Gerd Schilddorfer Der Zerberus-Schlüssel

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Inhaltsangabe zu „Der Zerberus-Schlüssel“ von Gerd Schilddorfer

Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus, geheimnisvolle chinesische Schriftzeichen, drei erdrosselte Männer, die Triaden in Berlin - Kommissar Thomas Calis steht vor einem Rätsel. Dann taucht eine geheimnisvolle Todesliste auf, und mit einem Mal befindet sich Calis' alter Freund John Finch auf einer Jagd nach Geheimnissen aus der Kolonialgeschichte. Denn plötzlich führen die Verbrechen der Gegenwart in die dunkelsten Ecken der Vergangenheit und zu einem Grab, das keiner öffnen möchte.

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— widder1987

Wieder ein spannendes Abenteuer um John Finch - erneut eine gelungene Mischung aus historischen Fakten, Actionszenen und viel Humor.

— parden

Rezension folgt. Ich folge noch der Leserunde.

— karatekadd

Wieder ein toller Mix aus Thriller, wahren Fakten, etwas Fiktion und einem guten Schuss Humor und Action!

— Livres

Wunderbare spannende Unterhaltung, bei der ich noch einiges gelernt habe.

— Buchina

Beste Unterhaltung, die Abenteuer, Krimi und historische Ereignisse vereint. Wann wird die John Finch Reihe endlich verfilmt ?

— kriminudel

Auch der mittlerweile vierte Band der Finch-Reihe überzeugt durch einen Mix aus historischen Fakten., Legenden und Verschwörungstheorien

— smayrhofer

John Finch - immer wieder ein Genuss!

— Leseratz_8

Ein absolut erstklassiges Abenteuer - John Finch kann es noch immer!

— Samaire

Nervenkitzel und grandiose Spannung garantiert !!

— Ladybella911

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  • 'Verordneter Mord'...

    Der Zerberus-Schlüssel

    widder1987

    12. February 2018 um 14:43

    Klappentext: Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus, geheimnisvolle chinesische Schriftzeichen, drei erdrosselte Männer, die Triaden in Berlin - Kommissar Thomas Calis steht vor einem Rätsel. Dann taucht eine geheimnisvolle Todesliste auf, und mit einem Mal befindet sich Calis' alter Freund John Finch auf einer Jagd nach Geheimnissen aus der Kolonialgeschichte. Denn plötzlich führen die Verbrechen der Gegenwart in die dunkelsten Ecken der Vergangenheit und zu einem Grab, das keiner öffnen möchte. Fazit: Gerd Schilddorfer reist mit den 'Zerberus-Schlüssel' zu den Geheimnissen der Kolonialzeit des 20. Jahrhunderts, der chinesischen Schriftsymbolik wie den heutigen Geheimdiensten Europas und Asiens. Die Suche nach der 1940 mit ins Grab genommenen Wahrheit führt den Leser über knapp 810 Seiten zu den Handlungsorten wie Schauplätzen der Menschengeschichte von Mittel- und Westeuropa nach Ostasien, wo auf mehreren Zeitepochen wie den vielzähligen 'Wettbewerbsteilnehmersträngen ' eine echtzeitliche, feinrecherchierte wie detaillierte Story präsentiert wird. In vierten Teil von de Abenteurers John Finch erzählt der Autor Gerd Schilddorfer eine tiefgängigen, brillante wie leichenübersätte Mischung erschreckenden Kriegswissen der letzten 70 Jahren, Aufdeckungen von angsteinflößenden und menschunwürdigen Experimenten wie (tödlichen) Ausschaltensaktivitäten durch globale Undercover-Organisatoren, wo aber der Spannungsbogen nicht ganz durchgängig straff gezogen ist. Der Handlungsverlauf verrät den aufmerksamen Leser, das in diesem 'Katz-und-Maus-Spiel' alles nach eine strukturierten Verschwörungsplan und nichts den Zufall überlassen würde ist, was der Neugier, Packheit und Fesselung, die Luft zum Atem nimmt und als kurzweilig wie streckenweise auch uninteressant den Leser das Lesevergnüge untermauert. Diese Werk, basiert auf technischen Flugdaten, gestalterischer Geheimnisspurenlese verfeinert mit kaltblütigen Machtgiere und intelligenten Meisterdieben wie logisch denkende Geistigkeiten, alt eingesessene 'Militärs' und tollkühnen Fliegerherzen, bringt auf einen rasanten, einfachen und klaren Schreibstil und lebhaftiger, mehrere musterwiederholender Erzählweise einige dunkle europäische und chinesischen Geschichtskapitalen zu Vorschein und lässt den Leser mit offene Fragen zurück...3,5 Sterne

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  • Leserunde zu "Der Zerberus-Schlüssel" von Gerd Schilddorfer

    Der Zerberus-Schlüssel

    Gerd_Schilddorfer

    ALTE RIVALITÄTEN ZWISCHEN OST UND WEST UND DER GNADENLOSE WETTLAUF UM EIN VERSCHWUNDENES SCHIFF Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Berliner Haus, geheimnisvolle chinesische Schriftzeichen, drei erdrosselte Männer, die Triaden in Berlin?  Kommissar Thomas Calis steht vor einem Rätsel. Dann taucht eine geheimnisvolle Todesliste auf, die Major Llewellyn aus dem Sommerurlaub in Schottland holt und mit einem Mal befindet sich auch sein alter Freund John Finch auf einer Jagd nach schmutzigen Geheimnissen aus der Kolonialgeschichte des britischen Empires. Denn plötzlich führen die Verbrechen der Gegenwart in die dunkelsten Ecken der Vergangenheit und zu einem Grab, das keiner öffnen möchte ... Teil 4 der John-Finch-Serie: Falsch/Heiss/Der Nostradamus Coup/Der Zerberus Schlüssel

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    • 1205

    widder1987

    10. February 2018 um 13:07
    parden schreibt Da es nun auch mein vierter Finch-Roman ist, wundert mich der Wust an Themen und Handlungssträngen, Zeitebenen und Charakteren nicht mehr....

