Die Handlung dieser Erzählung in einem muslimischen Land spielt sich an ein- und demselben Tag, zwischen Morgen- und Abendgebet, ab, was die Spannung erhöht. Im Mittelpunkt stehen zwei extreme Protagonisten der muslimischen und der westlichen Welt, der Gärtner und der Ausländer, die dann doch kurz vor den von Islamisten geplanten Attentaten zueinander im Garten in Kontakt treten. In der kurzen Begegnung ändern sich ihre Sichtweisen, selbst der Europäer, der meint, über den Dingen zu stehen, gewinnt für sich neue Erkenntnisse. Eine fundierte Auseinandersetzung mit einigen pars pro toto stehenden extremen Denkweisen zweier Kulturen und Religionen bzw. Weltanschauungen und ein Plädoyer für die Wichtigkeit von Begegnungen und Dialog.


