Gereon Krantz

 4.4 Sterne bei 20 Bewertungen

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Unter pechschwarzen Sternen

Unter pechschwarzen Sternen

 (20)
Erschienen am 06.11.2017

Neue Rezensionen zu Gereon Krantz

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Rezension zu "Unter pechschwarzen Sternen" von Gereon Krantz

Tolle Idee - schwach umgesetzt
Steffi85vor 15 Tagen

Ich muss leider als allererstes erstmal schreiben, dass ich riesengroße Probleme hatte in das Buch reinzukommen. Dabei steigt das Buch gleich mit Action ein, und es ist auch schon eine gewisse Spannung vorhanden. Jedoch konnte ich mich am Anfang in die Protagonisten, vor allem weder in den Täter noch in die Frau die ermordet wurde reinversetzen. Und ich glaube genau hier liegt auch das erste Problem. Mir fehlt da die Tiefe der Protagonisten. Ich finde Bücher immer besser, wenn ich mich auch in die Opfer einfühlen kann. Das war hier leider nicht der Fall. Stellenweise fand ich das Buch dann spannend, und dann aber wieder doch nicht. Es gibt immer wieder so Einbrüche, die es mir schwer machen, dieses Buch zu lesen. Auch in die Ermittler konnte ich mich nicht richtig einfühlen, auch das war für mich ein Problem, denn so fehlte mir irgendwie die Spannung, der Tiefgang. Es war dadurch halt eher so, dass es mir recht egal war, ob der Täter gefasst wird, oder nicht. Das ist natürlich gar nicht gut bei so einem Buch. Denn gerade den Täter bekommen ist ja wichtig für dieses Buch. Ich hätte mir noch mehr Spannung gewünscht. Gegen Ende hin, als der Täter richtig gejagt wird, da hat es mir gut gefallen. Vielleicht auch weil ich Maja mochte, was sie hier für eine Rolle spielt, möchte ich euch aber nicht verraten. Harder war mir irgendwie ein wenig unsympathisch, und Vogt dann auch irgendwie, weil sie sich nicht gegen Harder durchgesetzt hat, sondern ihn oftmals machen lassen hat. An dieser Stelle hätte ich mir gern eine stärkere Frau gewünscht, die sich durchzusetzen weiß. Ich glaube dann hätte mir das Buch auch um einiges besser gefallen. Sie ist irgendwie so blass, so hmmm...halt. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll, Die Beschreibungen der Leichen sind allerdings der Knaller, diese konnte ich mir sehr gut vorstellen und war in gewisser Weise auch sehr fasziniert von ihnen, was für mich ein großer positiver Punkt ist. Auch die Idee an sich finde ich gut, sie hätte denke ich wesentlich spannender gestaltet sein können. Auch wie Harder auf manche Sachen kam, war mir leider nie ganz klar, das hätte ich gern besser nachvollziehen können. Schade, dass eine eigentlich tolle Idee nicht so super umgesetzt wurde. Ich hatte irgendwie auch Probleme mit dem Schreibstil, für mich war ein flüssiges lesen, leider nicht durchgehend möglich. Ich glaube so kommt auch eins zum anderen.

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Rezension zu "Unter pechschwarzen Sternen" von Gereon Krantz

Spannend trotz kleiner Schwächen
abendsternchenvor 3 Monaten

Bei dem Buch handelt es sich um das Debüt des Autors. Der Klappentext machte neugierig, so dass ich recht gespannt auf das Buch war.

Alles in allem konnte mich die Story überzeugen. Da es zwischendurch aber immer mal wieder Passagen gab, die für mich nicht so den Spannungsbogen aufrechterhielten, ziehe ich letztendlich ein Stern bei meiner Bewertung ab.

Die Ermittler Claudia Vogt und Thomas Harder jagen einen Mörder. Sein Opfer setzt der Mörder in Szene. Handelt es sich hier um einen psychisch kranken Mann oder handelt es sich hier um jemanden der nicht nur den einen Mord begeht?

