Gerda Blechner Veilchenzeit

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  • Rezension zu "Veilchenzeit" von Gerda Blechner

    Veilchenzeit

    motte

    28. September 2009 um 22:51

    REZENSION Was ist das schönste Geschenk, das man einem Menschen machen kann? Der Roman VEILCHENZEIT von Gerda Blechner gibt Antwort darauf. Als Überlebende des Holocaust treffen sich das Kind Lena und seine Tante Sara wieder. Doch Sara ist nun psychisch krank. Auch ein geborgener Zwischenaufenthalt in der Schweiz kann sie nicht heilen, weniger noch die Rückkehr nach Deutschland. Es wäre die Hölle für Sara, wenn es Lena nicht gäbe. Diese rennt mutig gegen die Wand an mit genauem Hinschauen, einfühlsamer Nachdenklichkeit und der Kraft der Liebe, die man förmlich mit der Hand greifen und mit dem Herzen spüren kann. Sie wartet nicht auf die Zustimmung der Umwelt, sondern handelt, egal ob es anderen gefällt oder nicht. Damit zeigt sie, dass vieles möglich ist, wenn man nur an sich und seine eigene Vorstellung vom Leben glaubt. Ein solches Buch, in dem Alltagsleben mit wunderbar gezeichneten Charakteren zur Literatur verdichtet wird, lenkt den Blick auf das Wesentliche und fesselt bis zur letzten Seite.

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  • Rezension zu "Veilchenzeit" von Gerda Blechner

    Veilchenzeit

    Leserrezension_2009

    11. September 2009 um 12:22

    Eingereicht von Barbara H.: Lena, ein Kind in der Nachkriegszeit. Ein Kind, das in seiner fünf Jahre dauernden Kindheit so viel Kräfte sammelt, dass es damit und mit seiner Persönlichkeit drei Jahre Unausgesprochenes überleben und dann viele Jahre für sich und seine junge, traumatisierte Tante einen Weg zu leben finden kann. Schamvolle Zurückweisung in der Nachkriegsgesellschaft schafft neue Ausgrenzung. Dieses Kind, das erwachsen wird, hat sich eine enorme Kreativität, Phantasie und Neugierde bewahrt. Nicht jeder Erwachsene ist ihm gewachsen aber es findet Menschen, die ihm zeitweise Geborgenheit geben und Fragen beantwortet – an der Hand immer die kranke Tante, die nur mit Schreien über Erinnern schlimmsten Erlebens hinwegkommt. Lena setzt sich Ziele und lässt sich unkonventionell auf ihre Vorhaben ein. Gerda Blechner schreibt in einer Sprache, die immer wieder mit neuen Bildern überrascht. Alles ist ungewöhnlich an diesem Schicksal am Bodensee. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt.

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