Gerd Schilddorfer Heiß

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Lovelybooks Bewertung

  • 100 Bibliotheken
  • 14 Follower
  • 4 Leser
  • 70 Rezensionen
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Inhaltsangabe zu „Heiß“ von Gerd Schilddorfer

Eine mörderische Jagd nach dem größten Geheimnis der Antike. Ein alter, weiser Künstler im Hindukusch, grausam ermordet. Eine schöne Archäologin, niedergestochen in Alexandria. Ein Berliner Nachtwächter mit durchgeschnittener Kehle. Die Spuren führen zu einem sagenumwobenen Grab in der Sahara, seit Jahrhunderten bewacht von Skorpionen, dessen Geheimnis so kostbar ist, dass Menschenleben wenig zählen. John Finch, der nicht mehr ganz junge, dafür umso tollkühnere Pilot, erhält einen fast unmöglichen Auftrag: Er soll den Polizeichef einer pakistanischen Kleinstadt ausfliegen, der hinter dem Mord an dem alten Mann westliche Geheimdienste vermutet und so plötzlich zum Gejagten wird. Für Finch ist kein Auftrag zu gefährlich - doch in Europa angekommen, beginnt für Finch und seine Verbündeten ein Wettlauf um ihr Leben. Sie haben in ein Wespennest gestochen: Ihre Gegner sind nichts weniger als dem unbekannten Grab Alexanders des Großen und einem verschwundenen Geheimdienstarchiv auf der Spur. Eine atemlose Jagd rund um den Globus und quer durch die Zeiten beginnt.

Ein genialer Nachfolger von "Falsch", aus der Feder von gerd Schilddorfer

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

"Heiß" ist einfach großartige Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite.

— tlenhart
tlenhart

Für mich der beste Thriller des Jahres - Chapeau!

— parden
parden

Ein absolutes Muss

— Die Zwei
Die Zwei

Ein bisschen wie Indianer -Jones

— Hakami
Hakami

Ein grandioser Parforceritt durch vier Kontinente und mehrere Zeitebenen. Unbedingt lesen!

— PMelittaM
PMelittaM

Viel Action, die zu Lasten der Charaktere geht. Sonst eigentlich eine ordentliche Story.

— DirkM
DirkM

Unser Familienvirus - Vorsicht ansteckend !!

— elisabethjulianefriederica
elisabethjulianefriederica

Wenn Erzählen "Kopfkino" ist, dann läuft bei Gerd Schilddorfer ein ganzer Film ab und was für einer!

— LibriHolly
LibriHolly

Leseherz, was willst Du mehr!

— Leserin71
Leserin71

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  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • Einige interessante historische Persönlichkeiten und berüchtigte Locations

    Heiß
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    12. February 2017 um 17:53

    Nachdem ich "Falsch" gelesen hatte, mußte der Nachfolger auch her. Und wieder hat der Autor mich nicht enttäuscht. Das Strickmuster dieses Buches ist genauso wie das des Vorgängers: Am Anfang steht man ziemlich dumm da und muß sich erst zusammenreimen, wer mit wem, wo und gegen wen. Aber das hat ohne Zweifel seinen Reiz. Hier spielen Alexander der Große, der Hindukusch, verschiedene Geheimdienste, einige wichtige Personen aus dem Dritten Reich, der bereits bekannte Pilot John Finch und unser alter Freund Llewellyn mit. Unter anderen. Aus diesen Zutaten mixt der Autor ein ziemlich starkes Gebräu, in dem auch wieder ein paar Leichen schwimmen. Durch seine Länge kann man so richtig in die Handlung des Romans einsteigen und mitfiebern. Mir hat das Buch gut gefallen und ich würde auch einen Folgeband gern lesen.

