Gerda M. Neumann Windermere Grove

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Inhaltsangabe zu „Windermere Grove“ von Gerda M. Neumann

Ausgerechnet der Neffe des Herrn von Windermere Grove wird mit einer Leiche im Arm gefunden, in der Furt der kleinen Gemeinde in Norfolk. Anders als die Polizei, glaubt seine Anwältin nicht an seine Schuld und engagiert kurzerhand Olivia Lawrence, eine Journalistin aus London, um ihn zu entlasten. Ihre Ermittlungen führen sie in eine scheinbar idyllische Gesellschaft auf dem Land, wo jeder jeden zu kennen glaubt. Wer könnte also ein Motiv für den Mord an der Frau des Arztes haben?
Gerda M. Neumann präsentiert mit 'Windermere Grove' einen spannenden Kriminalroman in klassischer englischer Tradition.

Klassische Detektivgeschichte in typisch englischer Atmosphäre. Ein ruhiges Buch mit einer pfiffigen Ermittlern.

— Smberge

Das sprachliche Niveau ist hoch, aber genau das hat mich stellenweise leider ausgebremst. Einige Hintergrundinfos fand ich aber interessant!

— Sick

Das verworrene Rätsel um einen Mord, lässt die Figuren nur oberflächlich erscheinen. Schade!

— Ellinett

Ein englischer Krimi a la Miss Marple.

— milapferd

Toller Krimi und spannende Spurensuche, allerdings teilweise ein wenig langatmig.

— abetterway

Netter britischer Krimi für zwischendurch

— Wolfhound

Detektivarbeit vom Feinsten!

— minori

Ein ruhiger, klassischer Detektivroman mit viel Stoff zum Miträtseln und reichlich britischer Atmosphäre.

— Igelmanu66

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  • Leserunde zu "Windermere Grove" von Gerda M. Neumann

    Windermere Grove

    Prospero_Verlag

    Liebe LovelyBookerinnen und -Booker, wir freuen uns sehr, euch heute zu unserer ersten Leserunde einladen zu können! Für unser Debüt bei LovelyBooks haben wir euch etwas ganz besonders spannendes mitgebracht. WINDERMERE GROVE von Gerda M. Neumann ist bereits der zweite Fall für die Londoner Journalistin Olivia Lawrence: Ausgerechnet der Neffe des Herrn von Windermere Grove wird mit einer Leiche im Arm aufgefunden. Dabei ist er nur zu Besuch in England und hat kein erkennbares Motiv für den Mord an der Frau des Arztes. Anders als die Polizei, glaubt seine Anwältin nicht an die Schuld des jungen Pierre Hobart-Varham und engagiert kurzerhand die Journalistin Olivia Lawrence, die versuchen will, in Windermere Grove entlastende Beweise zu finden. Ihre Ermittlungen führen sie in eine scheinbar idyllische Gemeinschaft auf dem Land, wo jeder jeden zu kennen glaubt. Doch wer könnte ein Motiv für den Mord haben? Hier geht es zur Leseprobe! Zur Autorin: Gerda M. Neumann (*1953) ist in Niedersachsen aufgewachsen. Sie studierte Germanistik und Geographie in Münster, arbeitete am Theater und ist regelmäßig in England. Sie hat eine Familie mit drei Kindern und lebt heute in einem Haus voller Bücher am Rand von München. Der dritte Olivia Lawrence Fall SCHATTEN ÜBER FEHMARN wird im Herbst im Prospero Verlag erscheinen. Leider kann Frau Neumann aus zeitlichen Gründen nicht direkt an der Leserunde teilnehmen – (psssst... sie schreibt derzeit fleißig an einem neuen Olivia Lawrence Fall!) sie freut sich aber über eure Fragen, die wir hier sammeln und zeitnah an sie weiterleiten werden. Zunächst hat die Autorin aber eine Frage an euch: Was macht für euch einen typisch englischen Krimi aus? Wir verlosen bis zum 25. Juni zehn Print und 15 E-Book Exemplare von WINDERMERE GROVE unter allen, die die Frage beantworten und bereit sind, nach dem Lesen des Buchs eine Rezension zu verfassen. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und wünschen allen viel Glück bei der Verlosung! Herzliche Grüße aus Münster Euer Prospero Verlag

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    • 339

    JDaizy

    30. September 2014 um 12:56
    Prospero_Verlag schreibt Liebe Leserinnen und Leser, wir starten bald in eine neue Leserunde mit einem unserer polnischen Krimis und laden euch alle herzlich ein, bei der Bewerbungsrunde mit zu machen! Diesmal geht es um ...

    Ich bin schon die ganze Zeit um dieses Buch herumgeschlichen. Es klingt wirklich spannend und würde mich total interessieren.

