Gerhard Wisnewski verheimlicht - vertuscht - vergessen 2017

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Inhaltsangabe zu „verheimlicht - vertuscht - vergessen 2017“ von Gerhard Wisnewski

Das Buch, das Sie nicht lesen sollen Gerhard Wisnewskis berühmtes Enthüllungs-Jahrbuch verheimlicht - vertuscht - vergessen erscheint zum Jahreswechsel 2016/17 zum zehnten Mal. In diesen zehn Jahren ist es einer stetig wachsenden Leserschaft zum unverzichtbaren Begleiter und Wegweiser in einer immer verwirrender werdenden Welt geworden - und anderen zum Dorn im Auge: Seit vielen Jahren bewegt sich Wisnewski mit seinen Recherchen auf Messers Schneide, und seit ebenso vielen Jahren soll er bereits mundtot gemacht werden. Aber allen Angriffen zum Trotz schafft er es immer wieder, sein Buch zu veröffentlichen - so auch diesmal. »Wir leben in einer Kunstwelt aus Propaganda, Lüge und Desinformation«, sagt der Autor, »und dem will ich wenigstens ein wenig abhelfen.« Ein Zitat des seinerzeitigen CIA-Chefs William Casey aus dem Jahr 1981 gibt Wisnewski recht: »Unsere Propaganda funktioniert dann, wenn alles, was die amerikanische Öffentlichkeit glaubt, falsch ist.« Und das gilt natürlich nicht nur für die amerikanische Öffentlichkeit. Genau das ist das Problem, das der Enthüllungsautor seit zehn Jahren mit seinem kritischen Jahrbuch verheimlicht - vertuscht - vergessen zu beheben versucht. Und zwar mit Erfolg: Schon vor Jahren nannte ihn der Spiegel, den »Mann, der zu viel wusste«. »Das Einzige, was mich daran stört, ist die Vergangenheitsform«, so Wisnewski. Zum Jubiläum Erstmals als edle Hardcover-Ausgabe mit Schutzumschlag

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  • Kritik für kritischen Autor. Wer es sachlich mag, ist hier fehl am Platz

    verheimlicht - vertuscht - vergessen 2017
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    30. January 2017 um 19:02

    Unter folgenden Gesichtspunkten und Fragen sollte die Leserschaft von „verheimlicht, vertuscht, vergessen“ von Gerhard Wisnewski, das neue Jahrbuch „Was 2016 nicht in der Zeitung stand“ sich genauer ansehen: Die Vermischung von Tatsachen, Wünschen, Träumen, Vermutungen und Spekulationen gepaart mit einer Sprache, die als Instrument dazu dienen soll, eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen. Das ist auch Marketing, Verkaufsstrategie, wie immer man es benennen mag. Wähle ich eine sachlich-analytische Sprache, wird der Autor nicht das Publikum erreichen, das er mit einer schnodderigen, auch stark provozierenden Art erreichen möchte. Zu Recht verweist der Autor auf „Zitat: Propaganda-Papst Edward L. Bernays“ darauf hin, wie wir auf bestimmte Meinungen und Gewohnheiten hingeführt werden. Dabei benutzt der Autor einen für unser Zeitalter schon nicht mehr passenden Untertitel. Es kann gar nicht mehr alles in der Zeitung stehen, hat es auch noch nie. Es wurde schon immer eine Auswahl dessen getroffen, was die jeweilige Redaktion zur Veröffentlichung für Notwendig erachtet hat. Dass durch Lobbyisten Politik gemacht wird, wir von Werbung verführt werden und Redekünstlern umgarnt, das alles ist bekannt. Der Autor möchte mit seinem Buch die Finger auf Wunden legen, uns auffordern zwischen den Zeilen zu lesen, um zu erkennen, was nicht stimmig ist oder sein kann; kritisch zu werden. Vor allem die provozierende Art seiner Ausdrucksweise bezogen auf Opfer und Angehörige von Straftaten, Vermutungen und Spekulationen gerade im Bezug auf Terror und Gewalt ist fragwürdig. Dann muss sich Wisnewski auch gefallen lassen, dass wir ebenfalls kritisch mit seinem Buch verfahren. Auch der Autor trifft eine Auswahl an Themen, die er näher beleuchten will. Dabei stellt sich natürlich auch die Frage, ob er tatsächlich die Themen selbst aussucht, oder er nicht vom Verlag auf bestimmte Themenbereiche festgelegt wird. Die Kapitel sind Monatsweise angelegt, einige Themen herausgestellt und die von ihm behandelten fett gedruckt. Also wird auch hier eine Auswahl getroffen. Bloß von wem? Nicht nur die Leserschaft seiner Schriftenreihe ist älter geworden, auch die Technik hat Quantensprünge vollzogen. Und auch wenn Wisnewski, Jahrgang 1959, sein Buch nun als Hardcover herausbringt, als lesefreundlicher Service für die jetzt älteren Käufer, so ist es auch nicht von der Hand zu weisen, dass das Internet als Informationsquelle die Zeitung längst abgelöst hat. Wer genaueres wissen will geht ins Netz. Wie auch der Autor. Dabei verwundert es erheblich, wie einseitig er auf die ausgewählten Themen eingeht, anderweitige Meinungen höchstens abweisend bis verneinend anspricht und damit dem Leser suggeriert, dass es nur eine Richtung geben kann, die Richtig sein soll. Sollte nicht der Leser selbst sich eine Meinung bilden können? Die Quellenangaben sind unzureichend, umständliches nachrecherchieren ist gesetzt. Das war in seinen vorherigen Ausgaben besser gelöst. Die Recherchen bei manchen Themen sind lückenhaft, vor allem wenn auf Studien hingewiesen werden, die in entsprechenden Medien zu finden sind. Diese werden als gegeben hingenommen, ohne dass der Autor auf diese näher eingeht. Dabei weisen inzwischen viele von ihnen erhebliche Mängel auf. Wenn der Leser nicht weiß, nach welchen Methoden die Daten berechnet wurden, mit welchen Zeiträumen, welche Punkte zu Ausschlusskriterien führten, wer die Studie bezahlt hat und so weiter und so weiter, dann ist das mehr als unzureichend. Durch die absolut fehlende sachlich, analytische Schreibweise wage ich zu bezweifeln, dass der Autor Entscheidungsträger in unserem Land erreichen wird, auch wenn er mit seinen Recherchen viele wichtige Themenbereiche aufgreift. Seine früheren Bücher weisen eine sehr viel tiefer gehende Analyse eines Sachverhaltes auf, zum Beispiel „verheimlicht vertuscht vergessen: Was 2014 nicht in der Zeitung stand“der bei Knaur erschienen ist. Weitere Informationen unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Wisnewski

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