Rozznjogd (Rattenjagd) gezeichnet von Gerhard Haderer

von Gerhard Haderer und Peter Turrini
4,6 Sterne bei7 Bewertungen
Rozznjogd (Rattenjagd) gezeichnet von Gerhard Haderer
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Rabenschwarze Gesellschaftskritik, ausgzeichnet umgesetzt

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Das Skandalstück der Bühne wurde in einer Graphic Novel verewigt. Düster und Hüllenlos.

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Inhaltsangabe zu "Rozznjogd (Rattenjagd) gezeichnet von Gerhard Haderer"

RADIKALE MENSCHLICHKEIT
Zwei Menschen - MANN UND FRAU - landen bei ihrem ersten Date in einem Cabrio am Müllplatz. Anstatt sich von der besten Seite zu zeigen, setzen sie alles auf eine Karte. In einem richtiggehenden Rausch ENTLEDIGEN SIE SICH STÜCK FÜR STÜCK DER FASSADE: ihrer Kleider, ihrer Habseligkeiten, ihrer Moral. Was ist es, das übrig bleibt?

EINE WASCHECHT-ÖSTERREICHISCHE GRAPHIC NOVEL GEZEICHNET VON GERHARD HADERER
PETER TURRINIS LEGENDÄRE "ROZZNJOGD" löste bei ihrer Uraufführung 1971 SKANDALE aus, heute ist sie ein zeitloser Bühnenklassiker, der weltweit gespielt wird. Der Zeichner und KARIKATURIST GERHARD HADERER findet dafür eine beklemmende Bildsprache und legt hiermit seine ERSTE GRAPHIC NOVEL vor: DÜSTER UND PACKEND!

HADERER UND TURRINI - ZWEI GROßMEISTER IHRER KUNST
Gerhard Haderers "JAHRBÜCHER" bilden längst das Highlight des Jahres für Fans der Karikaturenkunst, seine "SCHULE DES UNGEHORSAMS" in seiner Heimatstadt Linz erregt Aufsehen über die Grenzen des Landes hinweg. Dass er ein großer Bewunderer und KENNER DER HEIMISCHEN LITERATUR ist, zeigt er in seiner Inszenierung der "Rozznjogd". Mit Haderer und Turrini begegnen sich zwei Großmeister ihrer Kunst - ein Ereignis!

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„Solange die beiden maskiert sind, mit Sprache und eingeübtem Verhalten, sind sie hässlich, wenn sie sich nackt und bloß im Dreck wälzen, sind sie schön."
Peter Turrini

• zeitloser Bühnenklassiker gezeichnet von Gerhard Haderer
• ein Stück österreichischer Kulturgeschichte als Graphic Novel
• mit hochdeutschen Übersetzungen auf den linken Seiten

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783709934159
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Haymon Verlag
Erscheinungsdatum:12.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Maraliss avatar
    Maralisvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Rabenschwarze Gesellschaftskritik, ausgzeichnet umgesetzt
    Rabenschwarz

    Inhalt: Zwei Menschen - Mann und Frau - landen bei ihrem ersten Date in einem Cabrio am Müllplatz. Anstatt sich von der besten Seite zu zeigen, setzen sie alles auf eine Karte. In einem richtiggehenden Rausch entledigen sie sich Stück für Stück der Fassade: ihrer Kleider, ihrer Habseligkeiten, ihrer Moral. Was ist es, das übrig bleibt? Quelle: Klappentext


    Rozznjogd ist ursprünglich ein Theaterstück von Peter Turrini. Es  wurde 1974 am Wiener Volkstheater uraufgeführt.  Viele empfanden dieses rabenschwarze und gesellschaftskritische Stück als sehr provokant und es verursachte einige Skandale. Der Gesellschaft wird ein Spiegel vorgehalten. Es könnte auch ohne weiteres in der heutigen Zeit spielen.
    Nun hat Gerhard Haderer dieses Stück. brilliant, zeichnerisch umgesetzt. Die Zeichnungen sind genauso schwarz wie das Stück selbst. Dies macht bewusst wie auswegslos viele der Situationen sind, bedingt durch die Faszination von dem anscheinend "Anderssein".