  • Klassische Detektivgeschichte in typisch englischer Atmosphäre

    Windermere Grove

    Smberge

    Die Frau des Dorfarztes wird ermordet und der Neffen des Herrn von Windermere wird des Mordes verdächtigt. Die Anwältin von Pierre, dem vermeintlichen Täter, glaubt nicht an seine Schuld und bittet Olivia Lawrence, einer Journalistin aus London, verdeckte Ermittlungen in dem kleinen Ort Windermere anzustellen. Unter dem Vorwand für eine Zeitung typisch englische Geschichten zu suche, fährt sei an den Ort des Geschehens und nimmt die Ermittlungen auf. Dieses Buch ist eine sehr ruhige Geschichte, ohne Action oder viel Blut. Olivia ermittelt, indem sie die beteiligten Dorfbewohner befragt und so Hinweis auf Hinweis bekommt, die sie geschickt zur Lösung des Falls kombiniert. Die Autorin beschreibt die Charaktere dabei sehr genau, man hat als Leser das Gefühl die jeweilige Person gut zu kennen und einschätzen zu können. Die schönen Beschreibungen des Dorfes und der Landschaft läßt eine für mich typische Stimmung englischer Krimis entstehen. Ein Herrenhaus, ein idyllisches Dorf, eine alte Dame mit Hunden, ein Dorfarzt ein Pfarrer, Regen und Gummistiefel, alles ist da. Die Lösung des Falles war für mich logisch nachvollziehbar, was für mich immer sehr wichtig ist und man kann, da man die gleichen Informationen hat, wie Olivia, selber mit rätseln, wer wohl der Täter ist. Leider hatte das Buch im mittleren Teil gewisse Längen. Die gleichen Erkenntnisse wurden immer wieder von verschiedenen Seiten betrachtet und bei mir machte sich eine gewisse Ungeduld breit, da nichts voran ging. Es handelt sich also um einen klassische Kriminalroman, der den Leser zum Mitraten einlädt und einen Hauch von Miss Marpel verströmt. Wirklich lesenswert.

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    • 2
  • Nicht die feine englische Art...

    Windermere Grove

    Sick

    Im kleinen Örtchen Windermere Grove in Norfolk wurde die beliebte Arztgattin Charlotte Hewitt ermordet. Pierre Hobart-Varnham findet sie und wird sogleich verdächtigt etwas mit ihrem Tod zu tun zu haben. Dabei ist der Neffe des Hausherrn von Windermere Grove nur zu Besuch aus Südafrika bei seinem Onkel und kannte vorher niemanden in Norfolk. Pierres Anwältin Laureen Gaynesford bittet ihre Bekannte Olivia Lawrence um Hilfe. Diese ermittelt alsdann unter dem Deckmantel von journalistischen Recherchen. Keiner glaubt ernsthaft an Pierres Täterschaft, aber im Gegenzug kann sich auch niemand einen Grund vorstellen, warum Charlotte so etwas angetan wurde. Kann Olivia den Fall lösen? "Windermere Grove" versprüht typisches englisches Flair. Detaillierte Landschaftsbeschreibungen von Norfolk und intellektuelle Gespräche bestimmen das Geschehen. Für meinen Geschmack etwas zu sehr. Denn in diesem Buch wird hauptsächlich geredet. Oder über das Geredete reflektiert. "Action" oder dergleichen wird man vergeblich suchen. Das ist an sich eigentlich nicht schlimm, aber ich empfand es als sehr anstrengend, weil mir die Personen so fremd geblieben sind, allen voran Olivia. Auch nach dem Beenden der Lektüre kann ich sie mir noch nicht vorstellen. Ihr Alter, ihr Aussehen oder ihren Kleidungsstil, man erfährt lediglich ein paar Eigenschaften wie ihre Tanzausbildung oder ihre Herkunft. Die Gespräche waren alle ähnlich aufgebaut und auch sprachlich kaum zu unterscheiden. Dabei wohnen in Windermere Grove und Umgebung die unterschiedlichsten Menschen. Vom Besitzer des Herrenhauses, einem erfolgreichen Anwalt, über dessen schottischen Butler und seiner Frau bis hin zu zwei Schuljungen, die gerne angeln und einer alten Dame mit furchteinflößenden Doggen. Alle hatten etwas zu erzählen, manches war wichtig, vieles hat aber auch nur an der Oberfläche gekratzt oder war komplett irrelevant. Zudem hatte ich Probleme damit mir alle Namen zu merken und sie den jeweiligen Personen zuzuordnen, insbesondere von jenen, die etwas mit Afrika zu tun hatten. Deshalb hat mir das Mitraten auch nicht so viel Spaß gemacht, obwohl ich mir natürlich meine Gedanken gemacht habe. Leider fand ich ein paar Situationen auch nicht sehr realistisch. Beispielsweise konnte ich gar nicht nachvollziehen, dass Pierre so lange in Untersuchungshaft gesteckt wurde, obwohl er kein Motiv hatte. Zudem hat die Polizei in all den Wochen scheinbar nichts ermitteln können, sondern sich auf ihrem schnellen "Erfolg" ausgeruht. Dabei hätte die Beweislage für eine Verurteilung keinesfalls ausreichen können. Trotzdem ist Olivia bei ihren Nachforschungen nie auf Polizisten getroffen und auch Laureen hat nichts über die Ermittlungen erzählt. Und ob die Menschen in Norfolk Fremden gegenüber wirklich so gesprächig sind? Mir hat das Buch nicht ganz so gut gefallen. Das sprachliche Niveau ist zwar sehr hoch, aber genau das hat mich stellenweise leider etwas ausgebremst. Lediglich ein paar Hintergrundinformationen zu Norfolk und englischen Siedlern in Afrika haben mir sehr gut gefallen und den etwas langatmigen Fall etwas aufgelockert.

