan.


    Es hat wieder sehr viel Spass gemacht zusammen mit John Finch und seinen Freunden ein Abenteuer zu erleben, "Der Nostradamus-Coup" war mein Lesehighlight des Jahres 2016 und nun hoffe ich doch sehr bald wieder Neues vom betagten Piloten lesen zu können.

    Kommentieren0
    27
    Teilen
    isags avatar
    isagvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wie schon bei den Vorgängern nimmt Gerd Schilddorfer seine Leser mit auf eine tolle und sehr spannende Reise.
    Spannung pur

    Wie schon fast gewohnt - und während der langen Wartezeit auf den 3. Teil durchaus vermisst - geht's wieder auf eine spannende Reise mit John und vielen anderen bekannten Charakteren. Leider werden ein paar davon in zukünftigen Büchern nicht mehr dabei sein - andererseits gibt es wieder einige interessante Neuzugänge im Team ;)
    Die einzelnen Puzzleteile der Handlung sind gut verteilt und fallen mit einem Aha-Effekt im Laufe der Zeit an die richtige Stelle und lassen am Ende ein schlüssiges Gesamtbild entstehen.
    Toll finde ich, dass man diesmal das von John geflogene Flugzeug im Buchcover sieht - aber erst durch Fotos aus dem Internet konnte ich mir das Geschehen gleich zu Beginn des Buches so richtig vorstellen.
    Einige Reiseziele habe ich Dank des Nostradamus-Coups auch auf meiner Wunschliste - in Admont muss ich z.B. auf jeden Fall einen Besuch einplanen. Die Bibliothek dort sieht schon auf den Fotos einfach toll aus.
    Ich freue mich auf jeden Fall schon drauf, wenn's mit dem 4. Abenteuer weiter geht!

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    dorlis avatar
    dorlivor 2 Jahren
    Rezension zu "Der Nostradamus-Coup" von Gerd Schilddorfer

    Ein verlassener Flughafen an der libysch-algerischen Grenze, eine alte DC-3, unerwartete Passagiere, ein mysteriöses Notizbuch, das chiffrierte Texte und ein Foto von einem Gemälde enthält – so beginnt für den Piloten und Weltenbummler John Finch sein neuestes Abenteuer und damit ein brutaler Wettlauf zu dem vermeintlichen Versteck des sagenumwobenen Schatzes der Tempelritter…

    „Der Nostradamus-Coup“ ist ein äußerst gelungener Mix aus Fiktion und Realität; eine actionreiche Verfolgungsjagd kreuz und quer durch Europa; ein rasantes Abenteuer voller Spannung mit risikofreudigen Charakteren und lebhaften Dialogen. Dazu humorvolle Spitzen und immer wieder allerlei Wissenswertes über Schauplätze, Ereignisse und historische Begebenheiten aus Kunst und Kultur, Politik, Geografie, Geschichte und Religion.

    Gerd Schilddorfer baut durch die Rätsel, die Verwicklungen und Verstrickungen und die hinterhältigen Machenschaften unterschiedlicher Gruppierungen und Geheimgesellschaften eine großartige Spannung auf. Man wird hineingezogen in einen Strudel aus vergangenen und aktuellen Geschehnissen und kann prima mit den Akteuren mitfiebern, wenn Stück für Stück die rätselhaften Hinweise aus dem Notizbuch entschlüsselt werden.

    Die Vielfalt an unterschiedlichen Charakteren hat mir besonders gut gefallen. Sowohl fiktive Akteure wie auch reale Personen bevölkern diesen Thriller, alle werden lebhaft und facettereich dargestellt, haben Persönlichkeit und Ausstrahlung und zeigen Emotionen. Sie handeln entsprechend ihren Eigenarten, sind aber dennoch immer wieder für eine Überraschung gut. Es ist einfach spannend und unterhaltsam, das Miteinander und natürlich auch das Gegeneinander der Akteure mitzuerleben.

    Trotz mehrerer Handlungsstränge, ständig wechselnder Handlungsorte, einer Vielzahl an Akteuren und der Fülle an informativen Details konnte ich der Geschichte von der ersten Seite an gut folgen, weil die gesamte Handlung bestens durchdacht und ausgeklügelt ist. Jede Szene wirkt lebendig, ist fesselnd und macht neugierig auf das weitere Geschehen.

