Gerhard Roth , Alica Ryba Coaching, Beratung und Gehirn: Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte

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Inhaltsangabe zu „Coaching, Beratung und Gehirn: Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte“ von Gerhard Roth

Absolutes Must-have für Coaches, Berater und Co.!

— FrauTinaMueller

Standardwerk

— Vielhaber_Juergen
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  • Coaching, Beratung und Gehirn

    Coaching, Beratung und Gehirn: Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte

    FrauTinaMueller

    14. August 2017 um 17:47

    Gerhard Roth und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Alica Ryba haben mit “Coaching, Beratung und Gehirn – Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte” ein sehr empfehlenswertes und informatives Buch geschrieben. Es fasst auf knapp 350 Seiten den aktuellen Stand der jüngsten neurobiologischen Erkenntnisse hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten von Coaching und Beratung zusammen. Dabei ist es auch sehr leicht verständlich und inhaltlich fundiert und flüssig geschrieben, so dass das Lesen Freude bereitet. Im ersten Kapitel wird die Frage beantwortet, was Coaching ist. Hier findet man Informationen über den Coaching-Kontext, die Coaching-Agenda, Coaching-Ansätze und Coaching-Varianten. Eine Zusammenfassung rundet das erste Kapitel hervorragend ab. Darauf folgt das zweite Kapitel “Coaching und Psychotherapie: zwei grundverschiedene Verfahren?” in dem das unterschiedliche Image von Psychotherapie und Coaching betrachtet wird, aber auch die Dinge, die sich überschneiden. Eine Diskussion der Argumente für eine strikte Unterscheidung zwischen Psychotherapie und Coaching sowie ein Gesamtfazit runden dieses zweite Kapitel ab. Weiter geht es im nächsten Kapitel “Das menschliche Gehirn und seine Funktionen” mit den Grundleistungen des Gehirns, der neuronalen Grundstruktur des Gehirns, deren neuronale Erregungsfortleitung und -verarbeitung, der funktionellen Anatomie des menschlichen Gehirns, die Funktion der Hirnrinden-Areale sowie des limbischen Systems und dessen Funktionen. Im Kapitel “Persönlichkeit, Psyche und Gehirn” geht es um Persönlichkeit, die Big Five, die Entwicklung des Selbst und des Ich, die neurobiologischen Grundlagen der Persönlichkeit, Psychische Belastungen und Störungen. Kapitel 5 behandelt “Lernen und Gedächtnis”, im 6. Kapitel erfahren wir sehr viel Informatives über das Unbewusste, das Bewusste und das Vorbewusste. Darauf folgt in Kapitel 7 Motivation und Veränderbarkeit (Belohnung, Motivation, Gewohnheit, Motive, Ziele) und im nächsten Kapitel geht es u Bindung und Verstehen. Anschließend geht es um Freud und die Psychoanalyse, die Hypnotherapie nach Ericksson und wie wirksam Coaching und Psychotherapie sind. Das letzte Kapitel fasst nochmals alles zusammen. Recht viele Informationen waren mir bereits bekannt, da ich sehr viele Bücher lese und doch fand ich die komprimierte Wissensvermittlung unvergleichlich und sehr gut gelungen. Fazit: Absolutes Must-have für Coaches, Berater und Co.! Ein wichtiges Buch, dass jeder Coach und in der Beratung Tätige gelesen haben sollte und auch im Buchregal stehen haben sollte! Sehr empfehlenswert!!!

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  • Coaching für Profis

    Coaching, Beratung und Gehirn: Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte

    Vielhaber_Juergen

    27. July 2017 um 12:24

    Hier bietet Gerhard Roth, untertsützt von Coaching-Expertin Alice Ryba, ein erstes Grundlagenwerk für eine wirksame Beratung.Unter welchen Bedingungen sich die Persönlichkeit entwickelt, wird sehr anschaulich erklärt. Verschiedene Interventionsmodelle werden vorgestellt.Bestenfalls hilft ein Coach dabei, Einschränkungen im Erleben bzw.Verhalten zu erweitern.Wie gelingt das in der beratenden Praxis? Welche wissenschaftlich fundierten Methoden benötige ich dazu?Naturwissenschftler Roth und Personalentwicklerin Ryba stellen die Frage, ob Mensch sich verändern lässt.Wenn überhaupt, dann ganz schwierig. Coaching ist eher die Therapie für diejenigen, die keine Psychotherapie benötigen und bezieht sich dabei auf den Arbeitsalltag. Das Unterstützende bei Problemlösungen haben beide gemeinsam, dem Coaching fehlt allerdings der theoretische Überbau.Den Lerntheorien Freuds und Erikson folgend, wird deren Wirksamkeit auch überprüft. Hierbei ist die beziehung zwischen Therapeut und Klient ungemein wichtig. Wenn die Chemie stimmt, wird eibn Sozialhormon ausgeschüttet, dadurch gelingt die Neuorientierung besser.Beispiel: Ein Klient behauptet: Ich mache alles falsch. Förderlich ist hier,ihm zu erklären, das und was der Klient gut und richtig macht.Für tiefersitzende Probleme reicht Coaching eher nicht aus.Viele Fragen sind aufgeworfen.Ein erstes Grundlagenwerk, für alle Praktiker unbedint zu empfehelen!

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