Gerhard J. Rekel Die chinesische Dame

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Inhaltsangabe zu „Die chinesische Dame“ von Gerhard J. Rekel

Durch eine „Notlüge“ gefährdet Christian Selikowsky, der Held des Buches, das Leben seiner Liebsten. Seither verfolgen ihn brutale Albträume. Der junge Architekt beschließt, wahrhaftig zu leben, will reinen Tisch machen. Auch mit seinem Vater, für dessen Firma er zwar arbeitet, dem er sich aber entfremdet hat. Christian reist von Wien nach Tirol, wo sein Vater in einem idyllischen Dorf das traditionsreiche Modeimperium leitet. Doch als Christian eintrifft, liegt der Patriarch tot am Schreibtisch. Angeblich Herzinfarkt. Kurz zuvor hatte der alte Herr Besuch von einer chinesischen Dame. Was wollte die attraktive Managerin? Christian stößt auf Lügen. Seine Nachforschungen führen ihn nach Schanghai und in die chinesische Provinz, wo er Wahrheiten über den Vater, die Beziehung zu seiner Verlobten, seiner Familie und sich selbst entdeckt, die er niemals erwartet hätte. „Du sollst nicht lügen“, heißt es in der Bibel. Konfuzius aber entgegnet: „Die Wahrheit ist ein tödliches Schwert!“ Wie viel Wahrheit erträgt der Mensch?

Tiefsinnige, spannende Story, interessante Protagonisten, perfekt recherchiert! Der ausgefeilte Sprachstil bringt extra Lesevergnügen. Top!

— J-B-Wind

Abwechslungslungsreiche und spannende Handlung mit philosophischer Tiefe, Krimi und Familiengeschichte - sehr empfehlenswert!

— mabuerele

Fazit: Ein Roman voller Facetten, der mit einer spannenden Handlung und glaubwürdigen Charakteren überzeugt

— Bellexr

Sehr gut geschrieben, mag ich!

— MadameDimension

Wer einen spannenden Familienroman und Einblicke in die Wirtschaft des Drachens sucht, wird sich am Buch erfreuen!

— hpwallner

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ein ehrliches Buch, was auf ganzer Linie überzeugt. Sprachlich wie inhaltlich.

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  • Roman? Nein! eher ein Drehbuch

    Die chinesische Dame

    Buecherspiegel

    02. February 2014 um 12:08

    „Sie sind zu nett, Herr Selikowsky“, dieser Satz einer Therapeutin, dazu immer wiederkehrende Lügen aus dem Munde des netten Mannes, nur um den Familienfrieden zu erhalten, das ist der Ausgangspunkt dieser Geschichte. Eine Notlüge raubt ihm den Schlaf, denn anstatt offen zu seiner Freundin zu sagen: ich habe dich betrogen, belässt er alles wie es ist. Aber ein HIV-Test ist positiv beschieden worden und seine Freundin schwanger. Nun quälen ihn Albträume, die er mithilfe einer Therapeutin zu ergründen versucht. Sein Fazit: von nun an will er die Wahrheit sagen, mit allen Konsequenzen, das verspricht er sich selbst gegenüber. Doch das ist gar nicht so einfach. Der Autor Gerhard J. Rekel, Gastdozent an der Donau-Universität Krems, führt mich mit einem starken Einstieg erst einmal in die Irre. Was haben diese Albträume des ach so netten Herren mit einer chinesischen Dame zu tun? Doch schon ein paar Seiten später kommen wir der Sache näher. Ein cholerischer Vater, eine immer beschwichtigende Mutter, der eifersüchtige Bruder und ein Familienunternehmen am Rande des Abgrundes. Der Architekt, der als solcher keine Arbeit findet und daher Kataloge für das Familienunternehmen gestaltet, muss vor Ort zum Rapport. Diesmal nimmt er seine Freundin mit, denn er will sie der Familie vorstellen und die baldige Hochzeit verkünden. Doch vor der Bürotür lässt ihn sein Vater warten. Selbst die Sekretären ist schon gegangen, um eine ominöse chinesische Dame ins Hotel zu bringen, die als letzter Gast das Büro verlassen hat. Ein dumpfer Schlag ist hinter den dicken Bürotüren zu hören und dann nichts mehr. Und der nette Herr traut sich nicht so recht ins Zimmer, derweil der Bruder der Freundin das Firmengelände zeigt. Als er endlich die Tür öffnet, ist alles zu spät, der Vater bereits tot. Ab dann beginnt eine immer schneller werdende Fahrt durch die Geschichte, der nicht mehr so nette Herr Selikowsky will den Grund für den unverhofften Tod des Vaters wissen und lässt nicht locker. Der Polizei erscheint der Herztod normal, da der Vater schließlich krank war, aber die chinesische Dame, was hatte sie dort zu suchen. Um den Beamten zu zeigen, dass da was nicht stimmen kann, greift er tollpatschig ein, verirrt sich in seinen Handlungen. Reist der Dame samt Freundin nach China hinterher, will wissen, was es mit ihr auf sich hat. Das Ganze wird immer schneller, ist szenenhaft beschrieben, erinnert eher an eine Drehbuchvorlage als einen Roman. Und es ist, zumindest mir, sehr schnell klar, wer hier welche Rolle spielt. Das macht es für mich wiederum langweilig. Der Reiz einer Geschichte ist die Spannung, die hier nicht gegeben ist. China und seine Geschichte sowie die Lebensweise wird in raschen Sequenzen erklärt, mir zu schnell, wie ein Theaterstück, in dem die Bühnenbilder im Minutentakt gewechselt werden. Realitätsnahe Begebenheiten wechseln mit nicht real wirkenden Bildern ab. Eine interessante Geschichte, mit einem kuriosen Ende, die mich als Roman nicht überzeugt, aber als Filmvorlage.

