Gerhard Loibelsberger Todeswalzer

(27)

Lovelybooks Bewertung

  • 25 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 20 Rezensionen
(14)
(11)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Todeswalzer“ von Gerhard Loibelsberger

Wien 1914. Zeitgleich mit Erzherzog Franz Ferdinand wird ein junger Mann ermordet. Inspector Nechyba kehrt aus seiner Kur zurück nach Wien, um die Ermittlungen zu übernehmen. In einer Atmosphäre des patriotischen Wahns und der Kriegshetze sucht er einen Serienmörder, der im Huren- und Zuhältermilieu sein Unwesen treibt. Während die Schlachten des Ersten Weltkriegs beginnen, kommt Joseph Maria Nechyba einer traumatisch gestörten Persönlichkeit auf die Spur, die ihre Opfer gnadenlos abschlachtet.

Guter Krimi im Wiener Zuhälter- und Prostituiertenmilieu 1914.

— mabuerele

Stöbern in Historische Romane

Die Blütentöchter

Ein spannender historischer Roman und ein richtiges Wohlfühlbuch.

Hermione27

Die Malerin

Das Leben und Leiden der Gabriele Münter, die Muse eines Malers

Arietta

Abschied in Prag

Eine tragische Liebesgeschichte, die berührt, betroffen macht und noch lange, lange nachklingen wird

katikatharinenhof

Schwert und Krone - Meister der Täuschung

Ein sehr gut recherchierter historischer Roman, der das 12. Jahrhundert facettenreich zum Leben erweckt.

Moni2506

Wintersaat

Schwächen: uneinheitlicher Stil, fehlende Buchstaben und Wörter, Zeichensetzung. Stärke: Bezug zur Region Münsterland und Hauptfigur!

wicherla

Tod im Höllental

Heute erst erschienen und innerhalb weniger Stunden „inhaliert“: sehr spannend, kurzweilig und amüsant. Wann kommt die Fortsetzung 😇???

hasirasi2

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Der Henker von Wien" von Gerhard Loibelsberger

    Der Henker von Wien

    Gerhard_Loibelsberger

    Liebe Leserinnen und Leser, nun gibt es den 5. Band meiner sechsteiligen Romanserie über den Untergang des alten Österreichs bzw. um geschichtlich korrekt zu sein um den Untergang Österreich-Ungarns. Mein Roman beginnt mit einem politischen Mord in einem der besten Restaurants des alten Wien. Den habe ich mir nicht ausgedacht, diesen Mord gab tatsächlich. Auch die weiteren geschichtlichen Eckpunkte wie der Tod Kaiser Franz Josefs, die Friedensbemühungen seines Nachfolgers Kaiser Karls sowie der Rücktritt des k.u.k. Kriegsministers im Frühjahr 1917 oder die Versetzung des Malers Egon Schiele in die "k.u.k. Konsumanstalt für Gagisten der Armee im Feld" sind historische Tatsachen. In dieses Faktengerüst habe ich meine Handlung eingeflochten. Eine Geschichte über Hunger, Unterversorgung und Schwarzmarkt sowie über den brutalen Kampf um die Beherrschung des Wiener Schwarzmarktes. Dabei habe ich mich immer möglichst eng an historischen Fakten gehalten, wobei mir die "Stimmungsberichte aus der Kriegszeit" des damaligen Wiener Zentralinspectors Ignaz Pamer eine wunderbare Informationsquelle waren. Tauchen Sie in eine längst vergangene Zeit ein und erleben Sie, was Krieg in der Zivilgesellschaft alles anrichten kann. Eine spannende Zeitreise wünscht Ihnen  Gerhard Loibelsberger

    Mehr
    • 266
  • Ein Krimi der Hunger macht.