Vogt und Harder könnten nicht unterschiedlicher sein. Wo Claudia Vogt sich an die Vorschriften hält, ist es Thomas Harder der auch einmal andere Ermittlungswege einschlägt und dabei auch die ein oder andere Grenze überschreitet. Ganz zum Leidwesen der Kommissarin Vogt.

Der Schreibstil des Autors hat mir gefallen. Er kam direkt mir Start des Buches auf den Punkt. Beschrieb die Szenen ohne Umschweife. Das Buch selbst ließ sich flüssig lesen.

Auch die Charaktere wurden sehr anschaulich beschrieben. Wo man Claudia als sehr korrekte und ehrgeizige Person kennenlernte, war Thomas genau das Gegenteil. Schnell merkte man das er einen Hang zum Alkohol hat und den Wunsch nach seinen Tod mit sich herum führt. Die Zusammenarbeit der beiden gestaltete sich recht schwierig. Dennoch mussten diese sich irgendwie zusammenraufen um letztendlich auch den Mörder zu finden.

Die Sichtweise wechselte immer mal wieder zwischen den Ermittlern, den Mörder aber auch mal des Opfers hin und her. So bekam man einen genaueren Einblick.

„Unter pechschwarzen Sternen“ ist dennoch ein gelungenes Debüt des Autors. Trotz der kleinen Schwäche empfehle ich das Buch weiter, da ich hier spannende Unterhaltung und angenehme Lesestunden hatte.

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B

Rezension zu "Unter pechschwarzen Sternen" von Gereon Krantz

Ein ausdrucksstarker Ermittler, frisch und aufregend vs. trockene, pflichtbewusste Ermittlerin
BuchSUCHTBlogvor 7 Monaten

Eine weibliche Leiche wird zur Schau gestellt und hinterlässt keinen Hinweis auf den Mörder. Die Tote ist liebevoll zurecht gemacht- die Wunden behandelt, mit einem Amulett und einem Umhang verziert- der Kopf aber fehlt und wurde durch einen Tierkopf ersetzt. Eine okkulte Tat einer Sekte? Oder einfach ein durchgeknallter Killer....wer spielt hier mit der Polizei ein makaberes Spiel?

Das Ermitterduo Thomas Harder und Claudia Vogt suchen händeringend nach Spuren. Dabei stehen sie sich als Team selbst im Weg, denn verschiedener können Kommisare nicht sein. Nur wenn sie sich vertrauen, können sie zusammen etwas erreichen, denn ihre Ermittlungsart ist ebenfalls grundverschieden- doch ergänzen sich prima.

Das Thema des Buches hat mich direkt interessiert, und ich wurde in Hinblick auch nicht enttäuscht. Das Motiv gestaltete sich doch etwas anders, als erwartet- aber es hat mich schon mitgenommen.
Der Schreibstil des Buches war für mich erst etwas gewöhnungsbedürftig. Es beginnt mit der Sicht und den Gefühlen des Täters. Der Leser plumpst in die grausige Tat. Das finde ich sehr gut, da sich nicht lange mit dem Aufbau des Spannungsbogens aufgehalten wird. Aber in die verquere Denkweise des Mörders musste ich mich erst hineinfinden. Einmal drin, war es eine interessante Erfahrung. Was mir besonders gefallen hat, war, dass sich die "Kopfgeschichten" der Protagonisten auch verschieden angehört haben. Wenn jede Figur auf die gleiche Art denkt ist es sehr unglaubwürdig. Auch die langen, verschachtelten Sätze verlangen höchste Aufmerksamkeit vom Leser. Die hat das Buch aber auch verdient. Man liest hier nicht zwischendurch, man nimmt sich Zeit.