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  • eBook Kommentar zu Heiß von Gerd Schilddorfer

    Heiß
    Erika Holler

    Erika Holler

    via eBook 'Heiß'

    wie immer interesant und spannent geschrieben sehr weiter zu empfehlen

    • 6
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • John Finch fliegt wieder - diesmal in den Hindukusch

    Heiß
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    01. October 2016 um 13:41

    Autor Gerd Schilddorfer entführt seine Leser wieder in die Welt der Geheimdienste und dunklen Machenschaften.Ereignisse, die augenscheinlich nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben scheinen, entpuppen sich als veritables Geflecht aus Machtgelüsten, Geldgier, Korruption und Größenwahn, die die Welt manchmal auch am Rande eines Dritten Weltkriegs balancieren lassen.Und immer wieder im Zentrum steht John Finch. Ein Pilot der Extraklasse, der jedes Flugzeug fliegen kann und gewagte Manöver beherrscht. Häufig ist er es, der die glühenden Kohlen aus dem Pulverfass holt. Gerd Schilddorfer macht es wieder einmal spannend. Wir begleiten John Finch auf einer Harakiri-Mission in den Hindukusch, steuern anschließend London an, um dann aus der britischen Hauptstadt wieder zu fliehen. Die Reise geht weiter über Frankreich nach Kairo.Gleichzeitig sind Ex-Fremdenlegionäre in Deutschland umtriebig und ein beherzter Kriminalhauptkommissar ist ebenfalls Verbrechern auf der Spur, die in höchsten Kreisen zu vermuten sind.Die Story spart auch nicht mit Rückblenden in das Nordafrika des Lawrence von Arabien, dessen Unfalltod 1935 bereits damals für allerlei Spekulationen sorgte.Der Autor schafft es immer wieder durch geschickte Winkelzüge neue Aspekte in die Handlung einzuflechten. Langeweile kommt keine auf. Manchmal tut mir der Held leid, weil er kaum zum Verschnaufen kommt.Die Charaktere sind wie üblich hervorragend gezeichnet. Kleine Marotten machen sie menschlich und liebenswert (natürlich nur die Guten!)Fazit:Ein Atem raubender Thriller, der die Höchstnote 5 Sterne verdient hat.

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    • 6
  • Leserunde zu "Heiß" von Gerd Schilddorfer

    Heiß
    Hoffmann_und_Campe_Verlag

    Hoffmann_und_Campe_Verlag

    Eine mörderische Jagd nach dem größten Geheimnis der Antike Ein alter, weiser Künstler im Hindukusch, grausam ermordet. Eine schöne Archäologin, niedergestochen in Alexandria. Ein Berliner Nachtwächter mit durchgeschnittener Kehle. Die Spuren führen zu einem sagenumwobenen, von Skorpionen bewachten Grab in der Sahara, dessen Geheimnis so kostbar ist, dass Menschenleben wenig zählen ... (Leseprobe)  Wir vergeben wir 20 Ebooks (Epub) dieses spannenden Thrillers. Hast Du Lust mit uns zusammen den Roman "Heiß" von Gerd Schilddorfer noch vor dem offiziellen Erscheinungsdatum am 16. August 2013 zu lesen, es mit dem Autor und den anderen Lesern zu diskutieren und zu rezensieren? Dann bewirb Dich bis einschliesslich 21. Juli 2013 im Unterthema "Bewerbung" - wir freuen uns auf Deinen Kommentar! Der Autor Gerd Schilddorfer wird uns bei dieser Leserunde begleiten und uns auf alle Fragen antworten sowie Hintergrundinformationen zum Buch geben können. Wer mag, der kann auch schon ein bisschen auf seiner Website stöbern - dort bloggt er nämlich regelmässig über seine Schriftstellertätigkeit und natürlich über die Entstehung des aktuellen Romans! Falsch, sein erster Thriller um den Abenteurer und Piloten John Finch erschien 2012 und wurde begeistert aufgenommen.Der Autor ist in Wien geboren und aufgewachsen. Er ist Journalist, Fotograf, Weltenbummler und begeisterter Motorradfahrer. Er lebt und arbeitet in Wien, aktuell in Berlin und wo immer es ihn gerade hinverschlägt. Er schreibt seit einigen Jahren Kriminalromane sowie Thriller. Weitere Informationen zum Buch auf der offiziellen Website Schilddorfer.de

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    • 5098
  • Der richtige Mix

    Heiß
    tlenhart

    tlenhart

    02. September 2016 um 20:17

    "Heiß" ist einfach gute Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite. Dabei trifft der Autor stets den richtigen Ton und es gelingt ihm auch, den Spannungsbogen über die ganze Länge des Buches aufrecht erhalten.Es gibt relativ viele Handlungsstränge und dementsprechend wird auch eine relativ große Anzahl von Personen eingeführt. Für den ein oder anderen mag das ein wenig zu viel des Guten sein, für mich war das aber genau richtig. Wenn man mal angefangen hat, ist es schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Von mir 5 Sterne für ein rundum gelungenes Werk!

