Gerda Szepansky

 3.9 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Gerda Szepansky

Gerda Szepansky: † 3. August 2004 in Berlin; deutsche Journalistin, Lehrerin, und Publizistin; erhielt 1996 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Alle Bücher von Gerda Szepansky

Gerda SzepanskyDie stille Emanzipation
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Die stille Emanzipation
Die stille Emanzipation
 (2)
Erschienen am 01.01.1995
Gerda Szepansky'Blitzmädel', 'Heldenmutter', 'Kriegerwitwe'
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'Blitzmädel', 'Heldenmutter', 'Kriegerwitwe'
Gerda SzepanskyFrauen leisten Widerstand 1933-1945
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Frauen leisten Widerstand 1933-1945

Neue Rezensionen zu Gerda Szepansky

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Rezension zu "Die stille Emanzipation" von Gerda Szepansky

Rezension zu "Die stille Emanzipation" von Gerda Szepansky
Sokratesvor 7 Jahren

Wen Oral History und Lebensalltag in der DDR interessiert, dem sei dieses Buch empfohlen. Die Herausgebern Gerda Szepansky hat in diesem Buch eine Vielzahl von Frauen ihre Lebensgeschichte in der DDR erzählen lassen. Die Mischung ist vielgestaltig: so sind die einen Lehrerin geworden, die nächste Arbeiterin, Pastorin, Wissenschaftlerin, Bäuerin oder Leistungssportlerin. -- Grundton ist gemischt positiv: Grundsätzlich hat die von der Parteiführung gewünschte Berufstätigkeit der Frauen deren Emanzipation begünstigt, andererseits aber auch den Lebensentwurf der "Hausfrau" stigmatisiert. Materiell waren dem DDR-Bürger natürlich Grenzen gesetzt; den Müttern in ihren Familien ebenso. Karrieremäßig waren auch Grundbedingungen zu erfüllen, die eng mit SED und Parteimitgliedschaft verbunden waren. Genau diese Ambivalenz zwischen Selbstverwirklichung und Anpassungsbereitschaft (-notwendigkeit?) kommt in den Berichten mal deutlich, mal nur zwischen den Zeilen zum Ausdruck.

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Rezension zu "'Blitzmädel', 'Heldenmutter', 'Kriegerwitwe'" von Gerda Szepansky

Rezension zu "'Blitzmädel', 'Heldenmutter', 'Kriegerwitwe'" von Gerda Szepansky
Sokratesvor 7 Jahren

Der Band beinhaltet nacherzählte Interviews sowie eigenhändig geschriebene Erlebnisberichten von Frauen, die während der NS-Diktatur und des 2. Weltkrieges gelebt haben. Deutlich werden die vielen Rollen, die Frauen im Dritten Reich gespielt haben: als Flakhelferinnen, als „Meisterhausfrauen“, als Blitzmädel bei Funkern. Deutlich wird das Elend, die Angst, die Unausweichlichkeit des Krieges. Deutlich wird aber auch, wie die NS-Herrscher versuchten, durch „Medaillen“, Orden und sonstige – meist skurril anmutende – Abzeichen, den Chorgeist der Frauen zu stärken; so zeichnete man sie für Kinderreichtum und „ihren unermüdlichen Einsatz hinterm Kochtopf“ aus. Nicht wenige Frauen nutzten diese gesellschaftlichen Ehrungen um ihr Selbstwertgefühl zu steigern, denn eigentlich waren weder die Ehemänner noch die Gesellschaft reif für ein Verständnis von einer gleichwertigen Frauenrolle.

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Gerda Szepansky wurde am 06. September 1925 in Berlin (Deutschland) geboren.

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