    Todeswalzer

    Lole

    Inhalt: Sommer 1914. Da ist der Inspector Nechyba einmal auf Kur in Bad Gleichenberg und schon geschieht eine Tragödie.Besser gesagt gleich 2.Einerseits der Mord am Thronfolger Franz Ferdinand, der Auslöser für den 1. Weltkrieg ist, andererseits der Mord an einem Wiener Jungspund.So begibt er sich zurück ins schöne Wien um den Mord rund um den jungen Kerl zu klären. Meine Meinung: Da ich ein totaler Gustav Klimt Fan bin, habe ich das Cover natürlich sofort in mein Herz geschlossen. Ich liebe Klimts Werke und bin deshalb wahnsinnig froh, dass dieses Buch nun mein Bücherregal ziert. Das Werk auf dem Cover ist übrigens ein Ausschnitt aus "Die Braut". Da ich es als Südoststeirerin sehr genossen habe, über Nechybas Aufenthalt im schönen Kurort Bad Gleichenberg zu lesen, konnte mich das Buch von vornherein begeistern. Die Beschreibung der umständlichen Reise von Bad Gleichenberg zum Bahnhof in Feldbach brachte mich zum schmunzeln- so sieht meine tägliche Fahrstecke aus, um in die Uni zu gelangen. Von da an war ich absolut euphorisch. - und ich wurde auch das restliche Buch über nicht enttäuscht. Von Anfang an war meine Neugier geweckt und der Spannungsbogen blieb (fast) bis zum Ende erhalten. Ein wenig zu früh wurde für mich leider klar, wer der/die Täter/in sein musste. Dennoch konnte mich das Buch bis zu den letzten Seiten begeistern. Sehr interessant war auch die Einbindung der Kriegsgeschehnisse, da das Buch um 1914, also zum Beginn des 1. Weltkrieges, spielt. Der Patriotismus und die Kriegsverherrlichung war deutlich zu spüren und sehr gut und zugleich erschreckend beschrieben. Auch das es im Krieg nicht nur Gewinner gibt, wird deutlich hervorgehoben. Mit Joseph Maria Nechyba, Inspektor 1. Klasse, hat Herr Loibelsberger einen ganz besonderen Protagonisten erschaffen. Auf der einen Seite ist er ein ganz gemütlicher, sympathischer Kerl andererseits kann er als Inspektor auch schon mal schroff und etwas hart sein. Er liebt und vergöttert seine Frau über alles und ist ein begnadeter Feinschmecker. Besonders Nechybas ablehnende Haltung dem Krieg gegenüber, war mir sehr sympathisch. Nicht nur aufgrund der spannenden Handlung, sondern vor allem durch seine prägnante Persönlichkeit wird das Buch zu etwas Einzigartigem mit Wiedererkennungswert. Der Schreibstil zeichnet sich vor allem durch die vielen Begriffe im Wiener Dialekt aus. Manchmal ist es durchaus etwas mühsam, immer wieder gewisse Wörter im Geiste zu übersetzten, dennoch macht gerade diese Wortwahl das Buch einzigartig und interessant. Generell ist es jedoch durch die vielen direkten Reden sehr flott zu lesen und interessant gestaltet. Fazit: Ein überaus unterhaltsamer, historischer Kriminalroman, der einen zugleich auf eine kulinarische Reise quer durch Wien entführt.Für alle Krimi Fans die Lust haben, ihren Wiener Wortschatz zu erweitern.

    Mehr
    • 2
  • Leserunde zu "Todeswalzer" von Gerhard Loibelsberger

    Todeswalzer

    Gerhard_Loibelsberger

    Liebe Leserin, lieber Leser! Im Sommer vor 99 Jahren wurde in Wien der 1. Weltkrieg vom Zaun gebrochen. (Für diese Formulierung habe ich schon heftige Kritik bekommen, trotzdem bleibe ich dabei. Österreich-Ungarn hätte 1914 auch mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen, mit Wirtschaftssanktionen und Grenzsperren reagieren können. Serbien den Krieg zu erklären, war sicher nicht die ultima ratio!). Im "Todeswalzer" stelle ich den national-patriotischen Wahnsinn dar, der im Sommer 1914 grassierte. Parallel dazu gibt es die Krimihandlung des Buches, in der Menschen abgeschlachtet werden. Ein Wahnsinn, den Inspector Nechyba aufzuklären hat. Ich wünsche Ihnen ein packendes Lesevergnügen! P.S.: Ein Dankeschön an "Grandville", die mich auf die Möglichkeit der Textkorrektur aufmerksam gemacht hat. Das ist meine erste Leserunde und ich kämpfe noch etwas mit dem "Rundherum" ... :-)

