Gerda Stauner

 5 Sterne bei 1 Bewertungen
Autorin von Grasmond, Wolfsgrund und weiteren Büchern.
Gerda Stauner

Lebenslauf von Gerda Stauner

Die 1973 in der Oberpfalz geborene Gerda Stauner lebt seit 1999 in Regensburg, ist verheiratet und hat einen Sohn. Nach dem Abitur studierte sie in Rosenheim Betriebswirtschaft. Zeitgleich mit ihrem Umzug nach Regensburg eröffnete sie das Themenhotel „Künstlerhaus. Ihr erster Roman "Grasmond" erschien 2016 im SüdOst Verlag. Darin setzt sich die Autorin mit den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf die Menschen in der Oberpfalz auseinander. Ihre Texte beschäftigen sich mit den Themen Heimat, Identität und Vertreibung und lassen die jüngere Vergangenheit der Oberpfalz, aber auch der Stadt Regensburg, bildhaft wieder aufleben. Die Figuren für ihren zweiten Roman "Sauforst" (Erscheinungstermin Juli 2017) entstanden in Anlehnung an ihren eigenen Familienstammbaum. Gerda Stauner ist seit 2016 erfolgreich mit Lesungen an Schulen, Bibliotheken und bei Kulturveranstaltungen unterwegs. 2018 erhält die Autorin den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg für ihr literarisches Schaffen.

Neue Bücher

Wolfsgrund

Erscheint am 01.03.2019 als Hardcover bei SüdOst.

Alle Bücher von Gerda Stauner

Grasmond

Grasmond

 (1)
Erschienen am 04.07.2016
Wolfsgrund

Wolfsgrund

 (0)
Erschienen am 01.03.2019
Grasmond

Grasmond

 (0)
Erschienen am 18.07.2018
Sauforst

Sauforst

 (0)
Erschienen am 30.06.2017

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Gerda Stauner

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Sabine_Rädischs avatar

Rezension zu "Grasmond" von Gerda Stauner

Spannend erzählte Zeitgeschichte 1945/1973 mit regionalem Touch
Sabine_Rädischvor 2 Jahren

April 1945 in der Oberpfalz: Bauer Anderl ist kein Widerstandskämpfer gegen die Nazis, aber ein rechtschaffener Mann. Er behandelt die Fremdarbeiterin Olga gut und sorgt sich um seine Frau Theres, Tochter Burgi und die friedliche Übergabe seines (fiktiven) Heimatdorfes Fichtenried. Gut dreißig Jahre später engagiert sich sein Enkel Melchior bei den Altstadtfreunden Regensburg und den Vorbereitungen zum ersten Bürgerfest 1973. Dabei trifft der angehende Journalist zufällig auf einen Staatssekretär, der seinen Opa in jenen letzten Kriegstagen gekannt hat. Auf diesen beiden miteinander verwobenen Handlungssträngen führt uns die Autorin langsam auf die Spur eines Familiengeheimnisses - und löst schließlich auch das schwierige Verhältnis Melchiors zu seiner Mutter ein Stück weit auf. Am Ende ist Verstehen und Versöhnung möglich und ein Fanatiker wird doch noch seiner gerechten Strafe zugeführt.

All das ist in einer schlicht-poetischen Sprache geschildert auch die Dialektpassagen sind schön zu lesen, ohne dass Heimattümelei aufkäme. Für (Wahl)OberpfälzerInnen ein packendes Stück Regionalgeschichte. Spannend auch die Ereignisse rund um das erste Regensburger Bürgerfest und Altstadtfreunde - ich hätte mir fast gewünscht, darüber noch ein wenig mehr zu erfahren. Darüber hinaus hält die Autorin die verschiedenen Handlungsfäden gut in der Hand und das Leben der "einfachen Leute" unter der Nazidiktatur wird weder einseitig dramatisiert noch beschönigt. Vor allem die Perspektive Olgas lässt deutlich werden, dass es nicht nur Gut oder Böse gibt, sondern auch Vieles dazwischen.

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