Der Zerberus-Schlüssel

von Gerd Schilddorfer 
4,7 Sterne bei40 Bewertungen
Der Zerberus-Schlüssel
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widder1987s avatar

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tweedledees avatar

Anspruchsvoller Thriller mit einer spannenden sowie actionreichen Handlung

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Inhaltsangabe zu "Der Zerberus-Schlüssel"

Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus, geheimnisvolle chinesische Schriftzeichen, drei erdrosselte Männer, die Triaden in Berlin - Kommissar Thomas Calis steht vor einem Rätsel. Dann taucht eine geheimnisvolle Todesliste auf, und mit einem Mal befindet sich Calis' alter Freund John Finch auf einer Jagd nach Geheimnissen aus der Kolonialgeschichte. Denn plötzlich führen die Verbrechen der Gegenwart in die dunkelsten Ecken der Vergangenheit und zu einem Grab, das keiner öffnen möchte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175956
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:816 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:26.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Temporeicher, humorvoller Abenteuer-Action-Thriller, der gekonnt Realität und Fantasie vermischt. Ich warte gespannt auf Band 5. Absolute Le
    John Finch 4 - Mauerfall und China

    Eine Studentin findet eine erhängte Mumie in einem verlassenem alten Haus. Llewelyn will sich in den schottischen Highlands erholen, bekommt aber plötzlich überraschende Post. Und plötzlich haben Finch, Calis, Major Llewelyn , Rebus etc. alle Hände voll zu tun. In der Vergangenheit (während des 2. Weltkriegs) ist in einem Rückblick die "Komet" auf den Weg in den Pazifik.

    Das Cover des Buches ist nicht nur sehr passend zum vorliegenden Buch, sondern auch zur bisherigen Reihe.

    Der Schreibstil des Autors ist auch in diesem Buch weider sehr gut. Spannung herrscht von der ersten bis zur letzten Seite -  und das bei fast 820 Seiten! Die Charaktere und Orte sind wieder perfekt in Szene gesetzt; die wiederkehrenden Charaktere entwickeln sich stetig weiter. 

    Fantastisch was Hr. Schillddorfer hier aus den Protagonisten herausholt, sodass man sie nicht mehr missen will und das obwohl einige Charaktere das erste Mal in Band 3 vorkommen. Da macht es auch nichts, dass John Finch in der ersten Hälfte des Buches nur eine Nebenrolle spielt.

    Wieder gibt es viele Handlungsstränge, die zu Beginn vorkommen, wo man sich denkt: "Das passt doch nicht zusammen!" und doch schafft es der Autor alles sinnvoll und logisch zu verbinden. Das ganze Buch wirkt hervorragend recherchiert und man merkt, dass dies dem Autor auch Spaß macht.

    Auch der Humor ist in diesem rasantem Action-Thriller sehr gut vertreten.

    Allerdings haben sich in dieses Buch ein paar kleine Logik-/Folgefehler eingeschlichen, die laut dem Autor allerdings dem Lektorat anzurechnen sind, da sich 2 Lektoren das Buch aufgeteilt hatten.

    Fazit: Temporeicher, humorvoller Abenteuer-Action-Thriller, der gekonnt Realität und Fantasie vermischt. Ich warte gespannt auf Band 5. Absolute Leseempfehlung!

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    widder1987s avatar
    widder1987vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: ...
    'Verordneter Mord'...

    Klappentext: Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus, geheimnisvolle chinesische Schriftzeichen, drei erdrosselte Männer, die Triaden in Berlin - Kommissar Thomas Calis steht vor einem Rätsel. Dann taucht eine geheimnisvolle Todesliste auf, und mit einem Mal befindet sich Calis' alter Freund John Finch auf einer Jagd nach Geheimnissen aus der Kolonialgeschichte. Denn plötzlich führen die Verbrechen der Gegenwart in die dunkelsten Ecken der Vergangenheit und zu einem Grab, das keiner öffnen möchte.

    Fazit: Gerd Schilddorfer reist mit den 'Zerberus-Schlüssel' zu den Geheimnissen der Kolonialzeit des 20. Jahrhunderts, der chinesischen Schriftsymbolik wie den heutigen Geheimdiensten Europas und Asiens.