    Ich finde es mehr irrierend als fesselend oder packend :(

  • Von chinesischen Kaisern, Nazigeheimnissen und Mumien...

    Der Zerberus-Schlüssel

    parden

    VON CHINESISCHEN KAISERN, NAZIGEHEIMNISSEN UND MUMIEN...Auch im vierten Band um den erfahrenen Piloten John Finch erwartet den Leser wieder ein ungemein vielschichtiges Abenteuer. Von Beginn an wird rasch deutlich, dass der alternde Abenteurer mit seinem originellen Papagei die anstehenden Aufgaben ganz sicher nicht alleine angehen kann, und nur zu bald tummeln sich in den verschiedenen Handlungssträngen und Zeitebenen die inzwischen doch schon vertrauten Figuren. Peter Compton als ehemaliger Geheimdienstchef ist beispielsweise ebenso wieder mit von der Partie wie Major Llewellyn, der trotz forgeschrittenen Alters stets eher im Unruhestand ist. Aber auch Rebus alias Alexander Reiter spielt hier erneut eine wichtige Rolle, ebenso wie der Berliner Kommissar Calis und seine Freundin Martina, das Berliner Urgestein Gustav mit seinem kuscheligen Rottweiler genauso wie die Hacker-Zwillinge vom vatikanischen Geheimdienst. Dies soll als kleiner Auszug aus der Besetzungliste hier genügen, denn noch ist ja gar nicht deutlich, worum es hier überhaupt geht. Aber wie soll man auch vermitteln, was eine geheime Pazifikoperation eines Schiffes unter Naziflagge zu tun hat mit Qin Shihuangdi, dem ersten Kaiser von China, oder aber ein geheimnisvolles Aquarell mit den geheimen Machenschaften der Kommerziellen Koordinierung - kurz: KoKo - der damaligen DDR? Wenn dann noch der Mossad, der Vatikan mit Papst Franziskus, eine geheimnisvolle Mumie auf dem Dachboden, die dort seit mehreren Jahrzehnten hängt, eine mysteriöse Mordserie an älteren Männern, die gar nicht zu existieren scheinen, ein geheimnisvolles Tagebuch, ein blutiger Dolch, eine Entführung, die Triaden und der Eurocopter X3 hinzukommen, ist die Verwirrung komplett.Aber eigentlich ging es mir bei diesem Buch wie auch schon bei den Bänden davor: zu Beginn bestehen immer große Zweifel, dass all die Handlungsstränge, Zeitebenen und Figuren in irgendeinen sinnvollen Zusammenhang gebracht werden können, hinzu kommt die große Sorge, man könnte bei den ganzen Sprüngen den Durchblick verlieren und wesentliche Faktoren vergessen. Doch Notizblock und Bleistift fliegen bald in die Ecke, denn schließlich bestätigen die Erfahrungen, dass man den Geschichten von Gerd Schilddorfer vertrauen kann. Einfach hinsetzen und sich lotsen lassen, und wie von Zauberhand fügt sich letztlich wirklich alles ineinander, scheinbar Zusammenhangloses ergibt einen gemeinsamen Sinn und die Handlungsstränge greifen letztlich logisch ineinander."Ich denke, jetzt ist es Zeit für den alten Mann in der Charlotte Road, seine Karten auf den Tisch zu legen." - "Er wird immer einen Trumpf im Ärmel behalten", gab Alex zu bedenken. "Das liegt in seiner Natur." - "Aber er muss nicht das ganze Kartenspiel in seinen Ärmel packen", brummte Llewellyn unwillig und leerte seine Kaffeetasse. "Sonst ziehe ich ihm seinen Morgenmantel aus." Dann begann er zu wählen... (S. 525)Erneut präsentiert der österreichische Autor Gerd Schilddorfer hier eine gelungene Mischung aus historischen Fakten, Actionszenen und viel Humor. Wie immer reizt der Stoff zum Weiterrecherchieren, und so lernt man beim Lesen so ganz nebenher auch noch Wissenswertes. Mir persönlich wurde diemal der Zufall ein wenig zu arg strapaziert, gerieten die Actionszenen vereinzelt zu James-Bond-mäßig. Ansonsten aber hat auch Band vier mir wieder viele spannende Lesestunden beschert, und sehr gespannt warte ich nun mit den anderen Fans der Reihe auf das fünfte Abenteuer um Finch & Co.!© Parden

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    • 10
  • John Finch und seine Freunde sind zurück!

