Gerd Schilddorfer Der Zerberus-Schlüssel

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Inhaltsangabe zu „Der Zerberus-Schlüssel“ von Gerd Schilddorfer

Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus, geheimnisvolle chinesische Schriftzeichen, drei erdrosselte Männer, die Triaden in Berlin - Kommissar Thomas Calis steht vor einem Rätsel. Dann taucht eine geheimnisvolle Todesliste auf, und mit einem Mal befindet sich Calis' alter Freund John Finch auf einer Jagd nach Geheimnissen aus der Kolonialgeschichte. Denn plötzlich führen die Verbrechen der Gegenwart in die dunkelsten Ecken der Vergangenheit und zu einem Grab, das keiner öffnen möchte.

Rezension folgt. Ich folge noch der Leserunde.

— karatekadd

Wieder ein toller Mix aus Thriller, wahren Fakten, etwas Fiktion und einem guten Schuss Humor und Action!

— Livres

Wunderbare spannende Unterhaltung, bei der ich noch einiges gelernt habe.

— Buchina

Beste Unterhaltung, die Abenteuer, Krimi und historische Ereignisse vereint. Wann wird die John Finch Reihe endlich verfilmt ?

— kriminudel

Auch der mittlerweile vierte Band der Finch-Reihe überzeugt durch einen Mix aus historischen Fakten., Legenden und Verschwörungstheorien

— smayrhofer

John Finch - immer wieder ein Genuss!

— Leseratz_8

Ein absolut erstklassiges Abenteuer - John Finch kann es noch immer!

— Samaire

Nervenkitzel und grandiose Spannung garantiert !!

— Ladybella911

Eine temporeiche Reise durch Raum und Zeit.

— ginnykatze

Gut geschriebenes Buch

— Mattder

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  • John Finch und seine Freunde sind zurück!

    Der Zerberus-Schlüssel

    Livres

    13. January 2018 um 11:13

    Llewelyn macht in der schottischen Einöde Urlaub und erholt sich fabelhaft…bis ihn ein geheimnisvolle Päckchen erreicht, das eigentlich für einen gewissen Charles Parker bestimmt ist, und bereits vor über 20 Jahren verschickt wurde. Und einen mysteriösen Inhalt hat…Als die Architekturstudentin Anette in Berlin ein halb verfallenes Haus begutachtet macht sie eine grausame Entdeckung: eine mumifizierte Leiche, die erhängt wurde! Und auf dem Boden findet sich ein Hinweis in chinesischen Schriftzeichen.Ebenfalls in Berlin werden mehrere Männer ermordet, alle auf die gleiche Art und Weise. Thomas Calis will eigentlich am nächsten Tag mit seiner Freundin Martina Trapp in den Urlaub fahren, doch dann entdeckt er interessante aber zunächst unerklärliche Parallelen zwischen den Toten.Auch Pilot und Abenteurer John Finch befindet sich gerade in Berlin bei der Internationalen Luftfahrtausstellung und führt dort einen neuen Hubschraubertyp vor. Und in Rückblenden wird die Geschichte des deutschen Schiffs „Komet“ erzählt, das während des 2. Weltkriegs im Pazifik unterwegs ist.All diese Handlungsstränge scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben, doch es ist nicht immer alles so, wie es scheint…John Finch ist zurück! „Der Zerberus Schlüssel“ ist der mittlerweile 4. Band in der Reihe um den Piloten und Haudegen Finch und seine Freunde, die man mittlerweile bereits alle in sein Herz geschlossen hat. Wieder darf man die Truppe auf einer waghalsigen Reise quer durch die Welt begleiten, bei der es so einige Verwicklungen gibt und so manches Abenteuer zu bestehen gilt!Spannend finde ich den stetigen Wechsel zwischen den Erzählsträngen, so dass immer wieder Abwechslung in die Geschichte kommt. Auch die verschiedenen Zeitebenen, auf denen sich Dinge abspielen, tragen zur Spannung bei. Um Verwirrungen zu vermeiden sind die einzelnen Abschnitte mit Ort und auch Zeitangaben versehen, so dass man als Leser immer genau weiß, wo man sich in der Geschichte befindet.Die Protagonisten hat man mittlerweile liebgewonnen, so dass man sich freut, Neues über sie zu lesen und sie bei ihren Entdeckungen zu begleiten.Neben der spannenden Geschichte fasziniert mich auch bei den Büchern von Gerd Schilddorfer, dass man durch seine umfangreiche Recherche so reale Dinge erfährt, von denen man vorher noch nichts wusste. Genauso ist es auch bei diesem Buch des Autoren!Es handelt sich um einen tollen Mix aus Thriller, wahren Fakten, etwas Fiktion und einem guten Schuss Humor und Action!Ich freue mich bereits heute auf das nächste Abenteuer mit John Finch und seinen Freunden!

