Gerhard Henschel

 3.8 Sterne bei 88 Bewertungen
Autor von SoKo Heidefieber, Kindheitsroman und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gerhard Henschel

Gerhard Henschel wurde 1962 geboren und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Seine letzte Veröffentlichung „Künstlerroman“ ist der sechste Teil einer Chronik über den Protagonistin Martin Schlosser. Außerdem veröffentlichte er verschiedene Sachbücher und wurde unter anderem mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis und dem Nicolas-Born-Preis ausgezeichnet.

Neue Bücher

SoKo Heidefieber

 (16)
Neu erschienen am 06.05.2020 als Taschenbuch bei Hoffmann und Campe.

SoKo Heidefieber: Kriminalroman

 (1)
Neu erschienen am 06.05.2020 als E-Book bei Hoffmann und Campe.

SOKO Heidefieber

Erscheint am 19.06.2020 als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher.

Alle Bücher von Gerhard Henschel

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Buchformat:
Cover des Buches Kindheitsroman9783455813913

Kindheitsroman

 (15)
Erschienen am 15.08.2015
Cover des Buches SoKo Heidefieber9783455008333

SoKo Heidefieber

 (16)
Erschienen am 06.05.2020
Cover des Buches Die Liebenden9783455650754

Die Liebenden

 (7)
Erschienen am 12.10.2015
Cover des Buches Der dreizehnte Beatle9783423139779

Der dreizehnte Beatle

 (9)
Erschienen am 01.04.2011
Cover des Buches Abenteuerroman9783423144247

Abenteuerroman

 (4)
Erschienen am 24.07.2015
Cover des Buches Liebesroman9783455813937

Liebesroman

 (4)
Erschienen am 15.08.2015
Cover des Buches Bildungsroman9783423145008

Bildungsroman

 (5)
Erschienen am 27.05.2016
Cover des Buches Jugendroman9783455813920

Jugendroman

 (3)
Erschienen am 15.08.2015

Neue Rezensionen zu Gerhard Henschel

Neu

Rezension zu "SoKo Heidefieber" von Gerhard Henschel

Kurzweiliges Krimivergnügen mit viel Viel
Shadowbakivor 4 Tagen

Schon das Cover hat mich sehr angesprochen:

Auf den ersten Blick düster und ernst, aber wenn man genauer hinschaut, sieht man die witzigen Details.

Soko Heidefieber von Gerhard Henschel ist ein herrliches Lesevergnügen für alle Krimi-Fans, die auch mal gerne über sich selbst (und überhaupt die ganze Branche) lachen können.

Es muss doch als Krimiautor ein Vergnügen gewesen sein, über deutsche Krimiautor zu schreibend dabei die einzelnen Charaktere mit Vorurteilen geradezu vollzustopfen - mich als Leser hat es zumindest sehr amüsiert.


Überzeichnete Figuren und Handlungsstränge und hier werden nicht nur die Ermittler aufs Korn genommen - nein, auch die Forensiker, die Medien und Privatdetektive bekommen ihr Fett weg.


Nur waren mir die Sprünge zu den einzelnen Handlungen dann doch oft zu unübersichtlich, aber das bleibt bei einem überregionalem Regionalkrimi wohl nicht aus. 

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M

Rezension zu "SoKo Heidefieber: Kriminalroman" von Gerhard Henschel

Von wegen beschaulich
misspidervor 5 Tagen

Wer glaubt, mit "SoKo Heidefieber" einen beschaulichen Regionalkrimi vor sich zu haben, wird eine gewaltige Überraschung erleben! Voller Sarkasmus wird hier das beliebte Krimi-Genre auf die Schippe genommen - und gleich in doppelte Manier!

Erstens: inhaltlich geht es nämlich um einen Serienmörder, der ausgerechnet Autoren von Regionalkrimis abserviert - und zwar auf eine Weise, wie sie das Opfer zuvor in einem seiner Werke beschrieben hat. Das nimmt durchaus skurrile Züge an, als beispielsweise ein Kopf in einer Glasflasche auftaucht (leider wird die interessante Frage nach dem Wie hierbei nicht vollständig aufgelöst, aber die Vermutung mit dem Glasbläser ist naheliegend).

