Gerhard Seyfried Meister der komischen Kunst: Seyfried

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Inhaltsangabe zu „Meister der komischen Kunst: Seyfried“ von Gerhard Seyfried

Gerhard Seyfried (geb. 1948) studierte Malerei und Grafik an der Akademie für das Graphische Gewerbe in München. 1976 zog Seyfried nach Berlin, da war er längst Kult in der links-alternativen Szene, deren Eigenarten er wie niemand sonst karikierte. Sein gleichermaßen intellektueller wie aggressiv-liebevoller Humor wurde anderen Zeichnern zum Vorbild, und seine Arbeiten fanden weltweit Aufnahme in Publikationen und Ausstellungen. Meister der komischen Kunst: Seyfried 'Etliche Comics erinnern in ihrer spielerischen Verbindung von Bild- und Wortwitz daran, dass Seyfried fürs linke Milieu einst ähnlich bedeutsam war wie Loriot fürs Bürgertum.' Der Tagesspiegel

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  • Spitze Feder und scharfe Zunge

    Meister der komischen Kunst: Seyfried
    Havers

    Havers

    03. July 2014 um 10:44

    Mack, Gernhardt, Haderer, Poth, und wie sie alle heißen mögen - ein dickes Lob an den Verlag Antje Kunstmann, der mit seiner Reihe „Meister der komischen Kunst“ dafür sorgt, dass all die großartigen Cartoons und Kommentare dieser begnadeten deutschsprachigen Wortakrobaten und Karikaturisten im Gedächtnis bleiben, und die Generation der Nach- und Achtundsechziger sich nostalgischen Erinnerungen hingeben kann. Ein Band in dieser Reihe widmet sich Gerhard Seyfried, diesem spitzzüngigen Kommentator der Sponti- und Hausbesetzerszene, dessen Plakate auch die Türen meiner Wohngemeinschaft schmückten. Seyfried, der, ganz bürgerlich, nach seinem Schulabschluss eine Lehre als Industriekaufmann macht, studiert in der Hoch-Zeit der Studentenbewegung Malerei und Grafik in München und wird dort politisiert. Die Teilnahme an einem Streik gegen die Notstandsgesetze sorgt dafür, dass er aus der Akademie fliegt, woraufhin er als Freiberufler weiterarbeitet. Mitte der siebziger Jahre verlegt er seinen Wohnort nach Berlin und kommentiert von diesem Zeitpunkt an mit spitzer Feder nicht nur das politische Geschehen, sondern nimmt auch den Alltag der links-alternativen Szene aufs Korn. Ob Freakadellen oder Bulletten, Anarchos, Kiffer und Hausbesetzer, jeder bekommt liebevoll ironisch sein Fett ab. Was ihn auszeichnet, ist die klare politische Position, die er unbeirrt auch in seinen historischen Romanen vertritt (2003 veröffentlicht er seinen Erstling „Herero“, dem noch drei weitere Bücher folgen). „Meister der komischen Kunst: Seyfried“ bietet einen wunderbaren Querschnitt durch das Gesamtwerk Gerhard Seyfrieds, dieses Meisters mit der spitzen Feder und der scharfen Zunge und kann jedem Liebhaber intelligenter, politischer Comics nur wärmstens empfohlen werden, denn sie legen äußerst unterhaltsam Zeitzeugnis ab.

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