Gerhard Meier

 4,1 Sterne bei 673 Bewertungen
Autor*in von Ob die Granatbäume blühen, Land der Winde und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Gerhard Meier, geboren 1957, lebt seit 1986 in Lyon. Er übersetzte u.a. Amin Maalouf, Henri Troyat, Jules Verne, Murathan Mungan, Orhan Pamuk, Ahmet Hamdi Tanpinar und Hasan Ali Toptas.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Tochter einer leuchtenden Stadt (ISBN: 9783548069319)

Tochter einer leuchtenden Stadt

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Neu erschienen am 27.06.2024 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.
Cover des Buches Land der Winde (ISBN: 9783518244098)

Land der Winde

Neu erschienen am 27.04.2024 als Taschenbuch bei Suhrkamp.

Alle Bücher von Gerhard Meier

Cover des Buches Ob die Granatbäume blühen (ISBN: 9783729609587)

Ob die Granatbäume blühen

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Erschienen am 23.05.2017
Cover des Buches Das dunkle Fest des Lebens (ISBN: 9783729607347)

Das dunkle Fest des Lebens

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Erschienen am 01.01.2008
Cover des Buches Toteninsel (ISBN: 9783518224168)

Toteninsel

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Erschienen am 07.10.2009
Cover des Buches Borodino (ISBN: 9783518224175)

Borodino

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Erschienen am 07.10.2009
Cover des Buches Die Ballade vom Schneien (ISBN: 9783518224182)

Die Ballade vom Schneien

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Erschienen am 06.11.2019
Cover des Buches Borodino (ISBN: 9783518243534)

Borodino

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Erschienen am 20.01.2024
Cover des Buches Einige Häuser nebenan (ISBN: 9783729602076)

Einige Häuser nebenan

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Erschienen am 01.01.1985

Neue Rezensionen zu Gerhard Meier

Cover des Buches Das Damengambit (ISBN: 9783257246704)
E

Rezension zu "Das Damengambit" von Walter Tevis

Leidenschaft fürs Leben
Elina_morovor 8 Tagen

Das ist die Geschichte über das Leben, Herausforderungen und Triumph. Die Protagonistin ist zielstrebig und hartnäckig, gleichzeitig aber auch einsam. Für Beth ist das Schach nicht nur ein bloßes Hobby, es ist ihre Sucht, ihr Lebensziel. Der Autor zeigt uns das psychologisches Bild von Beth in kleinen Details. Ja, sie ist im Schachspiel erfolgreich und verdient genug fürs Leben. Aber auf der anderen Seite hat sie keinen Menschen, der für sie da gewesen wäre. Sie tut mir auch ein wenig leid. Und die ganzen Probleme mit Alkohol und Pillen helfen ihr nicht, sondern stoßen sie nur tiefer und tiefer. 

In diesem Roman haben mir leider die Emotionen gefehlt. Die Story ist prima aufgebaut, aber irgendwie kalt erzählt. Trotzdem hat mir dieses inspirierende Buch über Leidenschaft und Erreichung gesetzter Ziele ganz gut gefallen. 

Cover des Buches Die Königin und der Kalligraph (ISBN: 9783717525615)
Nils avatar

Rezension zu "Die Königin und der Kalligraph" von Moussa Abadi

Überfällig, dass wir diese Kurzgeschichten lesen dürfen
Nilvor 18 Tagen

Was für eine Entdeckung! Dieser Kurzgeschichtenband von Moussa Abadi ist wahrlich ein Highlight des Lesejahres 2024! Eine Sammlung die im Original auf Französisch bereits 1994 erschien und nun 30 Jahre später von Gerhard Meier für uns ins Deutsche übertragen wurde.

Was diesen Band so besonders macht, ist die Geschichte des Autoren selbst, der mir vorher kein Begriff war. Was unglaublich ist, denn dieser syrische Jude hat zu Zeiten des zweiten Weltkrieges über 500 jüdische Kinder in Nizza vor dem Tod gerettet! In Frankreich ein bekannter Mann. Einer der Gründe, warum ich dazu rate, zuerst das Nachwort von Rafik Schami zu lesen, dass ab Seite 179 beginnt und das Setting und den Hintergrund zu den Geschichten und des Autors toll darlegt. Auch das ein Genuss.

Moussa Abadi nimmt uns mit in die 1910er und 20er Jahre, zurück in seine Kindheit in ein vielfältiges Damaskus und dort speziell in die jüdischen Straßenzüge. Er skizziert einzelne Portraits von Menschen, Schicksalen und wie das Leben in dieser vibrierende Stadt prägte im Guten wie im Schlechten.

Was mich daran so fasziniert hat, und Hoffnung keimen lässt, ist dass er ein wunderbar friedliches Nebeneinander von Religionen und Kulturen beschreibt. Ein respektvoller und zutiefst menschlicher Umgang. Und dann diese poetische, fast märchenhafte Sprache. Nicht nur der Titel ‚Die Königin und der Kalligraph‘ ist entsprechend zauberhaft, auch sprachlich aus einer anderen Welt mit viel Poesie zu Papier gebracht.

Eine absolute Leseempfehlung!

Cover des Buches Unruhe (ISBN: 9783608962673)
gsts avatar

Rezension zu "Unruhe" von Zülfü Livaneli

Ich war ein Mensch
gstvor 2 Monaten

„Ich war ein Mensch“, waren Hüseyins letzte Worte. Er wurde in Amerika angegriffen und starb. Dabei hatten ihn seine Brüder extra aus der Türkei geholt, weil er auch in der Heimat nicht mehr sicher war, nachdem er sich von seiner Verlobten getrennt hat. Statt ihr hat er sich eine Jesidin ausgesucht, die aus Syrien geflüchtet war. Doch Jesiden sind anders als Muslime, ihr Glaube stammt von den Eziden ab, die es schon vor 6000 Jahren gab, also schon lange vor den Juden. Sie haben Riten, die den Menschen in Mardin, Hüseyins Heimatort, fremd sind.

Hüseyins Mutter ist,ebenso wie die gesamte Familie, durch den Tod des Sohnes am Boden zerstört. Sie sieht in Meleknaz, der Frau, die Hüseyin heiraten wollte, eine Teufelin, die sie mit folgenden Worten verflucht: „Gott gebe ihr die Krätze, aber keine Fingernägel.“

Zülfü Livaneli (*20.Juni 1946), der in der Türkei neben Orhan Pamuk einer der erfolgreichsten Autoren ist, lässt Ibrahim, einen Journalisten aus Istanbul, erzählen. Der war mit Hüseyin in Mardin aufgewachsen und will nun wissen, was mit seinem Freund passiert ist. Als LeserInnen begleiten wir ihn durch die Recherche und erfahren nicht nur viel über das Leben der Jesiden, sondern auch über den Ort, der wegen des Syrienkrieges für viele Flüchtlinge Zeltstädte bauen musste.

Das Buch hat mich tief beeindruckt. Der Schreibstil ist mit dem von Orhan Pamuk vergleichbar und spricht Gefühle an. Während des Lesens merkt man kaum, mit wie viel Informationen man gefüttert wird, die einem eine fremde Welt verständlicher machen.

Für mich war es das erste Buch des Autors, wird aber bestimmt nicht das letzte bleiben.


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