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  • Man nehme...

    Heiß
    Leserin71

    Leserin71

    Man nehme: 4 Kontinente, 4 Epochen, mindestens 16 Orte, verschiedene sympatische Ermittler, 1 Papagei, schöne Frauen , viele Bösewichte, fremde Kulturen, Mord, Sprengstoff, ein paar Fremdenlegionäre, geile Flieger, tolle Landschaftsbeschreibungen, Helden der Geschichtemathematische Figuren und Formeln , viel Spannung und Action Zubereitung: Mische alles vorsichtig durcheinander, damit kein Einheitsbrei rauskommt, sondern ein richtig spannender Krimi. Würze noch mit einer Prise Humor und etwas Ironie und Dialekt. Das Gericht darf ruhig ein bisschen ziehen, erst nach und nach kommen alle Zutaten zur Geltung. Sogar aufgewärmt schmeckt es hervorragend. Serviervorschlag: Mit Eiskaffee auf der Terrasse, denn es ist „Heiß“! Gerd Schilddorfer ist der geniale Koch dieses Gerichts (auch bekannt unter Gerds "Heiß"auflauf) – ich hoffe und warte auf den nächsten Gang. Herzlichen Dank für’s Mitlesen lassen!

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    • 7
  • Wieder einmal ein spannender und rasanter Thriller

    Heiß
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gerd Schilddorfer hat es wieder einmal geschafft, dass ich einen so dicken Thriller kaum aus der Hand legen konnte, vor allem ab der Hälfte des Buches. Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen, da verweise ich einfach auf die obige Inhaltsangabe. Jedes weitere Wort würde in meinen Augen zu viel verraten und dem Leser jede Spannung nehmen. Aber ich möchte zur Geschichte sagen, dass sie unglaublich vielschichtig und gut recherchiert ist. Nicht nur die bereits bekannten Charaktere aus "Falsch" wie John, Fiona und Llewellyn, erwachen erneut zum Leben, sondern auch neue Charaktere und auch die Schauplätze. Vor meinem inneren Auge lief regelrecht ein sehr spannender Actionfilm ab, ich konnte mir die Orte und Charaktere wirklich vorstellen. Es ist nicht nur ein spannender Unterhaltungsthriller, sondern auch sehr viel Geschichte, über die ich im Voraus nur sehr wenig wusste, wie z.B. die französische Fremdenlegion und auch Lawrence of Arabia. Der Autor schafft es, Fakten und Fiktion miteinander zu verknüpfen und den Leser so in einen spannenden Sog zu ziehen, zu unterhalten und gleichzeitig auch dazu zu animieren, sich über gewisse geschichtliche Ereignisse über den Roman hinaus zu informieren. Mir hat vor allem der Humor gut gefallen und der neu eingeführte Charakter des Polizeikommissars Thomas Calis. Alleine die ersten Kapitel mit ihm waren einfach herrlich und ich musste sehr viel schmunzeln. Aber auch erneut Dialoge zwischen John und Llewellyn zu lesen, war einfach klasse! Die Charaktere passen so wunderbar zusammen, dass man als Leser das Gefühl bekommt, es könnte sie wirklich geben. Gerd Schilddorfer hat einen spannenden, leicht zu lesenden Schreibstil, der einen förmlich mitreißt. Der Autor versteht es auch, die Spannungskurve so anzulegen, dass man einfach folgen muss und das Buch kaum weglegen kann! Ich persönlich hätte mir ein wenig mehr wirkliche Schatzsuche und etwas mehr Rätseln gewünscht, muss allerdings dazu sagen, dass das eine rein persönliche Sache ist. Wenn ich den Roman rückblickend betrachte, ist mir klar, dass mehr Schatzsuche hier überhaupt nicht gepasst hätte und die Geschichte lange nicht so glaubhaft hätte wirken lassen, wie es der Verlauf der Geschichte und auch das Ende getan hat. Rätsel und Geheimnisse gab es genügend, alle waren sehr realistisch angelegt, was für die Geschichte einfach richtig war. Daher ziehe ich für meine rein persönliche Empfindung auch keinen Stern ab. Es fällt mir auch ein wenig schwer, in Worte zu fassen, was diesen Roman so besonders macht. Natürlich ist er spannend, an manchen Stellen rasant, witzig, tödlich. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich der Geschichte nicht gerecht werden kann. Ich musste auch über diese Rezension erst nachdenken und aus diesem Grund wird sie auch nicht ewig lang. Jeder, der "Falsch" gelesen und die Charaktere sowie die Geschichte gemocht hat, sollte "Heiß" unbedingt lesen, denn er wird nicht enttäuscht werden!