    Der Zerberus-Schlüssel

    Livres

    13. January 2018 um 11:13

    Llewelyn macht in der schottischen Einöde Urlaub und erholt sich fabelhaft…bis ihn ein geheimnisvolle Päckchen erreicht, das eigentlich für einen gewissen Charles Parker bestimmt ist, und bereits vor über 20 Jahren verschickt wurde. Und einen mysteriösen Inhalt hat…Als die Architekturstudentin Anette in Berlin ein halb verfallenes Haus begutachtet macht sie eine grausame Entdeckung: eine mumifizierte Leiche, die erhängt wurde! Und auf dem Boden findet sich ein Hinweis in chinesischen Schriftzeichen.Ebenfalls in Berlin werden mehrere Männer ermordet, alle auf die gleiche Art und Weise. Thomas Calis will eigentlich am nächsten Tag mit seiner Freundin Martina Trapp in den Urlaub fahren, doch dann entdeckt er interessante aber zunächst unerklärliche Parallelen zwischen den Toten.Auch Pilot und Abenteurer John Finch befindet sich gerade in Berlin bei der Internationalen Luftfahrtausstellung und führt dort einen neuen Hubschraubertyp vor. Und in Rückblenden wird die Geschichte des deutschen Schiffs „Komet“ erzählt, das während des 2. Weltkriegs im Pazifik unterwegs ist.All diese Handlungsstränge scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben, doch es ist nicht immer alles so, wie es scheint…John Finch ist zurück! „Der Zerberus Schlüssel“ ist der mittlerweile 4. Band in der Reihe um den Piloten und Haudegen Finch und seine Freunde, die man mittlerweile bereits alle in sein Herz geschlossen hat. Wieder darf man die Truppe auf einer waghalsigen Reise quer durch die Welt begleiten, bei der es so einige Verwicklungen gibt und so manches Abenteuer zu bestehen gilt!Spannend finde ich den stetigen Wechsel zwischen den Erzählsträngen, so dass immer wieder Abwechslung in die Geschichte kommt. Auch die verschiedenen Zeitebenen, auf denen sich Dinge abspielen, tragen zur Spannung bei. Um Verwirrungen zu vermeiden sind die einzelnen Abschnitte mit Ort und auch Zeitangaben versehen, so dass man als Leser immer genau weiß, wo man sich in der Geschichte befindet.Die Protagonisten hat man mittlerweile liebgewonnen, so dass man sich freut, Neues über sie zu lesen und sie bei ihren Entdeckungen zu begleiten.Neben der spannenden Geschichte fasziniert mich auch bei den Büchern von Gerd Schilddorfer, dass man durch seine umfangreiche Recherche so reale Dinge erfährt, von denen man vorher noch nichts wusste. Genauso ist es auch bei diesem Buch des Autoren!Es handelt sich um einen tollen Mix aus Thriller, wahren Fakten, etwas Fiktion und einem guten Schuss Humor und Action!Ich freue mich bereits heute auf das nächste Abenteuer mit John Finch und seinen Freunden!

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  • Auch der Vierte Teil liefert Hochspannung

    Der Zerberus-Schlüssel

    Buchina

    08. January 2018 um 15:13

    Mit dem „Zerberus Schlüssel“ liefert Gerd Schilddorfer nun schon den vierten Teil um den Piloten John Finch und seine Geheimdienstfreunde ab. Wieder beginnt der Roman mit einer Vielzahl von Handlungssträngen, die oft weder Ort noch Zeit gemeinsam haben. Da wird in Berlin eine mumifizierte Leiche von einer jungen Studentin gefunden. Da erhält Major Llewellyn an seinen Rückzugsort ein Päckchen mit einem Dolch. Aber auch ein längst vergangener Auftrag in Finchs Vergangenheit scheint eine Rolle zu spielen. Eine Vielzahl von Geheimdiensten sind beteiligt: die Briten, der Mossad, die Stasi, aber auch der Pabst ist dabei. Diese Vielzahl an Handlungssträngen machen den 800 Seiten Wälzer zu einem absoluten Lesevergnügen. Denn trotz der Vielzahl an Charakteren und Handlungsorten bin ich nicht durcheinander gekommen. Man muss sich zwar konzentrieren, da es immer wieder Hinweise über die Zusammenhänge gibt, aber es machte mir großen Spass herausgefordert zu werden und selbst zu spekulieren. Dadurch, dass die Handlung kaum vorsehbar ist und man durch verschiedene Wendungen immer wieder überrascht wird, ließ die Spannung für mich nicht nach. Dazu kommen die Charaktere, die ich schon durch die Vorgängerbände kennen- und lieben gelernt habe. Sie haben ihre Schrullen und sind nicht immer perfekt. Und selbst gut und böse verschwimmt in diesem Teil. Wie auch in den Vorgängerbänden spielen bestimmte historische Tatsachen eine Rolle. Für mich besonders interessant waren die Aspekte zum Opiumkrieg, von dem ich zwar gehört, aber kaum etwas gewusst habe. Bei Gerd Schilddorfer merkt man seine Liebe zur Recherche an. Er legt auf viele kleine Dinge in seinem Buch wert und sei es ein Cafe in Berlin. Dadurch habe ich wieder einiges beim Lesen gelernt und verspüre wieder Lust weiter zu recherchieren. Ich würde mich sehr freuen Finch bei einem 5. Abenteuer begleiten zu dürfen! Denn was gibt es besseres als einen gut recherchierten Abenteuerroman bei diesen grauen Wintertagen.

