Gerhard Loibelsberger Reigen des Todes

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Inhaltsangabe zu „Reigen des Todes“ von Gerhard Loibelsberger

Wien 1908. Als am Ufer des Donaukanals ein abgetrennter Unterarm entdeckt wird, wittert Gerichtsredakteur Leo Goldblatt die große Story. Doch nicht nur diese mysteriöse Angelegenheit schlägt dem Inspector und ausgewiesenen Gourmet Joseph Maria Nechyba gewaltig auf den Magen, sondern auch die Suche nach dem seit Tagen vermissten Oberstleutnant Vestenbrugg. Bewegung kommt erst in den Fall, als Vestenbruggs abgeschnittener Kopf auftaucht und sich herausstellt, dass er eine junge Geliebte hatte: Steffi Moravec, deren amouröse Fähigkeiten auch andere Herren der Wiener Gesellschaft sehr zu schätzen scheinen …

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  • Rezension zu "Reigen des Todes" von Gerhard Loibelsberger

    Reigen des Todes
    tedesca

    tedesca

    30. March 2012 um 12:45

    Auch in der Fortsetzung zu "Die Naschmarkt-Morde" zeichnet Gerhard Loibelsberger wieder ein lebendiges Bild von Wien im Jahr 1908. Das 60. Thronjubiläum von Kaiser Franz Josef I soll groß gefeiert werden, und Joseph Maria Nechyba erhält die ehrenvollge Aufgabe, den Monarchen höchstpersönlich zu bewachen. Dies nur am Rande, denn eigentlich soll Nechyba das Verschwinden des Oberstleutnant Vestenbrugg klären, in dem eine gewisse Steffi Moravec eine Rolle zu spielen scheint, aber die junge Dame mit zweifelhaftem Ruf entwischt ihm immer wieder in letzter Sekunde. Einmal gewährt ihr sogar ein gewisser Herr Kokoschka Unterschlupf! Abgesehen von den herrlichen Beschreibungen der Stadt und ihrer Wirtshäuser, Cafés und Menschen, fand ich den Exkurs in die Herstellung sogenannter "Films" für Männer besonders amüsant. Skandalös! Nackte Frauen auf der Filmleinwand, so etwas kann natürlich nur aus Paris kommen! Aber das Buch hat auch seine berührenden Seiten. Das Leben der unglaublich vielen Obdachlosen (damals hießen die nicht Sandler, sondern Griasler, das war mir auch neu), die sich, wie heute, an zentraler Stelle ihr Essen abholen können - viel hat sich für sie wohl nicht gändert in diesen gut 100 Jahren. Das Schicksal einer jungen Frau, die aus ärmlichsten Verhältnissen kommt und alles versucht, um diesen zu entrinnen - beides wird mit viel Einfühlungsvermögen beschrieben, macht einen fast ein bisschen traurig. Alles in allem ein Krimi auf gutem sprachlichen Niveau mit großem Unterhaltungswert, Teil 3 (der bisher letzte) der Serie befindet sich bereits auf der Wunschliste und sicher demnächst auf meinem stetig wachsenden SuB.

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  • Rezension zu "Reigen des Todes" von Gerhard Loibelsberger

    Reigen des Todes
    Wolfgang237

    Wolfgang237

    09. July 2011 um 22:28

    Genauso wie den ersten Krimi von Gerhard Loibelsberger, "Die Naschmarkt-Morde'" habe ich "'Reigen des Todes"' mit großem Vergnügen gelesen. Er liefert auch in diesem Buch rund um den Polizeiinspektor Joseph Maria Nechyba viele Informationen über das Leben in Wien am Anfang des 20.Jahrhunderts. Egal ob es die Rezepte der Leibgerichte des Gourmets Nechyba sind, ob es penibel genau recherchierte Details über die Herstellung früher Erotik Filme sind oder ob man Beschreibungen über das Leben der „Griasler“ in der Kanalisation Wiens vorfindet … Gerhard Loibesberger verpackt alle beschriebenen Fakten so liebevoll in die Handlung, dass man sich wünscht, er hätte unsere Schulbücher geschrieben … wahrscheinlich wäre dann vom Geschichtsunterricht mehr hängen geblieben.

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