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    • 2
  • Heiße Action und kaltes Grauen

    Heiß
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    „Heiß“ und hier ist der Name Programm, ist das zweite Buch um den Piloten John Finch und den Major des MI6 im Ruhestand Llewellyn. In diesem Fall wohl eher Unruhestand, denn wie bereits im ersten Band muss der Major hinter den Kulissen agieren und … Doch der Reihe nach: Schon im Prolog versetzt der Autor den Leser in Schrecken und Spannung und spielt mit den Urängsten. In der Wüste Mauretaniens ist der Ägypter Ali Ben Assaid in einem jahrtausende alten Grab gefangen. Das Licht der Fackeln ist erloschen und bald werden auch die Batterien der Stirnlampe aufgeben und durch die dunklen Gänge ist es schon zu hören, das Klappern der Chitinpanzer. Auch dieses Buch führt den Leser um die Welt, von Afrika nach Deutschland wo Unbekannte in eine alte Fabrik einbrechen und den Nachtwächter töten, weiter an den Hindukusch ins Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan. Der weiser Künstler und Bewahrer der Geheimnisse der Kalash wird brutal gefoltert und ermordet, in Alexandria eine algerische Archäologin überfallen und niedergestochen und wo und wie kommt jetzt der Major ins Spiel… Viele Handlungsstränge und alle verwoben zu einem Seil, das den Leser an die Seiten fesselt und nicht wieder loslässt, bis das letzte Rätsel gelöst, und das letzte Unheil abgewendet ist. Es ist nevenzerfetzend spannend, hervorragend recherchiert und trotz der Menge an Informationen leicht zu lesen. Da es so rasant geschrieben ist, verleitet es zu ebensolchem Lesen. Da man dann aber den Blick für die Feinheiten verliert, habe ich mich häufiger gezwungen, das Buch zu schließen und über das Gelesen nachzudenken. Ich habe viel gelernt von diesem ideensprühenden Thriller, einiges nachgeschlagen und über die Zusammenhänge gestaunt. Schon jetzt freue mich auf weitere Abenteuer mit den beiden „alten“ Haudegen. Meine Empfehlung für alle die Gerd Schilddorfer und seine Bücher nicht kennen, mit dem ersten Buch „Falsch“ beginnen und die Freude des Wiedersehens mit den Protagonisten genießen. Fazit: Ein würdiger Nachfolger des ersten Bandes und die Thrillersensation des Jahres.

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    • 2
    Arun

    Arun

    02. July 2014 um 22:32
  • Action und History

    Heiß
    sunlight

    sunlight

    „Heiß“ von Gerd Schilddorfer Ein mitreißender Thriller, der mit historischem Wissen punktet. Der zweite Fall für den Piloten John Finch. Heiß geht es zu, im doppelten Sinne. Gerd Schilddorfer schickt uns mit John Finch auf mehrere Kontinente. Von Südamerika über Europa, Asien nach Afrika und dort behält die Wüste seit Jahrhunderten ihr Geheimnis und ihren Schatz. Materielle Gier ist ein sehr kräftiger Antrieb und so jagen sich Geheimdienste, Spezialkomandos und John Finch in atemberaubenden Plots und die Vergangenheit und die Gegenwart verbinden sich. Diese Spannung wird immer wieder durch Situationskomik unterbrochen und ein befreiendes Lachen kann sich lösen, auch die Berliner Schnauze war so wohldosiert sehr gelungen. Die vielen Charaktere sind facettenreich beschrieben; Persönlichkeiten, die erlebbar sind. Eine ausdrucksstarke, bildreiche Wortwahl und ein Spannungsbogen, der bis zum Ende steil ansteigt, nur unterbrochen durch sehr sorgfältig gesetzte Cliffhanger, sorgen für ein Leseabenteuer. Fein in die Story verwoben sind sehr gut recherchierte geschichtliche Fakten und Begebenheiten vom 14. bis ins 20. Jahrhundert. Besonders gefallen haben mir die aktuellen Bezüge zur Politik und die Skizzierung unserer Gesellschaft. Auch die detailreichen historischen und ethnischen Schilderungen waren ein Plus. Dafür waren die Actionszenen für meinen Geschmack gegen Ende zu extrem, James Bond hätte wie ein Schuljunge gewirkt. Für historisch interessierte Leser eine besondere Unterhaltung, da sich Spannung mit Weltgeschichte trifft.

