Gereon Sand Die Äußeren Wege (Rasmus und die Gilde der Propheten)

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Inhaltsangabe zu „Die Äußeren Wege (Rasmus und die Gilde der Propheten)“ von Gereon Sand

So sollte Selfpublishing aussehen: Professionell, fehlerfrei und sogar (etwas) innovativ mit vielen guten Ideen. Hier steckt Herzblut drin.

— LeveretPale

Ideenreich aber nicht mein Geschmack ...

— Markus_Mayer

Ein eindrucksvolles Debütwerk eines (noch) unbekannten Autors, das die Aufmerksamkeit aller Genre-Freunde verdient.

— Frank1
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  • Gelungener Auftakt einer spannenden Reihe

    Die Äußeren Wege (Rasmus und die Gilde der Propheten)

    junia

    18. August 2017 um 18:29

    Wie kam ich zu diesem Buch?Durch eine Leserunde bei Lovelybooks wurde ich auf das Buch aufmerksam. Das Buch wurde mir dabei als kostenloses Leseexemplar zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung hat.Wie finde ich Cover und Titel?Das Cover ist schön geheimnisvoll und meines Erachtens sehr ansprechend, mir gefällt es. Den Titel finde ich ein wenig verwirrend, er hat aber schon eine Bedeutung für die Handlung.Um was geht’s?Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von Rasmus und Flemming. Die Story ist logisch (wenn man das komplexe Dahinter erstmal kapiert hat), spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen. Die Handlungsstränge laufen anfangs alle parallel, überschneiden sich dann ein bisschen, d. h. Geschehnisse werden aus verschiedenen Perspektiven beschrieben, was mir persönlich sehr gut gefällt.Wie ist es geschrieben?Der Schreibstil ist locker-flockig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive mit jedem Kapitel wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit und die Spannung baut sich ganz fies auf. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein. Ein subtiler Humor rundet das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack.Wer spielt mit?Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Personen und Gegebenheiten sehr gut vorstellen, ich habe mitgefiebert und mitgelitten, einige Charaktere verabscheut, andere wiederum beim Lesen mit einem fetten Grinsen begrüßt.Wie steht es mit der Fehlerquote?Das Buch war meines Erachtens sehr gut lektoriert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen.Mein Fazit?Ich habe das bekommen, was ich erwartet habe: Einen wirklich gelungenen Auftakt einer spannenden Reihe, somit erhält das Buch von mir wohlverdiente 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese, die Reihe wird ja meines Wissens auch fortgesetzt.

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  • Leserunde zu "Die Äußeren Wege (Rasmus und die Gilde der Propheten)" von Gereon Sand

    Die Äußeren Wege (Rasmus und die Gilde der Propheten)

    GereonSand

    Hallo ihr Bücherwürmer da draußen,falls ihr noch Lesestoff für den verregneten Sommerurlaub sucht und Euch auf deutschsprachige High Fantasy ohne die genreüblichen Klischees (unsterbliche Elben, grummelige Zwerge, tumbe Orks, strahlende Helden, schusselige Zauberer etc. ... *gähn*) einlassen wollt ...  ich biete einen dreckigen und manchmal blutigen Schreibstil à la Joe Abercrombie oder Douglas Hulick und verspreche eine für einen SelfPublisher überdurchschnittliche formale Qualität (Rechtschreibung, Ausdruck etc.).Konkret: in dieser Leserunde biete ich zu Werbezwecken zehn eBooks meines Erstlings "Die Äußeren Wege" zum Nulltarif an (wahlweise als .epub oder als .pdf - Datei). Dafür erhoffe mir von euch eine ehrliche Rezension. Selbstverständlich dürft ihr mich nach Gutdünken übel verreißen oder in den Himmel loben ... was auch immer ihr für angemessen haltet :)Ausgewählte Rezensionen anderer findet ihr unterhttp://gereonsand.com/rezensionen/die-aeusseren-wege/Würde mich freuen, falls jemand mitlesen will!Viele liebe Grüße,Gereon

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    • 31

    junia

    05. September 2016 um 10:16
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    sinsa schreibt Tjark finde ich genial - erinnert mich ein bisschen Terry Pratchett. Als er anfing seine Kiste auszupacken, um zu Frühstücken, war klar, dass die Kutsche kommt, bevor er wieder eingepackt hat. ...

    Jaaaa, an Pratchett musste ich auch denken. Oder Per Anhalter durch die Galaxis, wenn er ein Handtuch ausgepackt hätte, haha... Ich mag diesen subtilen Humor, die spannende Story, ich glaube, die ...