    Die Suche nach der 1940 mit ins Grab genommenen Wahrheit führt den Leser über knapp 810 Seiten zu den Handlungsorten wie Schauplätzen der Menschengeschichte von Mittel- und Westeuropa nach Ostasien, wo auf mehreren Zeitepochen wie den vielzähligen 'Wettbewerbsteilnehmersträngen ' eine echtzeitliche, feinrecherchierte wie detaillierte Story präsentiert wird.

    In vierten Teil von de Abenteurers John Finch erzählt der Autor Gerd Schilddorfer eine tiefgängigen, brillante wie leichenübersätte Mischung erschreckenden Kriegswissen der letzten 70 Jahren, Aufdeckungen von angsteinflößenden und menschunwürdigen Experimenten wie (tödlichen) Ausschaltensaktivitäten durch globale Undercover-Organisatoren, wo aber der Spannungsbogen nicht ganz durchgängig straff gezogen ist. Der Handlungsverlauf verrät den aufmerksamen Leser, das in diesem 'Katz-und-Maus-Spiel' alles nach eine strukturierten Verschwörungsplan und nichts den Zufall überlassen würde ist, was der Neugier, Packheit und Fesselung, die Luft zum Atem nimmt und als kurzweilig wie streckenweise auch uninteressant den Leser das Lesevergnüge untermauert.

    Diese Werk, basiert auf technischen Flugdaten, gestalterischer Geheimnisspurenlese verfeinert mit kaltblütigen Machtgiere und intelligenten Meisterdieben wie logisch denkende Geistigkeiten, alt eingesessene 'Militärs' und tollkühnen Fliegerherzen, bringt auf einen rasanten, einfachen und klaren Schreibstil und lebhaftiger, mehrere musterwiederholender Erzählweise einige dunkle europäische und chinesischen Geschichtskapitalen zu Vorschein und lässt den Leser mit offene Fragen zurück...3,5 Sterne

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    pardens avatar
    pardenvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein spannendes Abenteuer um John Finch - erneut eine gelungene Mischung aus historischen Fakten, Actionszenen und viel Humor.
    Von chinesischen Kaisern, Nazigeheimnissen und Mumien...

    VON CHINESISCHEN KAISERN, NAZIGEHEIMNISSEN UND MUMIEN...

    Auch im vierten Band um den erfahrenen Piloten John Finch erwartet den Leser wieder ein ungemein vielschichtiges Abenteuer. Von Beginn an wird rasch deutlich, dass der alternde Abenteurer mit seinem originellen Papagei die anstehenden Aufgaben ganz sicher nicht alleine angehen kann, und nur zu bald tummeln sich in den verschiedenen Handlungssträngen und Zeitebenen die inzwischen doch schon vertrauten Figuren. Peter Compton als ehemaliger Geheimdienstchef ist beispielsweise ebenso wieder mit von der Partie wie Major Llewellyn, der trotz forgeschrittenen Alters stets eher im Unruhestand ist. Aber auch Rebus alias Alexander Reiter spielt hier erneut eine wichtige Rolle, ebenso wie der Berliner Kommissar Calis und seine Freundin Martina, das Berliner Urgestein Gustav mit seinem kuscheligen Rottweiler genauso wie die Hacker-Zwillinge vom vatikanischen Geheimdienst.

    Dies soll als kleiner Auszug aus der Besetzungliste hier genügen, denn noch ist ja gar nicht deutlich, worum es hier überhaupt geht. Aber wie soll man auch vermitteln, was eine geheime Pazifikoperation eines Schiffes unter Naziflagge zu tun hat mit Qin Shihuangdi, dem ersten Kaiser von China, oder aber ein geheimnisvolles Aquarell mit den geheimen Machenschaften der Kommerziellen Koordinierung - kurz: KoKo - der damaligen DDR? Wenn dann noch der Mossad, der Vatikan mit Papst Franziskus, eine geheimnisvolle Mumie auf dem Dachboden, die dort seit mehreren Jahrzehnten hängt, eine mysteriöse Mordserie an älteren Männern, die gar nicht zu existieren scheinen, ein geheimnisvolles Tagebuch, ein blutiger Dolch, eine Entführung, die Triaden und der Eurocopter X3 hinzukommen, ist die Verwirrung komplett.