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  • Die chinesische Dame

    Die chinesische Dame

    vormi

    07. October 2013 um 00:46

    Das Buch ist sehr vielschichtig, weil es ein interessantes Spiel mit den verschiedenen Kulturen bietet. Christian, der den Tod seines Vaters nicht als "natürliche Ursache" hinnehmen möchte, fliegt kurzerhand mit seiner Verlobten Sonja nach Shanghai. Um die chinesische Dame, Li Hong, zu befragen. Und da sehe ich weitere Vielschichtigkeiten. Christian kämpft auf einmal an allen Fronten. Er muß sich in China mit einer fremden Kultur auseinandersetzen. Dann muß er es schaffen, sich mit Li Hong zu treffen. Er muß das Geschäft des Vaters weiterführen und mit Sonja verkracht er sich auch noch. Wem kann er trauen? Gibt es eine Intrige, die er nicht erkennt? Wer steht auf welcher Seite? Spannend erzählt, es gibt einige Geheimnisse zu entdecken. Sehr charmant durch die "eingestreuten" österreichischen Begriffe, auf die man trifft. Nun zu meinem Punktabzug. Manche Figuren bleiben etwas blass, konturlos, wie durch Nebel oder einen Schleier betrachtet. Und an einigen Stellen wirkt das Buch etwas zu schnell, gehetzt. Da hätten ein paar Seiten mehr gut getan. Aber die Schreibweise hat mir gut gefallen, ich lese bestimmt noch mehr von Gerhard Rekel.

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Eine Reise nach Schanghai und die Folgen