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  • John Finch (und Gerd Schilddorfer) wieder in Höchstform

    Der Zerberus-Schlüssel

    kriminudel

    03. January 2018 um 13:05

    Das Buch: Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus, geheimnisvolle chinesische Schriftzeichen, drei erdrosselte Männer, die Triaden in Berlin - Kommissar Thomas Calis steht vor einem Rätsel. Dann taucht eine geheimnisvolle Todesliste auf, und mit einem Mal befindet sich Calis' alter Freund John Finch auf einer Jagd nach Geheimnissen aus der Kolonialgeschichte. Denn plötzlich führen die Verbrechen der Gegenwart in die dunkelsten Ecken der Vergangenheit und zu einem Grab, das keiner öffnen möchte. Der Autor: Gerd Schilddorfer wurde 1953 in Wien geboren. Als Journalist arbeitete er bei der Austria Presse Agentur und danach als Chefreporter für verschiedene TV-Dokumentationsreihen (Österreich I, Österreich II, Die Welt und wir). In den letzten Jahren hat er zahlreiche Thriller und Sachbücher veröffentlicht. Gerd Schilddorfer lebt und arbeitet in Wien und Stralsund, wenn er nicht gerade auf Reisen für sein neues Buch ist. Meine Meinung: Wie schreibt Gerd Schilddorfer auf seiner Internetseite so schön? „Schreiben ist meine Passion, spannende Geschichten erzählen eine Leidenschaft, die mich bereits seit langen Jahren begleitet“. Und genau das merkt man bei seinen Büchern. Er schafft es immer wieder mich zu fesseln, obwohl Abenteuergeschichten eigentlich nicht zu meinen Favoriten zählen. Er zieht mich bereits mit der ersten Seite in sein Buch und lässt mich bis zur letzten Seite nicht mehr los. Gerade bei Buchreihen habe ich schon oft erlebt, dass der 1. Band großartig ist und der nächste Band dann leider weit hinter meinen Erwartungen bleibt. Nicht so bei Gerd Schilddorfer. Wie bereits bei den anderen Büchern der John Finch Reihe baut er von Anfang an grosse Spannung auf. Er fügt seinen Geschichten jede Menge historische Fakten bei und eine gehörige Prise intelligenten Humor. Bereits lieb gewordene und auch neue Protagonisten begleiten den Leser durch die Geschichte. Ich finde bewunderswert wie Gerd Schilddorfer es wieder geschafft hat die einzelnen Erzählstränge gekonnt miteinander zu verknüpfen und alles nach und nach aufzulösen, ohne dass sich die einzelnen Stränge verheddern. Wie bei einem Puzzle fällt zum Schluss alles an seinen Platz und als Ergebnis habe ich ein wunderschönes Bild vor mir. Gerd Schilddorfer hat mich wieder bestens unterhalten und mir jede Menge neue Erkenntnisse über historische Ereignisse geliefert. Nun stellt sich nur noch die Frage ob ich auch etwas zu kritisieren habe ? Ja, dass ich jetzt hier sitze und warten muss bis endlich wieder ein neues Buch von Gerd Schilddorfer erscheint. Fazit: Beste Leseunterhaltung, die selbstverständlich 5 Sterne erhält und die es verdient hätte endlich verfilmt zu werden.

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  • Der Zerberus Schlüssel

    Der Zerberus-Schlüssel

    Booky-72

    29. December 2017 um 15:03

    Nichts mit Urlaub für Kommissar Thomas Calis. Stattdessen hat er einen schwierigen und rätselhaften Fall zu lösen. Viele Fragen, die sich hier stellen. Alles beginnt mit einer mumifizierten Leiche in Berlin, dazu bald einige ältere ermordete Männer und hier gibt es die erste Verbindung und nun dringend Ermittlungsbedarf für Kommissar Calis. Es gibt eine Todesliste, auf der diese Männer standen. Aber es waren nicht die einzigen Namen. John Finch ist als Titelheld wie im vorherigen Band gefragt mit seiner weit verzweigten Truppe, die durchweg sympathisch erscheint. Da ich die Vorgeschichte nicht kannte, hatte ich einige Anfangsschwierigkeiten und kam nicht so schnell voran. Viele Protagonisten und Schauplätze, wo man sich erst zurechtfinden muss und aufmerksam lesen sollte. Ist mir aber dann gut gelungen und allgemein fand ich dieses über 800 Seiten dicke Werk sogar lehrreich und ebenso umfangreich mit historischen Fakten ausgestattet. Wahnsinns-Recherche-Arbeit des Autors.      

