Gerhard Ebert Nämlich verheiratet: Plapper-Roman

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Inhaltsangabe zu „Nämlich verheiratet: Plapper-Roman“ von Gerhard Ebert

Tina, Redakteurin bei einem Ehe-Magazin, heiratet ihren geliebten Harald und glaubt, ihn alsbald zum klassischen Ehemann „programmieren“ zu können – nicht ganz nebenbei zugleich in der Hoffnung, mit ihrer Ehe-Erfolgsstory aus dem wahren Leben bei ihrer Zeitung als Kolumnistin Furore zu machen. Aber die jungen Leute können ihr Single-Leben nicht so ohne weiteres hinter sich lassen. Schon die Frage, wer morgens das Frühstück macht, was ja wohl bei einem Ehepaar anders „geregelt“ ist als bei einem Liebespaar, erweist sich überraschend als schier unbeantwortbar. Insbesondere, wenn beide Partner für sich in Anspruch nehmen, „emanzipiert“ zu sein. Vorläufiges Ergebnis: Harald landet immer wieder bei seiner Freundin Sybille im Bett, einer attraktiven Tänzerin, und Tina hält ihre alte Beziehung zu Rudolf aufrecht, einem erfahrenen Schauspieler und geschiedenen Ehemann, an dessen Brust sie ihre unerwarteten Ehe-Probleme zu vergessen hofft. Tina und Harald bemerken nicht, dass sich ihre heimlichen Geliebten nahe kommen. Just an dem Tag, an dem sie ihr bürokratisch-liebloses „Aneinander-vorbei-Leben“ erst einmal beenden, verkünden ihnen Sybille und Rudolf: „Wir sind nämlich verheiratet“.

Hier spielt sich das alltägliche Eheleben, in Form einer illusteren Verbalakrobatik ab. Fabelhaft entspannend zu lesen.

— Hanelt
Hanelt

Tina, Redakteurin bei einem Ehe-Magazin, heiratet ihren geliebten Harald und glaubt, ihn alsbald zum klassischen Ehemann „programmieren“ zu

— Gerhard_Ebert
Gerhard_Ebert
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  • Plappern auf höchtem Ehe-Niveau.

    Nämlich verheiratet: Plapper-Roman
    Hanelt

    Hanelt

    29. May 2016 um 12:08

    Titel:  (e-book Format)  -Nämlich verheiratet- Autor:   Gerhard Ebert Eingangs sei von mir erwähnt, dass der Autor Gerhard Ebert, sein Werk als Genre "Plapper Roman" bezeichnet. Mal etwas anderes. Aber, diese Bezeichcnung ist gerechtfertigt. Denn in den Geschichten, denen der Ehealltag nur so inne wohnt, wird heftigst regelrecht verbal kommuniziert als auch attakiert. Auf einer sprachlichen Ebene, die jeder Leser durchaus nachvollziehen kann und zudem auch täglich erlebt. Die Protagonisten "arrangieren" sich final mit einem Schäferstündchen, was man durchaus unter Versöhnungsritual abbuchen kann. Sehr gut in Worte und dementsprechendes Szenario gesetzt, denen Sätze mit einem kräftigen Wortstakato des Ausdrucks folgen. Ob der  sehr logischen Handlungen und Denkweisen von erfundenen Protagonisten, mußte ich herzhaft lachen. Eben Ehe-Realität in ernüchternder Reinkultur. Was will man also mehr, als sich einfach eben in jene hineinfallen lassen und genießen.       

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