    Aber eigentlich ging es mir bei diesem Buch wie auch schon bei den Bänden davor: zu Beginn bestehen immer große Zweifel, dass all die Handlungsstränge, Zeitebenen und Figuren in irgendeinen sinnvollen Zusammenhang gebracht werden können, hinzu kommt die große Sorge, man könnte bei den ganzen Sprüngen den Durchblick verlieren und wesentliche Faktoren vergessen. Doch Notizblock und Bleistift fliegen bald in die Ecke, denn schließlich bestätigen die Erfahrungen, dass man den Geschichten von Gerd Schilddorfer vertrauen kann. Einfach hinsetzen und sich lotsen lassen, und wie von Zauberhand fügt sich letztlich wirklich alles ineinander, scheinbar Zusammenhangloses ergibt einen gemeinsamen Sinn und die Handlungsstränge greifen letztlich logisch ineinander.


    "Ich denke, jetzt ist es Zeit für den alten Mann in der Charlotte Road, seine Karten auf den Tisch zu legen." - "Er wird immer einen Trumpf im Ärmel behalten", gab Alex zu bedenken. "Das liegt in seiner Natur." - "Aber er muss nicht das ganze Kartenspiel in seinen Ärmel packen", brummte Llewellyn unwillig und leerte seine Kaffeetasse. "Sonst ziehe ich ihm seinen Morgenmantel aus." Dann begann er zu wählen... (S. 525)


    Erneut präsentiert der österreichische Autor Gerd Schilddorfer hier eine gelungene Mischung aus historischen Fakten, Actionszenen und viel Humor. Wie immer reizt der Stoff zum Weiterrecherchieren, und so lernt man beim Lesen so ganz nebenher auch noch Wissenswertes. Mir persönlich wurde diemal der Zufall ein wenig zu arg strapaziert, gerieten die Actionszenen vereinzelt zu James-Bond-mäßig. Ansonsten aber hat auch Band vier mir wieder viele spannende Lesestunden beschert, und sehr gespannt warte ich nun mit den anderen Fans der Reihe auf das fünfte Abenteuer um Finch & Co.!


    © Parden

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    Livress avatar
    Livresvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein toller Mix aus Thriller, wahren Fakten, etwas Fiktion und einem guten Schuss Humor und Action!
    John Finch und seine Freunde sind zurück!

    Llewelyn macht in der schottischen Einöde Urlaub und erholt sich fabelhaft…bis ihn ein geheimnisvolle Päckchen erreicht, das eigentlich für einen gewissen Charles Parker bestimmt ist, und bereits vor über 20 Jahren verschickt wurde. Und einen mysteriösen Inhalt hat…
    Als die Architekturstudentin Anette in Berlin ein halb verfallenes Haus begutachtet macht sie eine grausame Entdeckung: eine mumifizierte Leiche, die erhängt wurde! Und auf dem Boden findet sich ein Hinweis in chinesischen Schriftzeichen.
    Ebenfalls in Berlin werden mehrere Männer ermordet, alle auf die gleiche Art und Weise. Thomas Calis will eigentlich am nächsten Tag mit seiner Freundin Martina Trapp in den Urlaub fahren, doch dann entdeckt er interessante aber zunächst unerklärliche Parallelen zwischen den Toten.
    Auch Pilot und Abenteurer John Finch befindet sich gerade in Berlin bei der Internationalen Luftfahrtausstellung und führt dort einen neuen Hubschraubertyp vor.
    Und in Rückblenden wird die Geschichte des deutschen Schiffs „Komet“ erzählt, das während des 2. Weltkriegs im Pazifik unterwegs ist.
    All diese Handlungsstränge scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben, doch es ist nicht immer alles so, wie es scheint…