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    • 3
  • Toller Schmöker

    Heiß
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    11. June 2014 um 15:38

    In der AEG-Turbinenfabrik des Siemenswerks in Berlin Moabit wird normalerweise auch nachts gearbeitet. In der Osternacht allerdings ist nur der Sicherheitsdienst auf dem Gelände. Für einen Nachtwächter endet die Nacht tödlich. An der pakistanischen Grenze wird ein weiser alter Künstler grausam ermordet. Der ermittelnde Polizeichef Salam, der mit dem Künstler befreundet war, hat sich offensichtlich mit den falschen Leuten angelegt und muss vor dem Geheimdienst flüchten. Aber wie soll man ihn aus dem Hindukusch heraus bekommen? Wer ist so wahnsinnig, diesen Kamikazeflug zu wagen? Doch, da gibt es jemanden. Der tollkühne Pilot John Finch hat schon so manche brenzlige Situation gemeistert und besitzt immer noch genügend Abenteuerlust, um das Unmögliche zu versuchen. Wie in allen Schilddorfer-Büchern wird ein weiter Bogen in die Vergangenheit gespannt und es werden zahlreiche Handlungsfäden gesponnen, die sich zu einem echten Schmöker verweben. Um das Grab Alexanders des Großen geht es, um ein verschwundenes Archiv, um geheime Gesellschaften und ebenso geheime Budgets. Ein junger Mann, der auf Schatzsuche das Opfer von Skorpionen wird, Lawrence of Arabia, dem sein Wissen und seine Neugier das Leben kosten, der ermordete Siemens-Pförtner, der hingerichtete Künstler, Polizeichef Salam und John Finch sind Teil einer spannenden Geschichte, die sich ideal als Ferienlektüre eignet. „Heiß“ ist genau das Richtige für heiße Sommertage. Und für kalte Winternächte, nasse Herbsttage und wechselhafte Frühlingstage.

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  • Ein würdiger Nachfolger....

    Heiß
    Lesewutz

    Lesewutz

    .... für "Falsch"! "Heiß" ist der zweite Teil um den Piloten John Finch, der mal wieder in ein unheimliches Abenteuer schlittert. In Berlin wird ein Nachtwächter ermordet um an dessen Schlüssel für ein Industriegebäude zu kommen. Hier beginnt Thomas Calis zu ermitteln. Doch was hat dies mit einem alten Mann um Hindukusch zu tun, der auf brutalste Art ermordet wurde. Und hier gibt es von den Tätern keine Spur. Shabbir Salam ist hier für die Ermittlungen zuständig und gerät in ein Wespennest. John Finch wird für einen Flug angeheuert und steckt sofort mitten im Geschehen. Ich muss sagen, das Buch ist spannend, unterhaltsam und macht Spaß zu lesen. Ich konnte es abends manchmal gar nicht aus der Hand legen. Ich habe schon "Falsch" verschlungen, doch hier hat mich eine weitere Ermittlerfigur zum Lesen angehalten. Calis. Er ist ein schrulliger Polizist, der dem Buch einen gewissen Hauch Humor beifügt. Herrlich..... Für alle die "Falsch" gelesen haben, ist "Heiß" ein muss. Für alle anderen, kann ich nur sagen: klare Leseempfehlung. Man muss den Vorgänger nicht kennen, denn "Falsch" ist ein unabhängiges Buch. Also, Daumen hoch hierfür! Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Calis und Finch.