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    • 3
  • Verirrt in Windermere Grove

    Windermere Grove

    Ellinett

    Pierre Hobart-Varham ist zur falschen Zeit am falschen Ort, als er die Leiche der Arztgattin Charlotte Hewitt in einer Furt liegend vorfindet. Für die Polizei steht fest, dass Pierre der Täter ist und nur seine Anwältin Lady Laureen Gaynesford ist von der Unschuld des jungen Mannes überzeugt. Sie beauftragt die Journalistin Olivia Lawrence sich unauffällig im kleinen Örtchen Windermere Grove umzuhören, um den wahren Mörder ausfindig zu machen. Olivia begibt sich auf Spurensuchen und beweist mit Talent, Geschick und Kombinationsgabe, dass sie locker auch als Detektivin Karriere machen könnte und löst schließlich den kniffligen Fall um ein Herrenhaus und dessen rätselhafte Verbindung zu Südafrika. Der Kriminalroman „Windermere Grove“ von Gerda M. Neumann erinnert an einen englischen Landhauskrimi und entspricht dem Genre des Cozy-Krimis. Olivia Lawrence tritt als Journalistin und Ermittlerin auf, die gedeckt durch ihren Beruf den Nachforschungen in Windermere Grove unbehelligt nachgehen kann. In der Geschichte steht das Rätsel um den Mord an Charlotte Hewitt im Vordergrund und bei all den durchgeführten Befragungen bleibt nur wenig Zeit die Protagonistin und andere Figuren näher kennenzulernen. So bleibt lange unklar, in welcher Beziehung Olivia zu ihrem Mitbewohner Leonard steht. Die Ermittlerin begibt sich auf Spurensuche, indem sie sich erst einmal ausführlich über deren Lebensläufe erkundigt und dabei auf Ungereimtheiten stößt. Es mutet merkwürdig an, dass die Polizei diesen Spuren nicht in ähnlicher Weise folgen konnte. Hartnäckig geht die Journalistin den Verbindungen zwischen Südafrika und Norfolk auf den Grund, ohne den Ansatz eines Motivs zu verfolgen. Scheinbar wahllos spinnt die Autorin ein Netz, dessen Faden schnell verloren ist. Der Einstieg in die Geschichte erfolgt plötzlich und es bleibt wenig Zeit die Protagonistin und deren Hintergründe zu erkennen. Der Ablauf der Handlung ist auf Dialoge und Nachforschungen reduziert, die die Ermittlerin durchführt. Für mich war früh klar, dass sich hinter dem Herrn von Windermere Grove nicht Johnathan Hobart verbirgt. Ein echtes Motiv konnte ich bis zum Ende nicht ausmachen und die einzelnen Figuren blieben oberflächlich. Das Rätsel um den Mord wurde dagegen geradezu akribisch nachverfolgt. Für mich müssen gerade Serienkrimis Wert darauf legen, dass auch die jeweiligen Protagonisten in diesem Fall Olivia Lawrence eine Entwicklung mitmachen. Leider entsprach der Roman nicht meinen Erwartungen und ich kann nur zwei Sterne vergeben.

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    • 2
  • Windermere Grove

    Windermere Grove

    milapferd

    In einem beschaulichen Örtchen in Norfolk geschieht der Mord an der äußert beliebten Charlotte. Doch warum sollte sie jemand töten wollen? War der junge Südafrikaner zufällig am Tatort und sitzt nun zu Unrecht im Gefängnis? Für die Polizei scheint der Fall klar zu sein. Doch die Journalistin Olivia Lawrence ist von der Unschuld des Neffen des Herren von Windermere Grove überzeugt und fängt an der Küste Norfolks an zu ermitteln. Die ist der 2. Roman der Olivia Lawrence-Reihen, der jedoch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Die Autorin schafft es, ohne viel Blutvergießen und Tamtam, mit einer durchgehend spannende Detektivgeschichte den Leser zu fesseln. Die etwas schrulligen Protagonisten erinnerten mich beim lesen ziemlich an die Miss Marple-Geschichten, was mir aber sehr, sehr gut gefallen hat. Es hat mir Spass gemacht selbst mit zu rätseln und zu sehen, wie sich das Puzzle nach und nach zusammen setzt. Volle Leseempfehlung für alle, die klassische Detektivgeschichte schätzen.

