Gerhard Loibelsberger

 4,4 Sterne bei 286 Bewertungen
Autor von Killer-Tschick, Morphium, Mokka, Mördergeschichten und weiteren Büchern.
Autorenbild von Gerhard Loibelsberger (©)

Lebenslauf von Gerhard Loibelsberger

Gerhard Loibelsberger, geboren 1957 in Wien, startete 2009 mit den »Naschmarkt-Morden« die erfolgreiche Serie historischer Kriminalromane rund um den schwergewichtigen Inspector Joseph Maria Nechyba. 2010 nominiert für den Leo-Perutz-Preis. 2016 Auszeichnung mit dem goldenen HOMER Literaturpreis. Neben zahlreichen Lesungen Auftritte mit dem »Club Dada« und seiner Rockband »Der Dritte Mann«.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Alt-Wiener Küche (ISBN: 9783800077793)

Alt-Wiener Küche

Neu erschienen am 13.10.2021 als Hardcover bei Carl Ueberreuter Verlag.

Alle Bücher von Gerhard Loibelsberger

Cover des Buches Killer-Tschick (ISBN: 9783709972519)

Killer-Tschick

 (40)
Erschienen am 12.10.2016
Cover des Buches Morphium, Mokka, Mördergeschichten (ISBN: 9783839225028)

Morphium, Mokka, Mördergeschichten

 (30)
Erschienen am 30.07.2019
Cover des Buches Todeswalzer (ISBN: 9783839214671)

Todeswalzer

 (29)
Erschienen am 05.08.2013
Cover des Buches Alles Geld der Welt (ISBN: 9783839226865)

Alles Geld der Welt

 (29)
Erschienen am 10.06.2020
Cover des Buches Schönbrunner Finale (ISBN: 9783839222102)

Schönbrunner Finale

 (26)
Erschienen am 11.04.2018
Cover des Buches Der Henker von Wien (ISBN: 9783839217320)

Der Henker von Wien

 (24)
Erschienen am 05.08.2015
Cover des Buches Die Naschmarkt-Morde (ISBN: 9783839227053)

Die Naschmarkt-Morde

 (26)
Erschienen am 09.09.2020
Cover des Buches Kaiser, Kraut und Kiberer (ISBN: 9783839215777)

Kaiser, Kraut und Kiberer

 (19)
Erschienen am 06.08.2014

Neue Rezensionen zu Gerhard Loibelsberger

Cover des Buches MICKY COLA (ISBN: 9783839200506)Angelsammys avatar

Rezension zu "MICKY COLA" von Gerhard Loibelsberger

Eine nicht erstrebenswerte Zukunft
Angelsammyvor einem Monat

Ein crossmediales Buch der ganz anderen Art. Ich bin vollends begeistert. Vom Äußeren und dem Inhalt. 

Dieses Werk ist eine Dystopie und Gerhard Loibelsberger höchstselbst sieht die Zukunft der Conditio Humana eher düster. Wie ich übrigens ebenso. 

Micky Cola ist ein sehr prominenter Sänger und Songwriter seiner Ära. Er ahnt noch nicht, daß er in einen veritablen Alptraum gerät, als backstage ein zerstückeltes Groupie entdeckt wird. 

Die Welt ist ein einziger monströser Moloch einer Stadt. 

MC gewinnt beunruhigende Erkenntnisse über die Machthabenden, aber er wird nicht wehrlos bleiben. 

James Ellroy trifft Raymond Chandler plus Bladerunner in der nicht näher jährlich genannten Zukunft. 

Es gibt ein Glossar im Anhang zu jener Sprache, die dann Usus ist. "City Rap". Ein Konglomerat aus Englisch, Deutsch und Französisch. 

Solche Ausdrücke werden verwandt, die man nachschlagen kann, aber natürlich ist der Plot überwiegend in Deutsch geschrieben und durchaus verständlich. 

MC hat Ecken und Kanten, ist ambivalent, was ihn äußerst interessant macht. 

Gewalt ist ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Handlung, was nur authentisch unsere Zeit spiegelt. Aber für schwache Nerven wohl nicht geeignet. Manchen wird auch die teils "ordinäre" Sprache nicht gefallen. Mich stört sie nicht. 

Das Buch regt zum Reflektieren an, weil der Autor all die brennenden Probleme unserer Zeit konsequent weitergedacht hat. 

Es gibt insgesamt elf in das Werk eingestreute Songs, die Liedtexte und jeweils ein QR Code. Die Micky Cola Band. Der Autor wirkt dort mit. Die Musik sagt mir zu. 

Illustrationen schmücken ebenso diese Hardcoverausgabe, die ganz edel und ein haptisch erhabenes Titelbild aufweist. Ein ganzheitliches Erlebnis. 