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    • 2
    Arun

    Arun

    08. May 2014 um 23:12
  • Kalt-warm-wärmer-"heiß"!

    Heiß
    siebenundsiebzig

    siebenundsiebzig

    Kalt-warm-wärmer-"heiß"! Wie bei einem Suchspiel, so jedenfalls meine Empfindung, wurde ich beim Lesen dieses spannungsgeladenen Thriller um die halbe Welt gejagt. Die Spuren waren mal warm, dann wieder kalt und letztendlich "heiß". Ein verborgenes Grab in der mauretanischen Wüste, bewacht von hunderten Skorpionen. Ein mysteriöser Gegenstand, versteckt in einer alten Berliner Fabrikshalle. Ein Haus voller Giftschlangen. Eine Karawane in der Sahara, mit einem undurchsichtigen Assasini. Dazu noch Geheimdienste, polizeiliche Ermittler/innen, ehemalige Soldaten der berühmten und berüchtigten Fremdenlegion (Legio patria nostra), das geheimnisumwitterte Volk der "Kalesh" im Hindukusch (Pakistan) und dann noch verborgene Tagebücher mit brisantem Inhalt. Dies alles und noch viel mehr, wie z.B. "Lawrence of Arabia", bringen den Leser ganz schön zum Staunen, wenn nicht gar zum Schwitzen (lach). Einige zum Teil brutale Morde, geschehen am Hindukusch, in England, wie in Berlin und Frankfurt machen das Ganze immer rätselhafter und ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Ein Abenteuer-Triller voll Action und intelligenter Unterhaltung ersten Ranges. Nur damit ichs nicht vergesse: Ein bisschen "Liebe" war auch dabei. Wer schon den Vorgänger-Thriller "Falsch" gelesen hat (was nicht unbedingt notwendig, aber besser ist), begegnet allerhand bekannten Gestalten. So dem tollkühnen Piloten John Finch mit seinem sprechenden Papagei "Sparrow", dem Geheimdienstmajor a.D. Llewellyn und vielen Anderen. Auch der "Maria-Theresien- Taler", mit der dazugehörigen Person aus "Falsch" spielt in dieser Geschichte eine bedeutende Rolle. "Ruhm, Macht und Ehre - Geld, Gold und Einfluß" und die Gier danach lassen so manchen Menschen dabei zum skrupellosen Verbrecher werden. Warum ist das so? In diesem Thriller war es vermutlich der "Fluch von Chinguetti". Mir persönlich haben die eingestreuten Überschriften mit Orts- und Zeitangaben in diesem Buch sehr gut gefallen. An ihnen kann sich der Leser ausgezeichnet orientieren und hervorragend durch das Geschehen leiten lassen. Von mir bekommt das Buch fünf "goldene" Sterne und ich kann diesen packenden Thriller voll und ganz weiterempfehlen.

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    • 2
    Arun

    Arun

    21. April 2014 um 11:37
  • Geschichtsträchtig und detailliert

    Heiß
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    16. April 2014 um 11:26

