Gerhard Roth Der Plan

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Inhaltsangabe zu „Der Plan“ von Gerhard Roth

Konrad Feldt ist mit Leib und Seele Bibliothekar und lesesüchtig. Eines Tages gesteht ihm ein Kollege, daß er ein wertvolles handschriftliches Manuskript Mozarts aus der Bibliothek gestohlen hat. Nachdem er Feldt das Manuskript übergeben hat, begeht der Dieb Selbstmord. Feldt gibt es nicht zurück, sondern folgt dem verlockenden Angebot eines japanischen Händlers und reist nach Tokio. Mit der kostbaren Handschrift im Gepäck wird er plötzlich verfolgt und steht schließlich unter Mordverdacht. Immer mehr entwickelt sich seine Reise zu einer Entdeckungsfahrt in seine eigene Innenwelt.

'Der Autor beherrscht die Kunst der geistvollen Unterhaltung perfekt. Sein raffiniert ausgetüftelter Roman enthält die schönste Liebeserklärung an die Literatur, die man je in einer thrillerähnlichen Story lesen konnte.'

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Sprachlich ausgefeilt, leider fehlt die im Klappentext suggerierte spannende Handlung!

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  • Der Schreiber und ein Dilemma

    Der Plan

    Duffy

    06. April 2013 um 07:58

    Das ist ein Buch, das nicht fesselt von einem Schreiber, der gut schreibt. Ein Dilemma. Abbruch nach hundert Seiten, also fast der Hälfte, denn das, was auf dem Buchrücken geschehen soll, ist noch nicht mal ansatzweise angedeutet. Stattdessen: Der Bibliothekar Feldt erlangt in den Besitz eines gestohlenen Autographs Mozarts, seine letzten geschriebenen Worte. Feldt fährt nach Tokio, wo er es an einen japanischen Händler verkaufen kann. Das also passiert in den ersten hundert Seiten. Das ist zuwenig, um beim Buch zu bleiben. Stattdessen ergießt sich Roth in Exkursen über Literatur. Um alle Bücher, die er in seinen Monologen verarbeitet, kennen zu können, reicht ein Studium nicht aus. Er beschreibt Kunst und ergeht sich in Betrachtungen und Wechselwirkungen und ja, von hundert Seiten geht es auf etwa zehn Seiten mit der Handlung voran und das ist für einen Roman, der unter die Kategorie Thriller fallen soll, einfach zu wenig und für den Leser sehr ermüdend. Aber wahrscheinlich nimmt das Buch noch Fahrt auf, immerhin soll ja noch ein Mord geschehen, aber ein Leser, der an all' die Bücher denkt, die er noch lesen will, wird den Begriff der "verlorenen Zeit" bei seiner Passion sicher immer im Hinterkopf haben. Roth schreibt gut, sein Stil ist ausgereift, wort- und bildreich und auch interessant. Aber für einen erzählenden Roman reicht das nicht aus, um den Leser zu binden. Daher wegen dier Widersprüchlichkeit keine Bewertung.

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  • Rezension zu "Der Plan" von Gerhard Roth

    Der Plan

    BertieWooster

    23. December 2009 um 20:15

    Dr. Feldt, die Hauptfigur des Romans, ist ein Büchernarr und folgerichtig Mitarbeiter in der Wiener Nationalbibliothek. Als er durch Zufall den Diebstahl eines wertvollen Buches durch einen anderen Mitarbeiter entdeckt und anzeigt, rächt sich dieser in dem er Dr. Feldt einen kleinen Zettel mit den letzten geschriebenen Worten bzw. Noten Mozarts schenkt und sich dann umbringt. Dies erfährt man erst im Rückblick, da sich Dr. Feldt bereits im Flugzeug nach Japan befindet. Denn dort beabsichtigt er das Autograph zu verkaufen. Dies wurde bereits vom Schenker vorbereitet. In Japan soll er an mehreren Orten Vorträge über die Nationalbibliothek halten. Das Buch ist weniger ein Krimi, als eine Reisebeschreibung durch Japan. Denn Dr. Feldt ist ein genauer Beobachter. In diesem Buch erfährt man einiges über Japan. Dieses besteht nicht nur aus Tokio und anderen Großstädten. Besonders die Landschaftsbeschreibungen sind gelungen, aber auch die Ordnungsliebe der Japaner und ihre Diszipin und Höflichkeit wird gut beschrieben. Auch das Leben mit dem alltäglichen Vulkanismus und den Erdbeben wird sehr anschaulich beschrieben. Teilweise hat das Buch m.E. auch Längen, wenn er sich in seiner Einsamkeit an die Vielzahl von Bücher (alles Klassiker der Literaturgeschichte) erinnert. Außerdem scheint alles voller Symbolik zu sein, ohne dass man die angeblichen Bilderrätsel lösen könnten. Auf seiner Reise erlebt Dr. Feldt auch einige erotische Abenteuer. Das Ende der Reise ist dann doch etwas seltsam, aber irgendwie auch schlüssig.

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