Gerd Schinkel , Anneli Schinkel Seidentochter

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Inhaltsangabe zu „Seidentochter“ von Gerd Schinkel

Der Brief lag im März im Briefkasten meiner Eltern ein Wunder, dass er uns noch erreicht hat, er war an unsere alte Adresse in Köln gerichtet, wo wir seit dreizehn Jahren nicht mehr wohnen. Der koreanische Staat ermöglicht dreißig Adoptierten aus der ganzen Welt, ihr Geburtsland kennen zu lernen und sich mit der Kultur des Landes vertraut zu machen Anneli ist einundzwanzig, als dieser Brief in ihr Leben flattert, und schnell ist klar: sie wird die Einladung annehmen und ihr Geburtsland kennen lernen. Sie wird endlich spüren, wie es ist, einmal äußerlich nicht aufzufallen, Gleiche unter Gleichen zu sein. Und sie wird alles versuchen, um mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Sie tritt in einer koreanischen Familienshow auf, und dort erzählt sie das Wenige, das sie über die ersten Monate ihres Lebens weiß. Das Unglaubliche passiert: Ihre leiblichen Eltern erkennen sie wieder sie ist das Kind, das sie jahrelang tot geglaubt hatten. Was nun folgt, ist der manchmal langsame, dann wieder extrem beschleunigte Weg einer Annäherung an eine doch sehr fremde Welt

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  • Rezension zu "Seidentochter" von Gerd Schinkel

    Seidentochter

    Jessi611

    01. January 2010 um 20:40

    Dieses Buch habe ich über eine Internetseite entdeckt und die auf Wahrheit basierende Geschichte hat mich direkt angesprochen. Ich muss sagen, dass das Buch zwar recht "leicht" war und man es schnell in einem Zug lesen konnte, trotzdem war die Tatsache um das junge Mädchen berührend! Empfehlenswert ist es auf jeden Fall!!

  • Rezension zu "Seidentochter" von Gerd Schinkel

    Seidentochter

    Leserrezension_2009

    29. September 2009 um 12:04

    Eingereicht von Eva H.: Zuallererst muss die Gestaltung dieses Buches gelobt werden, das die eindrückliche Geschichte einer jungen Frau enthält, die ihre leibliche Mutter in Korea findet. Passend zum Titel „Seidentochter“ schimmert der feste Einband in seidigem Weiß. Sowohl auf dem vorderen, als auch auf dem hinteren Vorsatzblatt befindet sich eine Karte von Nord- und Südkorea. Dafür wurde auf ein Lesebändchen verzichtet. Diese wahre Geschichte wurde von Anneli Schinkel geschrieben, die 1982 in Korea geboren, von Martina und Gerd Schinkel adoptiert wurde. Bei ihnen findet sie ein liebevolles Zuhause und eine neue Heimat. Heimatliche Gefühle verbindet sie deshalb nur mit Deutschland. Das Interesse an Korea und an der Suche nach möglichst vielen Strängen ihrer Wurzeln ist im Laufe der Jahre so weit gereift, dass Annelie zusammen mit ihrem ebenfalls aus Korea stammenden Adoptivbruder Jannik, eine Einladung des Staates Korea annimmt, ihr Geburtsland für die Dauer eines mehrtätigen Seminars näher kennen zu lernen. So manches, das sie während des Seminars erlebt, wirkt doch sehr befremdlich auf Annelie. Die Nationalhymne wird eingeübt und die Teilnehmer werden angehalten sich so zu verhalten, dass der koreanische Staat stolz auf sie sein kann. Und sie sollen stolz darauf sein, dass Korea ihr Geburtsland ist. Auch Taekwondo mit Grundschulkindern oder Geschichten tanzen fällt Annelie nicht leicht. Viel lieber würde sie mehr Zeit darauf verwenden sich mit den anderen Adoptierten auszutauschen. Welche Erfahrungen haben sie damit gemacht, dass sie fremd aussehen, es aber nicht sind? Welche Geschichte über die Suche nach den leiblichen Eltern haben sie zu erzählen? Annelies Suche nach ihrer leiblichen Mutter und das Finden einer ganzen Familie ist jedenfalls erzählenswert. Auf eine höchst sympathische Art berichtet die junge Frau davon, wie sie trotz der mehr als dürftigen Anhaltspunkte über ihre Herkunft, mit Hilfe einer koreanischen Fernsehsendung, ihre leiblichen Eltern und Geschwister findet. Kleinigkeiten wie die Angst vor der Blutabnahme, die nötig ist um mittels DNA-Analyse die Familienzugehörigkeit zweifelsfrei festzustellen und große, wichtige Dinge wie die Annäherung an die leibliche Mutter, das Gefühl ihre Hand zu spüren, beschreibt Annelie Schinkel auf eine Weise, die sehr erwachsen und trotz großer Gefühle nie kitschig wirkt. Die Frage, wie viel in einem Menschen Erbanlage und wie viel Sozialisation ist, stellt sich angesichts der großen Unterschiede zwischen der westlichen Annelie und ihrer östlichen Verwandtschaft. Hätte sie auch das Bedürfnis nach solch engem körperlichen Kontakt, wenn sie bei „ihren Koreanern“ aufgewachsen wäre? Wie angepasst an die streng reglementierte Welt Koreas wäre sie? Das Thema Auslandsadoption wirft wohl noch mehr Fragen auf, als Adoptionen innerhalb eines Landes es ohnehin tun. Ist es richtig Kinder in einem Land aufwachsen zu lassen, in dem sie ein Leben lang immer wieder mit Fragen und Problemen aufgrund von Äußerlichkeiten konfrontiert werden? Wie schwer ist es für diese Adoptierten ihre Wurzeln zu finden? Kulturell und familiär. Und wenn leibliche Verwandte tatsächlich gefunden werden besteht meist eine nicht unerhebliche Sprachbarriere. Antworten auf diese Fragen kann so eine Geschichte nicht geben. Dazu sind sie zu individuell. Aber Einblicke kann sie geben. In ein höchst interessantes Thema und in das ebenso interessante Land Korea.

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  • Rezension zu "Seidentochter" von Gerd Schinkel

    Seidentochter

    Pitak

    28. December 2008 um 18:42

    Das Buch erzählt die autobiographische Geschichte einer jungen, adoptierten Koreanerin, die ihre leiblichen Eltern sucht. Die Geschichte ist sehr schön, aber auch traurig. Ich freue mich sehr für die Autorin, dass sie zwei so tolerante Familien hat. Nicht jeder wird ein so großes Glück haben!

  • Rezension zu "Seidentochter" von Gerd Schinkel

    Seidentochter

    Nofretete

    24. July 2008 um 18:58

    Kommt bei mir leider nicht so glaubwürdig an.

  • Rezension zu "Seidentochter" von Gerd Schinkel

    Seidentochter

    Henriette

    24. May 2008 um 14:20

    Anneli Schinkel schreibt in anrührendem Schreibstil über ihre Suche nach ihren Wurzel, nach ihren Eltern. In diesem Buch wird deutlich, wie sich Adoptivkinder sich fühlen. Und nicht nur das. Anneli ist vom Aussehen in Deutschland Ausländerin, doch sie wächst als Deutsche auf und erkennt, daß sie auch in Korea Ausländerin ist. Ihr ist Korea und dessen Kultur fremd, obwohl ihre deutschen (Adoptiv-) Eltern ihr Korea näher zu bringen versuchen. Bei der Suche bekommt sie die uneingeschränkte Hilfe ihrer Eltern. Anneli schreibt ein Buch über ihre Suche, keine Anklage über ausländische Adoptionen. Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen.

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