    John Finch ist zurück! „Der Zerberus Schlüssel“ ist der mittlerweile 4. Band in der Reihe um den Piloten und Haudegen Finch und seine Freunde, die man mittlerweile bereits alle in sein Herz geschlossen hat. Wieder darf man die Truppe auf einer waghalsigen Reise quer durch die Welt begleiten, bei der es so einige Verwicklungen gibt und so manches Abenteuer zu bestehen gilt!
    Spannend finde ich den stetigen Wechsel zwischen den Erzählsträngen, so dass immer wieder Abwechslung in die Geschichte kommt. Auch die verschiedenen Zeitebenen, auf denen sich Dinge abspielen, tragen zur Spannung bei. Um Verwirrungen zu vermeiden sind die einzelnen Abschnitte mit Ort und auch Zeitangaben versehen, so dass man als Leser immer genau weiß, wo man sich in der Geschichte befindet.
    Die Protagonisten hat man mittlerweile liebgewonnen, so dass man sich freut, Neues über sie zu lesen und sie bei ihren Entdeckungen zu begleiten.
    Neben der spannenden Geschichte fasziniert mich auch bei den Büchern von Gerd Schilddorfer, dass man durch seine umfangreiche Recherche so reale Dinge erfährt, von denen man vorher noch nichts wusste. Genauso ist es auch bei diesem Buch des Autoren!
    Es handelt sich um einen tollen Mix aus Thriller, wahren Fakten, etwas Fiktion und einem guten Schuss Humor und Action!
    Ich freue mich bereits heute auf das nächste Abenteuer mit John Finch und seinen Freunden!

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    Buchinavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderbare spannende Unterhaltung, bei der ich noch einiges gelernt habe.
    Auch der Vierte Teil liefert Hochspannung

    Mit dem „Zerberus Schlüssel“ liefert Gerd Schilddorfer nun schon den vierten Teil um den Piloten John Finch und seine Geheimdienstfreunde ab. Wieder beginnt der Roman mit einer Vielzahl von Handlungssträngen, die oft weder Ort noch Zeit gemeinsam haben. Da wird in Berlin eine mumifizierte Leiche von einer jungen Studentin gefunden. Da erhält Major Llewellyn an seinen Rückzugsort ein Päckchen mit einem Dolch. Aber auch ein längst vergangener Auftrag in Finchs Vergangenheit scheint eine Rolle zu spielen. Eine Vielzahl von Geheimdiensten sind beteiligt: die Briten, der Mossad, die Stasi, aber auch der Pabst ist dabei.

    Diese Vielzahl an Handlungssträngen machen den 800 Seiten Wälzer zu einem absoluten Lesevergnügen. Denn trotz der Vielzahl an Charakteren und Handlungsorten bin ich nicht durcheinander gekommen. Man muss sich zwar konzentrieren, da es immer wieder Hinweise über die Zusammenhänge gibt, aber es machte mir großen Spass herausgefordert zu werden und selbst zu spekulieren. Dadurch, dass die Handlung kaum vorsehbar ist und man durch verschiedene Wendungen immer wieder überrascht wird, ließ die Spannung für mich nicht nach. Dazu kommen die Charaktere, die ich schon durch die Vorgängerbände kennen- und lieben gelernt habe. Sie haben ihre Schrullen und sind nicht immer perfekt. Und selbst gut und böse verschwimmt in diesem Teil.

    Wie auch in den Vorgängerbänden spielen bestimmte historische Tatsachen eine Rolle. Für mich besonders interessant waren die Aspekte zum Opiumkrieg, von dem ich zwar gehört, aber kaum etwas gewusst habe. Bei Gerd Schilddorfer merkt man seine Liebe zur Recherche an. Er legt auf viele kleine Dinge in seinem Buch wert und sei es ein Cafe in Berlin. Dadurch habe ich wieder einiges beim Lesen gelernt und verspüre wieder Lust weiter zu recherchieren.

    Ich würde mich sehr freuen Finch bei einem 5. Abenteuer begleiten zu dürfen! Denn was gibt es besseres als einen gut recherchierten Abenteuerroman bei diesen grauen Wintertagen.

