Gerhard Jelinek Reden, die die Welt veränderten

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Inhaltsangabe zu „Reden, die die Welt veränderten“ von Gerhard Jelinek

Wenige Worte - große Wirkung

Es sind oft nur ein, zwei Sätze, die eine Rede berühmt machen, zum Schlagwort einer Epoche, eines Ereignisses werden wie Barack Obamas »Yes, we can« oder Martin Luther Kings »I have a dream«. Es gibt Reden, die tatsächlich eine Änderung der Welt initiiert haben. Es gibt aber auch solche, die auf fatalen Irrtümern aufbauen oder dreiste Lügen enthalten. Gerhard Jelinek hat wesentliche Auszüge aus berühmten Reden von der Antike bis zur Gegenwart zusammengestellt, erklärt anschaulich, knapp und unterhaltsam den jeweiligen historischen Kontext und erzählt die Wirkungsgeschichte.

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  • Rezension zu "Reden, die die Welt veränderten" von Gerhard Jelinek

    Reden, die die Welt veränderten

    Ines_Mueller

    25. April 2012 um 12:53

    *"Ich habe nichts anzubieten, außer Blut, Mühen, Tränen und Schweiß" Winston Churchill* . Gerhard Jelinek fasste in seinem Werk "Reden, die die Welt veränderten" die seiner Meinung nach größten Reden - im positiven und negativen Sinne - zusammen. Darunter befinden sich bekannte Reden, wie zum Beispiel Jesu Bergpredigt, John F. Kennedys Ich bin ein Berliner - Rede und Joseph Goebbels Wollt ihr den totalen Krieg. Doch gleichzeitig kann der Leser ebenfalls zahlreiche unbekanntere Reden entdecken, die in (meist) vollem Umfang abgedruckt wurden. Außerdem beschreibt der Autor die Umstände und Ereignisse, die eben zu dieser Rede führten, sehr anschaulich und interessant. . *Fazit:* "Reden, die die Welt veränderten" beschreibt sehr anschaulich und interessant zahlreiche Reden mehr oder weniger berühmter Persönlichkeiten, sodass es sich bei diesem Buch um einen schönen Schmöker für zwischendurch handelt. Vier Sterne gibt es von mir!

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  • Rezension zu "Reden, die die Welt veränderten" von Gerhard Jelinek

    Reden, die die Welt veränderten

    WinfriedStanzick

    04. January 2012 um 16:40

    Oft wird dem gesprochenen Wort nicht viel zugetraut. Worte sind Schall und Rauch, heißt es im Sprichwort und doch gibt es Worte, gesprochen in bestimmten wichtigen Augenblicken, im richtigen Kairos, wie die Bibel sagt, "die die Welt veränderten". Der Journalist Gerhard Jelinek, der zuletzt mit seinen "Nachrichten aus dem 4. Reich" zu überzeugen wusste, in dem er überlebende Juden in Amerika interviewte, die nach dem "Anschluss" 1938 emigriert waren und damit ihr Leben retteten ("Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah, aber für das, was in der Geschichte daraus wird"), legt in dem vorliegenden Band solche Reden vor, die in ihrer Zeit, manche aber bis zum heutigen Tage eine Wirkung entfalten, die weltverändernd ist, zum Negativen wie zum Positiven. Von Jesus Christus, der in seiner Bergpredigt sagte "Ich aber sage euch, liebt eure Feinde", über die Rede Martin Luthers auf dem Reichstag in Worms, Theodor Herzls Aufruf "Der Zionismus ist die Heimkehr zum Judentum noch vor der Rückkehr ins Judenland", Adolf Hitlers Begründung des Polenfeldzugs "Seit 5.45 Uhr wird zurückgeschossen...", bis hin zu John F. Kennedys "Ich bin ein Berliner" und Neil Armstrongs Satz: "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit" ( um nur einmal einige der fast zwei Dutzend historischen Beispiele zu nennen), werden die jeweiligen Reden im Original abgedruckt ( schon für diese Sammlung muss man dankbar sein) und dann in ihrem jeweiligen zeitgeschichtlichen Zusammenhang erklärt. "Eine große Rede spiegelt nicht immer die Wahrheit einer Epoche wieder", schreibt Jelinek, "es sind auch die großen Lügen, die Geschichte machen. Worte haben Kriege gewonnen und Frieden geschaffen. Und sie künden von großer Weisheit - oder fatalen Irrtümern." Ein empfehlenswertes Buch, das man nutzen kann wie ein historisches Lesebuch.

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