    Fazit: Ein sehr gutes Buch, dass auch dem, der des östreichischen Dialektes nicht mächtig ist, gleich noch die Übersetzung in Deutsch liefert. Mir persönlich gefällt das Original besser, da es noch einmal die Schärfe dieser Gesellschaftskritik hervorhebt.

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 7 Monaten
    Blinddate

    Bei ihrem ersten Treffen entführt ein Mann seine Angebetete nicht an ein lauschiges schönes Plätzchen, sondern auf eine stinkende Müllhalde. Hier kommen die beiden sich zunächst nicht wirklich näher und sind sich schnell einig, dass man sich gegenseitig kennen-lernen sollte. Es beginnt eine kompromisslose Abrechnung mit dem bisherigen Leben der beiden...

    Der österreichische Karikaturist Gerhard Haderer hat sich dem skandalträchtigen Stück "Rozznjogd" angenommen und dieses in seinen Bildern wiedergegeben. Das ursprüngliche Stück wurde im Jahre 1967 vom Schriftsteller Peter Turrini geschrieben und 1971 uraufgeführt. Es strotzt vor Gesellschaftskritik und allein durch den Rahmen der Müllhalde erhält das Ganze einen grotesken Rahmen.
    Die Geschichte zeigt, wie unpersönlich und gleichgemacht die Menschen daherkommen und sich niemand die Mühe macht hinter die schimmernden Fassaden zu schauen. Hier ist es anders und die beiden Protagonisten wachsen bei ihrem jeweiligen Coming-Out über sich hinaus. Gerhard Haderer hat dies sehr schön mit einer Bildinterpretation aufgefrischt. Das Buch macht einen sehr hochwertigen Eindruck und liefert gleichzeitig eine hoch-deutsche Übersetzung anbei. 

    Ein Klassiker der österreichischen Literatur erfrischend in neuem Gewand gehüllt. Sicherlich eine aus meiner Sicht sehr gelungene Umsetzung, die ich gerne weiterempfehle und mit guten vier von fünf Sternen bewerte!!!

    Kommentare: 1
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    Bluesky_13s avatar
    Bluesky_13vor 7 Monaten
    Das Date auf der Müllhalde

    Bei diesem Werk merkt man sofort, das es etwas sehr besonderes ist. Es handelt sich hier um ein gezeichnetes Werk.

    Gezeichnet hat dies alles Gerhard Haderer und der ist bekannt für seine Karikaturen und das sieht man hier auch sehr deutlich.


    Bei diesem Werk handelt es sich ja um ein Theaterstück und ich muss gestehen, ich kenne dieses Theaterstück nicht.

    Ich muss aber gestehen, das mir das Buch trotz allem sehr gut gefallen hat.


    Die Geschichte ist außergewöhnlich, denn es geht um ein Rendezvous, ein erstes Treffen. Doch das findet nicht so statt wie sonst immer, sondern die beiden treffen sich auf einer Müllhalde.

    Mir hat das sehr imponiert und sehr gut gefallen, das wir auf der rechten Seite, bebildert alles in Dialekt lesen und auf der linken Seite kann man das ganze ohne Bilder in Hochdeutsch nachlesen.


    Die Aussage der Geschichte ist sehr schön und die Charaktere sind sehr gut heraus gearbeitet. Das ganze macht wirklich Spaß zu lesen und die Bilder sind hervorragend. Ich habe das ganze im Dialekt gelesen und musst nur zwei oder drei Begriffe nachlesen.


    Wer also Spaß an Dialekten hat, der hat bestimmt auch mit dem Werk hier Spaß. Man muss das Theaterstück nicht kennen um dieses Werk zu lieben. Ich finde sogar, das man unvoreingenommen an das ganze herangeht, wenn man das Stück nicht kommt. Man lässt sich überraschen von der Geschichte und von den Bildern und man ist gefangen.