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  • Auch der Vierte Teil liefert Hochspannung

    Der Zerberus-Schlüssel

    Buchina

    08. January 2018 um 15:13

    Mit dem „Zerberus Schlüssel“ liefert Gerd Schilddorfer nun schon den vierten Teil um den Piloten John Finch und seine Geheimdienstfreunde ab. Wieder beginnt der Roman mit einer Vielzahl von Handlungssträngen, die oft weder Ort noch Zeit gemeinsam haben. Da wird in Berlin eine mumifizierte Leiche von einer jungen Studentin gefunden. Da erhält Major Llewellyn an seinen Rückzugsort ein Päckchen mit einem Dolch. Aber auch ein längst vergangener Auftrag in Finchs Vergangenheit scheint eine Rolle zu spielen. Eine Vielzahl von Geheimdiensten sind beteiligt: die Briten, der Mossad, die Stasi, aber auch der Pabst ist dabei. Diese Vielzahl an Handlungssträngen machen den 800 Seiten Wälzer zu einem absoluten Lesevergnügen. Denn trotz der Vielzahl an Charakteren und Handlungsorten bin ich nicht durcheinander gekommen. Man muss sich zwar konzentrieren, da es immer wieder Hinweise über die Zusammenhänge gibt, aber es machte mir großen Spass herausgefordert zu werden und selbst zu spekulieren. Dadurch, dass die Handlung kaum vorsehbar ist und man durch verschiedene Wendungen immer wieder überrascht wird, ließ die Spannung für mich nicht nach. Dazu kommen die Charaktere, die ich schon durch die Vorgängerbände kennen- und lieben gelernt habe. Sie haben ihre Schrullen und sind nicht immer perfekt. Und selbst gut und böse verschwimmt in diesem Teil. Wie auch in den Vorgängerbänden spielen bestimmte historische Tatsachen eine Rolle. Für mich besonders interessant waren die Aspekte zum Opiumkrieg, von dem ich zwar gehört, aber kaum etwas gewusst habe. Bei Gerd Schilddorfer merkt man seine Liebe zur Recherche an. Er legt auf viele kleine Dinge in seinem Buch wert und sei es ein Cafe in Berlin. Dadurch habe ich wieder einiges beim Lesen gelernt und verspüre wieder Lust weiter zu recherchieren. Ich würde mich sehr freuen Finch bei einem 5. Abenteuer begleiten zu dürfen! Denn was gibt es besseres als einen gut recherchierten Abenteuerroman bei diesen grauen Wintertagen.

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  • John Finch (und Gerd Schilddorfer) wieder in Höchstform

    Der Zerberus-Schlüssel

    kriminudel

    03. January 2018 um 13:05

    Das Buch: Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus, geheimnisvolle chinesische Schriftzeichen, drei erdrosselte Männer, die Triaden in Berlin - Kommissar Thomas Calis steht vor einem Rätsel. Dann taucht eine geheimnisvolle Todesliste auf, und mit einem Mal befindet sich Calis' alter Freund John Finch auf einer Jagd nach Geheimnissen aus der Kolonialgeschichte. Denn plötzlich führen die Verbrechen der Gegenwart in die dunkelsten Ecken der Vergangenheit und zu einem Grab, das keiner öffnen möchte. Der Autor: Gerd Schilddorfer wurde 1953 in Wien geboren. Als Journalist arbeitete er bei der Austria Presse Agentur und danach als Chefreporter für verschiedene TV-Dokumentationsreihen (Österreich I, Österreich II, Die Welt und wir). In den letzten Jahren hat er zahlreiche Thriller und Sachbücher veröffentlicht. Gerd Schilddorfer lebt und arbeitet in Wien und Stralsund, wenn er nicht gerade auf Reisen für sein neues Buch ist. Meine Meinung: Wie schreibt Gerd Schilddorfer auf seiner Internetseite so schön? „Schreiben ist meine Passion, spannende Geschichten erzählen eine Leidenschaft, die mich bereits seit langen Jahren begleitet“. Und genau das merkt man bei seinen Büchern. Er schafft es immer wieder mich zu fesseln, obwohl Abenteuergeschichten eigentlich nicht zu meinen Favoriten zählen. Er zieht mich bereits mit der ersten Seite in sein Buch und lässt mich bis zur letzten Seite nicht mehr los. Gerade bei Buchreihen habe ich schon oft erlebt, dass der 1. Band großartig ist und der nächste Band dann leider weit hinter meinen Erwartungen bleibt. Nicht so bei Gerd Schilddorfer. Wie bereits bei den anderen Büchern der John Finch Reihe baut er von Anfang an grosse Spannung auf. Er fügt seinen Geschichten jede Menge historische Fakten bei und eine gehörige Prise intelligenten Humor. Bereits lieb gewordene und auch neue Protagonisten begleiten den Leser durch die Geschichte. Ich finde bewunderswert wie Gerd Schilddorfer es wieder geschafft hat die einzelnen Erzählstränge gekonnt miteinander zu verknüpfen und alles nach und nach aufzulösen, ohne dass sich die einzelnen Stränge verheddern. Wie bei einem Puzzle fällt zum Schluss alles an seinen Platz und als Ergebnis habe ich ein wunderschönes Bild vor mir. Gerd Schilddorfer hat mich wieder bestens unterhalten und mir jede Menge neue Erkenntnisse über historische Ereignisse geliefert. Nun stellt sich nur noch die Frage ob ich auch etwas zu kritisieren habe ? Ja, dass ich jetzt hier sitze und warten muss bis endlich wieder ein neues Buch von Gerd Schilddorfer erscheint. Fazit: Beste Leseunterhaltung, die selbstverständlich 5 Sterne erhält und die es verdient hätte endlich verfilmt zu werden.