    Mehr
    • 341
  • Wien, Wahn, Weltkrieg und Nechyba

    Todeswalzer

    Starbucks

    02. December 2013 um 08:26

    ‚Todeswalzer – ein Roman aus Wien im Jahr 1914‘ von Gerhard Loibelsberger hat voll und ganz meinen Geschmack getroffen. Auf den ersten Blick deuten Cover und das schöne passende Lesezeichen so gar nicht auf einen Kriminalroman hin. Auf jeden Fall ist das Cover sehr gut gelungen und wird im Buchladen auch auffallen. In Wien wird 1914 nicht nur der Thronfolger Franz Ferdinand ermordet und damit ‚Startschuss‘ für den Ersten Weltkrieg gesetzt, sondern es kommt auch zu einer Reihe von Mordfällen, deren sich Inspektor Nechyba annimmt. Er ist in Kur, muss aber seinen Dienst vorzeitig wieder antreten, denn der Fall ist brisant. Er führt ins Rotlichtmilieu und zu einem Zuhälter, dem sogenannten Guaden. Aber es bleibt nicht bei einem Mord, sondern es wird klar, dass hier ein Serienmörder am Werk ist. Loibelsberger hat hier einen sehr fein ausgearbeiteten Krimi geschrieben, der bis zum Ende spannend blieb. Ich liebe dieses Buch aber vor allem wegen der Hintergründe zum Ersten Weltkrieg, die mich einfach besonders interessieren. In der Schule erfährt man lediglich von der Ermordung des Thronfolgers, aber hier darf man mit vor Ort sein, darf die Menschen in 1914 und ihre Wünsche und Empfindungen kennen lernen und Hintergründe besser verstehen – für mich der größte Gewinn dieses Buches. Das Wien von 1914 und die Sprache (mit Übersetzung im Untertitel) machen Lust auf einen Besuch der schönen Stadt . Hier wird einem wirklich bewusst, dass es sich um eine ganz eigene Sprache handelt. Trotzdem toll, dass die ‚Fremdworte‘ nicht gehäuft, sondern wohldosiert auftauchen. Die Handlung selbst bleibt spannend bis zur letzten Seite und überrascht auch dann noch. So muss ein guter Krimi sein. ‚Todeswalzer‘ erinnert mich an die sanften Paris-Krimis des Autorenduos Claude Izner, die mich ähnlich begeistert haben. Ich habe einen tollen Autor kennen gelernt, von dem ich gern noch mehr lesen möchte und vergebe hier auch volle Sternzahl!

    Mehr
  • Ein Wiener Schmankerl

    Todeswalzer

    Thala

    26. October 2013 um 22:15

    „Todeswalzer“ ist der vierte Band der Kriminalromane um den Wiener Polizeiinspektor Josef Maria Nechyba und den Journalisten Leo Goldblatt. Die Geschichte spielt in Wien im Jahr 1914, zu Beginn des ersten Weltkrieges. Während Nechyba die angenehmen Seiten einer Kur in der Steiermark kennenlernt und das gute Essen genießt, wird in Wien der fesche Alphonse Schmerda hinterrücks ermordet. Bloß vom wem? Helfen kann da nur einer und so wird Nechyba aus seiner Kur heraus wieder in den Dienst gerufen, um den geheimnisvollen Mordfall aufzuklären. Seine Nachforschungen führen ihn u.a.ins Zuhältermilieu, wo erauf den Guadn, den Chef der unterwelt trifft. Dieser streitet ab, mit dem Mordfall in Verbindung zu stehen. Plötzlich geschieht ein weiterer Mord, diesmal an einer jungen Frau. Nechyba steht vor einem Rätsel. Dies war mein erster Loibelsberger und ich muss sagen, dass mir der Roman sehr gut gefallen hat. Die österreichische Mundart wurde gut wiedergegeben und nicht geläufige Begriffe wurden gleich unten in den Fußnoten erläutert, so dass man nicht mühselig bis zum Glossar blättern musste. Hungrig sollte man den Roman allerdings nicht lesen, denn Nechybas liebster Zeitvertreib ist das Essen. Er isst in seinem Büro, in Kaffeehäusern und natürlich auch in Wirtshäusern. Wie er neben dem ganzen Essen noch Zeit findet für seine Recherchen, ist mir schleierhaft. Sympathisch ist der Nechyba allemal, eben so ein gemütlicher, aber scharfsinniger Held. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen!