Der Text hat Rhythmus und Stil wie ein düsterer, aber wunderbarer Song. Er sprüht vor Einfallsreichtum und Originalität. Ein exzeptionelles Buch! Danke, Gerhard Loibelsberger!!!!!

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Cover des Buches MICKY COLA (ISBN: 9783839200506)W

Rezension zu "MICKY COLA" von Gerhard Loibelsberger

Mal was anderes
wurmmehlvor 2 Monaten

Vorne weg: Bei diesem Buch habe ich etwas Zeit gebraucht.

Am Anfang fand ich es eher schwer das Buch zu lesen, aber mit der Zeit wurde es doch besser und flüssiger. Somit kam ich auch besser mit dem Buch klar und es hat mir dann auch gut gefallen. Wie bei vielen Bücher muss man erstmal über ein paar Seiten kommen, aber dann findet man hier ein relativ gutes Buch.

Einzige Sache, die mich stört: Es wird oft übertriebene Sprache verwendet und es ist an manchen stellen gewalttägig. Wenn man das weiß und damit klar kommt, findet man hier aber definitiv mal was anderes.

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Cover des Buches MICKY COLA (ISBN: 9783839200506)P

Rezension zu "MICKY COLA" von Gerhard Loibelsberger

Dystopie mit spannenden Ideen
PaulDvor 2 Monaten

Bei "Micky Cola" handelt es sich um einen dystopischen Thriller, der in der (nicht genauer datierten) Zukunft angesiedelt ist. Protagonist ist der titelgebende Micky Cola, einer der bekanntesten Singer/Songwriter seiner Zeit, der, beginnend mit dem Auffinden eines zerstückelten Groupies im Backstage-Bereich immer tiefer in einen Sog aus Gewalt, Sex und Alkohol gerät, während er nach und nach immer mehr über die Herrscher der zu einer einzigen riesigen Metropole zusammengewachsenen Welt herausfindet, denen er sich mit zunehmend extremen Methoden entgegenstellt.

Da in dieser Zukunft keine Länder mehr existieren gibt es logischerweise auch keine unterschiedlichen Sprachen mehr, stattdessen wird eine als "City Rap" bezeichnete Verschmelzung von Deutsch, Englisch, Französisch und einigen wenigen Wörtern Spanisch gesprochen. Genau in dieser Sprache wird das Buch auch erzählt, was das Lesen anfangs trotz des angehängten Fremdwörter-Verzeichnisses und des im Vergleich zu den anderen Sprachen großen Anteils des Deutschen recht anstrengend gestaltet. Auch der inflationäre Gebrauch von Fäkalsprache macht das Buch erst einmal wenig ansprechend. 

Im weiteren Verlauf liest es sich dann aber zunehmend flüssiger, vermutlich weil sich der Leser einfach an diesen Sprachgebrauch gewöhnt.

Neben der Fäkalsprache fällt "Micky Cola" durch vollkommen übertriebene und unnötige Gewalt auf, was sicherlich nicht jedermanns Sache sein wird. 

Aufgelockert wird die Erzählung immer wieder durch die Songs der Micky Cola Band (bestehend unter anderem aus dem Autor selbst), die sowohl abgedruckt, als auch mittels QR-Code hörbar werden. Bei der Musik handelt es sich um düstere Synthie-Musik, die mich vor allem an die Synchronsprecher-Vereinigung "E Nomine" erinnerte, aber auch an Depeche Mode und ältere Gothic-Bands.

Hinzu kommen äußerst gelungene Illustrationen im Comic-Stil, die die einzelnen Etappen der Erzählung einleiten.

Trotz der erwähnten anfangs störenden Aspekte konnte mich das Buch gut unterhalten. Neben einigen kreativen, wenn auch total abgedrehten Ideen überzeugt vor allem die spannende Handlung, die eine Mischung aus Hard-Boiled-Thriller und Rache-Action im Stil der 80er in einem dystopischen Setting bietet.

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Gespräche aus der Community

 

Loibelsberger goes Cross-Media und in die Zukunft. Text, Bilder, Songs: Synergie, Synästhetik, Dystopie - großartig gesampelt. Buy one, get three.

 Thomas Wörtche

 Mehr Infos unter: www.mickycola.com

Micky Cola - eine Vision

 Als ich vor 40 Jahren begann, diesen dystopischen Roman zu schreiben, gab es weder ein weltweites Handy-Netzwerk noch Smartphones, Bluetooth, SMS, E-Mails, Chats oder Clouds. Ich verfasste den ersten Teil von Micky Cola auf einer elektrischen Schreibmaschine. Wenn ich jemanden einen Text schicken wollte, geschah dies mit meinem Fax-Gerät. All das ist Geschichte.