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  • Der Zerberus Schlüssel

    Der Zerberus-Schlüssel

    Booky-72

    29. December 2017 um 15:03

    Nichts mit Urlaub für Kommissar Thomas Calis. Stattdessen hat er einen schwierigen und rätselhaften Fall zu lösen. Viele Fragen, die sich hier stellen. Alles beginnt mit einer mumifizierten Leiche in Berlin, dazu bald einige ältere ermordete Männer und hier gibt es die erste Verbindung und nun dringend Ermittlungsbedarf für Kommissar Calis. Es gibt eine Todesliste, auf der diese Männer standen. Aber es waren nicht die einzigen Namen. John Finch ist als Titelheld wie im vorherigen Band gefragt mit seiner weit verzweigten Truppe, die durchweg sympathisch erscheint. Da ich die Vorgeschichte nicht kannte, hatte ich einige Anfangsschwierigkeiten und kam nicht so schnell voran. Viele Protagonisten und Schauplätze, wo man sich erst zurechtfinden muss und aufmerksam lesen sollte. Ist mir aber dann gut gelungen und allgemein fand ich dieses über 800 Seiten dicke Werk sogar lehrreich und ebenso umfangreich mit historischen Fakten ausgestattet. Wahnsinns-Recherche-Arbeit des Autors.      

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  • Wieder ein gelungener Mix aus historischen Fakten, Legenden und Verschwörungstheorien

    Der Zerberus-Schlüssel

    smayrhofer

    28. December 2017 um 17:43

    Berlin im hier und jetzt: eine mumifizierte Leiche und eine unheimliche Mordserie an scheinbar unauffälligen Männern bringen Kommissar Thomas Calis und seine Freundin Martina Trapp um den wohlverdienten Urlaub. Dazu ein geheimnisvolles Paket an Major Llewellyn in Schottland und eine geheime Marine-Mission im zweiten Weltkrieg - schon haben wir die Ausgangsbasis für den nunmehr vierten Band mit John Finch und seinen Freunden. Um was es am Ende wirklich geht, offenbart sich dem Leser wie gewohnt erst nach und nach, denn wieder einmal spinnt Autor Gerd Schilddorfer eine Vielzahl an Fäden, die scheinbar keinerlei Berührungspunkte haben. Im weiteren Verlauf der Geschichte werden diese jedoch immer mehr verknüpft, bis am Ende keine (oder zumindest kaum) Fragen mehr offen sind und man nicht nur einen spannenden Thriller gelesen hat, sondern auch einiges dazu gelernt hat. Der inzwischen bekannte Mix aus historischen Fakten, Legenden und Verschwörungstheorien, gewürzt und abgeschmeckt mit einer Prise Schilddorfer-Fantasie, ist lehrreich, komplex und doch unterhaltsam. Wieder sind alte und lieb gewonnene Helden aus den Vorgänger-Bänden dabei. Neben den Protagonisten John Finch und Major Llewellyn ist da zunächst die graue Eminenz im Hintergrund, der pensionierte Geheimdienst-Chef Peter Compton zu nennen, dem aber dieses Mal die Kontrolle zu entgleiten scheint. Als gebürtiger Berliner habe ich mich natürlich besonders gefreut über das Wiedersehen mit dem aus „Heiß“ bekannten Kommissar Calis und seinem „Spezi“ Gustav nebst Haushund Attila. Der coole und ehrenvolle Meisterdieb Rebus – bekannt aus dem „Nostradamus-Coup“ – ist auch wieder dabei, und der Vatikan inklusive Papst Franziskus mischt auch mit…Aber was wäre eine spannende und unterhaltsame Geschichte ohne die dahintersteckenden historischen Fakten? Daher muss man an dieser Stelle (mal wieder) die Recherchearbeit des Autors loben. Wenn man sich selbst eingehender mit den Schauplätzen und historischen Hintergründen beschäftigt, stellt man fest, dass zwar einiges weit hergeholt erscheint, aber vieles historisch belegt ist. Und auch wenn es der Autor einem mitunter nicht leicht macht mit seinen verschiedenen Handlungssträngen und Zeitsprüngen, bleibt am Ende doch das Gefühl zurück, dass die ganze Geschichte trotz einiger Zufälle in sich konsistent und nachvollziehbar ist. Wie seine Vorgänger ist auch „Der Zerberus-Schlüssel“ kein Buch zum „Nebenher lesen“, sondern eins, bei dem man aufmerksam lesen und mitdenken sollte, um in den vollen Lesegenuss zu kommen. Auch sollte man nicht unerwähnt lassen, dass man zwar jedes Buch der Reihe für sich lesen kann, aber aufgrund einiger Querverweise und Referenzen doch besser wäre, die Reihenfolge einzuhalten. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Band, auf den wir hoffentlich nicht zu lange warten müssen…