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    • 3
  • englischer Krimi nach Maß

    Windermere Grove

    Monalisa73

    "Windermere Grove" ist ein englischer Krimi, geschrieben von der Autorin Gerda M. Neumann. Es ist ein neuer Fall für die Journalistin Olivia Lawrence. Von der Anwältin Laureen Gaynesford wird Olivia gebeten sich in Windermere Grove umzuhören, um ebentuell etwas herauszufinden, was ihrem Klienten entlasten könnte, der des Mordes angeklagt ist. Zuerst weigert sich Olivia, da sie keine Detektivin ist, wie sie selbst von sich sagt. Doch schon nach dem die Anwältin gegangen ist, lässt der Fall Olivia nicht mehr los. Sie fährt hin und erlebt so manches Geheimnisvolles und Schauriges. Wird sie den Mörder von der Arztfrau finden? Es ist ein wunderbares Buch. Ich habe es genossen von der ersten bis zur letzten Seite. Der englische Humor und die englische Ruhe kommen super rüber. Auch fehlt es nicht an Spannung, Mysteriösem und Korrektheit. Selbst der Buttler des Herrenhauses ist so typisch wie die englischen Landhäuser. Man kommbiniert mit und denkt nun hat man den Täter, aber man tappt doch bis zum Schluss im Dunkeln. Echt genial, so einen Krimi empfehle ich gerne weiter.

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    • 2
  • Detektivgeschichte in Norfolk

    Windermere Grove

    irismaria

     „Windermere Grove“ von Gerda M. Neumann ist ein Krimi im englischen Stil und der  zweite Fall für die Journalistin und Detektivin Olivia Lawrence. Im beschaulichen Windermere in Norfolk wird die Ehefrau des Dorfarztes ermordet. Das Opfer, Charlotte Hewitt, war allgemein beliebt und keiner kann die Tat verstehen. Verdächtig ist Pierre Archibald Hobart-Varham, der zu Besuch war und die Leiche gefunden hat. Olivia Lawrence ist mit seiner Anwältin befreundet und soll verdeckt ermitteln. Mit ihr tauscht man in das Leben im Dorf ein und erlebt Begegnungen mit typischen britischen Charakteren. Der Krimi ist eher ruhig und ohne große Action. Stück für Stück kommt man mit Olivia dem Täter näher und ermittelt mit. Mir hat der Krimi gut gefallen, nur blieb mir die Hauptperson zu wenig greifbar. Genauere Angaben (etwa zu ihrem Alter oder der Zeit, wann die Story spielt) haben mir gefehlt. Sehr gut haben mir die Ortsbeschreibungen und die Anklänge an Afrika, die im Verlauf der Geschichte dazu kommen, gefallen.

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    • 3
  • Windermere Grove

    Windermere Grove

    abetterway

    Inhalt: "Ausgerechnet der Neffe des Herrn von Windermere Grove wird mit einer Leiche im Arm gefunden, in der Furt der kleinen Gemeinde in Norfolk. Anders als die Polizei, glaubt seine Anwältin nicht an seine Schuld und engagiert kurzerhand Olivia Lawrence, eine Journalistin aus London, um ihn zu entlasten. Ihre Ermittlungen führen sie in eine scheinbar idyllische Gesellschaft auf dem Land, wo jeder jeden zu kennen glaubt. Wer könnte also ein Motiv für den Mord an der Frau des Arztes haben? Gerda M. Neumann präsentiert mit »Windermere Grove« einen spannenden Kriminalroman in klassischer englischer Tradition." Meinung: Olivia ist ein sehr toll Beschreibener Charakter, sie ist schlau, schafsinnig und vor allem hartnäckig und ergeizig. Sie lässt sich nicht von ihrem Weg abbringen auch wenn es manchmal schwierig wird. Das Buch ist sehr schön geschrieben in einem eigenen Sprachstil der an das englische erinnert. Auch die Landschaftsbeschreibungen und die Beschreibungen der Herrenhäuser fühlen isch echt an und man fühlt sich direkt hineinversetzt. Es gibt bei der Suche nach dem Mörder sehr viele Möglichkeiten und jeder wurde verfolgt bis er ins Leere verlaufen war. Man konnte gut miträtseln, allerdings war es mir teilweise schon zu langatmig, da wirklich jeder Hinweis untersucht wurde. Im Großen und Ganzen stimmt das Gesamtpaket obwohl ich eigentlich sehr lange gebraucht habe bis ich in die Geschichte wirklich hineingefunden habe. vl wäre es noch sinnvol am anfang oder An Ende eine Seite einzufügen in der man kurz die Beziehungen der Protagonisten untereinander aufzäht. Fazit: prachlich sehr schön geschrieben mit Oliva einen tollen Ermittlungcharakter allerdings manchmal sind die Gedankengäng zu langatmig. Leseempfehlung für die die verschachtelte Fälle mögen und jeden Handungsstrang verfolgen wollen.