    Mir hat es sehr gut gefallen und ich vergebe hier gerne die vollen 5 Sterne für den Text und auch für die Bilder. Man muss schon ein kleiner Fan von Karikaturen sein um mit diesem Buch warm zu werden. Auch die Ironie und der Sarkasmus muss einem schon ein klein wenig liegen.

    Respekt für diese Werk, ich war begeistert und war überrascht, was man mit Karikaturen alles machen kann.


    Bluesky_13

    Rosi

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    AdelheidSs avatar
    AdelheidSvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Das Skandalstück der Bühne wurde in einer Graphic Novel verewigt. Düster und Hüllenlos.
    Seelenstriptease in Wort und Bild

    Peter Turrini hat mit seiner "Rozznjogd" ein Skandalstück auf die Bühne gebracht, welches noch immer gespielt wird. Es zeigt die menschliche Seele, den Durst nach Anerkennung und Materialsucht und vor allem zeigt es, was bleibt, wenn alles abfällt und nur der Mensch selber übrig bleibt. ER bringt SIE beim ersten Date nicht in ein Lokal sondern auf eine Müllhalde um dort Ratten zu schießen und sich so abseits jeder Form kennen zu lernen. Gerhard Haderer hat dieses Stück nun als Graphic Novel gezeichnet und mit Hochdeutschem und Mundarttext bestückt.

    Zum Cover: düster und passend. Es ist alles drauf was drauf muss.

    Meine Meinung zum Buch: Normalerweise lese ich keine Graphic Novel und auch das Thema "Drama" ist nicht gerade meines. Da mir das Buch aber förmlich in die Hände fiel konnte ich nicht widerstehen reinzublättern. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Stück damals Skandale ausgelöst hat. Es ist so frei von jedem äusserlichen Zwang und den normalen Umgangsformen. Ich hatte selbst als Österreicherin bei manchen Mundartwörtern so meine Schwierigkeiten beim lesen. Aber zum Glück ist die linke Seite ja immer hochdeutsch. Die Zeichnungen sind schwarz - weiß und düster. Aber es ist ja schließlich später Abend auf einer Müllhalde. Hr. Haderer hat die Zeichnungen sehr realitätsnahe angelegt und konnte so den Geist der Geschichte sehr gut einfangen. Auch wenn dieses Buch nicht meinen üblichen Lesegeschmack trifft, muss ich einräumen, dass es einfach gut ist und auch gut in den Bildern umgesetzt wurde. Das Papier und der Einband sind sehr hochwertig.

    Fazit: Ein Skandalstück der Bühne von Hrn. Haderer in Bilder verfasst. Gelungen

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    jams avatar
    jamvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Turrinis Meisterwerk als Graphic Novel - ein Striptease der besonderen Art! Genial!
    Genial!

    „…des anzige, wos i wirklich ken, is mei wogn, vastesd? Weil i in söba baud hob … ois aussanond, ois widazomm … jeds stig woa in meine hend … und weil i dessöbe ned med de leid mochnkon, werri ni an menschn kennanleanan.“

    Ein Mann führt eine Frau aus, zum ersten Rendez-vous fährt er mit ihr auf einen Schrottplatz. Zeigt ihr sein Hobby, die Rozznjogd. Und er will sie kennenlernen, zerlegen wie sein Auto. Stück für Stück zerlegen. Und Teil für Teil zerpflücken sie einander, falsche Haarteile, Zahnersatz, Make-Up, Geldbörsen, Schmuck, Müll zu Müll…Kein Geheimnis bleibt verborgen, ob körperlich oder seelisch, als wird ans Licht gezerrt.

    Eine Geschichte, die uns zeigt, hinter wie vielen Masken wir uns verstecken und deutlich macht, dass wir uns gegenseitig gar nicht mehr sehen können, hinter all dem Konsum. Was würde wirklich passieren, wenn wir so durch die Welt gehen, physisch und psychisch ungeschminkt unser wahres Gesicht zeigen?

    Turrinis Bühnenstück als von Haderer gezeichnete Graphic Novel – zum besseren Verständnis zweisprachig, Deutsch-Wienerisch. Genial!