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  • Der Zerberus-Schlüssel

    Der Zerberus-Schlüssel

    Leseratz_8

    25. December 2017 um 01:38

    Jedesmal wenn ich ein Buch von Gerd Schilddorfer in die Hand nehme, freue ich mich auf historisches Wissen, Verknüpfungen, die so noch nie hergestellt wurden und eine spannende Reise mit altbekannten und neuen Protagonisten. Auch dieses Buch hat alle Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen.Was hat eine erhängte Mumie mit dem gewaltsamen Tod von auffällig unauffälligen Männern zu tun? Warum erreicht ein Päckchen nach 46 Jahren eine Adresse an der der Empfänger schon lange nicht mehr wohnt? Wieso engagiert der israelische Geheimdienst einen Meisterdieb? Und was bedeuten die Listen, die der E-Puzzler der Stasi-Unterlagenbehörde ausgespuckt hat? Fragen über Fragen die den Leser begleiten und im Hinterkopf der Gedanke, kann sich das alles klären.Ja es kann, aber der Weg dahin ist unglaublich und sehr spannend. Es ist so wohltuend, dass die Protagonisten ohne Ehe- und Alkoholprobleme auskommen und dass jedes Ergebnis tatsächlich ermittelt wird und nicht vom Himmel fällt. Das Buch ist gut, aber nicht leicht zu lesen, denn man muss aufmerksam sein, sonst verpasst man womöglich den entscheidenden Hinweis. Es ist eine rasante Reise durch die Zeit und um die Welt, und ich habe die Protagonisten gern begleitet.Dieses Buch ist in manchen Punkten schärfer, kritischer als seine Vorgänger, mir hat das sehr gefallen. Es zieht seine Spannung nicht aus wilden Action-Szenen oder aus blutrünstigen Morden von Psychopathen, die Entwicklung der Geschichte hält den Spannungsbogen hoch! Allein durch die verschiedenen Ebenen und Stränge fesselt Gerd Schilddorfer seine Leser an die Seiten. Und das Ende... die Geschichte ist erzählt und doch gibt es einige Fragen die bleiben und Lust auf den nächsten Band machen. Fazit: Ein besonderes Buch, ein Buch das man lesen muss! Allerdings empfehle ich in Reihenfolge zu lesen, es steigert den Genuss!

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  • „Geschichte – der Teppich, auf dem wir uns alle bewegen“ (S. 719)

    Der Zerberus-Schlüssel

    Samaire

    18. December 2017 um 22:47

    Eigentlich wollte Kommissar Thomas Calis mit seiner Freundin in den verdienten Urlaub aufbrechen, als eine Mumie, die in einem verlassenen Haus gefunden wird, seine Pläne durchkreuzt. Hinter dem zunächste verstaubten Fall verbirgt sich bald weit mehr, als Calis vermutet hatte: Die Triaden, die Stasi und ein uraltes Geheimnis, hinter dem alle Parteien her sind. Zusammen mit seinem alten Freund John Finch begibt sich Calis auf die Suche nach der Wahrheit. „Der Zerberus Schlüssel“ ist das vierte John Finch Abenteuer, auch wenn ich dieses Mal eher unseren Kommissar als Hauptfigur sehen würde. Das ist in keiner Weise schlimm, Calis, der schon in einem Vorgängerband eingeführt wurde, gibt einen erstklassigen Leadingman ab und hat mich vor allem im Zusammenspiel mit seiner Freundin köstlich amüsiert. Wie immer schmeißt einen Gerd Schilddorfer mitten in die verschiedenen Handlungsstränge und Zeiten und, ebenfalls wie immer, muss man als Leser darauf vertrauen, dass sich am Ende ein großes Ganzes zeigen wird. Hier ist ein bisschen Vertrauen gefragt, aber als erfahrener Schilddorf-Fan bringt mich das nicht mehr aus dem Tritt, vielmehr steigert es die Spannung, da ich von Anfang an gespannt bin, wie das Gesamtbild aussehen wird. Mir haben die verschiedenen Handlungsstränge und Charaktere wie immer sehr gut gefallen. Und spätestens ab dem letzten Drittel entwickelt sich der Roman wieder zum echten Page Turner. Es gibt jede Menge Action und unvorhersehbare Wendungen. Ich bin und bleibe John Finch Fan, auch wenn dieses Mal Kommissar Calis mehr im Mittelpunkt stand. Wer echte Abenteuer und Schnitezljagd durch unterschiedliche Schauplätze sucht, ist hier bestens bedient. Ich kann den vierten Band, ebenso, wie seine Vorgänger, ohne Abzug empfehlen!

