Gerhard Josten

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Warum in die Ferne schweifen?

Neu erschienen am 17.11.2018 als Hardcover bei epubli.

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Lust und Last des Alterns

Lust und Last des Alterns

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Erschienen am 01.11.2014
Liebe zwischen Freud und Leid

Liebe zwischen Freud und Leid

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Erschienen am 19.07.2013
Eine zweite Erde

Eine zweite Erde

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Erschienen am 15.11.2016
Über die Wolken

Über die Wolken

 (0)
Erschienen am 06.10.2015
Aljechins Gambit

Aljechins Gambit

 (0)
Erschienen am 25.12.2011
Freundschaften

Freundschaften

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Erschienen am 23.03.2017
ALLERLEI NÖRGELEI

ALLERLEI NÖRGELEI

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Erschienen am 04.02.2016
So ein blöder Apfel!

So ein blöder Apfel!

 (0)
Erschienen am 17.01.2018

Neue Rezensionen zu Gerhard Josten

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Rezension zu "Lust und Last des Alterns" von Gerhard Josten

Aber denken wir an die Alternative...
Jarevor 4 Jahren

Wenn man fünfzehn ist, kommen einem die eigenen Eltern oft alt vor. Mit fünfundzwanzig verschwendet man selten einen Gedanken ans älter werden. Mit fünfundvierzig ist man aufgrund seiner Lebenserfahrung bereit, sich mit dem Thema Alter auseinanderzusetzen, da es mehr und mehr Einzug in das eigene Leben hält. Und eher man sich versieht ist man fünfundsechzig und in dem Alter, in dem man sich Gedanken darüber macht, was noch vor einem liegt. Auch wenn, wie der unlängst verstorbene Udo Jürgens seinerzeit gesungen hat, das Leben mit sechsundsechzig Jahren erst anfange. 


Gerhard Josten wird im nächsten Jahr siebenundsiebzig Jahre und hat jetzt als Herausgeber einer Anthologie fungiert, die mich bewegt und berührt hat, und die ich in den nächsten Jahren immer wieder gerne zur Hand nehmen werde, um darin zu lesen. "Lust und Last des Alterns" beschäftigt sich überaus vielseitig mit einem Prozess, mit dem jeder Mensch anders umgeht, dem wir uns aber alle unterwerfen müssen. Während der eine es gelassen sieht, bemüht sich der andere, dies mit allen Kräften aufzuhalten. 


Um dem großen Thema Alter gerecht zu werden, hat Gerhard Josten ganz unterschiedliche Texte gesammelt und auch selbst verfasst. Es beginnt mit einem Geleitwort von Hellmuth Karasek, führt über Texte und Aphorismen ganz unterschiedlicher Autoren wie Otto Buchegger oder Heinz von Ballmoos und endet mit einem  Schlusswort des Herausgebers, dessen letzter Satz als Synonym für das gesamte Werk herhalten kann: "Wenn ich der Leserschaft zum Abschluss etwas von Herzen wünschen darf, dann möchte ich es mit dem Bild einer Waage veranschaulichen, die der Lust am Altern etwas mehr Gewicht und Bedeutung verleiht, als der Last."


Das sich der Leser diesem Fazit vorbehaltlos anschließen kann, liegt an den vorangegangenen 344 Seiten, die mich auf's angenehmste informiert und unterhalten haben. Interviews mit Max Schautzer oder Elisabeth Schüler (der Schwester des Herausgebers) haben daran ebenso ihren Anteil, wie eine Vielzahl weiser Sprüche großer Männer und Frauen wie Goethe, Mark Twain, Leonard Cohen oder Simone de Beauvoir, die sich allesamt  ihre Gedanken zu dieser Thematik gemacht haben. 


Fazit:

Wie eingangs gesagt ist die Anthologie "Lust und Last des Alterns" ein Buch, dass ich immer wieder zur Hand nehmen werde. Zudem hat es dazu geführt, mich mit einem Thema zu beschäftigen, dass ich für mich noch nicht wirklich auf dem Lebensschirm hatte: Die Frage, wie und wann man altert. Auch wenn niemand sagen kann, was morgen ist, so hat dieses Buch seinen Anteil daran, dass ich mir um dieses Thema keine wirklichen Sorgen mehr mache. Vielmehr halte ich es wie Robert Lembke: "Alt werden ist natürlich kein reines Vergnügen. Aber denken wir an die einzige Alternative..." In diesem Sinne kann ich nur sagen, dass "Lust und Last des Alterns" ein tolles Buch für alle Alters- und Gesellschaftsklassen ist. 


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