Gerhard Wisnewski Die Wahrheit über das Attentat auf Charlie Hebdo

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Wahrheit über das Attentat auf Charlie Hebdo“ von Gerhard Wisnewski

Gründungsakt eines totalitären Europa 7. Januar 2015. Dieses Datum wird man wohl ebenso wenig vergessen wie den 11. September 2001: Am Vormittag gegen 11.30 Uhr stürmen plötzlich zwei Vermummte die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo in Paris und schießen wild um sich. Elf Redakteure und Mitarbeiter des Magazins sterben. Der Terroranschlag und die spektakuläre Flucht der Täter wird tagelang das bestimmende Medienereignis in Europa und der ganzen Welt. Im Großraum Paris wird der Ausnahmezustand verhängt. Am 9. Januar stürmt ein weiterer Täter einen jüdischen Supermarkt, tötet vier Menschen und nimmt mehrere Geiseln. Am selben Tag werden alle drei Verdächtigen in ihren Verstecken aufgestöbert und erschossen. Fazit: »Der Anschlag auf Charlie Hebdo war ein islamistisch motivierter Terroranschlag«, so das Mainstream-Lexikon Wikipedia. Doch in Wirklichkeit ist in Sachen Charlie Hebdo gar nichts klar: - Warum beging ein führender Ermittler noch in der Nacht nach dem Anschlag Selbstmord? - Weshalb ähnelten die vermummten Täter bei Charlie Hebdo so verdächtig Angehörigen eines polizeilichen Sondereinsatzkommandos? - Weshalb war die Polizei an diesem Tag nicht vor dem Redaktionsgebäude auf ihrem Posten? - Warum hatten die vermummten Täter einen Personalausweis dabei und ließen ihn nach der Tat auch noch im Fluchtwagen liegen? - Warum sollten Kiffer und »Gelegenheitsislamisten« aus Glaubensgründen ein Massaker begehen und anschließend den Märtyrertod sterben? - Warum konnten sie ihre Taten verüben, obwohl sie längst auf dem »Radarschirm« der Behörden waren? - Weshalb sagte der türkische Ministerpräsident Erdogan, das Attentat sei von den Franzosen selbst begangen worden? - Warum erklärten auch andere hochkarätige Persönlichkeiten, die Anschläge seien das Werk der Sicherheitsbehörden? - Warum hatte die Polizei kein Interesse, die Verdächtigen festzunehmen, sondern erschoss sie alle drei wie bei einer Hinrichtung? Ganz im Gegensatz zu der Darstellung der Mainstream-Medien hören die Fragen im Fall Charlie Hebdo nicht auf. Die offizielle Version steckt voller Widersprüche und Ungereimtheiten. Diesen Widersprüchen und Ungereimtheiten ist der bekannte Enthüllungsjournalist Gerhard Wisnewski nachgegangen. Er klopfte nicht nur das Attentat selbst in allen Details ab, sondern durchleuchtete auch die politischen, geostrategischen und geschäftlichen Hintergründe - und kam dabei zu einem beunruhigenden Ergebnis: Das Attentat auf Charlie Hebdo war der Gründungsakt eines totalitären Europa.

Stöbern in Sachbuch

Wir hätten gewarnt sein können

Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.

kvel

Der Egochrist

ein zeitgemäßes Werk voller Authentizität, Introspektion und Kritik

slm

Nur wenn du allein kommst

Sehr lesenswerter Bericht, der informiert, nachdenklich macht und um gegenseitiges Verständnis wirbt.

Igelmanu66

It's Market Day

Ein gelungenes Kochbuch mit tollen Rezepten und eine Reise zu den angesagtesten Märkten Europas

isabellepf

Was das Herz begehrt

In einer lockeren, einfachen Art das wichtige Organ Herz näher gebracht!

KleineLulu

Die Stadt des Affengottes

Spannende Reise ins Herz Südamerikas

Sabine_Hartmann

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Die offizielle Version steckt voller Widersprüche und Ungereimtheiten"

    Die Wahrheit über das Attentat auf Charlie Hebdo
    R_Manthey

    R_Manthey

    23. August 2015 um 10:28

    Das steht auf der Rückseite des Buches. Der Autor suggeriert seinen Lesern, dass er die Wahrheit über das Attentat auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" kennen und sie ihnen vermitteln würde. Wenn man allerdings ein wenig nachdenkt und sich fragt, wie der Autor denn zu dieser Wahrheit gekommen sein mag, dann wird man doch etwas skeptisch. Und leider bestätigt der Text das dann auch. Schlimmer noch: Je länger man an diesem Buch liest, umso seltsamer kann man seinen Inhalt finden. Denn Wisnewski entwickelt in ihm die eigenwillige These, dass dieses und andere Attentate in Wirklichkeit Produkte der westlichen Geheimdienste sind, die nur das Ziel haben, dem Islam zu schaden und einen Kulturkampf zu befördern, der von westlichen Autoren schon vor langer Zeit als Ersatz für den Kalten Krieg ausgerufen worden sei. Beweise für diese These legt Wisnewski nicht vor. Wisnewskis Technik ist ganz einfach. Er stellt keineswegs seine These klar formuliert auf und versucht sie dann zu beweisen. Wenn er so vorgehen würde, könnte man zu leicht merken, auf welch dünnem Eis er sich bewegt. Stattdessen benutzt er den üblichen Journalistentrick, der so läuft: Zunächst zeigt man, dass es in der Tat einige Merkwürdigkeiten bei dieser ganzen Geschichte gibt. Das ist neben den einigermaßen detaillierten Ablaufschilderungen der wirklich interessante Teil dieses Buches. Dann stellt man geschickt Suggestivfragen, sodass der Leser schließlich selbst auf die Schlüsse kommt, die Wisnewski ihm einreden möchte, ohne dass er sie zunächst aussprechen muss. Dann folgt ein vertiefender Teil, der nur dazu dient, die scheinbaren Erkenntnisse, die inzwischen beim Leser kurz vor der Annahme als Wahrheit stehen, auf diese Stufe zu heben. Erst dann spricht Wisnewski selbst diese Behauptungen aus, die nun vom Publikum als Bestätigung der eigenen Schlussfolgerungen angenommen werden sollen. An der Faktenlage, wie sie auch von Wisnewski geschildert wird, hat sich jedoch in der Zwischenzeit nichts geändert. Außer Zweifeln an der offiziellen Version kann er keine wirklich neuen und gesicherten Erkenntnisse auf seiner Wahrheitssuche beitragen. In der Tat kann man so einiges an diesem Fall merkwürdig finden: Das kaltblütige Verhalten der Killer passt nicht zu ihrem Auftreten vor Zeugen in der Druckerei, in der sie schließlich erschossen wurden. Bei Charlie Hebdo waren die beiden Täter maskiert. Warum tun sie das, wenn sie damit rechnen müssen, sowieso erschossen zu werden? Und warum maskiert man sich und lässt anschließend seinen Ausweis zurück? Woher kommt die völlig professionelle und kalte Handlungsweise, die nicht in die bisherige Geschichte der beiden Täter passt? Und wieso suchen sie ausgerechnet in dieser Druckerei Unterschlupf und benehmen sich dort mit ausgesuchter Höflichkeit? Wieso erschießt die Polizei beide im Hof der Druckerei, wenn keine wirkliche Gefahr von ihnen ausgeht ? Wieso erschießt sich einer der Ermittler in der Nacht nach dem Überfall auf Charlie Hebdo? Das alles sind tatsächlich ungeklärte Fragen, die man sicher auch so beantworten kann, wie es Wisnewski tut. Aber man sollte dann nicht behaupten, dass dies die Wahrheit sei. Es sind lediglich Vermutungen. Wie flach das ganze Gebäude an Vermutungen ist, das der Autor aufbaut, sieht man auch daran, dass er ganz nebenbei behauptet, dass alle islamischen Terrortruppen in Wirklichkeit Schöpfungen der CIA seien. Auch dafür legt er keinen Beweis vor, sondern argumentiert nur mit einem nebulösen Hinweis auf Osama bin Laden und die Unterstützung des einstmaligen Widerstandes gegen die sowjetischen Truppen in Afghanistan. Bei einer ernsthaften Betrachtung der Geschichte kann man diesen Hinweis nicht völlig entkräften. Allerdings wird man kaum nachweisen können, dass die CIA in einer Art Allmachtstellung alle islamischen Terrororganisationen wie Marionetten steuert. Das ist völlig absurd und verkennt die Eigendynamik und die Eigeninteressen, die diese Organisationen entwickelten und den religiös begründeten Hass dieser Leute auf alles Westliche. Wer hier eigentlich wen benutzt, ist nämlich eine durchaus interessante Frage. Was bleibt nun von diesem Buch? Auf der einen Seite kann man mit dem Text den Verlauf der Geschichte und gewisse Hintergründe gut nachvollziehen. Man wird auch auf die Ungereimtheiten dabei hingewiesen. Bis dahin erweist sich das Buch als durchaus hilfreich. Die Schlüsse des Autors sind dagegen in Wirklichkeit nur Spekulationen. Über die Behauptung, dass der Westen das alles inszeniert hat, um ausgerechnet dem Islam zu schaden, kann man sich hingegen nach Gemütslage entweder amüsieren oder ärgern. Als "hochkarätigen" Zeugen dafür ausgerechnet den gegenwärtigen türkischen Staatspräsidenten anzuführen, der gerne Jerusalem zurückerobern möchte, erweist sich darüber hinaus wohl als eher komisch denn als seriös. Wieso hören wir eigentlich immer sofort von offizieller Seite, dass all diese Anschläge mit der Religion der Attentäter rein gar nichts zu tun haben, wenn es nach Wisnewskis Ansicht doch darum gehen würde, ihr großen Schaden zuzufügen? Um dem Islam Schaden zuzufügen, müsste man nicht solche Attentate inszenieren. Man müsste zum Beispiel nur zeigen, wie der IS in seinem Kalifat vorgeht. Video-Material dafür gibt es genug.

    Mehr