Gerhard Henschel

 3,7 Sterne bei 159 Bewertungen
Autor von SoKo Heidefieber, Kindheitsroman und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Gerhard Henschel wurde 1962 geboren und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Seine letzte Veröffentlichung „Künstlerroman“ ist der sechste Teil einer Chronik über den Protagonistin Martin Schlosser. Außerdem veröffentlichte er verschiedene Sachbücher und wurde unter anderem mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis und dem Nicolas-Born-Preis ausgezeichnet.

Neue Bücher

Cover des Buches Großstadtroman (ISBN: 9783455020335)

Großstadtroman

(1)
Neu erschienen am 07.11.2025 als Gebundenes Buch bei Hoffmann und Campe.

Alle Bücher von Gerhard Henschel

Cover des Buches SoKo Heidefieber (ISBN: 9783455010633)

SoKo Heidefieber

(36)
Erschienen am 05.05.2021
Cover des Buches Kindheitsroman (ISBN: 9783455011487)

Kindheitsroman

(17)
Erschienen am 06.07.2021
Cover des Buches Der dreizehnte Beatle (ISBN: 9783423139779)

Der dreizehnte Beatle

(9)
Erschienen am 01.04.2011
Cover des Buches Die Liebenden (ISBN: 9783455650754)

Die Liebenden

(6)
Erschienen am 12.10.2015
Cover des Buches Abenteuerroman (ISBN: 9783423144247)

Abenteuerroman

(4)
Erschienen am 24.07.2015
Cover des Buches Bildungsroman (ISBN: 9783423145008)

Bildungsroman

(5)
Erschienen am 27.05.2016
Cover des Buches Liebesroman (ISBN: 9783455813937)

Liebesroman

(4)
Erschienen am 15.08.2015
Cover des Buches Gossenreport (ISBN: 9783499623189)

Gossenreport

(6)
Erschienen am 18.03.2008

Neue Rezensionen zu Gerhard Henschel

Cover des Buches Großstadtroman (ISBN: 9783455020335)
Alriks avatar

Rezension zu "Großstadtroman" von Gerhard Henschel

Alrik
Millenniumsglanz und müde Tage — eine literarische Liebeserklärung

Vor meinem inneren Auge öffnet die Stadt ihre Türen, und der Geruch von Kaffee mischt sich mit dem Versprechen einer neuen Zeit. Martin Schlosser stolpert nicht nur ins neue Millennium, er tappt in all die kleinen Katastrophen und glücklichen Fügungen, die ein Leben in der Großstadt ausmachen. Die Sprache trägt Bilder: Abende im Theater, das Flackern von Anzeigenlicht, Gespräche, die in verrauchten Kneipen zu Mythen anwachsen. Dabei bleibt der Ton warm und manchmal verletzlich, als würde eine Freundin mir bei einem Glas Wein ihre verwegenen Hoffnungen anvertrauen.


Ich spüre das Ringen zwischen Kunst und Alltag, wie Erfolg und Familienglück aneinander reiben. Henschel gelingt es, die Zeit um die Jahrtausendwende mit liebevoller Genauigkeit zu treffen — nicht als Retro-Postkarte, sondern als atmende Gegenwart. Manche Kapitel dehnen sich in kleine Essays, die gelegentlich die Handlung ausbremsen; wer knallenden Plot erwartet, wird hier eher seelische Wahrnehmungen finden. Am Ende steht dennoch ein versöhntes Bild: Ein Mann, ein Theater, ein Kind, und diese unerschütterliche Zuversicht, dass das 21. Jahrhundert vieles bereithält — vielleicht nicht das, was man plant, aber das, was bleibt.

Cover des Buches Frauenroman (ISBN: 9783455018356)
Karola_Dahls avatar

Rezension zu "Frauenroman" von Gerhard Henschel

Karola_Dahl
Ein erfolgreicher Autor gibt einen guten Alltagsüberblick

Die Lesereisen durch Örtlichkeiten verschiedenster Güte in europäischen Ländern, aber auch in New York werden aufgeführt neben politischen Ereignissen aus Vergangenheit und Gegenwart. Neben solchen Verquickungen der Zeitgeschichte geht es auch um die Rechtschreibreform mit seinen Argumenten dagegen. Seine geliebte Serie Für alle Fälle Fitz fließt mit ein sowie seine Frauenliebschaften und Männerfreundschaften. So wandert der Autor mit gewisser Nachdenklichkeit von Thema zu Thema..

Unsortiertes aus gestriger Politik und erfolgreichem Künstlerleben,

Cover des Buches SoKo Heidefieber (ISBN: 9783455010633)
Nika488s avatar

Rezension zu "SoKo Heidefieber" von Gerhard Henschel

Nika488
Soko Heidefieber

Schräge Idee mit viel Potenzial, aber nicht ganz auf den Punkt gebracht


Soko Heidefieber hebt sich definitiv vom klassischen Kriminalroman ab – nicht nur durch seinen bissigen Humor, sondern auch durch die ungewöhnliche Prämisse: Ein Serienmörder bringt Krimiautor:innen um, und das auf die Art, wie sie selbst ihre Opfer in ihren Büchern zu Tode kommen lassen. Klingt verrückt? Ist es auch – im positiven wie im negativen Sinne.


Gerhard Henschel liefert einen satirischen Blick auf die Welt der Krimis und ihrer Autor:innen. Das ist unterhaltsam und teils herrlich überspitzt, vor allem für Leser:innen, die sich in der Szene auskennen. Der Sprachwitz sitzt, die Idee ist originell – doch leider verliert sich die Handlung manchmal in zu vielen Nebensträngen, Insider-Gags und etwas zu viel literarischem Augenzwinkern. Dadurch geht der eigentliche Spannungsbogen streckenweise verloren.


Die Ermittler wirken sympathisch, bleiben aber eher oberflächlich, ebenso wie die Nebenfiguren. Stattdessen liegt der Fokus auf der skurrilen Gesamtidee und dem satirischen Ton – was zwar charmant ist, aber nicht ganz die Tiefe eines packenden Krimis erreicht.


Fazit: Eine clevere, pointierte Krimi-Parodie mit viel Ironie und literarischem Insider-Flair – aber für klassische Krimi-Fans vielleicht etwas zu verspielt und konstruiert. Unterhaltsam, aber nicht durchweg fesselnd.

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