    Mehr
  • Ein historsicher Krimalroman zu Beginn des Ersten Weltkrieges

    Todeswalzer

    Mine_B

    16. October 2013 um 20:19

    Der historische Kriminalroman von Gerhard Loibelsberger namens „Todeswalzer“ spielt im historischen Wien zu Zeiten vom Ersten Weltkrieg. „Todeswalzer“ gehört zu der Reihe rund um den Inspektor Nechyba, welcher als Ermittler fungiert. Zu der Reihe gehören die Bücher „Die Naschmarkt. Morde“, „Reigen des Todes“ sowie „Mord und Brand“. Man kann aber den vierten Teil namens „Todeswalzer“ auch gut ohne Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden lesen.   Man schreibt das Jahr 1914. Der Inspektor Nechyba macht eine Kur im Ort Bad Gleichenberg, welches in der Steiermark liegt. Leider ist die Ruhe nur von kurzer Dauer und er wird wegen eines dringenden Falls vom Polizeipräsidenten persönlich zurück nach Wien geordert. Dort hat sich ein Mord an einem jungen Mann zugetragen, welcher von Nechyba aufgelöst werden soll. In Wien herrscht reger Betrieb – der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand mit seiner Frau wurde von den Serben ermordet. Wien zeigt Patriotismus und lechzt nach Rache – sie wollen den Krieg. Überall ist Übermut und das Lechzen nach Blut erkennbar, die Österreicher wollen sich für den Mord rächen, währenddessen ermittelt Nechyba in dem unerklärlichen Mordfall. Dabei muss er feststellen, dass ein Serienmörder am Werk ist, welcher sich im Huren- und Zuhältermilieu bewegt. Lange ist Inspektor Nechyba ziemlich ratlos und verflogt verschiedene Ansätze. Kann er den Mörder überführen?   Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten lässt sich der historische Kriminalroman aus der Feder von Gerhard Loibelsberger flüssig lesen. Das Einbringen von Ausdrücken und Redewendungen aus dem Wienerischen Dialekt hat mir zu Anfang leichte Probleme bereitet, auch wenn eine „Übersetzung“ als Fußnote beigefügt wurde, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hat sich dies gebessert – sie werten das Buch auf und lassen es noch authentischer erscheinen. Der Schreibstil ist recht angenehm und der Spannungsbogen wird über das Buch hinweg konstant aufrecht erhalten. Beim Lesen fühlt man sich in die alte Zeit hineinversetzt – man kann sich alles sehr gut vorstellen, das Leben, die Leute und ihre Einstellungen zum Leben und zur Welt. Die Personen sind gut skizziert und kommen einem real und dreidimensional vor. Der Inspektor Nechyba kann die Euphorie für den Krieg nicht verstehen, liebt das Essen, seine Frau und die Gemütlichkeit. Er ist gerecht und geht ohne Voreingenommenheit an seine Ermittlungen und verfolgt dabei verschiedene Spuren – dabei ist er sehr geduldig und immer darauf bedacht, sein bestes zu geben. Wenn ihm aber jemand ohne Respekt behandelt, kann er schon mal grob werden. Er hat seine Prinzipien, nach dem er auch handelt. Der Mordfall bzw. die Gestaltung des Serienmörders hat mir gut gefallen. Über das ganze Buch hinweg habe ich mitgefiebert und erst kurz vor Ende habe ich geahnt, welche Person dahintersteckt. Es finden viele kulinarische Spezialitäten Erwähnung, sodass man dieses Buch nicht im hungrigen Zustand lesen sollte!   Dies war mein erstes Buch von Gerhard Loibelsberger und ich habe es mit keiner Seite bereut. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von diesem Autor lesen! Die Einbettung des Kriminalfalls in den historischen Rahmen hat mir gut gefallen, wobei die Darstellung des damaligen Lebens und der Besinnung des österreichischen Volkes gut dargestellt wurde. Das Buch ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

