Gerhard J. Rekel

 4 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Der Duft des Kaffees, Mona Lisas dunkles Lächeln und weiteren Büchern.
Gerhard J. Rekel

Lebenslauf von Gerhard J. Rekel

1965 in Graz geboren. Filmakademie Wien. Danach ausgedehnte Studienreisen durch China, Indien und Südamerika. Für meine erste Filmkomödie TRAUMA durfte ich mich neben einer British-Academy-Nomination über zahlreiche internationale Auszeichnungen freuen. Aus meiner Feder stammen Drehbücher zu erfolgreichen TV-Reihen wie „Tatort“, „Universum“ und „Terra X“. Drei Romane sind erschienen, zuletzt als dtv-premium „Der Duft des Kaffees“. Ich lebe in Berlin, habe aber noch einen Koffer in Wien. Seit 2006 bin ich auch Gastdozent an der Donau-Universität Krems. Ich liebe das Spiel mit Wor­ten, Sze­nen, Emo­tio­nen, ins­be­son­de­re wenn sie au­then­tisch sind.

Alle Bücher von Gerhard J. Rekel

Der Duft des Kaffees

Der Duft des Kaffees

 (18)
Erschienen am 01.04.2008
Die chinesische Dame

Die chinesische Dame

 (8)
Erschienen am 23.08.2013
Mona Lisas dunkles Lächeln

Mona Lisas dunkles Lächeln

 (8)
Erschienen am 18.04.2014
Der Gott des Geldes

Der Gott des Geldes

 (2)
Erschienen am 01.09.2018

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Rezension zu "Der Gott des Geldes" von Gerhard J. Rekel

Packendes Krimivergnügen mit neuen Einblicken in die Hochfinanz
Constanze-Bvor einem Monat


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aus-erlesens avatar

Rezension zu "Der Gott des Geldes" von Gerhard J. Rekel

Eine Utopie - so wahr, so rein, so nah?
aus-erlesenvor 2 Monaten

Wie stellt man sich einen perfekten Tag vor? Am Strand liegen, den Wellen nachschauen. Die Sorgen in letzte Hinterstübchen verfrachten. So ähnlich könnte ein perfekter Tag aussehen. Oder mit einem Flugzeug über einer Stadt kreisen, vielleicht sogar zwischen Hochhäusern kreuzen. Saskia Rokovic könnte so einen perfekten Tag durchaus erlebt haben. Könnte. Denn es wäre mehr als zynisch der Restauratorin ein Hochgefühl zu unterstellen als sie im Flugzeug über Frankfurt schwebt. Denn ihre Handgelenke sind fixiert. Und das Reiseziel ist nicht von ihr gewählt. Die Polizei hat sie im Gewahrsam. Terrorverdacht. Schlimmer geht’s nimmer.
Und dabei hatte alles so schön begonnen. Finanziell ziemlich klamm, wirft ihr der Geldautomat ihrer Bank statt der geforderten einhundert Euro dreimal einhundert Euro entgegen. Was einmal klappt, klappt vielleicht auch ein zweites Mal? Jackpot! Ein drittes Mal?
Sohn Emil sieht nun endlich die Zeit gekommen ein moderner junger Mann zu werden. Er insistiert noch einmal und drängt ob des erfreulichen und unerwarteten Reichtums auf sein erstes Smartphone. Seine Sorgen möchte Saskia gern haben. Denn was so aussah wie ein perfekter Tag, wird bald zur Höllenwoche. 
Ihr Gatte Harry wird angeschossen. Der Computerprogrammierer ist ein verschlossener Typ. Wenn er nicht mit der Sprache rausrücken will, kann auch Saskia nichts dagegen tun. Doch der Schuss am Güterbahnhof ist mehr als nur ein Warnschuss. Und schon steht die Polizei auf der Matte. Denn Harry ist spurlos verschwunden. Und jemand hat ihn entführt. Sein Handy nimmt ein unfreiwilliges Bad in einem Bach bei Frankfurt. Und die Polizei ist auch keine große Hilfe. Karrieregeile Cops, geldgierige Banker ohne Gewissen, die Bundesbank, die Russen und zwischendrin die kleine Restauratorin Saskia Rokovic, die einfach nur ihren Harry wieder haben und wissen will, was das Computergenie mit dem Hackerangriff auf mehrere Bankenserver zu tun hat. 
Autor Gerhard J. Rekel hat seiner Heldin Saskia einen vollgepackten Rucksack mit auf den Weg gegeben. In ihm befindet sich aber nicht viel, nur jede Menge Mut. Und den wird sie brauchen. Denn Saskia will auf eigene Faust ermitteln, wo Harry ist und warum er nicht wie üblich vor dem Laptop hockt und statt sich zu bewerben irgendwelche Algorithmen zusammenschustert. So groß die Probleme in den vergangenen Wochen und Monaten auch gewesen seien, Familie Rokovic war zumindest glücklich. Auch wenn es sich nicht immer so anfühlte. Immer tiefer stürzt Saskia bei ihren Nachforschungen in ein Geflecht aus Falschheit, Gier und Besessenheit, inklusive Verfolgungsjagden, Schüssen und widersprüchlichen Aussagen. Spannend bis zur letzten Seite!