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  • Wieder ein gelungener Mix aus historischen Fakten, Legenden und Verschwörungstheorien

    Der Zerberus-Schlüssel

    smayrhofer

    28. December 2017 um 17:43

    Berlin im hier und jetzt: eine mumifizierte Leiche und eine unheimliche Mordserie an scheinbar unauffälligen Männern bringen Kommissar Thomas Calis und seine Freundin Martina Trapp um den wohlverdienten Urlaub. Dazu ein geheimnisvolles Paket an Major Llewellyn in Schottland und eine geheime Marine-Mission im zweiten Weltkrieg - schon haben wir die Ausgangsbasis für den nunmehr vierten Band mit John Finch und seinen Freunden. Um was es am Ende wirklich geht, offenbart sich dem Leser wie gewohnt erst nach und nach, denn wieder einmal spinnt Autor Gerd Schilddorfer eine Vielzahl an Fäden, die scheinbar keinerlei Berührungspunkte haben. Im weiteren Verlauf der Geschichte werden diese jedoch immer mehr verknüpft, bis am Ende keine (oder zumindest kaum) Fragen mehr offen sind und man nicht nur einen spannenden Thriller gelesen hat, sondern auch einiges dazu gelernt hat. Der inzwischen bekannte Mix aus historischen Fakten, Legenden und Verschwörungstheorien, gewürzt und abgeschmeckt mit einer Prise Schilddorfer-Fantasie, ist lehrreich, komplex und doch unterhaltsam. Wieder sind alte und lieb gewonnene Helden aus den Vorgänger-Bänden dabei. Neben den Protagonisten John Finch und Major Llewellyn ist da zunächst die graue Eminenz im Hintergrund, der pensionierte Geheimdienst-Chef Peter Compton zu nennen, dem aber dieses Mal die Kontrolle zu entgleiten scheint. Als gebürtiger Berliner habe ich mich natürlich besonders gefreut über das Wiedersehen mit dem aus „Heiß“ bekannten Kommissar Calis und seinem „Spezi“ Gustav nebst Haushund Attila. Der coole und ehrenvolle Meisterdieb Rebus – bekannt aus dem „Nostradamus-Coup“ – ist auch wieder dabei, und der Vatikan inklusive Papst Franziskus mischt auch mit…Aber was wäre eine spannende und unterhaltsame Geschichte ohne die dahintersteckenden historischen Fakten? Daher muss man an dieser Stelle (mal wieder) die Recherchearbeit des Autors loben. Wenn man sich selbst eingehender mit den Schauplätzen und historischen Hintergründen beschäftigt, stellt man fest, dass zwar einiges weit hergeholt erscheint, aber vieles historisch belegt ist. Und auch wenn es der Autor einem mitunter nicht leicht macht mit seinen verschiedenen Handlungssträngen und Zeitsprüngen, bleibt am Ende doch das Gefühl zurück, dass die ganze Geschichte trotz einiger Zufälle in sich konsistent und nachvollziehbar ist. Wie seine Vorgänger ist auch „Der Zerberus-Schlüssel“ kein Buch zum „Nebenher lesen“, sondern eins, bei dem man aufmerksam lesen und mitdenken sollte, um in den vollen Lesegenuss zu kommen. Auch sollte man nicht unerwähnt lassen, dass man zwar jedes Buch der Reihe für sich lesen kann, aber aufgrund einiger Querverweise und Referenzen doch besser wäre, die Reihenfolge einzuhalten. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Band, auf den wir hoffentlich nicht zu lange warten müssen…

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  • Der Zerberus-Schlüssel

    Der Zerberus-Schlüssel

    Leseratz_8

    25. December 2017 um 01:38

    Jedesmal wenn ich ein Buch von Gerd Schilddorfer in die Hand nehme, freue ich mich auf historisches Wissen, Verknüpfungen, die so noch nie hergestellt wurden und eine spannende Reise mit altbekannten und neuen Protagonisten. Auch dieses Buch hat alle Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen.Was hat eine erhängte Mumie mit dem gewaltsamen Tod von auffällig unauffälligen Männern zu tun? Warum erreicht ein Päckchen nach 46 Jahren eine Adresse an der der Empfänger schon lange nicht mehr wohnt? Wieso engagiert der israelische Geheimdienst einen Meisterdieb? Und was bedeuten die Listen, die der E-Puzzler der Stasi-Unterlagenbehörde ausgespuckt hat? Fragen über Fragen die den Leser begleiten und im Hinterkopf der Gedanke, kann sich das alles klären.Ja es kann, aber der Weg dahin ist unglaublich und sehr spannend. Es ist so wohltuend, dass die Protagonisten ohne Ehe- und Alkoholprobleme auskommen und dass jedes Ergebnis tatsächlich ermittelt wird und nicht vom Himmel fällt. Das Buch ist gut, aber nicht leicht zu lesen, denn man muss aufmerksam sein, sonst verpasst man womöglich den entscheidenden Hinweis. Es ist eine rasante Reise durch die Zeit und um die Welt, und ich habe die Protagonisten gern begleitet.Dieses Buch ist in manchen Punkten schärfer, kritischer als seine Vorgänger, mir hat das sehr gefallen. Es zieht seine Spannung nicht aus wilden Action-Szenen oder aus blutrünstigen Morden von Psychopathen, die Entwicklung der Geschichte hält den Spannungsbogen hoch! Allein durch die verschiedenen Ebenen und Stränge fesselt Gerd Schilddorfer seine Leser an die Seiten. Und das Ende... die Geschichte ist erzählt und doch gibt es einige Fragen die bleiben und Lust auf den nächsten Band machen. Fazit: Ein besonderes Buch, ein Buch das man lesen muss! Allerdings empfehle ich in Reihenfolge zu lesen, es steigert den Genuss!