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    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Klassiker als Graphic Novel mit tollen Zeichnungen von Gerhard Haderer. Absolut zu empfehlen.
    Ein Klassiker als Graphic Novel

    Das erste Rendezvous – doch anstatt in ein schickes Restaurant oder ins Kino zu gehen, bringt ER, ein junger Durchschnittstyp, SIE, auch keine Ausnahmeerscheinung, auf eine Müllhalde. Denn satt hat er diese ritualisierten Dating-Vorgänge, bei denen man sich eigentlich „eh nur etwas vormacht“ – wenn schon, will ER SIE richtig kennenlernen. Im Zuge gegenseitiger Annäherung beginnt ein schonungsloser Körper- und Seelen- Striptease: Beide befreien sich von ihren Verkleidungen. Doch ohne die Masken der Gesellschaft wird die Nacktheit zur Überlebensfrage. Nun sind sie wie Ratten, auf die ER schießt – Zivilisationsmüll.

    1967 schrieb Peter Turrini diesen Einakter, 1971 wurde er uraufgeführt und führte zu einem riesigen Skandal. Das Stück wurde in österreichsicher Mundart geschrieben.

    Der österreichische Karikaturist Gerhard Haderer hat sich jetzt dieses literarischen Klassikers angenommen und die passenden Bilder dazu gezeichnet - in seinem typischen Stil.

    So erschien dieses wunderschön gemachte Graphic-Novel-Hardcover-Buch, das rechts die Zeichnungen von Haderer und den Text auf österreichisch von Turrini zeigt. Auf der linken Seite ist nur der Text in Sprechblasen zu lesen - in hochdeutsch, für alle die keinen Dialekt lesen können.

    Obwohl auch ich mir bei einigen Wörtern erst mal schwer tat und erst nach mehrmaligem Lesen kapierte. Die hochdeutschen Texte haben auch teilweise Erklärung dabei. Obwohl ich bezweifle, dass Leser aus Deutschland das Wort "Olla" verstehen.

    Der Text selbst ist natürlich Kult, es vereint Komödie und Drama auf eigene Weise. Die Zeichnungen sind einfach perfekt und passend gemacht.

    Fazit: Klassiker als Graphic Novel mit tollen Zeichnungen von Gerhard Haderer. Absolut zu empfehlen.

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    awogflis avatar
    awogflivor 7 Monaten
    Die Masken fallen

    Das klassische Skandal-Theaterstück von Peter Turrini aus dem Jahr 1971 wird in dieser Graphic Novel vom bekannten Karikaturisten Gerhard Haderer zeichnerisch sehr entlarvend und grandios verstörend umgesetzt. Die Handlung fand ich genauso grausam wie bei meinem ersten Lesen des Stücks in den 80er-Jahren – wenn nicht noch furchtbarer – durch die Bilder.

    Ein Pärchen hat sein erstes Rendezvous im Auto auf einer Mülldeponie. Warum der Mann diese kuriose und doch sehr unangenehme Location für den Beginn des Kennenlernens gewählt hat, wird dem Leser am Beginn der Geschichte noch nicht offenbart. Zuerst erschießen die beiden mit einem Gewehr die Ratten auf der Müllhalde und dann wollen sie sich WIRKLICH kennenlernen. Aber was bedeutet das?

    Alle menschlichen Masken fallen nach und nach, die beiden wollen sich in der Essenz und der Nacktheit des Charakters kennenlernen, das Paar räumt sich wie bei einem Christbaum gegenseitig den „Schmuck“ ab. Da werden Toupets, Haarteile und falsche Wimpern abgerissen, die Zähne herausgenommen und auf den Müll geschleudert, da werden Sakkotaschen und Handtaschen analysiert und ausgeräumt, Schmuck und Geld weggeschmissen, alle Kleider abgelegt und Schaumstoff-BH-Einlagen auf die Kippe geworfen. Schicht um Schicht wird alles abgetragen, schlicht und ergreifend wird neben dem spannenden Seelenstriptease auch ein körperlicher Striptease vollführt und alle Errungenschaften des Konsums und der Beziehungen zu anderen auch gleich mitentsorgt.