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World_of_tears91s avatar

Rezension zu "Mona Lisas dunkles Lächeln" von Gerhard J. Rekel

Spannend und authentisch
World_of_tears91vor 4 Jahren


Geschichte spannend und nah an den tatsächlichen Geschehnissen zu vermitteln, ist kein leichtes Unterfangen und daher auch weniger etwas für die breite Masse. Große Blockbuster, die mit jeder Menge Action und Explosionen dem Stoff begegnen, sind da schon eher was. Aber dann gibt es da auch noch diese kleinen Juwelen, wie dieses Buch hier einer ist. Wer auch nur im Ansatz etwas mit historischen Erzählungen anfangen kann (und das beinhaltet bei Weitem nicht nur den x-ten Hebammen Titel!), der sollte jetzt hellhörig werden.

Auf den ca. 200 Seiten wird dem Leser ein spannendes, mitreißendes und authentisches Geschehen erzählt, wie es nur das Leben selbst schreiben kann. Diese Geschichte, oder besser gesagt der Rahmen, ist tatsächlich so passiert, selbst die wichtigsten handelnden Personen haben so existiert und zum großen Teil auch so gehandelt, nur einige wenige Charaktere entstammen der Feder der Autoren, um die Geschichte vorantreiben zu können. Die Spannung kommt daher auch zu einem großen Teil ganz einfach von dem Bewusstsein, dass sich diese Dinge so oder so ähnlich vor knapp 70 Jahren so zugetragen haben und das verleiht dem Buch eine ganz besondere Atmosphäre. Das Autorenduo hat es geschafft, den trockenen Fakten aus den Geschichtsbüchern Leben einzuhauchen, in dem sie dem Leser das vermitteln, was er unmöglich selber hätte mitkriegen können und ihn in die ausweglose, dramatische Situation von damals versetzen. Wenn man denkt, dass auf 200 Seiten ja nicht viel passieren kann, dann hat man sich zumindest hier gewaltig geschnitten, denn die Handlung ist mit einigen Wendungen und Überraschungen versehen, die den Spannungsbogen nur noch weiter in die Höhe treiben. Dank der Authentizität der Geschehnisse bekommt man während dem Lesen noch so einiges über ein besonders dunkles Kapitel der deutsch-österreichischen Geschichte vermittelt, um das sich so einige Mythen und Legenden ranken. Selbst an den Kinokassen ist dieser Stoff schon im Blockbusterformat angekommen, jedoch wurde dabei weitaus weniger detailgetreu und "am Stoff bleibend" erzählt, wie es in diesem Buch der Fall ist. Deswegen würde ich auch immer noch sagen, dass man sich zumindest ein bisschen für Geschichte interessieren sollte, wenn man an diesem Buch Gefallen finden möchte.

Die fiktiven Protagonisten sind relativ blass, eine wirkliche Geschichte um sie oder auch eine emotionale Bindung bleibt leider aus, was aber wohl möglich auch einfach am Seitenumfang liegt. Mir scheint es jedoch, als hätten die beiden Autoren den Fokus auf die spannende Vermittlung der historischen Ereignisse gelegt und dabei dienen die fiktiven Charaktere ja nur dazu, die Rahmenhandlung voranzutreiben, deshalb konnte ich gut darüber hinweg schauen. Aber auch sie passen perfekt in diese sonst schon authentisch geschilderte, historische Welt und dadurch wird dem Ganzen doch eine etwas persönlichere Note verliehen und man wird als Leser quasi Mitten in die Geschehnisse hineingeworfen.

Als großer Geschichts-Enthusiast war dieses kleine aber feine Buch ein echtes Juwel. Man findet es leider selten, dass Geschichte so authentisch und mitreißend vermittelt wird, wie es hier der Fall war. Wer sich auch nur im Ansatz dafür interessiert, sollte unbedingt mal einen Blick riskieren.

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