 Meine damalige Vision, mit anderen Menschen schnurlos zu kommunizieren , war 1982 nichts anderes als Science Fiction. Genauso wie meine Vision, dass man mit einem hinter dem Ohr eingepflanzten Chip, nicht nur kommunizieren, sondern auch fernsehen, Musik und Filme streamen, Videospiele spielen sowie sämtliche Finanzgeschäfte und Behördengänge abwickeln kann. Vom Gehirn direkt in die Cloud und viceversa. Damit wird jedes menschschliche Individuum von der Cloud bzw. vom globalen Zentralrechner abhängig, kontrollierbar, manipulierbar und steuerbar.

 Micky Cola ist ein Singer/Songwriter, der sich gegen dieses System auflehnt. Es ist die Geschichte einer Rebellion gegen die totale digitale Überwachung. Begleitet von Micky Colas Musik, die mittels der im Buch befindlichen BAR-Codes und einem Smartphone oder über die Micky Cola Website (www.mickycola.com) abgerufen werden kann. Auch das war damals vor 40 Jahren visionär: Einen Roman zu schaffen, der ein Cross-Media-Gesamtkunstwerk ist.

 

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Letzter Beitrag von  Angelsammyvor einem Monat

Eine Reise in 13 Stationen - sprich in 13 Kurzgeschichten, die 1873 beginnt und 1917 endet. Bewirb dich für die Leserunde und gewinne 1 von 30 Exemplaren!

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich lade Sie herzlich zu einer Zeitreise ein!

Es ist dies eine Reise in 13 Stationen - sprich in 13 Kurzgeschichten, die 1873 beginnt und 1917 endet. Sie begleiten dabei Joseph Maria Nechyba  durch sein Leben.  Sie  lernen ihn als 13jährigen Knaben kennen und erleben ihn schließlich in der letzten Geschichte als alten, grantigen Oberinspector des k.k. Polizeiagenteninstituts.

Alle Geschichten sind penibel recherchiert, sodass Sie jede Menge über Wien zur Zeit Kaiser Franz Josephs I. und Sigmund Freuds erfahren. Auf den jungen Sigmund Freud trifft Nechyba übrigens im Zuge einer Ermittlung im Jahr 1889. Eine ganze Reihe von Geschichten sind "Real Crime Stories", auf die ich im Zuge meiner Recherchen für meine sechsteilige Nechyba-Romanserie (Naschmarkt-Morde, Reigen des Todes, Mord und Brand, Todeswalzer, Henker von Wien, Schönbrunner Finale) gestoßen bin.

Ich hoffe, dass ich Ihr Interesse geweckt habe und würde mich freuen, wenn Sie bei dieser Leserunde mit dabei sind.

Beste Grüße aus Wien!

Gerhard Loibelsberger



193 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  MissRose1989vor 3 Monaten

Alles Geld der Welt ist ein historischer Wirtschaftskrimi, der von Aufstieg und Fall des Wiener Bankhauses Strauch erzählt. Eine Geschichte der Börsenspekulanten, Bauherren und Immobilienhaie.

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich lade Sie ein, eine Lesereise zu unternehmen. Sie führt Sie nach Wien im Jahr 1873. Börsenspekulanten, Bauherren und Immobilienhaie gaben den Ton an. Und auch die "kleinen" Leute träumten davon, rasch reich zu werden. Und dann kam der 9. Mai, der erste sogenannte "große Krach" in der Börsengeschichte. 

An diesem schwarzen Freitag kam es in Wien zum Zusammenbruch von 120 börsennotierten Unternehmen. Hunderte weitere folgten. Von den 72 damals an der Wiener Börse notierten Aktienbanken gab es im Frühjahr 1874 nur noch 28. Der Wiener Börsenkrach war der Endpunkt einer wahnwitzigen Spekulationsphase, die 1867 begann und in der sich Industrielle und Kaufleute in professionelle Spieler verwandelt hatten. Der Krach fegte alle Wertfiktionen, die an der Wiener Börse über Jahre aufgebaut worden waren, binnen kürzester Zeit hinweg. Der Politikwissenschaftler Dr. Schäffle verfasste Ende 1873 eine Analyse des Wiener Börsenkrachs, in der es unter anderem hieß: 

Selbstverständlich schrieen alle Börsenstrolche, als sie vom verdienten Schicksal im Nacken gefasst waren: „Handel und Industrie sind in Todesgefahr", „die Börse lässt sich von der Volkswirtschaft nicht trennen", „der Staat muss um des Handels und der Industrie willen der Börse helfen."

Das alles geschah vor rund 150 Jahren in Wien und trotzdem kommt es uns heute irgendwie bekannt vor.

Ich würde mich freuen, wenn Sie an dieser Leserunde teilnehmen!

Gerhard Loibelsberger


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