Gerhart Hauptmann Die Ratten

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Inhaltsangabe zu „Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann

»Einhundertdreiundzwanzig Mark« – so viel ist in Hauptmanns 1911 uraufgeführter Tragikomödie ein Säugling wert. Der »Handel« mit dem Kind lässt zwei Frauen in unerbittlichen Streit geraten, und so nimmt die Katastrophe ihren Lauf …
Der hier vorgelegte Text folgt der Centenar-Ausgabe unter Einbezug aller relevanten Drucke zu Hauptmanns Lebzeiten.

Die Geschichte ist interessant und das Buch ist sehr gut geschrieben. Leider war es durch den Berliner Dialekt schwer zu lesen.

— Crazy-Girl6789

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    Die Ratten

    sternblut

    15. May 2017 um 12:53

    Frau John ist Putzkraft beim ehemaligen Theaterdirektor Hassenreuter und hat den Tod ihres nur einige Tage alten Sohnes nie verwunden. Als das Dienstmädchen Pauline droht, sich aufgrund einer ungewollten Schwangerschaft das Leben zu nehmen, sieht sie ihre Chance. Sie kauft dem jungen Mädchen das Kind ab und gibt es als ihr eigenes aus. Derweil passieren im Haus allerlei Kuriositäten, sodass Chaos vorprogrammiert ist."Die Ratten" ist das zweite Drama, das ich von Hauptmann gelesen habe, obwohl ich von "Die Weber" nicht sonderlich begeistert gewesen bin. Ich wollte dem Herrn einfach nochmal eine Chance geben - wirklich besser ist es allerdings nicht geworden. Auch wenn ich der Meinung bin, dass diverse Elemente für das Werk selbst passend sind, es ist einfach nicht wirklich mein Fall. Sprachlich ist das Drama eine kleine Besonderheit. Hauptmann arbeitet dialektisch, in diesem speziellen Fall berlinerisch, was natürlich der Szenerie zuträglich ist. Ja, es passt. Dabei finde ich spannend, dass durch die Sprache zwei Gruppen voneinander abgetrennt werden: zum einen die gutbürgerliche, gebildete Gruppe, die hier hochdeutsch spricht, zum anderen die Arbeiterschicht, die mehr oder weniger stark dialektisch spricht. Teilweise hab ich mich schon sehr schwer getan, sprachlich mitzukommen. Da musste ich mich schon sehr anstrengen. Zwei Dinge haben mich aber insgesamt am meisten gestört und die waren auch entscheidend für meine Bewertung letztlich.Erstens sind mir die Regieanweisungen im Drama ein bisschen zu viel. Natürlich ist es gerade wenn man ein solches Werk "nur" liest für die Visualisierung des Lesers geschickt, dass man seitenweise Hinweise über die Personen, die Örtlichkeiten und Gegebenheiten erhält. Ich persönlich mag es allerdings nicht so gerne. Ein Drama lebt meiner Meinung nach von einer gewissen Interpretationsfreiheit, besonders im darstellenden Bereich. Ich hatte die ganze Zeit im Hinterkopf, dass im Prinzip schon alles vorgegeben ist. Irgendwie erinnert es mich an die "Buch vs. Film"-Debatte: Geschriebenes Drama vs. Theaterstück. Wenn es nicht genau so dargestellt würde, wäre ich vermutlich genauso enttäuscht wie wenn ein Film von der Buchvorlage abweicht. Deswegen denke ich, dass bei einem Drama weniger Regieanweisung mehr ist. Zweitens war die Handlung im Allgemeinen für mich etwas konfus. Ich wusste nicht wirklich, welcher Strang jetzt die Hauptlinie bildet und was nur "nebensächlich" ist. Letztlich scheint alles miteinander verknüpft zu sein ohne eine tatsächliche Verbindung einzugehen. Zusätzlich hatte ich so meine Probleme mit Anfang und Ende. Alles war mir ein bisschen zu abgehackt, die Wechsel zu extrem. Ich konnte einfach nicht viel damit anfangen.Eigentlich finde ich es immer schade, wenn ein Autor bei mir so völlig durchfällt. Jeder hat doch irgendwie seine Chancen verdient. Aber mit Hauptmann werde ich nun wirklich nicht warm. Gelesen habe ich es eigentlich in erster Linie, weil es aus unerklärlichen Gründen in meinem Briefkasten gelandet ist. Freude hatte ich daran nicht wirklich. Aber zumindest habe ich mich bemüht, auch wenn es leider nicht meins gewesen ist.Ich kann mir vorstellen, dass jemand, der zum einen weniger Probleme mit dem Berlinerischen hat als ich und zum anderen skurile Handlungsstränge mag, ein bisschen mehr Freude daran haben könnte. 

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