    Mehr
  • Todeswalzer

    Todeswalzer

    Blaustern

    15. October 2013 um 20:36

    Wien im Jahre 1914: In Sarajewo fällt der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Ehefrau einem serbischen Terroristen zum Opfer. Das Volk schreit nach Vergeltung, und Krieg ist vorprogrammiert. Währenddessen lässt es sich der Wiener Inspektor Josef Maria Nechyba auf seiner Kur im steirischen Gleichenberg bei guten Genüssen wohlergehen. Doch dann beordert ihn der Polizeipräsident persönlich zurück, da der Sohn eines angesehenen Hofrates in seiner Dachgeschosswohnung erstochen wurde. Nechyba soll den Mord aufklären, aber kurz darauf passiert schon der nächste Mord. Ein Serienmörder? Seine Spur führt ihn in die Wiener Unterwelt in das Zuhältermilieu. „Todeswalzer“ ist der vierte Teil der Serie um den Inspektor Josef Maria Nechyba im alten Wien, welches auch hier wieder aufersteht. Die alte Wiener Atmosphäre ist unvermittelt zu spüren, schon des eingefügten Wiener Dialektes wegen, und die genüsslichen Wiener Speisen steigen einem direkt in die Nase. Inspektor Nechyba ist ein Genussmensch und hat eine Vorliebe für die österreichischen Gerichte zu jeder Zeit. Auch liebt er seine Frau, mit der er eine glückliche Ehe führt. Er ist ein sympathischer Inspektor, der seine Fälle vielleicht etwas ungewöhnlich, jedoch erfolgreich abschließt. Der Mordfall ist spannend und verworren bis zum Ende, sodass man bis zuletzt miträtseln kann.

    Mehr
  • Wien-Krimi im Schatten des Ersten Weltkriegs

    Todeswalzer

    lisam

    01. October 2013 um 16:21

    Der vierte Band um den Inspector Joseph Maria Nechyba spielt im Wien 1914 in der Atmosphäre kurz vor und während des Ausbruchs des 1. Weltkriegs. Inspector Nechyba ist mit einem Serienmörder im Zuhälter- und Theatermilieu beschäftigt.  Gemächlich begleitet man den Nechyba bei seinen Ermittlungen quer durch Wien. Großteils zu Fuß oder auch kurze Strecken mit der Tram. Ein bekanntes Café und Wirtshaus nach dem anderen. Einziger Nachteil beim Lesen ist, dass man nicht hungrig sein sollte. Man bekommt auch einen Einblick in die damalige Arbeitsweise der Polizei, die abschreckt bzw. Bewunderung für das Ergreifen der Verbrecher auch ohne DNA-Abgleich abnötigt. Mir hat der Krimi mit dem historischen Hintergrund gut gefallen. Ich konnte mich gut in die Zeit von damals einfühlen und ich bin froh, dass es jetzt die U-Bahn gibt. Der Fall war historisch gut aufbereitet und nachvollziehbar. Ich werde jetzt auch die anderen Fälle von Nechyba lesen, da dies mein erstes Buch vom Autor war. 

    Mehr
  • Nicht so meins...

    Todeswalzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. October 2013 um 15:01

    Der "Todeswalzer" spielt im Wien zu Beginn des 1. Weltkriegs. Erzählt wird er im Wiener Dialekt, wobei einige unbekannte Worte übersetzt wurden (leider nicht alle). Der schreibstil ist einfach und flüßig zu lesen. Der Kommissar dieser Krimireihe ist in diesem Fall im Rotlichtmilieu unterwegs und trifft auf allerlei Huren und deren Zuhälter. Dementsprechend ist teilweise die Wortwahl und der Erzählstil. Leider fand ich die Geschichte nicht so spannend. Ich weiß nicht warum, aber vielleicht lag es an der einfachen Sprache, dass ich mich nicht so angesprochen fühlte...