  • Das beste SP-Buch, dass ich bis jetzt gelesen habe

    Die Äußeren Wege (Rasmus und die Gilde der Propheten)

    LeveretPale

    11. July 2016 um 15:41

    "Die äußeren Wege" ist der erste und sehr gut gelungene Band der "Rasmus und die Gilde der Propheten" Reihe. In ihr geht es unter anderem um den Dichter Rasmus und die Prophetengilde, aber auch um viel viel mehr, denn wie es heutzutage üblich ist, wird die Handlung aus der Sicht einer ganzen Handvoll Protagonisten erzählt. Auf der Rückseite wird das Buch mit dem Satz beworben "Deutschsprachige High Fantasy im Stil von "Game of Thrones" – der fulminante Debütroman von Gereon Sand führt den Leser in einen Sumpf von Intrigen, Geld, Sex und Macht, in dem nicht nur billiger Wein und das Brachbier in Strömen fließen." Alles nach dem Trennstrich trifft eindeutig zu, allerdings kann ich den Anfang nicht so stehen lassen. Denn das Buch erinnert weniger an "Das Lied von Eis und Feuer", sondern eher an die Klingenbücher von Joe Abercrombie. Es geht nicht um das Schicksal eines ganzen Kontinents und die Charaktere sind nicht wie in ELvEuF/GoT vor allem Adelige, sondern eher Charaktere aus der unteren Schicht: Soldat, Dichter, Barde, Diebin, Söldner, reisender Erbe. Der Handlungsort ist vor allem die Stadt Annstein und die gleichnamige Republik, die natürlich von innen und außen bedroht wird. Dabei spielen vor allem vier Fraktionen eine Rolle: Die Prophetengilde, die aus Wahrträumern, Wahrschreibern und Wahrpredigern besteht (ein sehr interessantes und so weit ich weiß neues Konzept) und große Macht innerhalb der Mauern Annsteins ausübt, die zwei bzw. drei Diebesgilden der Stadt und natürlich noch eine ausländische Gefahr, die aber auch nun wieder nicht so ausländisch ist - aber dazu will ich auch nicht zu viel verraten. Auf jeden Fall gibt es ein dichtes Netz aus Intrigen, Verschwörungen und Zufällen, das sich durch die Handlung zieht und auch den Leser zu täuschen vermag, weshalb sich das ganze manchmal ein bisschen wie ein Fantasythriller liest. Sehr lobenswert ist die hohe Qualität des Buches. Man merkt, dass es lektoriert und korrigiert sowie mit größter Sorgfalt und Leidenschaft geschrieben wurde. Dinge, die heutzutage selbst bei Verlagsveröffentlichungen nicht mehr immer selbstverständlich sind, aber Geron Sand ist Selfpublisher! Dieses Buch hat für SP-Verhältnisse ein sehr hohes, wegweisendes Niveau. Von Geron Sand werden wir sicherlich in den kommenden Jahren noch sehr viel hören. Wer auf der Suche nach einem guten, deutschen Fantasyroman mit vielen frischen Ideen ist, wird hier fündig.

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  • Ideenreich aber Geschmackssache ...

    Die Äußeren Wege (Rasmus und die Gilde der Propheten)

    Markus_Mayer

    03. June 2016 um 14:31

    Das Lesen dieses Buches war durchaus interessant. Der Autor hat eine gute Vorstellungskraft, viel Fantasie und diverse gute Einfälle. Über viele verschiedene Personen und Handlungsstränge hinweg wird eine vielschichtige und unterhaltsame Geschichte entwickelt.Gewalt und Sex werden nicht gemieden und häufig sehr direkt formuliert, was mich bisweilen stört, aber das ist Geschmacksache. Dasselbe gilt für die oft verwendete Gossensprache, die zwar zu vielen Charakteren passt, aber aus meiner Sicht zu häufig eingesetzt wird. Die gut angelegten Charaktere hingegen reichen von schillernd bis pervers, was eine manchmal merkwürdige Mischung aus High Fantasy, Manga und Low Fantasy ergibt. Hier sticht vor allem der stille Grubb heraus. Ein Handlungsstrang erinnert hingegen stark an Terry Pratchett, was nicht so ganz ins Gesamtgefüge der Geschichte passt.Nichtsdestotrotz ist das Buch in der Summe spannend und gut zu lesen, wobei die Handlungsstränge abrupt aufhören und der Spannungsbogen entsprechend über das Ende der Handlung hinaus gehalten wird, was den ersten Band eher zum Preludium als zu einer abgeschlossenen Geschichte macht. Rechtschreib-, Stil- und Ausdrucksfehler sind selten, logische Brüche winzig und marginal. Der Lesespaß wird dadurch nicht gebremst.Meine Zusammenfassung: unterhaltsam, ideenreich, aber in der Summe nicht so mein Ding. Ich gebe drei von fünf Sternen.