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    • 3
  • typisch englischer Krimi

    Windermere Grove

    danzlmoidl

    Inhalt: Ausgerechnet der Neffe des Herrn von Windermere Grove wird mit einer Leiche im Arm gefunden, in der Furt der kleinen Gemeinde in Norfolk. Anders als die Polizei, glaubt seine Anwältin nicht an seine Schuld und engagiert kurzerhand Olivia Lawrence, eine Journalistin aus London, um ihn zu entlasten. Ihre Ermittlungen führen sie in eine scheinbar idyllische Gesellschaft auf dem Land, wo jeder jeden zu kennen glaubt. Wer könnte also ein Motiv für den Mord an der Frau des Arztes haben? Meine Meinung: Bei diesem Buch fällt es mir wieder mal ziemlich schwer, meine Meinung zu äußern. Ich war wahnsinnig auf dieses Buch gespannt. Ein britischer Krimi, das klingt doch immer toll. Der Anfang gefiel mir ganz gut, doch leider ist die Spannung für meine Verhältnisse zu flach weiter gegangen. Es tut sich nicht wirklich etwas, die Dialoge waren für mich nicht unbedingt so überzeugend und die Protagonisten waren für einfach zu weit weg. Warum das so war, kann ich leider überhaupt nicht sagen. Wie gesagt, bei diesem Buch ist es für mich schwierig eine Meinung zu bilden. Ich will es auch überhaupt nicht schlecht macht. Der typische englische Krimi kommt durch und andere Leser werden sicherlich ihre Freude haben. Olivia als Ermittlerin ist auch wirklich toll, sie hat eine ruhige Herangehensweise und kann mit ihren Befragungen auch den Leuten gut auf den Zahn fühlen. Was mir allerdings wieder gut gefallen hat, dass ich absolut keinen Plan hatte, wer etwas mit dem Mord zu tun haben könnte. Immer wieder wurde ich auf eine falsche Fährte geführt und muss wieder von vorne anfangen. Wäre das nicht gewesen, hätte ich sicher noch weitere Sterne abgezogen. Fazit: Für Liebhaber von englischen Krimis auf jeden Fall empfehlenswert, für mich nicht so berauschend.

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    • 2
  • Mord auf britische Art

    Windermere Grove

    Wolfhound

    Die Frau des Dorfarztes wird tot in einer Furt aufgefunden. Für die Polizei ist schnell der Täter gefunden: der junge Pierre Hobart-Varham, der zur Zeit bei seinem Onkel zu Besuch ist und die Tote im Wasser gefunden hat. Pierre, eigentlich Obstplantagenbesitzer aus Südafrika, findet sich nun in einem Londoner Gefängnis wieder und kann sich aus der ganzen Geschichte keinen Reim machen.   So bittet seine Anwältin eine alte Bekannte, Olivia Lawrence, um Hilfe. Diese macht sich auch alsbald  auf nach Windermere Market um unter dem Deckmantel der Recherchearbeit für journalistische Artikel nachzuforschen.   Auf geschickte Art und Weise beginnt Olivia ihre Arbeit und erfährt so, dass sich eigentlich niemand vorstellen kann, warum die Arztgattin, die alle als freundliche, zuvorkommende Dame beschreiben, der niemand etwas böses wollen könnte, ermordet wurde. Also beginnt Olivia zu recherchieren…   Dieser Krimi besticht durch seine ruhige Art, mit einem Mordfall umzugehen. Hier sucht man vergeblich nach blutigen, gewalttätigen Szenen und auch einen Psychopaten als Täter wird man hier nicht finden. Ganz im Gegenteil, dies ist ein Krimi, wie er wirklich passieren könnte und wahrscheinlich auch schon passiert ist. Olivia fungiert hier als eine Art Detektiv, die aber nicht offensichtlich durch das kleine Örtchen schnüffelt, sondern immer ihre journalistische Arbeit zum Vorwand nimmt. Gerda M. Neumann schafft es, durch detailierte Darstellungen die Landschaft von Norfolk lebendig vor dem inneren Auge erscheinen zu lassen. Die Sprache ist äußerst freundlich und ausgewählt, so wie man sich das auch in der britischen Upper  oder Middle Class vorstellt. Man möchte ja schließlich niemanden vor den Kopf stoßen. Nur leider kann man dadurch die einzelnen Figuren schlecht unterscheiden. Hier sprechen Jungs genauso wie ältere Leute, was in der heutigen zeit auch in England wohl eher unüblich ist. Dadurch war es für mich auch recht schwierig so richtig mit den Charakteren warm zu werden.   Alles in Allem hat mir der Krimi gut gefallen für die Lektüre zwischendurch  - passend für einen verregneten Tag, den man mit Lesen und einer Tasse heißem Tee verbringen möchte. Für mich hat noch irgendetwas gefehlt, um das Buch für mich richtig spannend, fesselnd und interessant zu machen. Leider kann ich nicht genau sagen, was mir fehlte, das perfekte Gefühl war einfach nicht beim Lesen dabei. Aber für Fans britischer Krimis wie Inspector Barnaby und Co. Genau das Richtige.