    Mehr
  • Todeswalzer

    Todeswalzer

    nataliea

    29. September 2013 um 13:34

    "Todeswalzer" ist der vierte Teil der Serie über Josef Maria Nechyba. Dieser ist ein Kriminalroman mit historischem Hintergrund. Inhaltlich kann folgendes gesagt werden: Der junge Alphonse Schmerda wird ermordet in seiner Dachgeschosswohnung aufgefunden und Nechyba wird aus der Kur zu diesem Fall bestellt. Schnell ist klar, dass dieser Mord nicht der einzige bleibt und sich daraus eine äußerst grausame Mordserie entwickelt. Dieser Serienmörder treibt sein Unwesen im Rotlichtmilieu und Nechyba hat mit den Befragungen der Zuhälter und der Huren alle Hände voll zu tun. Nechyba ist einer sehr gestörten Persönlichkeit auf der Spur. Der Schreibstil des Autors Loibelsberger ist wunderbar leicht und locker. Die einzelnen Wiener Ausdrücke werden raffiniert in den Text eingearbeitet und der Leser verspürt regelrecht die österreichische Atmosphäre bzw. der Wiener Dialekt lebt beim Lesen buchstäblich auf. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und die Hauptfigur des Nechyba ist ein recht sympathischer Lebemann. Die Wiener Rezepte und Köstlichkeiten, die Loibelsberger in sein Werk einfließen lässt, lassen dem Leser förmlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Der Mordfall wird spannend und fesselnd in ein historisches Flair des Ersten Weltkrieges gepackt, bei dem die Charaktere und Szenerien belebend und ausdrucksvoll dargestellt werden. Die Historie des angefangenen Ersten Weltkrieges wird dabei geschickt in die packende Handlung eingefügt und diese wird somit mit etlichen gut recherchierten Hintergrundinformationen gespickt. Dieser historisch angehauchte Kriminalroman eingebettet in Wiener Charme ist auf jeden Fall sehr lesens- und empfehlenswert.

    Mehr
  • Wien, ein Mord und der Erste Weltkrieg

    Todeswalzer

    Grandville

    25. September 2013 um 15:50

    Wien, 1914. Inspector Nechyba wird aus seiner Kur in Bad Gleichenberg in der Steiermark vom Polizeipräsident persönlich nach Wien zurückgeordert. Es ist ein Mord geschehn und Neychba soll ihn aufklären. Zeitgleich werden in Sarajewo der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Ehefrau von einem Serbischen Terroristen ermordet. Wien, die Habsburger Monarchie und schließlich ganz Europa verfallen in eine Kriegseuphorie, die nicht ohne Folgen bleiben wird. Inmitten diesem Chaos beginnt Neychiba seine Ermittlungen und steht vor einem der verworrendsten Fälle seiner Karriere, der ihm so manches abverlangen wird.   "Todeswalzer" ist der vierte Band um Inspector Josef Maria Nechyba und das alte Wien.   Bereits erschienen:   Die Naschmarkt-Morde, 2009 Reigen des Todes, 2010 Mord und Brand, 2011   Gekonnt gelingt es dem Autor erneut das alte Wien auferstehen zu lassen. Die Wiener Schmäh', die Wiener Küche, die "gute alte Zeit". Man taucht ein in diese Welt und bedauert es wieder einmal, wenn man das Buch beendet hat, dass es so schnell vorbei ging. Die Auflösung des Falles ist verzwickt und bis zum Schluss war mir nicht klar, wer es denn nun war und warum. Aber am Ende sitzt man atemlos da und gleitet in den Epilog und fragt sich, wie es denn weitergeht mit Neychiba. Der einzige Kritikpunkt, der mir einfallen will, ist das Aurelia in diesem Buch ein wenig zu kurz kommt. Wie immer frage ich mich am Ende: wie schafft Nechyba es, bei den ganzen Kaffeehausbesuchen und dem ständigen Essen (oder doch eher schlemmen?) seine Fälle zu lösen?   Ich kann das Buch allen weiterempfehlen, die einen Krimi im alten Wien lesen möchten. Doch seit gewarnt: nicht mit hungrigem Magen lesen und auf gar keinen Fall, wenn ihr eine Diät macht.

    Mehr
  • Dreivierteltakt des Todes.

    Todeswalzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. September 2013 um 15:56