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    kriminudels avatar
    kriminudelvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Beste Unterhaltung, die Abenteuer, Krimi und historische Ereignisse vereint. Wann wird die John Finch Reihe endlich verfilmt ?
    John Finch (und Gerd Schilddorfer) wieder in Höchstform

    Das Buch:

    Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus, geheimnisvolle chinesische Schriftzeichen, drei erdrosselte Männer, die Triaden in Berlin - Kommissar Thomas Calis steht vor einem Rätsel. Dann taucht eine geheimnisvolle Todesliste auf, und mit einem Mal befindet sich Calis' alter Freund John Finch auf einer Jagd nach Geheimnissen aus der Kolonialgeschichte. Denn plötzlich führen die Verbrechen der Gegenwart in die dunkelsten Ecken der Vergangenheit und zu einem Grab, das keiner öffnen möchte.


    Der Autor:

    Gerd Schilddorfer wurde 1953 in Wien geboren. Als Journalist arbeitete er bei der Austria Presse Agentur und danach als Chefreporter für verschiedene TV-Dokumentationsreihen (Österreich I, Österreich II, Die Welt und wir). In den letzten Jahren hat er zahlreiche Thriller und Sachbücher veröffentlicht. Gerd Schilddorfer lebt und arbeitet in Wien und Stralsund, wenn er nicht gerade auf Reisen für sein neues Buch ist.


    Meine Meinung:

    Wie schreibt Gerd Schilddorfer auf seiner Internetseite so schön? „Schreiben ist meine Passion, spannende Geschichten erzählen eine Leidenschaft, die mich bereits seit langen Jahren begleitet“.

    Und genau das merkt man bei seinen Büchern. Er schafft es immer wieder mich zu fesseln, obwohl Abenteuergeschichten eigentlich nicht zu meinen Favoriten zählen. Er zieht mich bereits mit der ersten Seite in sein Buch und lässt mich bis zur letzten Seite nicht mehr los.

    Gerade bei Buchreihen habe ich schon oft erlebt, dass der 1. Band großartig ist und der nächste Band dann leider weit hinter meinen Erwartungen bleibt.

    Nicht so bei Gerd Schilddorfer. Wie bereits bei den anderen Büchern der John Finch Reihe baut er von Anfang an grosse Spannung auf. Er fügt seinen Geschichten jede Menge historische Fakten bei und eine gehörige Prise intelligenten Humor. Bereits lieb gewordene und auch neue Protagonisten begleiten den Leser durch die Geschichte. Ich finde bewunderswert wie Gerd Schilddorfer es wieder geschafft hat die einzelnen Erzählstränge gekonnt miteinander zu verknüpfen und alles nach und nach aufzulösen, ohne dass sich die einzelnen Stränge verheddern. Wie bei einem Puzzle fällt zum Schluss alles an seinen Platz und als Ergebnis habe ich ein wunderschönes Bild vor mir.

    Gerd Schilddorfer hat mich wieder bestens unterhalten und mir jede Menge neue Erkenntnisse über historische Ereignisse geliefert.

    Nun stellt sich nur noch die Frage ob ich auch etwas zu kritisieren habe ?

    Ja, dass ich jetzt hier sitze und warten muss bis endlich wieder ein neues Buch von Gerd Schilddorfer erscheint.


    Fazit:

    Beste Leseunterhaltung, die selbstverständlich 5 Sterne erhält und die es verdient hätte endlich verfilmt zu werden.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 10 Monaten
    Der Zerberus Schlüssel

    Nichts mit Urlaub für Kommissar Thomas Calis. Stattdessen hat er einen schwierigen und rätselhaften Fall zu lösen. Viele Fragen, die sich hier stellen. Alles beginnt mit einer mumifizierten Leiche in Berlin, dazu bald einige ältere ermordete Männer und hier gibt es die erste Verbindung und nun dringend Ermittlungsbedarf für Kommissar Calis. Es gibt eine Todesliste, auf der diese Männer standen. Aber es waren nicht die einzigen Namen.

    John Finch ist als Titelheld wie im vorherigen Band gefragt mit seiner weit verzweigten Truppe, die durchweg sympathisch erscheint.

    Da ich die Vorgeschichte nicht kannte, hatte ich einige Anfangsschwierigkeiten und kam nicht so schnell voran. Viele Protagonisten und Schauplätze, wo man sich erst zurechtfinden muss und aufmerksam lesen sollte. Ist mir aber dann gut gelungen und allgemein fand ich dieses über 800 Seiten dicke Werk sogar lehrreich und ebenso umfangreich mit historischen Fakten ausgestattet. Wahnsinns-Recherche-Arbeit des Autors.