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  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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    • 903
  • „Geschichte – der Teppich, auf dem wir uns alle bewegen“ (S. 719)

    Der Zerberus-Schlüssel

    Samaire

    18. December 2017 um 22:47

    Eigentlich wollte Kommissar Thomas Calis mit seiner Freundin in den verdienten Urlaub aufbrechen, als eine Mumie, die in einem verlassenen Haus gefunden wird, seine Pläne durchkreuzt. Hinter dem zunächste verstaubten Fall verbirgt sich bald weit mehr, als Calis vermutet hatte: Die Triaden, die Stasi und ein uraltes Geheimnis, hinter dem alle Parteien her sind. Zusammen mit seinem alten Freund John Finch begibt sich Calis auf die Suche nach der Wahrheit. „Der Zerberus Schlüssel“ ist das vierte John Finch Abenteuer, auch wenn ich dieses Mal eher unseren Kommissar als Hauptfigur sehen würde. Das ist in keiner Weise schlimm, Calis, der schon in einem Vorgängerband eingeführt wurde, gibt einen erstklassigen Leadingman ab und hat mich vor allem im Zusammenspiel mit seiner Freundin köstlich amüsiert. Wie immer schmeißt einen Gerd Schilddorfer mitten in die verschiedenen Handlungsstränge und Zeiten und, ebenfalls wie immer, muss man als Leser darauf vertrauen, dass sich am Ende ein großes Ganzes zeigen wird. Hier ist ein bisschen Vertrauen gefragt, aber als erfahrener Schilddorf-Fan bringt mich das nicht mehr aus dem Tritt, vielmehr steigert es die Spannung, da ich von Anfang an gespannt bin, wie das Gesamtbild aussehen wird. Mir haben die verschiedenen Handlungsstränge und Charaktere wie immer sehr gut gefallen. Und spätestens ab dem letzten Drittel entwickelt sich der Roman wieder zum echten Page Turner. Es gibt jede Menge Action und unvorhersehbare Wendungen. Ich bin und bleibe John Finch Fan, auch wenn dieses Mal Kommissar Calis mehr im Mittelpunkt stand. Wer echte Abenteuer und Schnitezljagd durch unterschiedliche Schauplätze sucht, ist hier bestens bedient. Ich kann den vierten Band, ebenso, wie seine Vorgänger, ohne Abzug empfehlen!

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  • Ein neuer Fall für Finch.

    Der Zerberus-Schlüssel

    Lesewutz

    16. December 2017 um 16:09

    Endlich ist John Finch zurück. Wie habe ich mich darauf gefreut und ich muss sagen, ich würde nicht enttäuscht. Am Anfang haben wir mehrere Schauplätze. In Berlin wird ein erhängter Mann gefunden. Mittlerweile ist dieser schon mumifiziert. Zum Tatort wird Kommisar Calis gerufen, den wir auch schon aus dem vorherigen Teil kennen. Eigentlich wollte er mit seiner Freundin Martina Trapp, auch Kommisarin, in Urlaub fahren. Dann gibt es noch die älteren Männer, die tot in ihren Betten gefunden werden. Wurden diese ermordet? Bzw. wie stehen sie mit der Mumie in Verbindung? In Schottland erhält Major Llewellyn ein Paket aus China, welches eigentlich an den Vormieter adressiert ist. Beim Öffnen findet er einen blutverkrusteten Dolch und damit ist sein Interesse geweckt. Nach und nach tauchen dann auch unsere altbekannten Freunde Rebus alias Reiter und auch John Finch mit seinem Flugzeug auf. Am Anfang musste ich erst einmal in das Buch reinfinden und einen Zusammenhang herstellen. Als mir dies zum Teil gelungen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist wieder total spannend und auch fesselnd geschrieben. Ich war sofort in der Geschichte drin und habe von Seite zu Seite mitgefiebert. Besonders Major Llewellyn und auch Martina Trapp haben es mir angetan. Von Seite zu Seite erfuhren wir immer mehr über die Verknüpfungen und so lösten diese sich nach und nach auf, so dass ich am Ende das Buch zufrieden zur Seite legen konnte. Das Buch ist ein würdiger Nachfolger der vorherigen Teile. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Zum einen an die jenigen, die die Vorgänger schon kennen und zum anderen auch an alle anderen. Denn man wird wirklich gut unterhalten und auf den knapp 800 Seiten wird es nie langweilig. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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  • Rezension zu "Der Zerberus-Schlüssel" von Gerd Schilddorfer