    Recht gut sein läßt sich's der Wiener Inspektor Josef Maria Nechyba während seiner Kur im steirischen Gleichenberg. In "Wellers Gasthof" zu sitzen, eine Portion dünn geschnittenen Schweinsbraten, oder Haussulz mit Zwiebel und Kürbiskernöl zu essen, ein frisch gezapftes Krügerl Bier und einen abschließenden Vogelbeerschnaps dazu zu trinken, ist schon ein Hochgenuss. Nur seine Virginier Zigarren fehlen ihm - und natürlich seine geliebte Frau Aurelia. Ansonsten ist die Welt in Ordnung - bis auf dass vor zwei Tagen der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajewo einem serbischen Attentäter zum Opfer fiel. Das beunruhigt ihn doch, weil das patriotische Volk in rachsüchtiger Verblendung nach Vergeltung schreit und er mit weitgreifenden Folgen rechnet. Dass ein Telegramm des Polizeipräsidenten, der um seinen Anruf bittet, erst einmal Folgen für ihn selbst haben würde, weiß er vor diesem Telefonat noch nicht. In Wien ist der junge fesche Alphonse Schmerda, seines Zeichens erfolgloser Schauspieler mit erfolgreicher Damenausbeute in seiner Dachgeschoßwohnung durch zahllose Stiche in den Rücken ermordet worden, und da er der Sohn des angesehenen Hofrats ist, betraut das Innenministerium Nechyba mit den Ermittlungen. Seine Recherchen führen ihn direkt ins "Milieu" in der Leopoldstadt, in das Revier des Zygmunt Karminsky, eines Zuhälters, dessen Einfluss groß und dessen Ruf facettenreich ist. Seine Feinde erfahren seine uneingeschränkte Brutalität, diejenigen jedoch, denen er gnädig gesonnen ist, nennen ihn "den Guaden" - na, ja, so "guad" wie so ein "Strizzi" halt sein kann in der Wiener Unterwelt, wo man kein "Vater unser" übrig hat, wenn's den einen oder anderen auf Nimmerwiederseh'n erwischt. Trotzdem versucht der Inspektor mit Hilfe seines zwielichtigen Gegenspielers Licht in den mysteriösen Mordfall zu bringen. Doch während er noch mit der komplizierten Aufklärung beschäftigt ist, geschieht in der vom Hass auf die Serben und vom Kriegsgeschrei beunruhigten österreichischen Metropole ein weiterer brutaler Mord und als Nechyba sich auf die Suche nach einem gefährlichen Serientäter macht, wird die Welt in blutiger Parallelität von der Welle des ersten Weltkrieges erfasst. Die Mordgeschichte des Autors Gerhard Loibelsberger spielt im Jahr 1914 in der österreichischen Metropole, zu einem Zeitpunkt, wo die Welt erschüttert ist vom Tod des Erzherzogs Franz Ferdinand und die dem Thron treu ergebenen Bürger nach Krieg und Vergeltung schreien. Er lässt seine spannende Kriminalstory vor diesem geschichtlich bedeutsamem Hintergrund ablaufen, eingebunden in eine interessante Milieustudie, die mit vielen typischen Wiener Ausdrücken untermalt ist und daher ungemein authentisch wirkt. Natürlich hat er - eingedenk des Lesers Unkenntnis - ausreichend Fußnoten angefügt, sodass dem Verständnis der deftigen Sprache nichts im Wege steht. Der Kommissar Joseph Maria Nechyba ist eine starke Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, einer glücklichen Ehe und einer Vorliebe für landestypische Gerichte, die er sich genussvoll und ausführlich zu Gemüte führt. Seine Ermittlungsmethoden sind ausgefallen, nicht zimperlich und erfolgreich. Loibelsberger zeichnet hier einen Charakter, den der Leser so schnell nicht vergessen wird - ebenso wenig wie die ihn umgebenden Protagonisten, die ausnahmslos typvoll und authentisch wirken. Dynamik und Lokalkolorit machen solche Wiener Impressionen zu einer besonderen "Krimi-Delikatesse". Mit diesem Buch hat mir ein ausgefallener, markanter, rundherum wienerischer Kriminalroman, dem ich gerne alle Sterne serviere, ungetrübten Lesegenuss bereitet.