     

     

     

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    smayrhofervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Auch der mittlerweile vierte Band der Finch-Reihe überzeugt durch einen Mix aus historischen Fakten., Legenden und Verschwörungstheorien
    Wieder ein gelungener Mix aus historischen Fakten, Legenden und Verschwörungstheorien

    Berlin im hier und jetzt: eine mumifizierte Leiche und eine unheimliche Mordserie an scheinbar unauffälligen Männern bringen Kommissar Thomas Calis und seine Freundin Martina Trapp um den wohlverdienten Urlaub. Dazu ein geheimnisvolles Paket an Major Llewellyn in Schottland und eine geheime Marine-Mission im zweiten Weltkrieg - schon haben wir die Ausgangsbasis für den nunmehr vierten Band mit John Finch und seinen Freunden. Um was es am Ende wirklich geht, offenbart sich dem Leser wie gewohnt erst nach und nach, denn wieder einmal spinnt Autor Gerd Schilddorfer eine Vielzahl an Fäden, die scheinbar keinerlei Berührungspunkte haben. Im weiteren Verlauf der Geschichte werden diese jedoch immer mehr verknüpft, bis am Ende keine (oder zumindest kaum) Fragen mehr offen sind und man nicht nur einen spannenden Thriller gelesen hat, sondern auch einiges dazu gelernt hat. Der inzwischen bekannte Mix aus historischen Fakten, Legenden und Verschwörungstheorien, gewürzt und abgeschmeckt mit einer Prise Schilddorfer-Fantasie, ist lehrreich, komplex und doch unterhaltsam.

    Wieder sind alte und lieb gewonnene Helden aus den Vorgänger-Bänden dabei. Neben den Protagonisten John Finch und Major Llewellyn ist da zunächst die graue Eminenz im Hintergrund, der pensionierte Geheimdienst-Chef Peter Compton zu nennen, dem aber dieses Mal die Kontrolle zu entgleiten scheint. Als gebürtiger Berliner habe ich mich natürlich besonders gefreut über das Wiedersehen mit dem aus „Heiß“ bekannten Kommissar Calis und seinem „Spezi“ Gustav nebst Haushund Attila. Der coole und ehrenvolle Meisterdieb Rebus – bekannt aus dem „Nostradamus-Coup“ – ist auch wieder dabei, und der Vatikan inklusive Papst Franziskus mischt auch mit…

    Aber was wäre eine spannende und unterhaltsame Geschichte ohne die dahintersteckenden historischen Fakten? Daher muss man an dieser Stelle (mal wieder) die Recherchearbeit des Autors loben. Wenn man sich selbst eingehender mit den Schauplätzen und historischen Hintergründen beschäftigt, stellt man fest, dass zwar einiges weit hergeholt erscheint, aber vieles historisch belegt ist. Und auch wenn es der Autor einem mitunter nicht leicht macht mit seinen verschiedenen Handlungssträngen und Zeitsprüngen, bleibt am Ende doch das Gefühl zurück, dass die ganze Geschichte trotz einiger Zufälle in sich konsistent und nachvollziehbar ist.

    Wie seine Vorgänger ist auch „Der Zerberus-Schlüssel“ kein Buch zum „Nebenher lesen“, sondern eins, bei dem man aufmerksam lesen und mitdenken sollte, um in den vollen Lesegenuss zu kommen. Auch sollte man nicht unerwähnt lassen, dass man zwar jedes Buch der Reihe für sich lesen kann, aber aufgrund einiger Querverweise und Referenzen doch besser wäre, die Reihenfolge einzuhalten. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Band, auf den wir hoffentlich nicht zu lange warten müssen…

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    Leseratz_8s avatar
    Leseratz_8vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: John Finch - immer wieder ein Genuss!
    Der Zerberus-Schlüssel

    Jedesmal wenn ich ein Buch von Gerd Schilddorfer in die Hand nehme, freue ich mich auf historisches Wissen, Verknüpfungen, die so noch nie hergestellt wurden und eine spannende Reise mit altbekannten und neuen Protagonisten. Auch dieses Buch hat alle Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen.

