Gerhard Matzig Meine Frau will einen Garten

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Inhaltsangabe zu „Meine Frau will einen Garten“ von Gerhard Matzig

Von einem, der auszog, ein Haus zu bauen... Frühmorgens um fünf liegt ein Mann schlaflos im Bett und wackelt unschlüssig mit den Zehen. Soll er, oder soll er nicht? Soll er seiner Frau Pia und seinen drei Kindern den größten Wunsch erfüllen? Ein eigenes Haus im Grünen: Das ist der Traum seiner Familie. Leider ist das aber genau das, was er nicht will, denn er liebt das Leben in der Stadt, in einer Altbauwohnung in der Nähe von Kinos und Kneipen. Schließlich überwindet er seine Widerstände und trifft eine mutige Entscheidung: Er baut selbst ein Haus. Und eigentlich wäre das ein großartiges Abenteuer – wenn es nicht von haarsträubenden Widrigkeiten, absurden Begegnungen und dem heimlichen Wunsch begleitet wäre, sich aus dem Staub zu machen. Natürlich bleibt der Mann und stellt sich seiner zehenwackelnden Schlaflosigkeit und den Kernfragen des Lebens. Zum Beispiel nach den richtigen Fliesen im Bad. Die herzerwärmende Geschichte einer wunderbaren Familie: charmant und liebenswert!

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  • Schlaflose Nächte

    Meine Frau will einen Garten
    Daphne1962

    Daphne1962

    12. March 2017 um 15:47

    Er wälzt sich im Bett die halbe Nacht, er kann ab 3 Uhr nicht mehr schlafen. Der Städter, in München lebend mit seiner Familie. Aber nicht wegen der Lautstärke und dem Stadtlärm, sondern weil seine Frau Pia ein Haus auf dem Land haben möchte. Ihr Traum, dazu einen Garten. Die Kinder sollen idyllisch aufwachsen. Wird er das erleben, was einst die "Familie Semmeling" bei ihrem Hausbau mit allen Katastrophen erlebte in den 70er Jahren? Es läuft schon fast darauf hinaus. Immer wieder hofft er, sie finden kein geeignetes Haus zum Mieten, dann entschließt Pia sich, man könne doch selbst bauen. Dann wird ein Grundstück gesucht und wird fündig. Danach kommen dann die richtigen Alpträume. Dieter Moor erzählt diese Geschichte recht amüsant, allerdings wiederholt der Autor sich doch recht häufig. Zu viele Plattitüden, die noch kein gutes Buch ausmachen. Eigentlich auch nichts neues. Es ist zwar nett zu hören, aber das war es dann auch schon.

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  • Leider nicht überzeugend.

    Meine Frau will einen Garten
    Lissy

    Lissy

    16. November 2013 um 22:36

    Der Erzähler berichtet vom Wunsch seiner Frau, ein Haus zu bauen und aufs Land zu ziehen. Er selber möchte jedoch in der Stadt bleiben. Es werden diverse Konflikte und Probleme bei der Entscheidungs- und Grundstücksfindung geschildert. Dabei habe ich zunehmend einen leicht aggressiven Unterton des Sprechers wahrgenommen, der mir auf die Nerven ging. Es war geradezu eine Wut auf die Gattin zu spüren, dir mir unangemessen schien.  Komischerweise war das weg, als die eigentlich heiße Phase begonnen hat.  Darüber hinaus ist der Inhalt recht abgedroschen und für mich schon zu oft verwertet worden.  Leider nicht überzeugend. 

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  • Viel Spaß beim Häuslebau

    Meine Frau will einen Garten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. April 2013 um 20:39

    In der Münchner Innenstadt lebt es sich hervorragend, findet Herr Matzig. Nur seine Frau Pia findet das nicht; sie wälzt erschreckend oft den Immobilienteil der Zeitung und will irgendwo in die Umgebung ziehen. Ein Haus mit Garten soll es sein. Ihre Träume sorgen beim Ehemann für schlaflose Nächte, denn vor allem, was mit so einem Haus zusammenhängt, graut es ihm: Endlose Verschuldung, Samstage im Gartencenter, tägliches Pendeln mit tausenden anderer Pendler. Und womöglich ganz weitab vom Schuss, hinter dem Mond sozusagen. Alternativen gäbe es schon: Ein gemietetes Ferienhaus zum Beispiel, das die Illusion vom eigenen Haus aufrecht erhält ohne die genannten Nachteile. Doch Matzigs Ausflüchte helfen nicht, als in Waldtrudering ein Grundstück auftaucht, das für Münchner Verhältnisse ungewöhnlich günstig ist. Das schreit geradezu nach einer großen Tücke: Das Grundstück ist so schmal, dass man sein Haus ungefähr 5,50 Meter breit bauen kann. Trotzdem wird der Vertrag feierlich unterschrieben und der Weg durch die Tortur der Baugenehmigungen angetreten. Bisher sind alle Baueingaben gescheitert. Die Matzigs wollen die Ersten sein, nein, sie müssen geradezu die Ersten sein, die das widerspenstige Grundstück baulich bezwingen. Gegenüber dem Buch ist das Hörbuch gekürzt, erfahre ich aus dem CD-Cover. Kein Problem bei diesem Buch, man verpasst sicher nichts außer ein paar typische Bauherrenwitze mehr. Das Hörbuch bringt die wesentlichen Themen auf den Punkt: Eine CD voller Zweifel, eine CD voller Bausorgen. Freilich kriegen sie es hin, die schlussendlich genehmigte Breite von 4,80 Metern vernünftig zu bebauen. Just da fällt mir in meinem Sammelsurium ein alter Zeitungsartikel über Townhouses in die Hand. Hätte Matzig das reich bebilderte Buch gelesen, von dem der Artikel handelt, hätte er sich keine Sorgen gemacht. Wenn ein 3,30 Meter breites Haus mitten in einer City es in ein Buch schafft, ist ein schmales Grundstück in Waldtrudering geradezu eine Lappalie. Was das Buch zum großen Teil ausmacht, ist die Performance von Dieter Moor. Er hat eine großartige Vorleserstimme, liest sehr gut vor und vielleicht hat man auch den Landwirt Moor vor Augen, dem man abnimmt, dass er viele solcher Probleme sowieso schon gestemmt hat. Über zwei CDs bringt die Kombination aus dem witzigen Dieter Moor und dem ulkigen Bautagebuch von Matzig schöne Unterhaltung.

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