Kommen wir zu den Ermittlern. Harder und Vogt. Puh... ehrlich gesagt bin ich hier lange unschlüssig gewesen, wie ich die beiden finde. Positiv zu bewerten: beide Polizisten sind sehr lebhaft und sehr persönlich gezeichnet. Die Beschreibungen machten es mir leicht, die Figuren zu fühlen und mit ihnen auf die Jagd zu gehen.
Thomas Harder ist ein Außenseiter, ein Antibulli mit persönlichen Dämonen, die ihn fast in den Abgrund reissen. Er hat Ecken, er hat Kanten und er befindet sich auf der Grenze der Legalität. Und machmal geht er schon einen Schritt weiter. Sein Humor gefiel mir sehr gut, trocken und dreckig, so wie ein vom Leben enttäuschter Mensch, der kaum was zu verlieren hat.
Claudia Vogt ist das Fleißbienchen der Kommission. Sie ist streng zu Harder, streng zu sich und verfolgt ebenso streng ihre polizeilichen Regeln. Die Karriere ist ihr Ziel und sie muss sich schon zwanghaft an ihren Weg halten, um sich selbst nicht zu verlieren. Hinter ihrer perfekten-Polizistinnen- Maske hat aber auch sie ihre Fehler, ihre Ängste.
Hier prallen menschliche Welten aufeinander. Dem Mörder können sie allerdings nur gemeinsam auf die Spur kommen, so müssen sie sich wohl oder übel zusammenreissen und von ihren Gewohnheiten abweichen.

Die Figuren sind aussergewöhnlich... wenn ich mir allerdings die Frage stelle, ob diese Art von Kommisar wie Harder wirklich in der Realität ermittelt... Er ist schon fast eine tickende Zeitbombe, und eine Gefahr für die Menschheit ;)
Ich hab mich dazu entschieden, dies nicht zu hinterfragen, wie realistisch die Hauptfiguren in diesem Buch sind.

Gereon Krantz hat eine starke Geschichte geschrieben, mit außergewöhnlichen Protagonisten. Wenn sich der Leser voll auf die Story einlässt, sich mitreißen lässt von der dunklen Macht und dem Bösen- dann hat man garantiert spannende, stundenlange Unterhaltung.

Ein kleines Manko liegt in der Formatierung des E-books. Hier gibt es einige Fehler, die aber- wie ich bei Nachfrage beim Autor- nur im E-book vorkommen. Das ist schade, aber dafür kann der Autor nichts, daher kreide ich es der Geschichte nicht an. Es hat genervt, doch weiß ich ja nun, dass es keine Absicht ist (das hätte mich dann doch gestört).

Ich freue mich auf die Fortsetzung des Buches, und werde diese bestimmt auch lesen.

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Gespräche aus der Community

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Ein grausamer Frauenmörder treibt in der Hauptstadt sein Unwesen und du musst ermitteln. Schließ dich den Kommissaren Harder und Vogt an und begib dich mit ihnen gemeinsam auf eine Jagd, die nicht nur die Dämonen des Mörders ans Licht bringt.
Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann begleite uns die kommenden Wochen bei diesem spannenden Leseabenteuer.

Inhalt:
In Berlin wird die Leiche einer Frau gefunden, mit Messerstichen übersät und grausig in Szene gesetzt. Ein Ritualmord? Die Tat eines psychisch Kranken? Der Auftakt einer Mordserie, die die Hauptstadt in Atem halten wird? Den Fall übernehmen zwei Kommissare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die perfektionistische und ehrgeizige Claudia Vogt und Thomas Harder, ein Alkoholiker mit Todessehnsucht, der nach einem Disziplinarverfahren gerade den Dienst wieder angetreten hat.
Die Zusammenarbeit erweist sich als schwierig. Während Vogt sich beinahe besessen an die Dienstvorschriften hält, scheut Harder nicht davor zurück, auf der Jagd nach dem Mörder alle Regeln zu brechen. Immer wieder geraten die beiden aneinander und stehen sich selbst und der Lösung des Rätsels im Weg. Aber wenn sie den Täter fassen wollen, müssen sie ihre Konflikte überwinden. Und ihnen läuft die Zeit davon: Alles deutet darauf hin, dass es nicht bei diesem einen Mord bleiben wird.







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G
Letzter Beitrag von  GereonKrantzvor 10 Monaten
Super! Vielen lieben Dank! Schönen Tag und schönes Wochenende!
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