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  • Der gebundene Wahrschreiber

    Die Äußeren Wege (Rasmus und die Gilde der Propheten)

    Frank1

    11. April 2016 um 19:31

    Klappentext: Die Gilde der Propheten regiert die Republik von Annstein. Wahrprediger manipulieren die Bevölkerung mit der Kraft ihrer Stimme. Wahrträumerinnen durchleben Visionen aus dem Leben Anderer und Wahrschreiber steuern und protokollieren deren Visionen. In den brütendheißen Sommertagen des Langmondes fiebert die Hauptstadt der Republik dem Brachfest entgegen – einem Spektakel, das mit Sänger- und Dichterwettstreiten, Feuerwerk sowie erotischen Abenteuern Einheimische wie Besucher fasziniert. Während das organisierte Verbrechen einen brutalen Kampf um die Vorherrschaft in der Hauptstadt ausficht, verliert Rasmus, ein notorisch erfolgloser Dichter, durch eine Folge aberwitziger Ereignisse die Kontrolle über sein Leben. Deutschsprachige High Fantasy im Stil von "Game of Thrones" – das fulminante Debüt von Gereon Sand führt den Leser in einen Sumpf von Intrigen, Geld, Sex und Macht, in dem nicht nur billiger Wein und das Brachbier in Strömen fließen. Rezension: Annstein, weithin bekannt als Stadt der Künste, Hauptstadt der gleichnamigen, weitgehend mittelalterlich geprägten Republik, Sitz der Gilde der Propheten, deren Führungsriege das Land regiert. Doch hinter den Kulissen geht es weit weniger geordnet und gesittet zu. Mehrere Diebesgilden kämpfen um ihre Reviere in der Unterwelt, der immer noch reiche und einflussreiche Adel will seine Interessen wahren. Der Süden des Landes ist abtrünnig, zum Nachbarn im Norden mehren sich die Spannungen. Und aus all dem versucht auch noch eine Söldnertruppe zu profitieren. Der Leser verfolgt das Geschehen aus der Perspektive wechselnder Protagonisten, die zunächst selbst keinen Durchblick durch dieses Gespinst aus Intrigen und Komplotten haben, ja es oft nicht einmal bemerken. Neben Rasmus, einen verhinderten Poeten, wären da noch eine Diebin, ein Sergeant der Stadtwache, ein Berufsmörder, ein perverser Söldner, ein Tourist aus dem Norden, der meist für humorvolle Szenen ‚zuständig‘ ist, und einige andere. Die Wege all dieser Personen, die sich zunächst größtenteils nicht kennen, stellen sich immer mehr als miteinander verwoben heraus. Wer spielt da welches Spiel, wer zieht welche Drähte? Da fällt es dem Leser vorerst nicht leicht, überhaupt erst einmal herauszufinden, wer gute und wer weniger gute Ziele verfolgt. Zwischen Weiß und Schwarz gibt es in Annstein sehr viel Grau. Wer von den Mächtigen Annsteins in diesem Durcheinander wen benutzt um welche Ziele durchzusetzen, wird bis zum Ende des Buches nicht klar. Das verwundert allerdings nicht, wenn man bedenkt, dass „Die äußeren Wege“ den Auftaktband einer geplanten Tetralogie darstellt. Auch wenn Wahrträumer, Wahrschreiber und Wahrprediger ein zentrales Element des Buches darstellen, steht das Phantastische nicht im Mittelpunkt der Handlung. Deren Schwerpunkt bilden vielmehr die Intrigen in Annheims Gesellschaft. Allerdings ist zu vermuten, dass sich das in den folgenden Bänden durchaus ändern könnte. Der Autor Gereon Sand – wobei es sich, wie im Buch ausdrücklich erwähnt wird, um ein Pseudonym handelt – erzählt die Geschichte in einem sehr flüssigen Schreibstil. Dabei wählt er teilweise eine recht derbe Sprache, was dem mittelalterlichen Ambiente allerdings durchaus angemessen erscheint. Die Handlung zieht den Leser schnell in ihren Bann. An mancher Stelle wartet er ungeduldig darauf, dass beziehungsweise wie es endlich mit einem der Protagonisten weitergeht, den er gerade an einer spannenden Stelle verlassen musste. Dies erfordert teilweise einiges an Geduld, da vorher diverse Kapitel aus der Sich anderer Personen folgen. So fällt es oft schwer, das Buch zwischendurch zur Seite zu legen. Am Ende muss der Leser feststellen, dass er den nächsten Band der Reihe herbeisehnt – sind doch noch so viele Handlungsfäden, deren Auflösung er sich nicht entgehen lassen möchte, offen. Fazit: Ein eindrucksvolles Debütwerk eines (noch) unbekannten Autors, das die Aufmerksamkeit aller Genre-Freunde verdient.

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