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    • 2
  • Old-School-Krimi nach feiner britischer Manier

    Windermere Grove

    Dreamworx

    Die Ehefrau des Landarztes von Windermere Grove, die beliebte Mrs. Charlotte Hewitt wird ermordet aufgefunden und schnell gibt es einen Verdächtigen. Pierre Archibald Hobart-Varham, der gerade seinen Onkel in Windermere Grove besucht, hat die Tote gefunden und wird alsbald als Mörder im Gefängnis festgesetzt. Seine Anwältin Laureen Gaynesford wendet sich an ihre Freundin und Journalistin Olivia Lawrence und bittet diese, nach Windermere Grove zu reisen und verdeckt Nachforschungen anzustellen, um ihren Mandanten zu entlasten und den wahren Täter zu finden. Olivia reist kurzerhand in den kleinen Ort nach Norfolk, mischt sich unter die Einheimischen und kommt schnell mit ihnen ins Gespräch. Dabei erfährt sie allerlei über jeden und alles, was ihr dabei hilft, ganz langsam die Gründe für den Mord und den wahren Täter zu entlarven. Die Autorin Gerda M. Neumann hat mit Windermere Grove einen weiteren Band um ihre journalistische Detektivin Olivia Lawrence vorgelegt. Der Schreibstil ist fein britisch angehaucht, schön zu lesen und eher der ruhigeren Art. Wer eher die blutrünstige, effekthaschende Erzählweise erwartet, wird hier enttäuscht. Dabei ist es gerade diese schöne Schreibweise, die diesen Krimi zu einem Erlebnis macht. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderbar in den Roman eingebettet, ebenso das typisch britische konservative Gebaren des Butlers und der Bewohner des Ortes Windermere. Die dargereichten Häppchen, um den Fall zu entschlüsseln, werden nach und nach gereicht und geben so dem Leser die Chance, ebenso zu ermitteln und sich in verschiedenen Richtungen zu orientieren. Die Protagonistin Olivia Lawrence, wenn auch clever, sympathisch und hartnäckig, bleibt allerdings im ganzen Roman etwas farblos, man kann sich kein richtiges Bild von ihr machen. Ganz anders sieht es da mit einigen anderen Protagonisten aus. Vielleicht ist es aber auch die Absicht der Autorin, dass sich jeder Leser als Olivia fühlen und sich nicht auf diese, sondern auf den zu lösenden Fall konzentrieren soll. Ein schöner und unterhaltsamer Kriminalroman nach britischer Detektivmanier, der allen Rätselfans und Hobbyermittlern gefallen dürfte. Für angenehme Lesestunden gibt es eine klare Leseempfehlung!  

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    • 2
  • wunderbare Detektivgeschichte

    Windermere Grove

    minori

    Pierre Hobart-Varham soll im beschaulichen Windermere Grove eine allseits beliebte Frau getötet haben. Da er den Vorwurf abstreitet, engagiert seine Anwältin die Journalistin Olivia Lawrence um seine Unschuld zu beweisen. Nach anfänglichem Zögern reist Olivia nach Windmere Grove und fängt zu ermitteln an. Dieser Krimi ist ein Detektivroman, in dem Olivia das Rätsel durch Kombinieren und Befragungen löst. Aktion, wilde Autojagden, blutige Beschreibungen und andere Schauerlichkeiten sucht man in dieser Detektivgeschichte vergeblich. Das Rätsel wird allein durch Kopfarbeit gelöst und der Leser kann wunderbar miträtseln und mitkombinieren. Sehr gelungen ist der Aufbau der britischen Umgebung und Szene: Sowohl das klassische Tee mit Milch trinken als auch die Sprachwahl verzaubern den Leser und lassen ihn auf die Insel reisen. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderbar getroffen und vermitteln nicht nur das britische Wetter sondern auch das britische Lebensgefühl. Daneben lassen eine Gespensterjagd und der obligatorische Butler den Leser in eine andere Welt eintauchen. Der Autorin Gerda M. Neumann gelingt es durch eine interessante Sprachwahl sehr leise und sanft zu erzählen. Reißerische Wörter und somit impulsive Handlungen der Ermittlerin fehlen ebenso , wie leider auch Hintergrundinformationen zu den handelnden Personen. Gerne hätte ich etwas persönliches über Olivia gelesen. Dann wäre sie mir bestimmt noch sympathischer gewesen. Für alle Fans von klassischen Detektivgeschichten und allen die die britischen Ermittler ins Herz geschlossen haben, gibt’s eine klare Kaufempfehlung für den Fall von Olivia Lawrence.