    Was hat eine erhängte Mumie mit dem gewaltsamen Tod von auffällig unauffälligen Männern zu tun? Warum erreicht ein Päckchen nach 46 Jahren eine Adresse an der der Empfänger schon lange nicht mehr wohnt? Wieso engagiert der israelische Geheimdienst einen Meisterdieb? Und was bedeuten die Listen, die der E-Puzzler der Stasi-Unterlagenbehörde ausgespuckt hat? Fragen über Fragen die den Leser begleiten und im Hinterkopf der Gedanke, kann sich das alles klären.

    Ja es kann, aber der Weg dahin ist unglaublich und sehr spannend. Es ist so wohltuend, dass die Protagonisten ohne Ehe- und Alkoholprobleme auskommen und dass jedes Ergebnis tatsächlich ermittelt wird und nicht vom Himmel fällt.
    Das Buch ist gut, aber nicht leicht zu lesen, denn man muss aufmerksam sein, sonst verpasst man womöglich den entscheidenden Hinweis. Es ist eine rasante Reise durch die Zeit und um die Welt, und ich habe die Protagonisten gern begleitet.
    Dieses Buch ist in manchen Punkten schärfer, kritischer als seine Vorgänger, mir hat das sehr gefallen. Es zieht seine Spannung nicht aus wilden Action-Szenen oder aus blutrünstigen Morden von Psychopathen, die Entwicklung der Geschichte hält den Spannungsbogen hoch! Allein durch die verschiedenen Ebenen und Stränge fesselt Gerd Schilddorfer seine Leser an die Seiten. Und das Ende... die Geschichte ist erzählt und doch gibt es einige Fragen die bleiben und Lust auf den nächsten Band machen.

    Fazit: Ein besonderes Buch, ein Buch das man lesen muss! Allerdings empfehle ich in Reihenfolge zu lesen, es steigert den Genuss!

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    Samaires avatar
    Samairevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absolut erstklassiges Abenteuer - John Finch kann es noch immer!
    „Geschichte – der Teppich, auf dem wir uns alle bewegen“ (S. 719)

    Eigentlich wollte Kommissar Thomas Calis mit seiner Freundin in den verdienten Urlaub aufbrechen, als eine Mumie, die in einem verlassenen Haus gefunden wird, seine Pläne durchkreuzt. Hinter dem zunächste verstaubten Fall verbirgt sich bald weit mehr, als Calis vermutet hatte: Die Triaden, die Stasi und ein uraltes Geheimnis, hinter dem alle Parteien her sind. Zusammen mit seinem alten Freund John Finch begibt sich Calis auf die Suche nach der Wahrheit.

    „Der Zerberus Schlüssel“ ist das vierte John Finch Abenteuer, auch wenn ich dieses Mal eher unseren Kommissar als Hauptfigur sehen würde. Das ist in keiner Weise schlimm, Calis, der schon in einem Vorgängerband eingeführt wurde, gibt einen erstklassigen Leadingman ab und hat mich vor allem im Zusammenspiel mit seiner Freundin köstlich amüsiert. Wie immer schmeißt einen Gerd Schilddorfer mitten in die verschiedenen Handlungsstränge und Zeiten und, ebenfalls wie immer, muss man als Leser darauf vertrauen, dass sich am Ende ein großes Ganzes zeigen wird. Hier ist ein bisschen Vertrauen gefragt, aber als erfahrener Schilddorf-Fan bringt mich das nicht mehr aus dem Tritt, vielmehr steigert es die Spannung, da ich von Anfang an gespannt bin, wie das Gesamtbild aussehen wird.

    Mir haben die verschiedenen Handlungsstränge und Charaktere wie immer sehr gut gefallen. Und spätestens ab dem letzten Drittel entwickelt sich der Roman wieder zum echten Page Turner. Es gibt jede Menge Action und unvorhersehbare Wendungen.

    Ich bin und bleibe John Finch Fan, auch wenn dieses Mal Kommissar Calis mehr im Mittelpunkt stand. Wer echte Abenteuer und Schnitezljagd durch unterschiedliche Schauplätze sucht, ist hier bestens bedient. Ich kann den vierten Band, ebenso, wie seine Vorgänger, ohne Abzug empfehlen!

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