    Der Zerberus-Schlüssel

    dorli

    15. December 2017 um 21:46

    „Der Zerberus-Schlüssel“ ist der vierte Teil der Serie rund um den Piloten und Abenteurer John Finch, dieser Thriller ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Auch diesmal wartet Gerd Schilddorfer mit einer fesselnden Mischung aus Realität und Fiktion auf. Der Autor versteht es ganz ausgezeichnet, historische Fakten, wahre Begebenheiten, reale Persönlichkeiten sowie existente Schauplätze mit fiktivem Geschehen und spannender Krimihandlung zu verweben. Auf den Leser wartet eine mitreißende, actionreiche Spurensuche – es gilt, Hintergründen zu durchschauen, Zusammenhängen und Querverbindungen aufzudecken und knifflige Rätsel zu lösen. 2. Juni 2016. Die Architektur-Studentin Annette Krüger entdeckt in einem verlassenen Berliner Mietshaus eine mumifizierte Leiche. Auf dem Boden neben dem seit mindestens 20 Jahren toten Mann findet Annette einen Zettel mit chinesischen Schriftzeichen und steckt ihn ein. Obwohl Mord nicht ausgeschlossen werden kann, sind die Ermittlungen in diesem Fall nicht allzu dringlich und für Kommissar Thomas Calis kein Anlass, seinen geplanten Urlaub abzusagen. Dass Calis seine Reise nach Österreich dennoch verschieben muss, liegt an den drei Männern, die am nächsten Tag erdrosselt in ihren jeweiligen Wohnungen aufgefunden werden…Während die Identität der Mumie der Berliner Polizei Rätsel aufgibt, ist den Mitgliedern des Triaden-Treffens in Shanghai schnell klar, um wen es sich bei dem Toten handelt, als sie die Nachricht und die Bilder vom Fund der Leiche erhalten…Major Llewellyn Thomas befindet sich derzeit in Glenfinnan. Als ihm ein Päckchen mit einem nepalesischen Dolch zugestellt wird, bricht er seinen Sommerurlaub in den schottischen Highlands ab…In Wien erhält der Kunstdieb Alexander Reiter einen Anruf aus Tel Aviv. Er soll für den Leiter der Einsatztruppen des Mossads einen Reisebericht des Grafen Calice über dessen ostasiatische Expedition in den 1870er Jahren ausfindig machen…Wer die Bücher des Geschichtenerzählers Schilddorfer kennt, der weiß, dass das noch lange nicht alles ist, was der Autor an unterschiedlichen, zunächst voneinander unabhängigen Handlungssträngen zu bieten hat. Neben dem aktuellen Geschehen gibt es mehrere Ausflüge zu interessanten Begebenheiten in der Vergangenheit. So begleitet man den deutschen Hilfskreuzer „Komet“, der in geheimer Mission unterwegs ist und sich im Sommer 1940 von Gotenhafen aus mit Hilfe sowjetischer Eisbrecher einen Weg durch die Nordostpassage in den Pazifik bahnt…Im Juni 1971 erhält Pilot John Finch in Kairo den Auftrag, den Sonderbeauftragten des MfS Schuhmann und dessen Entourage nach Angola zu fliegen…10. November 1989. Die DDR hat ihre Grenzen geöffnet. Harald Gärtner sitzt in seiner West-Berliner Wohnung und ist fassungslos. Sorgen machen ihm vor allen Dingen in den Stasi-Unterlagen befindliche Listen, auf denen sein Name steht. Ein Anrufer beruhigt ihn und sagt ihm, dass er zum Schläfer werden soll…Und im August 2010 entwendet Alexander Reiter in Salzburg aus einem verwahrlosten Haus, das dem Sohn des NS-Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt gehört, fünf Gemälde, darunter ein Bild, das eine chinesische Parkanlage zeigt…Trotz ständig wechselnder Schauplätze und einer Vielzahl an Personen konnte ich der Geschichte von der ersten Seite an bestens folgen. Es ist nicht nur spannend, die Akteure auf ihrer Jagd nach Informationen und Hintergründen zu begleiten, es macht vor allen Dingen großen Spaß, mitzurätseln und mitzugrübeln und die gewonnenen Erkenntnisse wie ein Puzzle zu einen Bild zusammenzusetzen. Nach und nach wird die Zusammengehörigkeit der einzelnen Handlungsfäden immer deutlicher und schließlich fügen sich die unterschiedlichen Inhalte zu einem Ganzen zusammen.Ausnehmend gut gefallen hat mir der lässige Umgangston zwischen den Akteuren. Wortwitzige Dialoge und lockere Sprüche sorgen für gute Unterhaltung; besonders die kleinen Wortgefechte zwischen Calis und Arthur Bergner von der Spurensicherung haben mich immer wieder schmunzeln lassen.„Der Zerberus-Schlüssel“ hat mich durchweg begeistert - ein abwechslungsreicher, gut durchdachter Thriller, der mitreißend erzählt wird und mit einer lebhaften, fesselnden Szenerie punkten kann.

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  • Himmel und Hölle - ein neues Abenteuer mit John Finch