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    • 2
  • Very british!

    Windermere Grove

    Igelmanu66

    „Mrs. Hewitt war eine stille, aufrechte Frau. Und sehen Sie, mein Neffe ist ein ehrlicher, gerader junger Mann. Er wurde bei der Leiche gefunden und ist nun wegen Mordes angeklagt. Mrs. Gaynesford wird Ihnen davon erzählt haben. Das ist so unbegreiflich wie die Tat selbst. Er wollte einer Frau, die offenbar gestürzt war, wieder auf die Beine helfen und nur, weil er die Lage in seiner Eile falsch beurteilte, verhaftete man ihn wegen Mordes.“ Die Journalistin Olivia Lawrence wird von einer befreundeten Anwältin um Hilfe gebeten. Einer ihrer Mandanten, ein junger Mann namens Pierre Hobart-Varham, steht im Verdacht, in der Ortschaft Windermere Grove einen Mord verübt zu haben. Er behauptet jedoch, die Tote Mrs. Hewitt lediglich gefunden zu haben. Beweise gibt es keine, weder für noch gegen seine Täterschaft. Auch ein Motiv ist nicht erkennbar, weder für Pierre noch für irgendeinen anderen Menschen, denn die Ermordete war eine „stille, aufrechte Frau“ und allseits beliebt. Nach anfänglichem Zögern macht sich Olivia auf nach Windermere Grove. Unter dem Vorwand, einen Artikel schreiben zu wollen, beginnt sie zu ermitteln… Was uns in diesem Krimi geboten wird, ist Detektivarbeit vom Feinsten! Überlegt und hartnäckig forscht Olivia im Umfeld der Ermordeten. Kein Gedanke ist zu klein, als dass er nicht verfolgt werden sollte! Wie ein Puzzle werden anschließend die Informationen zusammengefügt. Als Leser machte es mir großen Spaß, mitzurätseln. Schon nach kurzer Zeit gab es so viele Fakten und Vermutungen, dass ich mir eine Skizze machte und es damit Olivia gleichtat, die ihre Erkenntnisse stets schriftlich festhielt. Action und Blut gibt es in diesem Krimi nicht. Dafür kommen die Freunde klassischer Detektivgeschichten voll auf ihre Kosten! Der gesamte Fall ist eingebettet in ein wahrlich britisches Szenario. Neben der klassischen Detektivarbeit gab es reichlich Schilderungen der Landschaft und der Örtlichkeiten, einschließlich des dem Ort seinen Namen gebenden Herrensitzes Windermere Grove. Dort gibt es (natürlich) einen Butler, immer wieder wird Tee mit Milch getrunken und allgemein sind Sprache und Benehmen überaus förmlich und konservativ. Ich hätte mir nur gewünscht, ein wenig mehr Informationen über Olivia selbst zu bekommen. Die Ermittlerin schaffte es am Ende zwar, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, aber über sie selbst erfahren wir nur sehr wenig. Fazit: Ein ruhiger, klassischer Detektivroman mit viel Stoff zum Miträtseln und reichlich britischer Atmosphäre.

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    • 12
  • Vorhersehbar und langatmig