    Das ist sowohl spannend, entlarvend als auch brutal grausam, teilweise auch sehr ekelig, da es dem Leser vorführt, unter wie vielen Schichten von Tand und Optimierungen wir uns selbst begraben, um nicht nackt in unserem eigenen Charakter bar von Masken vor unseren Mitmenschen zu stehen. Auch das Ende der Geschichte, das ja durchaus eine positive Sicht auf den Nukleus des Menschen geben könnte, ist absolut gnadenlos und entbehrt jeder Hoffnung.

    Gerhard Haderer hat das bekannte Volksstück großsartig ganz in Graustufen umgesetzt, dadurch wird auch die hoffnungslose triste Stimmung klar transportiert. Die Figuren sind extrem gut gezeichnet, vor allem die für die Geschichte wesentlichen körperlichen Unzulänglichkeiten und die schlechten Charaktereigenschaften, die sich in der Physiognomie manifestieren, kann ein Karikaturist natürlich noch viel besser mit spitzer Feder umsetzen, als ein traditioneller Grafiker.

    Dramaturgisch und sprachlich ist die Geschichte auch für den deutschen Markt sehr gut auf das Zielpublikum ausgerichtet. Denn obwohl das Theaterstück ursprünglich in starkem Dialekt konzipiert war, kann man auf den linken Seiten auch die hochdeutschen Dialoge lesen – rechts spielt das Stück im Dialekt, das ist eine sehr gute Idee. Der Dialekt (wo ist der überhaupt her?) war teilweise so ausgeprägt, dass sogar ich hin und wieder links die hochdeutsche Übersetzung nutzte.

    Das Einzige, was Haderer manchmal übertreibt, ist die Tristesse der Geschichte durch möglichst dunkle Graustufen herauszuarbeiten. Dadurch, dass manche Bilder fast zu dunkel sind, konnte ich oft die Details in den Zeichnungen nicht gut genug erkennen. Vor allem wenn man abends beim künstlichen Licht der Energiesparglühbirne und nicht im kalten Focus der Hallogenlampe liest, ist das ein Hindernis, wirklich jedes Detail zu erkennen und zu rezipieren.

    Fazit: Grandios, verstörend und starker Tobak – ein tiefgründiges, bösartiges, demaskierendes Stück ohne Gnade und Hoffnung – also nicht für jedermann geeignet.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Haymon_Verlags avatar
    Ein Paar trifft sich auf einer Müllhalde. Sein Ziel ist klar: Der Mechaniker will die hübsche Kellnerin für sich gewinnen. Sie macht es ihm allerdings schwerer als gedacht.
    Typisches Verführungs-Geplänkel? Nicht in der Welt von Peter Turrini. In seinem zeitlosen Bühnenklassiker „Rozznjogd“ (Rattenjagd) werden alle Grenzen menschlicher Konventionen überschritten. Was harmlos beginnt, entwickelt sich zu einem bunten Treiben, bei dem sich das Paar Stück für Stück seiner Fassade entledigt: ihrer Kleider, ihrer Habseligkeiten, ihrer Moral. Was ist es, das übrig bleibt?
    Als einer der führenden deutschsprachigen Dramatiker der Gegenwart repräsentiert Turrini mit seinem Theaterstück „Rozznjogd“ ein Stück österreichische Kulturgeschichte. Die Zusammenarbeit mit Gerhard Haderer macht die Neuerscheinung zu einer waschecht-österreichischen Graphic Novel. Der Österreicher ist vor allem bekannt als einer der klügsten und treffendsten Karikaturisten seiner Zeit. Mit eindrucksvollen Zeichnungen verleiht er Turrinis „Rozznjogd“ ein neues Gesicht: düster und packend!

    Bewerbt euch einfach bis zum 01.03.2018 mit dem Klick auf den „Bewerben“-Button und gewinnt eines von 10 Exemplaren!
    Wir drücken euch die Daumen und wünschen viel Glück beim Gewinnspiel!

    Euer Haymon-Team

    * Jeder der mitspielt, sollte bereit sein, im Gewinnfall eine Rezension zu schreiben und zu posten.

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