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  • Ein neuer Fall für Finch.

    Der Zerberus-Schlüssel

    Lesewutz

    16. December 2017 um 16:09

    Endlich ist John Finch zurück. Wie habe ich mich darauf gefreut und ich muss sagen, ich würde nicht enttäuscht. Am Anfang haben wir mehrere Schauplätze. In Berlin wird ein erhängter Mann gefunden. Mittlerweile ist dieser schon mumifiziert. Zum Tatort wird Kommisar Calis gerufen, den wir auch schon aus dem vorherigen Teil kennen. Eigentlich wollte er mit seiner Freundin Martina Trapp, auch Kommisarin, in Urlaub fahren. Dann gibt es noch die älteren Männer, die tot in ihren Betten gefunden werden. Wurden diese ermordet? Bzw. wie stehen sie mit der Mumie in Verbindung? In Schottland erhält Major Llewellyn ein Paket aus China, welches eigentlich an den Vormieter adressiert ist. Beim Öffnen findet er einen blutverkrusteten Dolch und damit ist sein Interesse geweckt. Nach und nach tauchen dann auch unsere altbekannten Freunde Rebus alias Reiter und auch John Finch mit seinem Flugzeug auf. Am Anfang musste ich erst einmal in das Buch reinfinden und einen Zusammenhang herstellen. Als mir dies zum Teil gelungen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist wieder total spannend und auch fesselnd geschrieben. Ich war sofort in der Geschichte drin und habe von Seite zu Seite mitgefiebert. Besonders Major Llewellyn und auch Martina Trapp haben es mir angetan. Von Seite zu Seite erfuhren wir immer mehr über die Verknüpfungen und so lösten diese sich nach und nach auf, so dass ich am Ende das Buch zufrieden zur Seite legen konnte. Das Buch ist ein würdiger Nachfolger der vorherigen Teile. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Zum einen an die jenigen, die die Vorgänger schon kennen und zum anderen auch an alle anderen. Denn man wird wirklich gut unterhalten und auf den knapp 800 Seiten wird es nie langweilig. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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  • Rezension zu "Der Zerberus-Schlüssel" von Gerd Schilddorfer