    Windermere Grove

    progue

    Die Frau des Arztes wurde an der Furt von Windermere Market ermordet. Ein Täter ist schnell gefasst: ein junger Mann, der aus Südafrika zu Besuch im Herrenhaus Windermere Grove weilt und direkt bei der Toten angetroffen wird. Er hat weder Motiv noch Alibi, und seine Anwältin glaubt an seine Unschuld. Deshalb bittet sie die Journalistin Olivia Lawrence, nach Windermere zu fahren und unauffällig ein paar Erkundigungen einzuziehen. Olivia stimmt zu und macht sich auf den Weg. Bereits kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie den wichtigsten Leuten des kleinen Ortes und führt ebenso wichtige Gespräche, um sich ein Bild von der Situation verschaffen zu können. Dabei stellt sich heraus, dass ausgerechnet Afrika eine große Rolle in diesem Landstrich spielt, jede Menge ehemalig in Afrika Ansässige leben nun in unmittelbarer Nähe zueinander. Doch was hat die Herkunft des mutmaßlichen Täters mit dem Opfer zu tun? Olivia sinniert und fragt und fragt und sinniert. Das Buch nimmt sich sehr viel Zeit für alles. Behäbig und betulich wird jeder einzelne Gedankengang verfolgt, Landschaften über Seiten beschrieben, Monologe geführt. Wenn es zu Dialogen kommt, ist man erstaunt über die Ausdrucksweise jeder einzelnen Person. Ob Olivia mit sich selbst, dem Arzt, einem Landwirt oder zwei kleinen Jungen redet: Alle sind hochintelligent, überaus gebildet und wählen und formen ihre Worte mit Bedacht und noch mehr Raffinesse. Zum Glück steht immer da, mit wem sich Olivia unterhält, sonst wüsste man nie, wer gerade der Sprecher ist. Unterscheiden lassen sich die einzelnen Personen nur an der Beschreibung. Überhaupt bleiben die Protagonisten blass und zweidimensional; dass man nicht näher an sie herankommt, ist der distanzierten Schreibweise geschuldet. Das wäre für einen Krimi entschuldbar, meine ich, wenn der Plot unterhält und die Logik stimmt. Da hapert es hier leider ebenso. Ohne jede Beweislage wird ein des Mordes Verdächtiger monatelang festgehalten. Mörder und Motiv kristallisieren sich bereits auf den ersten hundert Seiten heraus und den Rest der Zeit verfolgt man Olivias Hin- und Herfahren und hofft einfach nur, dass es sich dabei um eine Ablenkung handelt, um den Leser auf eine falsche Fährte zu führen. Enttäuscht muss man dann feststellen, dass dem nicht so ist. Fazit: Alles schon einmal dagewesen und besser dazu.

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    • 3

    progue

    11. July 2014 um 18:38
  • very british, scharfsinnig, mit einer Brise englischem Humor

    Windermere Grove

    JDaizy

    „Man könnte wirklich nachdenklich werden. Welchen Anteil hat der eigene Wille und welchen haben die Umstände an unserem Leben? Könnten wir gegen sie mehr aufbegehren als wir es tun?“ Der Mord an Mrs. Hewitt, der Frau des Landarztes, erschüttert den kleinen Ort Windermere Grove. Jeder kennt Jeden. Und so traut, trotz aller Vermutungen, keiner einem seiner Mitbewohner diese grausige Tat zu. Pierre Archibald Hobart - Varham, gerade auf Besuch in Windermere Grove, fand die Leiche in der Furt und wird seitdem des Mordes verdächtigt. Doch ist er wirklich so unschuldig, wie er vorgibt zu sein? Seine Anwältin Laureen Gaynesford bittet deshalb eine alte Bekannte Olivia Lawrence, Journalistin und Schriftstellerin, um Hilfe. Da die Polizei im Dunkeln tappt, beginnt Olivia unter dem Vorwand für ihre Zeitungs – Essays zu recherchieren, ihre Ermittlungen und stößt dabei (fast) nebenbei auf die Hintergründe der Tat. Dabei begibt sie sich selbst in Gefahr. Doch wird sie den Mörder finden? Oder findet der Mörder sie? Dieser Roman ist eine Klasse für sich. Nicht blutig, abgrundtief böse oder atemberaubend spannend, sondern britisch gelassen, mit einer gewissen Eigenheit und einer Brise englischem Humor. Man trifft hier auf keinen klassischen Ermittler, sondern auf eine Journalistin, die mit viel Gespür fürs Detail und für den Moment, Licht ins Dunkel bringt. Stück für Stück setzt sie hartnäckig Puzzleteil an Puzzleteil. Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, möchte seine eigenen Vermutungen endlich bestätigt oder widerlegt haben und man wartet sehnsüchtig auf das nächste Puzzleteil und auf ein Mordmotiv. Denn das ist wirklich lange Zeit schwer auszumachen. Ich möchte nicht zuviel verraten. Aber die Handlung ist tiefsinnig … fast diskret und indirekt nutzt Olivia ihr herausgefundenes Wissen und tritt den Bewohnern damit nicht zu nahe. Positiv erwähnen möchte ich auch die Orts - Zeichnung von Windermere Grove zu Beginn des Buches. Sie hat mir den, doch etwas zögerlichen, Einstieg wirklich erleichtert. Fazit: Gerade die richtige Lektüre für einen regnerischen, grauen Tag wie heute, der es einem manchmal schwer macht zwischen „gruseligen Geschichten und grausigen Taten“ zu unterscheiden. Jeden, der die britische Gelassenheit mag, möchte ich dieses Buch wirklich ans Herz legen. Denn mit vielerlei bildlichen Darstellungen der englischen Ortschaft mit wundervollen afrikanischen Einflüssen, anklingenden Gespenstergeschichten und dem gehobenen, ausdrucksstarken Schreibstil der Autorin verspricht dieser Roman schöne Lesestunden … nicht nur bei trüben Wetter.

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    • 6

    Sabine17

    09. July 2014 um 17:57
  • weitere
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