    Der Zerberus-Schlüssel

    Ladybella911

    15. December 2017 um 20:46

    Wenn man sich mit Gerd Schilddorfer auf die Reise begibt, muss man sich auf allerhand gefasst machen. Man trifft auf ungewöhnliche Weggefährten, ist auf der Suche nach verschwundenen Reiseberichten, erlebt den Absturz eines Hubschraubers, ist auf den Spuren eines Geheimnisses aus der Kolonialzeit unterwegs und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Alles ist so spannend beschrieben, die Charaktere agieren so lebendig vor unserem inneren Auge und  irgendwann versinkt man in der Geschichte und lebt, liebt und leidet mit. Nach „ der Nostradamus Coup“ ist dies das zweite Abenteuer um John Finch und seine Freunde, welches ich mit großem Vergnügen gelesen habe. Wie immer hat der Vatikan seine Hand im Spiel, hier finden wir nun aber auch geheimnisvolle chinesische Triaden oder auch verschiedene Geheimdienste. Alle mischen mit, jeder verfolgt seine eigenen Ziele und als Leser verfolgt man atemlos gespannt dieses Knäuel von Spuren und Geschehnissen, um dann doch lange Zeit nicht zu wissen: Wer – Wann – Was und Wo !! Aber gerade das macht das Lesen so reizvoll. Man glaubt, den Durchblick zu haben – und dann ist alles doch ganz anders. Und das ist die ganz große Klasse des Autors, er reißt mit, fesselt den Leser und legt ein irrsinniges Tempo vor, bis hin zu einem furiosen Finale, sodass man am Ende ebenso erschöpft wie erleichtert ist und das Buch wieder einmal vollkommen zufrieden zur Seite legen kann. Ein letzter tiefer Seufzer der Erleichterung, alles ist noch einmal gut gegangen – aber schon im Hinterkopf lauert die Vorfreude auf ein neues Abenteuer. Ein irrsinniges Lesevergnügen, ein Buch, dass man nur jedem Leser empfehlen kann, denn hier gibt es keine Schwächen. 5 Sterne+

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  • "Sein Leben lang am Limit zu fliegen und trotzdem zu überleben."

    Der Zerberus-Schlüssel

    ginnykatze

    15. December 2017 um 18:22

    "Sein Leben lang am Limit zu fliegen und trotzdem zu überleben.“Als in Berlin die junge Annette Krüger ein heruntergekommenes Haus begutachtet, findet sie eine mumifizierte Leiche, die schon seit Jahrzehnten dort von der Decke baumelt. Eigentlich ist Annette ganz tough und lässt sich nicht so leicht aus den Schuhen schmeißen, aber den Zettel mit den komischen Zeichen, den sie vom Tatort mitnimmt, bringt eine Lawine ins Rollen, deren Ausgang über die Jahrzehnte vergraben lag und der im Heute eine Schneise der Verwüstung hinterlässt. Dass sie sich damit selbst in höchste Gefahr bringt, ahnt sie natürlich nicht und durch ihr unüberlegtes Handeln bringt sie auch noch andere Menschen in große Lebensgefahr.Von jetzt auf gleich sind der MI5, MI6, der Mossad, die Stasi sowie die Triaden in höchster Alarmbereitschaft. Nur gut, dass es John Finch und seine Truppe gibt, denn die werden alarmiert und versuchen nun, Licht in das ganze Geschehen zu bringen.Viele einzelne Puzzleteile werden ins Spiel geworfen und ganz langsam erfahren wir, was ein vor Jahren verschwundenes deutsches Schiff, das Grabmal des 1. chinesischen Kaisers, ein verschwundenes Bild, versteckte und teils verschlüsselte Tagebücher, eine Schiffsladung Opium, ein seit Jahren durch die Welt geschickter blutiger Dolch mit dem Geheimnis des ewigen Lebens und des Zerberus Schlüssels gemein haben. Die ganze Truppe arbeitet auf Hochtouren. Ob zu Luft, Wasser oder im Auto, die Wege sind weit und die Unternehmungen spannend, gefährlich und vielschichtig. Aber es wären ja nicht John Finch und seine Freunde, wenn sie nicht doch alle Spuren finden und die Ergebnisse bekommen würden.Auch der Vatikan ist wieder mit dabei. Sanseverino ist immer auf dem Laufenden, genau wie der alte Peter Compton, aber sagen sie ihren Freunden auch wirklich immer alles?Dann werden in einer Nacht drei ältere Männer umgebracht. Auch diese Spur ist heiß. Wer mordet hier und warum? Als dann eine Liste mit Namen auftaucht ist Calis bis auf die Zehennägel angespannt, denn in seinem Berlin darf doch nicht so wahllos gemordet werden, denn die Namen der drei toten Männer standen auf der Liste und sie ist noch nicht ganz abgearbeitet.Wie sich das ganz Puzzle zusammenfügt solltet ihr schon selbst lesen, denn mehr werde ich jetzt nicht verraten.Fazit:Der Autor Gerd Schilddorfer nimmt uns in seinem 4. Teil der John-Finch-Reihe wieder mit auf eine Reise durch Raum und Zeit.Geschickt verwebt er alte Geschichte mit neuen Begebenheiten und Erkenntnissen, so macht er das Lesen zu einem interessanten Erlebnis. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig zu lesen.Die vielen Protagonisten, die uns hier, ob bekannt oder nicht, über den Weg laufen, werden gut gezeichnet, so dass man sich gleich ein Gesicht vorstellen kann. Ich mag immer noch John Finch am Liebsten, auch wenn er in diesem Teil nicht die Hauptrolle spielt. Da sind andere Figuren wichtiger und halten das Spiel am Laufen.Die Spannung ist auf gleichbleibendem Niveau und das Ende ist interessant und hätte ich so nicht erwartet, alle losen Fäden werden fein säuberlich zusammengeführt. Aber nichts ist so wie es scheint und so kann man gespannt auf das nächste Abenteuer von John Finch und seinen Freunden sein. Leider ist mir als aufmerksamer Leser in diesem Teil eine Vielzahl an Fehlern und Unstimmigkeiten aufgefallen, so dass ich hier maximal 4 Sterne vergebe. Lest selbst, denn das hier ist ganz allein meine Meinung.

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