    Die chinesische Dame

    mabuerele

    06. October 2013 um 17:20

    „...Die Wahrheit ist ein scharfes Schwert...“ Christian Selikowsky leidet Nacht für Nacht unter Albträumen. Eine einzige Nacht mit einer Praktikantin hätte fast das Leben seiner Freundin Sonja gefährdet. Als er eine Psychotherapeutin aufsucht, sagt diese ihm, er sei zu nett. Christian nimmt sich vor, ab jetzt stets die Wahrheit zu sagen. Wenige Tage später fährt er mit Sonja zu seinen Eltern. Sein Vater leitet ein Modeimperium, sein Bruder Lutz wird als Nachfolger aufgebaut. Im Werk wartet Christian im Vorzimmer. Erst verlässt eine chinesische Dame die Geschäftsräume des Vaters, dann geht die Sekretärin und sagt Christian, der Vater würde noch telefonieren und würde gleich kommen. Doch die Zeit vergeht. Als Christian das Zimmer des Vaters betritt, liegt der Patriarch auf dem Boden. Der Arzt diagnostiziert einen Herzinfarkt, aber Christian glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Der Autor hat einen spannenden und tiefgründigen Roman geschrieben. Es geht nicht in erster Linie um die Aufklärung des Todes, sondern um die Frage, was Wahrheit ist und welche Folgen sie hat. Christian fliegt nach Schanghai und trifft dort auf die junge Managerin Li Hong. Sie gibt ihn nicht nur einen Einblick in das moderne China, sondern vermittelt ihm historisches und philosophisches Wissen. Christian muss erkennen, dass Entscheidungen, die bei uns im Wirtschaftsleben normal und vernünftig sind, auf der anderen Seite der Erde nicht immer anwendbar sind. Die Gespräche zwischen den beiden gehören, meiner Meinung nach, zu den Glanzpunkten des Romans. Die Unterschiede zwischen unserem westlichen Denken und der östlichen Mentalität werden exzellent herausgearbeitet und umfassend diskutiert. Trotzdem wirkt das in keiner Szene trocken oder langweilig. Viele der Aussagen Li Hongs sind ein Dämpfer für unsere europäische Überheblichkeit. Dabei ist es eine Tatsache, dass China lange Zeit fortschrittlicher war als Europa, das verdrängen wir nur gern. Christians Vater hat Fragen zu seiner Vergangenheit stets abgeblockt. Als Kind einer jüdischen Mutter konnte er Deutschland rechtzeitig verlassen. Über seine Kindheit in Schanghai aber liegt ein Mantel des Schweigens. Christians Reise ist somit auch eine Fahrt in die Vergangenheit des Vaters. Im Angesicht der damaligen Flucht und der daraufhin erfolgten Ereignisse stellt sich die Frage nach der Wahrheit völlig neu. Durch Christians Beharrlichkeit wird auch der Tod des Vaters aufgeklärt. Damit beginnt ein Neuanfang für Christian, für seinen Bruder Lutz, für seine Freundin Sonja und auch für das Familienunternehmen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autor hat es ausgezeichnet verstanden, eine Familiengeschichte, einen Kriminalfall und philosophische Diskussionen zu einer einheitlichen Handlung zu verflechten. Gekonnt wurden die Auswirkungen der östlichen Philosophie im Alltagsleben des heutigen China dargestellt, sei es in der Sprache oder im Tun und Handeln. Der Roman ließ sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Er hat mir ausgezeichnet gefallen. Das Cover mit der Chinesin, die halb von einem roten Vorhang verdeckt wird, wirkt geheimnisvoll. Das Motiv des Vorhangs findet sich in Schwarzweiß zu Beginn des Buches wieder.

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  • sehr spannend und interessant....

    Die chinesische Dame

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    25. September 2013 um 06:57