    Mehr
  • Wien 1914 – Inspector Nechyba ermittelt

    Todeswalzer

    Herbstrose

    23. September 2013 um 21:29

    In Sarajewo wird der Österreichische Thronfolger erschossen, in Wien wird ein junger Mann, Alphonse Schmerda, bestialisch erstochen. Während Europa unaufhaltsam dem I. Weltkrieg entgegen steuert, ermittelt in Wien Inspector Joseph Maria Nechyba in einer Mordserie. Im Rotlichtmilieu treibt ein Messerstecher sein Unwesen. Sämtliche Opfer hatten eine Verbindung zu Schmerda … „Todeswalzer“ ist bereits der vierte Krimi einer Reihe um den kultigen Inspector Nechyba, der bei seiner Ermittlertätigkeit von einem Zeitungsredakteur, Leo Goldblatt, unterstützt wird.  Nechyba ist einem guten Essen nicht abgeneigt und verrät dem Leser das ein oder andere, durchaus nachkochbare, Rezept der Wiener Küche. Sehr plastisch wird die Welt der Huren und deren Zuhälter vermittelt, beschaulich die Atmosphäre im Kaffeehaus und erschreckend die Schreie der Massen nach Krieg und Vergeltung. Die Suche nach dem Mörder nimmt eine überraschende, jedoch schlüssige Wendung. Dem Autor Gerhard Loibelsberger gelingt es großartig, dem Leser die mühsame Polizeiarbeit Anfang des 20. Jhd. zu vermitteln. Musste man doch damals noch zu Fuß oder per Tram zum Tatort. Durch die verwendete Sprache und spezielle Wiener Ausdrücke, deren Übersetzung in Fußnoten und in einem angehängten Glossar erfolgen, wird das Geschehen sehr authentisch und man kann gut in die damalige Zeit eintauchen. Eingestreute Zeitungsberichte geben Hinweise auf die historischen Ereignisse und den Patriotismus der Bevölkerung zu Beginn des I. Weltkriegs, auf dessen schreckliche Folgen ebenfalls hingewiesen wird.   Fazit: Empfehlenswerte Lektüre für Freunde eines guten Krimis mit historischem Hintergrund.

    Mehr
  • Mordserie in Wien 1914

    Todeswalzer

    romantic devil

    23. September 2013 um 11:58

    Wien 1914: Während sich in Europa ein katastrophaler Krieg anbahnt, wird ein junger Mann brutal ermordet. Inspektor Nechyba muss sogar seinen Kuraufenthalt abbrechen, um die Ermittlungen zu übernehmen. Bald führt seine Spur in das Prostituiertenmillieu und es gibt weitere Opfer. Wer steckt hinter den grausamen Morden? Das Buch lässt sich gut lesen, hat mir mit den vielen Wiener Begriffen aber auch einige Probleme bereitet. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sehr interessant, selbst der Zuhälter Karminsky. Nechyba und Goldblatt find ich sehr sympathisch, auch wenn die Ermittlungsarbeit des Inspektors manchmal ziemlich handfest ist. Besonders die Beziehung zu seiner Frau ist aber wunderschön dargestellt, so dass man merkt, dass sie sich sehr lieben. Die Suche nach dem Mörder/der Mörderin entwickelt sich sehr spannend und mit dem Täter/der Täterin hätte ich dann nicht gerechnet. Das Buch lebt auch viel von dem Zeitgeschehen, von den Veränderungen in Wien, die durch den Krieg vonstattengehen. Besonders die Ausschnitte aus den Zeitungen haben mir sehr gefallen. Fazit: Ein sehr interessantes Buch aus geschichtlicher und kriminalistischer Sicht.

    Mehr
  • HIstorischer Krimi

    Todeswalzer

    Monalisa73

    21. September 2013 um 12:05

    Wien 1914. Die Menschen fordern Vergeltung für die Ermordung ihres Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand. Zur gleichen Zeit wird ein junger Mann in Wien in einer Dachgeschosswohnung niedergemetzelt aufgefunden. Inspector Nechyba, der auf einer Kur weilt, wird nach Wien zurück beordert, um die Ermittlungen aufzunehmen. Schon bald muss er feststellen, dass er es mit einem Serienmörder zu tun hat, der im Hurren- und Zuhältermilieu sein Unwesen treibt. Man fühlt sich gleich super in die Zeit versetzt und sitzt gerne mit den Menschen in den verschiedensten Kaffeehäusern. Der Historisch Krimi "Todeswalzer" von Gerhard Loibelsberger fasziniert durch die politischen Hintergrund Informationen, die Menschen mit ihren Sitten, Gebräuchen und Eigenarten, sowie durch Inspector Nechyba mit seiner Art und Weise wie er seinen Beruf nachgeht, wie er das Essen genießt und wie er mit seiner Frau liebevoll umgeht.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks