Gerhard Seyfried Flucht aus Berlin

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Inhaltsangabe zu „Flucht aus Berlin“ von Gerhard Seyfried

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  • "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."

    Flucht aus Berlin
    StMoonlight

    StMoonlight

    12. May 2015 um 06:29

    Gerhard Seyfried ist ein satirischer Zeichner, der politisch eher links orientiert ist. So geht es in dem 63-Seiten starken Comic "Flucht aus Berlin", um die "Wende". Ein Comiczeichner ist darin verzweifelt auf der Suche nach einer Idee für einen neuen Comic. Eigentlich bewegt er sich gar nicht vor die Tür. Doch sein Punker-Kumpel "Zwille" überredet ihn mit ihm durch Berlin zu schlendern. Auf der Suche nach Abenteuern über die er schreiben kann. Bei seinen Hausbesetzerfreunden erleben direkt das erste Abenteuer, denn dieses Haus steht ausgerechnet an der Berliner Mauer! Doch sämtliche Abenteuer die er erlebt sind ihm keine Geschichte wert. Dank eines Spezial-Wodkas träumt der Zeichner von einem russischen Zeichner und praktischerweise auch gleich dessen Adresse. Auf Grund dieses Traumes begibt er sich, zusammen mit seinem besten Freund, auf Reisen. Die beiden geraten ins tiefste Russland mit samt all seinen politischen Wirren. Als sie Wochen später zurück nach Deutschland kommen, landen sie blöderweise auf der "falschen Seite" der Mauer. In der DDR geraten sie mitten in ein Nazikomplott... Alles in allem eine witzige Geschichte, doch mit ernsthaftem Hintergrund. Manche Teile der Geschichte scheinen vielleicht etwas makaber oder überzogen, doch wie eingangs bereits erwähnt handelt es sich um ein Satirecomic. Das sollte der Leser zu keiner Zeit vergessen.Die Bilder sind sehr gut ausgearbeitet. Fast jedes Kästchen steckt voller Details. Wer ein zweites Mal hinsieht entdeckt oft kleine Dinge, die zusätzlichen Witz haben. Sei es Werbung auf Plakaten im Hintergrund, Passanten mit einer Geste oder Artikel in der Zeitung am Kiosk. Genau hinsehen lohnt sich. Die Farben sind schön bunt, dabei aber nicht übertrieben gesättigt. Dadurch wirkt es "genau richtig" für die Zeit, in der die Bilder spielen. Sehr schön finde ich auch die Doppelseiten. Sie erinnern ein wenig an Wimmelbilder - und genauso viel gibt es auf ihnen auch zu entdecken. ~°~ Fazit ~°~Anfangs war ich etwas skeptisch, ob es überhaupt möglich ist aus so einem doch ernsten Thema, wie dem Mauerfall, eine ansehnliche Parodie zu schreiben (oder in diesem Fall malen). Inzwischen bin ich begeistert. Eine tolle Geschenkidee für alle, die diese Zeit noch miterlebt haben.

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  • Rezension zu "Flucht aus Berlin" von Gerhard Seyfried

    Flucht aus Berlin
    thursdaynext

    thursdaynext

    25. July 2012 um 10:57

    Das Tuscheweltmonopol , Dadaisten, haufenweise Irre, eine Reise nach Moskau und ein Gastauftritt von Gilbert Shelton.
    Also eine fast sinnfreie Story in detailiert schön bunten Bildern.
    Wer die kleinen Gags am Rande findet und schätzt kommt auf seine Kosten.
    Liebste Werbung :
    "Wo die Bombe fällt, da wächst kein Gras mehr.
    Jetzt schon an Kunstrasen denken.
    qm nur : 11.95 DM""