Zweitens: auch das Format des Buches ist - wie könnte es anders sein - ein Regionalkrimi, auch wenn man es aufgrund der Wanderlust des Mörders und somit der Ermittler geografisch nicht so genau nehmen darf. Da geht es nämlich quer durch Deutschland und sogar bis nach Österreich. Aber keine Sorge: jede Region bekommt auf ihre Weise ihr Fett weg (bzw. eine/n Autor/in). Dabei werden sowohl sprachliche als auch kulinarische Genüsse (oder sollte man besser sagen Ergüsse?) vom Feinsten geboten.

Und dann gibt es da noch die irrwitzige Parallelgeschichte, in der ein Mann durch eine Verkettung unglücklicher Umstände aus Griechenland fliehen muss und dabei von einer Katastrophe in die nächste gerät, um am Ende halbtot wieder ausgespuckt zu werden.

Klingt alles irgendwie irrsinnig, irgendwie planlos und gar nicht beschaulich? Ist es auch - für manche sicherlich enttäuschend, für andere eine Bereicherung. Ich darf mich glücklicherweise zur letzteren Gruppe zählen, denn dieses Buch hat mir einige mehr als vergnügliche Lesestunden voll ungebremster Unterhaltung bereitet.

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Rezension zu "SoKo Heidefieber" von Gerhard Henschel

Gute Idee
Peanut91vor 9 Tagen

[Rezensionsexemplar | Netgalley]

Die Idee hinter dem Buch ist einfach nur klasse und als Fan von Regionalkrimis finde ich es auch einmal schön, dass genau diese "Szene" aufs Korn genommen wird. In der ersten Hälfte hat mich der Autor wie oft zum Lachen gebracht und es entsprach vieles meinem Humor. Man darf das Geschriebene halt nicht so ernst nehmen und vieles ist typisch für das Genre "Humorkrimi". Die Übertreibungen und überspitzten Szenen sollen halt genau das aufzeigen, was man sich unter dem Klischee "Regiokrimi"-Autor vorstellt. Es ist auf jeden Fall erstaunlich mit wie vielen Details diese ausgestattet wurden und wie konsequent das alles durchgezogen wurde.

Besonders gefallen hat mir die Ironie, die man immer wieder raus liest.


Was die Dialoge betrifft bin ich mir uneins, denn manche Dialekte sind im Geschriebenen sehr schwer zu verstehen und das hat den Lesefluss gestört. Ich weiß nicht, ob das einfach nur an der Schreibweise lag und man diese Worte in diesen Regionen tatsächlich so schreibt. Manches habe ich versucht laut auszusprechen, aber trotzdem hatte ich es einfach nicht verstanden.


Besonders eine Stelle rund um den Charakter Schulz ist mir negativ im Gedächtnis geblieben. Sie befindet sich im letzten Drittel(ungefähr Seite 200) und da habe ich mich schon gefragt, ob man das tatsächlich noch unter lustig einordnen kann. Es wurde maßlos übertrieben und die Szene an sich hinterließ einfach einen sehr bitteren Nachgeschmack. Auch in anderen Szenen mit anderen Charakteren kommt es immer wieder zu Übertreibungen, die teilweise einfach die Grenze des guten Geschmacks überschreiten. Ob da der Autor einfach nur bewusst provozieren wollte bleibt leider völlig unklar.


Ein weiterer Kritikpunkt wäre der fehlende rote Faden, der einen normalerweise durch die Handlung führt. Es wird von Ort zu Ort gesprungen und es gibt unzählige Handlungsstränge, bei denen man irgendwann zwangsläufig den Überblick verliert. Die Szenen im Ausland hätte man ruhig weglassen können und dafür der restlichen Handlung mehr Raum geben können. Denn für 280 Seiten sind es einfach zu viele Handlungsstränge.


Fazit:

Wenn es von was mehr geben könnte, dann ist es Bücher in dem Genre. Leider hat mich dieser überregionale Humorkrimi nicht überzeugen können und deshalb gibt es auch nur 3 von 5 Sternen. Ob man das Buch jetzt wirklich zu den Humorkrimis zu ordnen kann bleibt fraglich, da es doch sehr von einem klassischen Krimi abweicht und mit der versprochenen Geschichte vom Klappentext wenig Ähnlichkeit hat.

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