    „Der Nostradamus-Coup“ hat mich durchweg begeistert. Der lebhafte Schreibstil sowie die schwungvolle Handlung und die ausdrucksstarken Figuren bieten ein großartiges Lesevergnügen und lassen diesen Thriller zu einem echten Highlight werden.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    pardens avatar
    pardenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der dritte Band um den Abenteurer John Finch entführt wieder in eine unglaubliche Geschichte - spannend, lehrreich, komplex, lesenswert!
    Filmreif!

    FILMREIF!

    ENDLICH! kann man den dritten Band um den Abenteurer John Finch lesen, der trotz seines fortgeschrittenen Alters einfach nicht sesshaft werden will. Hier ergreift er gleich die Gelegenheit beim Schopf, als ihm zu Ohren kommt, dass eine Douglas DC-3 zum Verkauf steht, der legendäre Rosinenbomber, ein Flugzeug, mit dem mit die West-Alliierten seinerzeit die Blockade Berlins durch die Sowjetunion durchbrachen. John Finch ist begeistert, denn als passionierter Pilot für alle Lebenslagen fliegt er am liebsten Oldtimer. Dass er das Flugzeug von einem verlassenen Flughafen in der libyschen Wüste abholen muss, stört Finch nicht weiter, denn schließlich ist er ja ein Weltenbummler - und da seine langjährige Kollegin Amber mit von der Partie ist, sollte das alles auch gar kein Problem sein. Dumm nur, dass die beiden nach dem Start feststellen müssen, dass sich blinde Passagiere an Bord geschlichten haben. Und keine harmlosen, wie nur zu bald klar wird. Uuuuund schon geht die Achterbahnfahrt los, und Finch stürzt unversehens wieder in ein neues Abenteuer - ein geheimnisvolles Notizbuch wird zum Gegenstand der Jagd quer durch Europa.


    "Es sieht so aus, als hättet ihr mit euren Recherchen in Rom etwas ausgelöst, als hätten alle nur auf einen Startschuss gewartet, um aktiv zu werden, und ihr habt ihn abgefeuert." (S. 218)


    Alte Bekannte wie Major Llewwelyn, der ehemalige britische Geheimdienstchef Peter Compton oder auch Sparrow, der Papagei, sind natürlich wieder mit von der Parie, doch wer schon einmal ein Buch von Gerd Schilddorfer gelesen hat, der weiß: es erwarten einen eine Vielzahl an Handlungssträngen, Zeitebenen, historischen und gegenwärtigen Ereignissen, Organisationen, Orte und Personen, dazu ein paar mysteriöse Stichworte wie 'Nostradamus' oder 'Templer'. Dabei kocht jedes Grüppchen sein eigenes Süppchen - und keiner weiß, welches Spiel der andere wirklich spielt. Ich gebe zu, zu Beginn der Lektüre leichte Anzeichen von Verwirrung verspürt zu haben, die ich mit Hilfe von Notizblock und Bleistift zu sortieren versuchte. Doch irgendwann warf ich einfach alles hin und vertraute auf die Geschichte. Denn alles, was anfangs scheinbar vollkommen zusammenhanglos erscheint, wird letztlich logisch zusammengeführt. Darauf kann man sich bei Gerd Schilddorfer verlassen.


    "Wenn Nostradamus gewusst hätte, was er in Händen hielt, dann hätte er es niemals veröffentlicht. Ganz im Gegenteil."


    Dabei macht es der Autor dem Leser nicht leicht. 9 Prologe, 10 Kapitel und 3 Epiloge hat die Geschichte, ständig werden die Erzählebenen gewechselt, und vieles löst sich tatsächlich erst ganz am Schluss auf. Über lange Strecken halten die Fragezeichen vor, wie diese ganzen Puzzlesteine überhaupt zueinander passen können. Doch die gesamte Struktur des Romans ist einfach genial konstruiert, so dass letztlich kaum eine Frage offen bleibt. Spannung und Wissenswertes halten sich hier wieder die Waage - denn wie immer nutzt Gerd Schilddorfer reale historische und örtliche Gegebenheiten und schreibt seine Geschichte 'einfach' drumherum. Das macht das ganze letztlich so authentisch und verführt nebenher dazu, zu manchen Hintergründen auch im Internet weiter zu recherchieren. Dümmer wird man bei der Lektüre jedenfalls nicht! Und auch der Humor kommt hier nicht zu kurz - manche Szenen sind hier echt zum Schießen...


    "Stellen Sie sich ein Schachbrett voller Hinweise vor. Die richtigen Sprünge mit dem Reiter bringen Sie weiter, die falschen führen in die Sackgasse und unweigerlich zum Schachmatt." (S. 285)


    Für mich war dieses Abenteuer wieder einmal filmreif. Bildhafte Schilderungen, ein flüssiger Schreibstil und fiese Cliffhanger locken dazu, immer weiter zu lesen. Dabei ist keine der 800 Seiten des Thrillers überflüssig - bis hin zu den Epilogen ist jede Zeile wichtig, um letztlich alles zu verstehen. Und auch wenn ich mit solchen 'dicken Schinken' gewöhnlich so meine Probleme habe - hier herrschte am Ende das Gefühl vor: oooh, schon vorbei.

    Doch im Herbst 2017 soll schon Band vier um John Finch herauskommen, und eines ist gewiss: ich bin wieder mit dabei!


    © Parden

    Kommentare: 6
    24
    Teilen
    misswinniepoohs avatar
    misswinniepoohvor 2 Jahren
    Vielleicht gibt es auf dieser Welt Geheimnisse die besser im Verborgenen bleiben sollten

    Et in arcadia ego-

    Vielleicht gibt es auf dieser Welt Geheimnisse die besser im Verborgenen bleiben sollten.

    Wenn der sympathische und raubeinige Pilot John Finch seine neu erworbene Douglas DC 3 von einem libysch-algerischen Grenzflughafen ausfliegen will, klingt das zunächst recht unspektakulär. Doch wenn kurz vor dem Start zwei zunächst unbekannte Uniformierte die DC 3 stürmen um John und Amber mit waffengewalt dazu zu zwingen sie nach Tunis auszufliegen, könnte es doch etwas gefährlicher werden. Besonders als sich einer der Passagiere als Khamis Al-Gaddafi Sohn von Muammar Al-Gaddafi vorstellt.

    John und Amber lassen sich davon aber wenig beeindrucken und John wäre nicht John wenn er sich nicht waghalsig wie immer aus dieser vertrackten Situation befreien könnte. Zurück bleibt ein mysteriöses Büchlein mit verschlüsselten Notizen sowie eine Fotografie des Bildes: Die Hirten von Arkadien von Nicolas Poussin und der Warnung von Gaddafi keine Nachforschungen weder über das Buch noch über das Bild anzustellen, da er sonst in sein Verderben renne.

    Damit allerdings ist John´s Neugier erst recht geweckt. So beginnt er mit seinen Nachforschungen natürlich nicht ohne seine alten Weggefährten wie Major Llewellyn vom britischen MI6, doch hätten die Beiden geahnt in welches Wespennest sie damit stechen, und sämtliche Geheimdienste und Organisationen aus halb Europa und dem Nahen Osten auf den Plan rufen, um hinter das Geheimnis des Buches zu kommen und sie auf dieser Jagd eine blutige Spur quer durch den Kontinent hinter sich herziehen, hätte John wohl besser auf Gaddafi´s Warnung gehört.

    Den: Vielleicht gibt es auf dieser Welt Geheimnisse, die besser im Verborgenen bleiben sollten.

    Gerd Schilddorfer wirft den Leser kompromisslos direkt in die Geschichte hinein, und entwickelt durch die verschiedenen Handlungsstränge in unterschiedlichen Zeitebenen ein komplexes Szenario. Gerd Schilddorfer recherchiert für jedes seiner Bücher sehr gründlich und genau und alle seine Bücher basieren auf Fakten die jeder Leser selbst nachprüfen und weiter recherchieren kann.

    Demzufolge sollte man für die Lektüre dieses Buches genug Zeit und Muse investieren, um so ganz in die Geschichte eintauchen zu können, und natürlich auch wegen des Wiedersehens mit lieb gewonnenen Figuren aus den voran gegangenen Büchern aus der John Finch Serie.

    Der Nostradamus Coup ist mein Thriller des Jahres 2016 und fesselt einen bis zur letzten Seite.


    There are so many stories to tell and there is so little time left....