    Der Mord an einem Berliner Siemens-Mitarbeiters ruft Kommissar Calis auf den Plan. Recht schnell stellt sich heraus, dass dahinter sehr viel mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Die Ermittlungen erstrecken sich schnell auf Frankfurt, London, Alexandria und sogar das Chitral. Bald ist auch wieder John Finch dabei. Auch die Vergangenheit spielt eine große Rolle und verbindet alle losen Fäden zu einem grandiosen ShowDown. Warum ich dann trotzdem nur drei Sterne vergeben habe? Ich denke, ich bin nicht die richtige Zielperson für diesen kompakten, geschichtsreichen und geschichtsträchtigen Roman. Für meinen Geschmack ist zu viel wahre Geschichte vorhanden. Schilddorfer hat sehr genau recherchiert und das ist hoch anzurechnen, doch ich persönlich möchte in einem Roman nicht unbedingt mit der Nazizeit oder auch Technik überhäuft werden. Ich liebe Krimis und Thriller, aber ich stelle fest, ich möchte sie lieber mit weniger Technik und Geschichte. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass er bei den männlichen Lesern einschlägt wie eine Bombe - sind diese doch von Natur aus mehr an Technik interessiert. Ganz sicher bin ich auch, dass dieser Roman als Film für meinen Mann exakt das Richtige wäre. Mir wurde zu sehr auf der Story mit dem rosafarbenen Regenschirm herumgeritten, es gab zu wenig Finch und Calis als Personen ansich und zu viel Lawrence of Arabia. Doch wie gesagt: das ist nur meine eigene Neigung - beim richtigen Leser ist genau das, was mir nicht gefällt, exakt das, was das Buch zu einem Lesehighlight macht. Der Stil, wie Schilddorfer mit der Sprache umgeht, liest sich sehr gut und gefällt mir auch sehr. Deshalb fällt es mir sehr schwer, nur drei Sterne zu vergeben. Allerdings wäre ich nicht ehrlich, wenn ich vier Sterne geben würde, denn durch die vielen einzelnen Stränge, den Schwerpunkt drittes Reich und all dem Wissen über diverse Zusammenhänge, die ich nicht mitbringe, aber auch leider nicht einfach so akzeptieren kann (ich neige dazu, dann selbst alles noch mal zu recherchieren), hat mich das Buch trotz aller Unterhaltung auch angestrengt. Jeder einzelne Handlungsstrang hat eine große Anzahl an Protagonisten. Das belebt das Buch ungemein, aber es verkompliziert das Lesen auch sehr. Calis lässt sich reichlich Tricks einfallen, die ihn im wahren Leben wohl sehr schnell seinen Job kosten würden, aber es liest sich einfach genial. Besonders die Szenen mit dem Penner gefallen mir sehr! Am Ende bleibt mir zu viel offen. Ich habe nicht das Gefühl, dass es sich um Cliffhanger handelt, sondern einfach Ungesagtes. Das ärgert mich ein wenig und lässt mich auch ratlos zurück. Wie erklärt man, dass man ein Buch mit drei Sternen bewertet, obwohl man es gar nicht so übel fand? Das ist so schwer! Ich hoffe, ich konnte es wenigstens ansatzweise erklären. Das Buch habe ich vor zwei Monaten beendet und arbeite seither an meiner Rezension daran. Es wirkt noch immer in mir nach. Insofern kann es nur gut sein! Fazit: dies ist eins dieser Bücher, die ihren richtigen Leser finden müssen!

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  • Endlich mal kein „Schablonenbuch“…

    Heiß
    kriminudel

    kriminudel

    Die Geschichte: Eine mörderische Jagd nach dem größten Geheimnis der Antike. Ein alter, weiser Künstler im Hindukusch, grausam ermordet. Eine schöne Archäologin, niedergestochen in Alexandria. Ein Berliner Nachtwächter mit durchgeschnittener Kehle. Die Spuren führen zu einem sagenumwobenen Grab in der Sahara, seit Jahrhunderten bewacht von Skorpionen, dessen Geheimnis so kostbar ist, dass Menschenleben wenig zählen ... John Finch, der nicht mehr ganz junge, dafür umso tollkühnere Pilot, erhält einen fast unmöglichen Auftrag: Er soll den Polizeichef einer pakistanischen Kleinstadt ausfliegen, der hinter dem Mord an dem alten Mann westliche Geheimdienste vermutet und so plötzlich zum Gejagten wird. Für Finch ist kein Auftrag zu gefährlich - doch in Europa angekommen, beginnt für Finch und seine Verbündeten ein Wettlauf um ihr Leben. Sie haben in ein Wespennest gestochen: Ihre Gegner sind nichts weniger als dem unbekannten Grab Alexanders des Großen und einem verschwundenen Geheimdienstarchiv auf der Spur. Eine atemlose Jagd rund um den Globus und quer durch die Zeiten beginnt ... Der Autor: Gerd Schilddorfer wurde in Wien geboren. Seine jounalistische Laufbahn begann bei der Austria Presse Agentur; sechs Jahre lang war er Chefreporter bei der TV-Serie »Österreich II« im Team von Dr. Hugo Portisch. Heute arbeitet er als freier Journalist und Fotograf in Wien, Berlin, Niederösterreich und wo immer es ihn hinverschlägt. Er ist nicht nur ein toller Autor, sondern auch ein wunderbarer Mensch. Die Leserunde in „Lovelybooks“ hat inzwischen über 4.200 Posts und Gerd Schilddorfer begleitet diese Leserunde einzigartig. Er geht auf jeden Leser, auf jede Frage und auf jede Anmerkung ein. Jeder einzelne Leser ist ihm wichtig und erhält seine volle Aufmerksamkeit. Meine Meinung: Auf dem Markt gibt es eine Fülle an Krimis und Thrillern. Leider musste ich in der Vergangenheit oft feststellen, dass man über viele Bücher eine Schablone legen kann. Die Geschichten fangen mit einem oder mehreren Morden an, es folgen mehrere Spuren, die zum Täter führen und zum Schluss kommt die Aufklärung mit einem mehr oder minder furiosen Ende. Schön, aber leider oft auch langweilig. Bei „Heiß“ ist alles anders und damit hebt sich dieses wunderbare Buch wohltuend von der Masse ab. Es beginnt extrem spannend und bei einer abenteuerlichen Reise um die halbe Welt lernt man in verschiedenen Zeitabschnitten die unterschiedlichsten Menschen und Orte kennen. „Heiß“ ist voller interessanter Persönlichkeiten, geprägt von einem feinem Humor, übervoll mit geschichtlichen Fakten, mit extrem gut beschriebenen Handlungsorten und - das Ganze auch noch voller Spannung, die bis zum Schluss erhalten bleibt. Oft hatte ich bei anderen Büchern auch den Eindruck, dass die Autoren irgendwann merken, dass sie nun zum Ende kommen müssen. Und so fällt leider auch oft der abrupte Schluss einer eigentlich ganz guten Geschichte aus. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und es kommt ein Ende, dass mir den Lesegenuss wieder nimmt. Auch hier unterscheidet sich „Heiß“ von den meisten anderen Büchern. Ich hatte das Gefühl, am Anfang der Geschichte einzutauchen, und wollte am Ende gar nicht mehr auftauchen. Wenn ich ein Buch zuklappe und mich regelrecht ausgeschlossen fühle, dann war es richtig gut. Und so war es auch mit „Heiß“ - ich habe es nun vor über drei Wochen ausgelesen und habe immer noch dieses Gefühl von „Ausgeschlossen-Sein“. Meine Bewertung zu diesem Lesegenuss hat so lange gedauert, weil ich mir den Kopf zerbrochen habe, wie ich diesem tollen Buch und seinem wunderbaren Autor gerecht werden kann. Nun denke ich, dass ich den beiden mit meinen Worten nie gerecht werden kann und habe einfach drauf los geschrieben und kann nur hoffen, dass meine Begeisterung zum Ausdruck kommt und viele neugierig auf dieses einzigartige Buch werden. Ich lese nicht nur gerne, sondern ich liebe auch Reisen. Vielleicht kennen viele von Ihnen, dass man in jedem Urlaub Dinge findet die man liebt, und manches hat einem in einem anderen Urlaub besser gefallen. In einem Hotel hat das Essen besser geschmeckt, in einem anderen Hotel war das Zimmer schöner und in wieder einem anderen Hotel hat der Strand besser gefallen. So ähnlich geht es mir oft bei Büchern. Bei „Heiß“ allerdings ist wirklich alles genau so, wie ich es mir bei einem richtig guten Buch wünsche. Eine andere Leserin hat in ihrer Rezension geschrieben, dass „Heiß“ ihr persönlicher Familienvirus geworden ist. Sie, ihr Mann und auch ihr Sohn waren begeistert. Das zeigt, dass Gerd Schilddorfer es geschafft hat Frauen, Männer und junge Menschen für sein Buch zu begeistern. Ich habe mir überlegt, ob es ein Gegenmittel für diesen Virus geben kann und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass es nur eins in Frage kommt: der nächste Schilddorfer !!!! Wie alle Fans von Gerd Schilddorfer warte ich nun gespannt bis endlich „Still“ auf den Markt kommt und ich endlich wieder eintauchen darf. Zu „Heiß“ gebe ich nicht nur eine Leseempfehlung ab, sondern es ist einfach ein Lese-Muss. Leider gibt es nicht so viele Sterne, wie ich gerne vergeben möchte. Also fünf Sterne +++…

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