    Der Zerberus-Schlüssel

    dorli

    15. December 2017 um 21:46

    „Der Zerberus-Schlüssel“ ist der vierte Teil der Serie rund um den Piloten und Abenteurer John Finch, dieser Thriller ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Auch diesmal wartet Gerd Schilddorfer mit einer fesselnden Mischung aus Realität und Fiktion auf. Der Autor versteht es ganz ausgezeichnet, historische Fakten, wahre Begebenheiten, reale Persönlichkeiten sowie existente Schauplätze mit fiktivem Geschehen und spannender Krimihandlung zu verweben. Auf den Leser wartet eine mitreißende, actionreiche Spurensuche – es gilt, Hintergründen zu durchschauen, Zusammenhängen und Querverbindungen aufzudecken und knifflige Rätsel zu lösen. 2. Juni 2016. Die Architektur-Studentin Annette Krüger entdeckt in einem verlassenen Berliner Mietshaus eine mumifizierte Leiche. Auf dem Boden neben dem seit mindestens 20 Jahren toten Mann findet Annette einen Zettel mit chinesischen Schriftzeichen und steckt ihn ein. Obwohl Mord nicht ausgeschlossen werden kann, sind die Ermittlungen in diesem Fall nicht allzu dringlich und für Kommissar Thomas Calis kein Anlass, seinen geplanten Urlaub abzusagen. Dass Calis seine Reise nach Österreich dennoch verschieben muss, liegt an den drei Männern, die am nächsten Tag erdrosselt in ihren jeweiligen Wohnungen aufgefunden werden…Während die Identität der Mumie der Berliner Polizei Rätsel aufgibt, ist den Mitgliedern des Triaden-Treffens in Shanghai schnell klar, um wen es sich bei dem Toten handelt, als sie die Nachricht und die Bilder vom Fund der Leiche erhalten…Major Llewellyn Thomas befindet sich derzeit in Glenfinnan. Als ihm ein Päckchen mit einem nepalesischen Dolch zugestellt wird, bricht er seinen Sommerurlaub in den schottischen Highlands ab…In Wien erhält der Kunstdieb Alexander Reiter einen Anruf aus Tel Aviv. Er soll für den Leiter der Einsatztruppen des Mossads einen Reisebericht des Grafen Calice über dessen ostasiatische Expedition in den 1870er Jahren ausfindig machen…Wer die Bücher des Geschichtenerzählers Schilddorfer kennt, der weiß, dass das noch lange nicht alles ist, was der Autor an unterschiedlichen, zunächst voneinander unabhängigen Handlungssträngen zu bieten hat. Neben dem aktuellen Geschehen gibt es mehrere Ausflüge zu interessanten Begebenheiten in der Vergangenheit. So begleitet man den deutschen Hilfskreuzer „Komet“, der in geheimer Mission unterwegs ist und sich im Sommer 1940 von Gotenhafen aus mit Hilfe sowjetischer Eisbrecher einen Weg durch die Nordostpassage in den Pazifik bahnt…Im Juni 1971 erhält Pilot John Finch in Kairo den Auftrag, den Sonderbeauftragten des MfS Schuhmann und dessen Entourage nach Angola zu fliegen…10. November 1989. Die DDR hat ihre Grenzen geöffnet. Harald Gärtner sitzt in seiner West-Berliner Wohnung und ist fassungslos. Sorgen machen ihm vor allen Dingen in den Stasi-Unterlagen befindliche Listen, auf denen sein Name steht. Ein Anrufer beruhigt ihn und sagt ihm, dass er zum Schläfer werden soll…Und im August 2010 entwendet Alexander Reiter in Salzburg aus einem verwahrlosten Haus, das dem Sohn des NS-Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt gehört, fünf Gemälde, darunter ein Bild, das eine chinesische Parkanlage zeigt…Trotz ständig wechselnder Schauplätze und einer Vielzahl an Personen konnte ich der Geschichte von der ersten Seite an bestens folgen. Es ist nicht nur spannend, die Akteure auf ihrer Jagd nach Informationen und Hintergründen zu begleiten, es macht vor allen Dingen großen Spaß, mitzurätseln und mitzugrübeln und die gewonnenen Erkenntnisse wie ein Puzzle zu einen Bild zusammenzusetzen. Nach und nach wird die Zusammengehörigkeit der einzelnen Handlungsfäden immer deutlicher und schließlich fügen sich die unterschiedlichen Inhalte zu einem Ganzen zusammen.Ausnehmend gut gefallen hat mir der lässige Umgangston zwischen den Akteuren. Wortwitzige Dialoge und lockere Sprüche sorgen für gute Unterhaltung; besonders die kleinen Wortgefechte zwischen Calis und Arthur Bergner von der Spurensicherung haben mich immer wieder schmunzeln lassen.„Der Zerberus-Schlüssel“ hat mich durchweg begeistert - ein abwechslungsreicher, gut durchdachter Thriller, der mitreißend erzählt wird und mit einer lebhaften, fesselnden Szenerie punkten kann.

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  • Himmel und Hölle - ein neues Abenteuer mit John Finch

    Der Zerberus-Schlüssel

    Ladybella911

    15. December 2017 um 20:46

    Wenn man sich mit Gerd Schilddorfer auf die Reise begibt, muss man sich auf allerhand gefasst machen. Man trifft auf ungewöhnliche Weggefährten, ist auf der Suche nach verschwundenen Reiseberichten, erlebt den Absturz eines Hubschraubers, ist auf den Spuren eines Geheimnisses aus der Kolonialzeit unterwegs und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Alles ist so spannend beschrieben, die Charaktere agieren so lebendig vor unserem inneren Auge und  irgendwann versinkt man in der Geschichte und lebt, liebt und leidet mit. Nach „ der Nostradamus Coup“ ist dies das zweite Abenteuer um John Finch und seine Freunde, welches ich mit großem Vergnügen gelesen habe. Wie immer hat der Vatikan seine Hand im Spiel, hier finden wir nun aber auch geheimnisvolle chinesische Triaden oder auch verschiedene Geheimdienste. Alle mischen mit, jeder verfolgt seine eigenen Ziele und als Leser verfolgt man atemlos gespannt dieses Knäuel von Spuren und Geschehnissen, um dann doch lange Zeit nicht zu wissen: Wer – Wann – Was und Wo !! Aber gerade das macht das Lesen so reizvoll. Man glaubt, den Durchblick zu haben – und dann ist alles doch ganz anders. Und das ist die ganz große Klasse des Autors, er reißt mit, fesselt den Leser und legt ein irrsinniges Tempo vor, bis hin zu einem furiosen Finale, sodass man am Ende ebenso erschöpft wie erleichtert ist und das Buch wieder einmal vollkommen zufrieden zur Seite legen kann. Ein letzter tiefer Seufzer der Erleichterung, alles ist noch einmal gut gegangen – aber schon im Hinterkopf lauert die Vorfreude auf ein neues Abenteuer. Ein irrsinniges Lesevergnügen, ein Buch, dass man nur jedem Leser empfehlen kann, denn hier gibt es keine Schwächen. 5 Sterne+

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  • "Sein Leben lang am Limit zu fliegen und trotzdem zu überleben."

    Der Zerberus-Schlüssel

    ginnykatze

    15. December 2017 um 18:22

    "Sein Leben lang am Limit zu fliegen und trotzdem zu überleben.“Als in Berlin die junge Annette Krüger ein heruntergekommenes Haus begutachtet, findet sie eine mumifizierte Leiche, die schon seit Jahrzehnten dort von der Decke baumelt. Eigentlich ist Annette ganz tough und lässt sich nicht so leicht aus den Schuhen schmeißen, aber den Zettel mit den komischen Zeichen, den sie vom Tatort mitnimmt, bringt eine Lawine ins Rollen, deren Ausgang über die Jahrzehnte vergraben lag und der im Heute eine Schneise der Verwüstung hinterlässt. Dass sie sich damit selbst in höchste Gefahr bringt, ahnt sie natürlich nicht und durch ihr unüberlegtes Handeln bringt sie auch noch andere Menschen in große Lebensgefahr.Von jetzt auf gleich sind der MI5, MI6, der Mossad, die Stasi sowie die Triaden in höchster Alarmbereitschaft. Nur gut, dass es John Finch und seine Truppe gibt, denn die werden alarmiert und versuchen nun, Licht in das ganze Geschehen zu bringen.Viele einzelne Puzzleteile werden ins Spiel geworfen und ganz langsam erfahren wir, was ein vor Jahren verschwundenes deutsches Schiff, das Grabmal des 1. chinesischen Kaisers, ein verschwundenes Bild, versteckte und teils verschlüsselte Tagebücher, eine Schiffsladung Opium, ein seit Jahren durch die Welt geschickter blutiger Dolch mit dem Geheimnis des ewigen Lebens und des Zerberus Schlüssels gemein haben. Die ganze Truppe arbeitet auf Hochtouren. Ob zu Luft, Wasser oder im Auto, die Wege sind weit und die Unternehmungen spannend, gefährlich und vielschichtig. Aber es wären ja nicht John Finch und seine Freunde, wenn sie nicht doch alle Spuren finden und die Ergebnisse bekommen würden.Auch der Vatikan ist wieder mit dabei. Sanseverino ist immer auf dem Laufenden, genau wie der alte Peter Compton, aber sagen sie ihren Freunden auch wirklich immer alles?Dann werden in einer Nacht drei ältere Männer umgebracht. Auch diese Spur ist heiß. Wer mordet hier und warum? Als dann eine Liste mit Namen auftaucht ist Calis bis auf die Zehennägel angespannt, denn in seinem Berlin darf doch nicht so wahllos gemordet werden, denn die Namen der drei toten Männer standen auf der Liste und sie ist noch nicht ganz abgearbeitet.Wie sich das ganz Puzzle zusammenfügt solltet ihr schon selbst lesen, denn mehr werde ich jetzt nicht verraten.Fazit:Der Autor Gerd Schilddorfer nimmt uns in seinem 4. Teil der John-Finch-Reihe wieder mit auf eine Reise durch Raum und Zeit.Geschickt verwebt er alte Geschichte mit neuen Begebenheiten und Erkenntnissen, so macht er das Lesen zu einem interessanten Erlebnis. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig zu lesen.Die vielen Protagonisten, die uns hier, ob bekannt oder nicht, über den Weg laufen, werden gut gezeichnet, so dass man sich gleich ein Gesicht vorstellen kann. Ich mag immer noch John Finch am Liebsten, auch wenn er in diesem Teil nicht die Hauptrolle spielt. Da sind andere Figuren wichtiger und halten das Spiel am Laufen.Die Spannung ist auf gleichbleibendem Niveau und das Ende ist interessant und hätte ich so nicht erwartet, alle losen Fäden werden fein säuberlich zusammengeführt. Aber nichts ist so wie es scheint und so kann man gespannt auf das nächste Abenteuer von John Finch und seinen Freunden sein. Leider ist mir als aufmerksamer Leser in diesem Teil eine Vielzahl an Fehlern und Unstimmigkeiten aufgefallen, so dass ich hier maximal 4 Sterne vergebe. Lest selbst, denn das hier ist ganz allein meine Meinung.

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  • Wie immer - GENIAL

    Der Zerberus-Schlüssel

    KatharinaJ

    14. December 2017 um 20:41

    Die geheimnisvolle Fahrt eines deutschen Hilfskreuzers um 1940. Ein alter, blutiger Dolch. Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus und die chinesische Mafia mitten in Berlin.Gerd Schilddorfer hat es wieder einmal gekonnt geschafft aus vielen, offenbar unzusammenhängenden Puzzleteilen eine spannende Geschichte zu stricken. Wieder gespickt mit vielen historischen Fakten ohne dabei zu langweilen. Noch nie habe ich beim lesen so viel im Internet recherchiert wie bei den Büchern von Gerd Schilddorfer. Einfach nur weil es einen so packt und man unbedingt noch mehr über die Hintergründe erfahren will.Ich bin mit ganzen Herzen Fan der ersten Stunde und würde mir keines seiner Bücher entgehen lassen.Man freut sich immer wieder auf alte Bekannte wie Finch, Llewellyn oder Sanseverino.Mir geht jedes Mal das Herz auf wenn ich wieder 800 Seiten pure Spannung mit einer Prise Humor in den Händen halte.Die Bücher von Gerd Schilddorfer müssen einfach gelesen werden. Am Besten zu einem schönen Glas Wein am Kamin.