    Lieber Gerd, hören den Geschichten welche die Vergangenheit dir erzählt zu und schreibe sie für uns deine Leser auf, ich hoffe es werden noch sehr sehr viele Geschichten sein.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    kriminudels avatar
    kriminudelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich war schon viele Jahre nicht mehr im Kino. Aber wenn dieses Buch verfilmt werden sollte bin ich die erste im Kinosaal !!!!!!
    John Finch (und Gerd Schilddorfer) in Höchstform

    Wenn Major Llewellyn auf Kultur-Urlaub in Italien ist, Amber Rains sich durch Roms Boutiquen shoppt und John Finch einer alten Photographie mit mysteröser Aufschrift nachforscht, dann klingt das alles sehr friedlich. Was soll schon groß passieren? Wenn unser ergrauter Pilot allerdings zuvor eine alte DC3 von einem Flughafen am Ende der Welt abgeholt hat, dabei mit unerwünschten, prominenten Passagieren aneinandergeraten ist und nun ein Notizbuch in Händen hält, hinter dem halb Europa her ist, dann sieht die Sache schon ganz anders aus…

    Von der ersten Seite an hält uns Gerd Schilddorfer in seinem neuen Buch “Der Nostradamus Coup“ in Atem und läßt uns 800 Seiten lang nicht mehr los. Wenn “Thriller“ von Spannung kommt, dann verdient dieser Roman das Prädikat auf jeder Seite. Mit der für ihn bekannten Gründlichkeit recherchierte Schilddorfer die Geschichte, die mehr Fakten enthält, als man auf den ersten Blick annimmt. Wie immer sind Schauplätze genau beschrieben, die handelnden Personen liebevoll gezeichnet. Man begegnet alten Bekannten, neuen Gegnern und Menschen, die sich ganz anders entwickeln, als zu Beginn abzusehen ist. Sie alle sind keine Helden, keine Supermänner oder -frauen. Sie haben ihre Macken und Kanten und Ecken und das ist gut so.

    Wer “Falsch“ und “Heiss“ gelesen hat, der ist auf vertrautem Terrain, begrüßt die altbekannten Charaktere und schmunzelt erfreut wenn die Gartenzwerge in Peter Comptons Garten noch immer die gleichen sind. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert, mitgelitten, mitgefühlt. Als einer meiner neuen Helden, (sorry, Mr.Finch) Alexander Reiter alias Rebus, am Ende des Buches einen alten Mann in Kairo besucht, da schloss sich für mich der Kreis. Und der sterbende Tempelritter in seiner Höhle, zermürbt von seinen Dämonen und Ängsten, wurde zum Symbol für eine Vergangenheit, die oftmals unerbittlich war. Schilddorfer verklärt den Blick zurück nicht, er schärft ihn. Und liefert auf fast jeder Seite Anstösse zum Nachdenken, Weiterrecherchieren, tiefer Nachgraben. Das hat “Der Nostradamus Coup” mit den Vorgängern gemeinsam. Es ist kein Buch zum Nebenherlesen. Es verlangt von seinem Leser volle Aufmerksamkeit, Eintauchen und sich Einlassen. Dann allerdings ist es eine Achterbahnfahrt der Gefühle, voller Action und Überraschungen, bei der eine gute Portion Humor nicht zu kurz kommt.

    Mein Fazit: der Thriller des Jahres, absolute Leseempfehlung, bitte mehr davon! Möge John Finch noch lange fliegen, Llewellyn zu einem Dinosaurier der Geheimdienste werden, Kardinal Sanseverino auch beim nächsten Papst noch die Strippen im Hintergrund ziehen und Rebus noch viele Gemälde stehlen. Das klingt seltsam? Da hilft nur eines – schnellstens lesen!

    Kommentieren0
    13
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Gerd_Schilddorfers avatar
    Die Prophezeiungen des Nostradamus sind auch heute noch kryptisch. Als John Finch ein Notizbuch mit verschlüsselten Texten und der Fotografie eines Gemäldes in die Hände fällt, ahnt er nicht, dass es ihn auf die Spur genau dieser Prophezeiungen führt. Und dass sie ein Geheimnis bergen, das so spektakulär und atemberaubend ist, dass John sich bald auf einer gefährlichen Verfolgungsjagd quer durch Afrika und Europa befindet ...auf den Spuren eines legendären Schatzes.
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks