Gerhard Voogt , Christian Wiermer Die Nacht, die Deutschland veränderte

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht, die Deutschland veränderte“ von Gerhard Voogt

Selten haben wenige Stunden so viel ausgelöst: Die massenhaften sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Kölner Silvesternacht provozierten eine gesellschaftliche Debatte, der Hashtag #koelnhbf steht als Chiffre für einen Stimmungsumschwung in der deutschen Zuwanderungspolitik. Die von einem hemmungslosen Sex-Mob verursachte Katastrophe lüftete einen Schleier, der über angeblichen oder tatsächlichen Wahrheiten zu liegen schien. Der Staat – zu Boden gerungen in einer Nacht. Die Willkommenskultur – in Frage gestellt. Das Vertrauen in die ordnende Macht - vorerst zerstört. Medien und Öffentlichkeit – hinterfragt wie nie zuvor.

Über zehn Monate hinweg haben die Autoren Gerhard Voogt und Christian Wiermer recherchiert. Was ist zum Jahreswechsel 2015/2016 wirklich rund um den Kölner Hauptbahnhof und den Dom geschehen? Detailliert und spannend rekonstruieren sie die Stunden im Schatten der weltberühmten Kathedrale auf der Grundlage von zehntausenden Seiten vertraulicher Dokumente, hunderter Stunden Videomaterial und zahlreicher Interviews mit Beteiligten.

Erstmals wird in dem Buch Die Nacht, die Deutschland veränderte dargestellt, wie groß das Versagen des Staates tatsächlich war – und welche Folgen das nach sich zieht: Für die Opfer, die Täter, für ein ganzes Land.

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  • Jeder kann sich sein eigenes Urteil bilden

    Die Nacht, die Deutschland veränderte

    WinfriedStanzick

    11. January 2017 um 11:45

    Das vorliegende Buch über die Silvesternacht 2015 in Köln, die in Deutschland einen regelrechten Schock ausgelöst hat und mannigfaltige Strategien der Verdrängung des Geschehenen und seiner Ursachen und Folgen an den Tag brachte, war wohl gerade im Druck oder in der Auslieferung, als am 31.12.2016 in Köln nur durch ein so vorher noch nicht erlebtes massives Aufgebot an Polizei eine Wiederholung verhinderte. Große Gruppen von nordafrikanischen jungen Männer kamen gezielt in die Domstadt um zu provozieren. Doch die Art und Weise, wie insbesondere die Vorsitzende der Grünen, Peter, den Polizeieinsatz als „racial profling“ denunzierte, erinnert sehr stark an die Verharmlosungen zu Beginn des Jahres 2016, als von vielen Grünen, Linken und Feministinnen die sexuellen Übergriffe mit Hinweisen auf das Oktoberfest relativiert wurden und die Opfer (Frauen!!) damit erneut verhöhnt wurden.Vieles, was in dieser Nacht geschah, eine „Nacht die Deutschland veränderte“ kam erst nach und nach ans Licht der Öffentlichkeit. Die Angst vieler Verantwortlicher und Medien, es könnte das Ende der Willkommenskultur einläuten und Wasser auf die Mühlen der AfD sein, war groß. Tatsächlich aber haben der Umgang und die laschen und verharmlosenden Reaktionen auf das Geschehen den rechten Populisten erst recht Auftrieb gegeben.In diesem Buch haben Christian Wiermer und Gerhard Voogt detailliert aufgelistet und beschrieben, was man heute ein Jahr danach über die damaligen Vorgänge weiß. So kann sich jeder ein eigenes Urteil bilden.Sie legen genau dar, wie groß das Versagen des Staats tatsächlich gewesen ist und welche Folgen das hatte: für die Opfer, die Täter, für ein ganzes Land.

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  • "Die meisten Tatverdächtigen kamen ab dem Spätsommer 2015 als Asylbewerber ... ins Land"

    Die Nacht, die Deutschland veränderte

    R_Manthey

    29. December 2016 um 13:04

    Für mich war diese Aussage auf der letzten Seite dieses Buches neu, denn bisher hieß es doch immer, die massenweise Vergewaltigung von vorwiegend deutschen Frauen in der Silvesternacht in Köln ginge auf das Konto der am Kölner Hauptbahnhof schon seit 2012 agierenden kriminellen nordafrikanischen Diebesbanden. Tatsächlich soll jedoch nur ein Zehntel der Täter aus dieser Gruppe stammen. Damit gibt es also einen klaren (und auch in diesem Buch formulierten) Zusammenhang zwischen der "Flüchtlingspolitik" der Merkel-Regierung und diesen abscheulichen Vorfällen. Dieses Buch beschreibt detailliert die Ereignisse dieser Nacht. Insbesondere die Aussagen der Opfer und die Protokolle von Telefonaten zeigen erschütternd das völlige (und keineswegs zufällige) Versagen des Staates in dieser Nacht. Dass zwei Main-Stream-Journalisten die Verfasser dieses erstaunlich objektiven Textes sind, macht Hoffnung. Zwar benutzen die beiden Autoren auch manipulative Begriffe wie "Flüchtlinge" oder "Schutzsuchende", die nicht zu ihrer späteren Wortwahl "Mob" für die Täter passen, oder leisten sich den einen oder anderen Ausrutscher bei Bewertungen - doch das sind letztlich Randerscheinungen, die das Bild einer sehr gelungenen, weil sachlichen und detaillierten Beschreibung dieses unfassbaren Geschehens in einer deutschen Großstadt nicht trüben können. Auch in diesem Buch liest man immer wieder die Schutzbehauptung, man hätte ein solches Ereignis nicht voraussehen können. Von Peter Scholl-Latour stammt die Aussage: "Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta." Man muss nicht nach Kalkutta gehen, um ein Ereignis wie das von Köln zu finden, sondern nach Kairo. Sie wurden damals im Westen aber auch nur publik, weil eine US-Journalistin ein Opfer solcher Vergewaltigungsattacken wurde. Man kann das in diesem Buch nachlesen. Wenn man also nicht völlig blind ist, hätte man so etwas wenigstens ins Kalkül ziehen müssen. Auch einen Zusammenhang zum Islam nicht sehen zu wollen, entspricht darüber hinaus der Naivität, die man leider in Deutschland bewusst oder unbewusst politisch erzeugt hat.  Der in diesem Buch zitierte Satz von Alice Schwarzer: "Es war die Art von Männern, für die die Scharia über dem Gesetz steht und die Frau unter dem Mann.", ist sicher nicht völlig falsch, trifft aber nicht den wahren Hintergrund, weil es sich bei den Opfern eben nicht um muslimische, sondern um deutsche Frauen gehandelt hat, die unverschleiert und selbstbewusst in diesem Land leben. Die aus dem Islam hervorgegangene Kultur in den Heimatländern der Täter macht westliche Frauen für eine gewisse Sorte arabischer Männer zu Freiwild. Das ist der Zusammenhang, der leider tabuisiert wird. Wenn man sich die Protokolle der Notrufe und die Aussagen der Opfer in diesem Buch durchliest, muss man sich fragen, wieso die damit befassten Beamten so abweisend, verharmlosend und untätig reagiert haben. Obwohl der Vergewaltigungsparagraf 177 des Strafgesetzbuches sehr eindeutig bei der Beschreibung dieser Straftat ist, kann man im Buch nachlesen, dass Polizisten vor Ort, am Telefon und später auch die polizeiliche Obrigkeit die wahren Ereignisse nicht entsprechend protokollieren wollten. Die Autoren versuchen das zu erklären und verweisen auf den vorauseilenden politischen Gehorsam der sich auf der jahrelangen politisch korrekten Umerziehung gründet und auf der Erfahrung, dass die deutsche Justiz bei Migranten andere Maßstäbe als bei Deutschen anlegt. Mit Letzterem hat man sich die zunehmende Respektlosigkeit dieser Leute erst herangezogen. Auch wenn die Autoren solche Zusammenhänge oft nur indirekt erwähnen oder im Text beiläufig verstecken, so kann man sie doch in ihrem Buch nachlesen oder nachvollziehen. Neben der wütend machenden Beschreibung der Kölner Ereignisse und ihrer immer noch nicht wirklich vollzogenen politischen Nachbereitung kann man mit diesem Buch auch erkennen, wie eine politisch gewollte Abkopplung  von der Realität zu katastrophalen Fehleinschätzungen und desaströsen Folgen führen kann, die man dann hinterher wieder in die politisch korrekte Parallelwelt einzufangen versucht. Die tatsächlichen politischen Reaktionen auf die Ereignisse der Kölner Silvesternacht von 2015 machen allerdings deutlich, dass sich in Wirklichkeit politisch gar nichts geändert hat, weil sich nichts ändern soll. Deutschland ist vor solchen Ereignissen auch in Zukunft nicht mehr sicher. Man soll sich daran gewöhnen. Nur das hat sich wirklich geändert. Dieses Buch ist ein Zeitdokument. Dafür gebührt den Autoren viel Dank.

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