    Kurzbeschreibung Durch eine Notlüge gefährdet Christian Selikowsky, der Held des Buches, das Leben seiner Liebsten. Seither verfolgen ihn brutale Albträume. Der junge Architekt beschließt, wahrhaftig zu leben, will reinen Tisch machen. Auch mit seinem Vater, für dessen Firma er zwar arbeitet, dem er sich aber entfremdet hat. Christian reist von Wien nach Tirol, wo sein Vater in einem idyllischen Dorf das traditionsreiche Modeimperium leitet. Doch als Christian eintrifft, liegt der Patriarch tot am Schreibtisch. Angeblich Herzinfarkt. Kurz zuvor hatte der alte Herr Besuch von einer chinesischen Dame. Was wollte die attraktive Managerin? Christian stößt auf Lügen. Seine Nachforschungen führen ihn nach Schanghai und in die chinesische Provinz, wo er Wahrheiten über den Vater, die Beziehung zu seiner Verlobten, seiner Familie und sich selbst entdeckt, die er niemals erwartet hätte. Du sollst nicht lügen, heißt es in der Bibel. Konfuzius aber entgegnet: Die Wahrheit ist ein tödliches Schwert! Wie viel Wahrheit erträgt der Mensch? Meinung Das Buch „Die chinesische Dame“ baut von Anfang an Spannung auf und fesselte mich von der ersten Seite an. Gekonnt hat der Autor ein für mich zerüttetes Familienverhältnis mit Krimistatus vermischt. Sehr detailgerecht und real beschreibt Herr Rekel die Geschehnisse, was dazu führte, das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die 251 Seiten waren sehr schnell durch. Auch durch einige unerwartete Wendungen, auf welche ich im Leben nie gekommen wäre, gestaltete sich dieser Roman als durchaus lesens- und empfehlenswert. Die Umgebungen rund um China, vorallem das Kloster, konnte ich mir sehr genau und bildlich vorstellen und ich meinte sogar, die Wärme dieses Landes zu spüren, so gefangen war ich in dieser Geschichte. Dies ist ein Buch, bei der Wahrheiten und Lügen sich die Hand geben, Familiengeschichten unerwartet aufgedeckt werden, vermischt mit asiatischem und österreichischem Denken (was eigentlich ja nicht so zusammen passt) und einer Prise Krimi, sowie sehr viel Unterhaltsamkeit. Die Gegensäteze des wirklichen Lebens werden gekonnt gegenübergestellt und ausgearbeitet. Also eigentlich eine perfekte Mischung. Es machte einfach Spaß, diesen Roman zu lesen. Die Charakteren waren mir zuerst etwas fadenscheinig und langweilig. Aber im Laufe der Geschichte entwickeln sie sich gut weiter und werden immer facettenreicher. Ihre Präsens wirkt dadurch sehr glaubhaft und es machte mir Spaß, mit ihnen auf die Reise durch das wunderbare China zu gehen. Cover Das Cover gefällt mir ganz gut und greift das Thema des Buches auf. Auch hier erscheint mir die Darstellung der Gegenüberstellung. Die chinesische Dame sieht man nur halb hinter der Wand mit dem chinesischen Drachen hervorschauen, wie wenn etwas getrennt würde. Fazit Mit „Die chinesische Dame“ hat mich Herr J. Rekel in eine spannende und interessante Welt der Wahrheiten und Lügen, gemischt mit einem Mord geschickt. Dieses Buch hat mir gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Es bekommt von mir 4 von 5 guten Sternen.

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  • „Sie sind zu nett, Herr Selikowski“