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  • Thriller

    Der Zerberus-Schlüssel

    Mattder

    14. December 2017 um 17:28

    Ein Buch, das man nicht wieder aus der Hand legen kann, bis man am Ende angelangt ist. Eine sehr unterhaltsame Verknüpfung von Fiktion und geschichtlichen Tatsachen, die einem den Atem anhalten lassen! Sehr gut recherchiert und super umgesetzt. Sehr sympathische Protagonisten und Handlungsstränge, die man so nicht erwartet hat! Großes Kompliment an den Autor und ein Dankeschön für die unterhaltsamen Lesestunden

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  • Hochspannung

    Der Zerberus-Schlüssel

    fredhel

    09. December 2017 um 12:26

    Zum vierten Mal schickt uns der Autor Gerd Schilddorfer auf eine rasante Schatzsuche quer durch die Weltgeschichte. Johns Freund Llewellyn Thomas möchte sich eigentlich eine Auszeit im tiefsten Schottland gönnen, als ihm ein mysteriöses Päckchen in die Finger gerät. Die Recherche führt zu einer Agentenliste, die Agentenliste passt zu diversen Morden......nein, mehr sollte man wirklich nicht spoilern, An verschiedenen Orten in Europa sind unsere Freunde, die wir schon aus den Vorgängerbänden kennen, fieberhaft auf der Suche nach den Mosaiksteinchen, die letztendlich zu einem lange verschollenen Schatz führen sollen. Allerdings gibt es gezieltes Störfeuer von Seiten gut ausgerüsteter Triaden..... Einmal mehr stellt Gerd Schilddorfer unter Beweis, wie gut er sich in der Weltgeschichte auskennt und wie kunstvoll er Wahrheit und Fiktion zu einem mitreissenden Abenteuer verweben kann. Er charakterisiert seine Helden mit feinem Humor und läßt sie an authentischen Schauplätzen agieren. Zudem gibt es atemberaubende Action zu Wasser, zu Land und in den Lüften (klar, John Finch kann wieder in einem Luftkampf seine Fähigkeiten zeigen und die Kommentare seines Papageis sind herrlich) Man kann den Zerberus-Schlüssel völlig ohne Kenntnis der früheren Bücher lesen, trotzdem verfällt man sofort der Schilddorferschen Erzählkunst, die einen mit hohem Spannungsfaktor in das Abenteuer hineinzieht und dabei auch ein Auge auf feine Details hat. "Der Zerberus-Schlüssel" konnte mich wieder völlig begeistern und lässt mich dem nächsten Band ungeduldig entgegenfiebern.

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  • "Die Mumie"

    Der Zerberus-Schlüssel

    classique

    05. December 2017 um 12:03

    Der "Zerberus Schlüssel" ist ein Thriller - Roman von ca. 816 Seiten, auf 10. Kapitel, mit einem sehr ausführlichen Prolog und Epilog. Kurzer Plot:Berlin, die Architekturstudentin Annette Krüger, findet in einem verlassenen Haus, eine "mumifizierte Leiche". Auf dem Boden, wo die Leiche hängt, fällen ihr außerdem drei chinesische Schriftzeichen auf... denen sie noch nachgehen wird...Parallel werden drei Männer erdrosselt aufgefunden. Kommissar, Thomas Calis, versucht herauszufinden, was die drei, auf den ersten Blick unauffälligen Personen, miteinander verbindet. John Finch, Pilot, befindet sich auch in Berlin bei der Internationalen Luftfahrtausstellung, wo er den neuesten Eurocopter X3 fliegen soll.Llewellyn Thomas, John Finchs Freund, erhält ein Paket... dieses wurde bereits vor zwanzig Jahren verschickt... der Inhalt: "ein mit Blutspuren bedeckter Dolch"...Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit z. B. auf die Komet (Schiff) im zweiten Weltkrieg, oder nach Schottland, wo Charles Parker, der Empfänger des Paketes, eine Zeit lang gelebt hat. Außerdem führen uns die Protagonisten auch nach London, Wien, Murau, Rom und bis nach China.Mein Fazit:Der Roman stammt aus der Reihe "John - Finch - Thriller". Ich kannte keins der vorigen Bücher, und bin auch ohne Vorkenntnisse sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Es ist ein in sich abgetrennter und abgeschlossener Roman. Die über 800 Seiten waren von Anfang an spannend, und die verschiedenen Handlungsstränge, auch die in die Vergangenheit, wurden sehr gut miteinander verknüpft.Ein wirklich gutes Lesevergnügen, für Leser, die sich von "dicken Wälzern" nicht abschrecken lassen. 5. Sterne!

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