Gerhard Seyfried

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Der schwarze Stern der Tupamaros

Der schwarze Stern der Tupamaros

 (9)
Erschienen am 01.06.2006
Gelber Wind oder Der Aufstand der Boxer

Gelber Wind oder Der Aufstand der Boxer

 (5)
Erschienen am 25.02.2010
Herero

Herero

 (5)
Erschienen am 01.02.2003
Verdammte Deutsche!

Verdammte Deutsche!

 (4)
Erschienen am 09.06.2014
Meister der komischen Kunst: Seyfried

Meister der komischen Kunst: Seyfried

 (1)
Erschienen am 09.04.2014
Freakadellen und Bulletten

Freakadellen und Bulletten

 (1)
Erschienen am 24.08.2015

Neue Rezensionen zu Gerhard Seyfried

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Sikals avatar

Rezension zu "Zwille" von Gerhard Seyfried

Zwille kehrt zurück
Sikalvor 6 Monaten

Nach 20 Jahren Abstinenz hält G. Seyfrieds Protagonist Zwille wieder Einzug, man könne meinen – endlich! Mit Gerhard Seyfried begann einst eine Comic-Periode, ist ein Unikat und wohl nicht jedermanns Geschmack - er wurde auch mehrfach verklagt wegen „Aufforderung rechtswidriger Taten“. Tja, so kann’s gehen…

 

Zwille ist wirklich ein liebenswürdiger Protagonist, der sich ganz „à la Comics“ selbst Probleme aufhalst, die sich dann aber letztendlich wieder verflüchtigen. Was soll er auch sonst so machen, als arbeitsloser Comic-Held ist es nicht einfach. So ist es ein Leichtes von der „Graphic Novel Authority“ beeindruckt zu werden. Mit seinem Kumpel McÖko an seiner Seite rumpelt er von einem Problemchen zum nächsten. Ganz so leicht ist es nun doch nicht, der Star der GNA zu sein – obwohl ‚ne Menge Kohle gibt’s dafür …

 

Lustig, wie sich die Geschichte rund um den sympathischen Zwille entwickelt. Ein wenig naiv, ziemlich links und so manches Fettnäpfchen darf nicht ausgelassen werden. Herrlich!

 

Zeichnerisch hätte ich mir mehr erwartet – die Figuren sind zwar grafisch gut ausgearbeitet, doch gefällt mir nicht so gut, wenn nur die Figuren auf den Bildern zu sehen sind. Hier hätte ich mir mehr erwartet, einiges an Drumherum, einige Details zur jeweiligen Szene – die fehlten mir.

 

Netter Comic, der wohl bei dem ein oder anderen die Nostalgie in den Vordergrund kehrt.

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Jisbons avatar

Rezension zu "Gelber Wind oder Der Aufstand der Boxer" von Gerhard Seyfried

Zwischendurch etwas zäh, aber interessant
Jisbonvor einem Jahr

In "Gelber Wind" erzählt Seyfried die Geschichte von mehreren europäischen Charakteren, die sich 1900 zum Zeitpunkt des sogenannten Boxeraufstandes in China aufgehalten haben. Die Bewegung richtete sich vor allem gegen die ausländischen Besatzer und ging auf das imperialistische Handeln zurück, mit dem China immer mehr in seiner Unabhängigkeit eingeschränkt worden war. Obwohl der Autor ausdrücklich betont, dass er nicht versuchen werde, die chinesische Perspektive der Vorkommnisse wiederzugeben, ist es ihm gelungen, diese Motivation gut herauszuarbeiten. Trotz der Grausamkeiten, die den Ausländern und chinesischen Christen angetan werden, hat er gezeigt, dass die Chinesen ebenfalls Opfer sind, in Bezug auf die Vergangenheit und was den Umgang mit den Aufständischen angeht.

 

Die Geschichte ist im Präsens geschrieben. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an diese doch eher ungewohnte Erzählzeit gewöhnt hatte, doch ich fand, dass auf diese Art eine gewisse Unmittelbarkeit der Geschehnisse vermittelt wurde, was mir gefallen hat. Dadurch, dass die Protagonisten in verschiedenen Verhältnissen leben und zu den Kriegshandlungen einen jeweils anderen Bezug haben, kann Seyfried ein rundes Bild der Ereignisse zeichnen und nicht nur die schwere Situation im Belagerungszustand und die Angst, sondern auch die Befreiungstaktiken und die Reaktionen in Deutschland schildern. Dabei hat er immer deutlich herausgearbeitet, wie die Charaktere sich fühlen und die Situation wurde nie beschönigt. Die furchtbare Lage und die Entbehrungen, ganz zu schweigen von den Auseinandersetzungen und den Todesopfern, wurden ausgiebig, aber nicht zu detailliert geschildert. Dazu kamen persönliche Dramen und Konflikte, die gut mit dem übergreifenden Thema verknüpft wurden.

 

Obwohl ich die Charaktere und die Handlung interessant fand und der Autor die historischen Tatsachen gut mit den fiktiven Erlebnissen der Figuren zusammengeführt hat, war das Buch für mich zwischendurch etwas zäh und trocken. Dies lag unter anderem daran, dass sehr viele Daten eingearbeitet wurden und ich dadurch das Gefühl hatte, dass die Geschichte nicht richtig voranging. Davon abgesehen hat das Buch mir gefallen. Es ist ein umfassender Bericht über die Ereignisse in China im Jahr 1900, der Fakten und Fiktion gut vermischt und sich zwar auf die europäische Sicht konzentriert, zugleich aber auch die andere Seite beleuchtet.

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K

Rezension zu "Schilderguerilla" von Gerhard Seyfried

Leider nur mäßig witzig.
kvelvor 2 Jahren

Inhalt und meine Meinung:

Der Autor hat in diesem Buch z.B. Fotografien abgebildet, deren Texte z.B. mit Photoshop verändert worden waren.

Da wird aus einem „Grenzgebiet! Sperrzone!“ ein „Grunzgebiet“ oder aus einem „Feuerlöscher“ ein „Datenlöscher“; na, ja, dies fand ich nun nicht sonderlich originell.


Nur wenige Bilder haben mich positiv überraschen können:

Zum einen hat mir der Panzer gefallen, auf dessen seitlicher Flanke ein Aufdruck nach Art der Warnhinweisen auf Zigarettenpackungen mit folgenden Text eingefügt wurde: „Krieg fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.“

Als nächstes Beispiel war da ein gelber Post-Briefkasten mit der Aufschrift:
„e-mail-Ersatzverkehr“.

Und als letztes ein Straßenschild „Vorsicht Krötenwanderung“, welches seiner Meinung nach an alle Bankfilialen gehören sollte.


Ich habe mich für dieses Werk aufgrund folgender Beschreibung interessiert: „Sein gleichermaßen intellektueller wie aggressiv-liebevoller Humor wurde anderen Zeichnern zum Vorbild, und seine Arbeiten fanden weltweit Aufnahme in Publikationen und Ausstellungen.“

Vielleicht muss man den Autor oder seine früheren Werke kennen, um den Kult nachvollziehen zu können. Aber bei mir kam der Humor oder irgendeine bissige Satire leider fast nicht an.


Aber ich denke, wer sich für diesen Künstler interessiert, wird seine Freude an diesen gesammelten Werken haben.


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