    Die chinesische Dame

    Bellexr

    19. September 2013 um 16:48

    Seit der Wiener Architekt Christian Selikowski seine Verlobte Sonja aus der Not heraus belogen hat, plagen ihn Alpträume. Seine Therapeutin kommt zu der Überzeugung, dass er zu nett ist. Fortan versucht Christian immer die Wahrheit zu sagen. Doch sein Vorhaben kommt schon bald ins Wanken, als er nach Hause reist. In Tirol führt sein Vater ein traditionsreiches Unternehmen und Christian will dem Patriarch seine Verlobte vorstellen. Doch dazu kommt es nicht, da Christian seinen Vater tot hinter dem Schreibtisch vorfindet. Der herbeigerufene Notarzt diagnostiziert Herzinfarkt, allerdings glaubt Christian nicht hieran. Vor allem deswegen nicht, da kurz vor seinem Tod noch eine unbekannte chinesische Dame dessen Büro verlassen hat und sein alter Herr sehr gewissenhaft mit der Einnahme seiner Herz-Tabletten war. Christian beginnt Fragen zu stellen, die ihn nach Shanghai führen, immer auf der Suche nach der geheimnisvollen wie attraktiven chinesischen Managerin. Hier findet er nicht nur Antworten auf seine Fragen auf Bezug des Todes seines Vaters, auch seine Beziehung zu Sonja muss er hinterfragen.   Christian, zwar schon Mitte Dreißig, geht immer noch ein wenig naiv und blauäugig durch die Welt. Als jüngster Sohn ist Christian zufrieden damit, dass das Familienunternehmen von seinem Vater und seinem älteren Bruder geleitet wird. In Wien führt er ein recht sorgloses Leben mit seiner Drama-Queen Sonja, die er nun heiraten möchte. Doch mit dem Tod des Vaters holt ihn die Realität auf sehr unsanfte Art ein. Regelrecht besessen ist Christian von dem Gedanken, dass sein Vater ermordet wurde und mit seiner Hartnäckigkeit gerät der Architekt bald in das Visier der Polizei und mutiert plötzlich selbst zum Verdächtigen. Schließlich war Christian nachweislich der Letzte, der im Büro des Vaters war, und zwar allein. Gerade so gelingt ihm noch die Flucht nach Shanghai, zusammen seiner lebenslustigen Verlobten.   In Shanghai macht Christian sich sofort auf die Suche nach der geheimnisvollen chinesischen Dame und wird auch bald fündig. Doch an der chinesischen Mentalität beißt sich der dickköpfige Christian, der am liebsten immer mit dem Kopf durch die Wand möchte, schon bald die Zähne aus. Schnell merkt er, dass es im Reich der Mitte viele Arten von Wahrheiten gibt. Aber dies sollen nicht seine einzigen Probleme mit der Lebensweise der Chinesen sein und so langsam merkt Christian, dass deren indirekte Art und das Streben nach dem harmonischen Gleichgewicht durchaus auch zum Ziel führen können.   Gerhard J. Rekel erzählt seinen Roman, den man mühelos auch als Krimi bezeichnen kann, sehr zügig und packend. Mit den Augen von Christian erlebt man dessen Erlebnisse in China. Es ist für ihn ein regelrechter Kulturschock, als er mit der chinesischen Lebensweise konfrontiert wird und immer wieder versucht, seine europäische Denkweise mit einzubringen, was zumeist bei vergeblichen Versuchen bleiben soll oder aber für große Verwirrung sorgt. Auch mit seinem Vorhaben, immer wahrhaftig zu sein, stößt Christian schon bald an seine Grenzen. Die Geschichte nimmt im Verlauf überraschende Wendungen an, man erlebt das bunte Nachtleben in Shanghai wie auch das Leben der einfachen Menschen in der chinesischen Provinz. Somit gestaltet sich der Roman nicht nur sehr fesselnd, sondern jederzeit auch sehr abwechslungsreich und wird vom Autor einfühlsam wie auch unterhaltsam erzählt.   Und auch seine Charaktere hat der Autor äußerst facettenreich gestaltet. Gerade Christian entwickelt sich im Verlauf der Geschichte weiter, wird reifer und umsichtiger und auch alle weiteren Romanfiguren sind detailreich beschrieben, sind durchaus nicht so wie sie auf den ersten Blick wirken und agieren sehr lebendig und überzeugend.   Fazit: Ein Roman voller Facetten, der mit einer spannenden Handlung und glaubwürdigen Charakteren überzeugt und so ganz nebenbei noch einen kleinen Einblick in die chinesische Lebensweise gibt.

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  • Zwischen Konfuzius und Buddha

    Die chinesische Dame

    MadameDimension

    17. September 2013 um 16:35

    Das Reisen bildet wissen wir, doch es hinterfragt auch Vorurteile. Rekel entführt und diesmal nach China. In Schanghai - zwischen Konfuzius und Buddha - erlebt ein junges Paar, wie elterliche Prägungen sie immer wieder einholen. Und wie sie sich schlussendlich davon befreien. Das ist nicht nur spannend, sondern auch voller Klugheit!

  • Spannender China-Krimi

    Die chinesische Dame

    hpwallner

    13. September 2013 um 23:08

    Als Wirtschaftstrainer und Berater ist mir der schmale Grat zwischen freundlicher Wahrheit und verlogener Freundlichkeit bestens bekannt. Durch diesen spannenden Roman wurde mir klar: In den östlichen Philosophien existiert ein kluger, völlig anderer Zugang zu diesem Dilemma. Der Autor erzählt an Hand einer dramatischen Familiengeschichte, wie ein junger Mann nach Schanghai muss, um seine eigene Wahrheit zu finden. Aus der Sicht eines Europäers taucht der Protagonist in das Reich der Mitte ein und nimmt uns mit auf eine spannende Entdeckungsreise. Die ganze Story ist genau recherchiert und voller Wendepunkte. Eine Thematik, die auf Grund der zunehmenden Globalisierung an Brisanz täglich gewinnt. Wer einen spannenden Familienroman - inklusive Entdeckungsreise nach China und Einblicke in die Wirtschaft des Drachens - sucht, wird sich an dem Buch erfreuen.

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