Gerhard Vogl Wort-Gefechte

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Inhaltsangabe zu „Wort-Gefechte“ von Gerhard Vogl

Ob „Krauthappel“ für die Wiener Sezession, „Kernöl-Elvis“ für den neuen Volksmusik-Star Andreas Gabalier, „Millimetternich“ für den kleinwüchsigen Kanzler Engelbert Dollfuß – die Österreicher sind Meister im Schmieden böser Worte – und Gerhard Vogl ihr unübertroffener Archivar. Profunder Kenner der österreichischen Geschichte und Mentalität, ist er Besitzer einer schier unerschöpflichen Sammlung von Anekdoten und Bonmots aus und über Österreich. In diesem Buch kann man wunderbar nach Stichworten schmökern, etwa „Architektur“, „Böse Tiere“, „Proleten“, „Hochkultur“, „Genial genital“ etc. Zu jedem Bonmot, zu jedem „Sager“ erzählt Gerhard Vogl auch den Hintergrund, vor dem dieser entstanden ist, und vermittelt damit auch ein Stück politische Bildung. Im Vordergrund aber steht der – oft beißende – Humor, wie das Beispiel „politisch korrekt essen“ zeigt: Den „Mohr im Hemd“ gibt es nicht mehr, er heißt jetzt „Kuchen mit Schlag“. Aber, so fragt Gerhard Vogl, wie sieht es dann mit der „Kardinal-Schnitte“ aus, oder mit dem „bsoffenen Kapuziner“? Darf man die so nennen? Und der „Große Braune“, das Traditionsgetränk in Wiener Kaffeehäusern? Schrammt der nicht am Verbotsgesetz vorbei?

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    Wort-Gefechte
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    04. February 2014 um 10:39

        Das vorliegende Buch des erfahrenen ORF-Journalisten  Gerhard Vogl ist zunächst und vor allem an ein österreichisches Publikum gerichtet. Weit über ihre Grenzen hinaus sind unsere Nachbarn für ihren Schmäh bekannt und verstehen es in den unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft trefflich, sich mit Worten auf das Übelste zu beschimpfen.   Mit viel Phantasie und zum Teil echt originellen Wortschöpfungen bleibt von der Politik, über den Sport und die Wirtschaft  bis hin  zu auch hochintellektuellen Auseinandersetzungen in Wissenschaft und Kunst kein Bereich davon verschont.   Niemand schont sich da, ohne Erbarmen geht es da zu, und man hat gelernt, sowohl die feine Klinge, aber auch, wenn es nötig scheint, den groben Klotz zu benutzen.   Das vorliegende Buch ist eine köstliche Sammlung all dieser sprachlichen Gemeinheiten, für jeden Österreicher natürlich ein Genuss, bei dem er schnell viel wieder erkennt. Für den deutschen Leser bietet das Buch eine unterhaltsame Einführung in die Befindlichkeiten unserer Nachbarn

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