Die Ratten

von Gerhart Hauptmann 
3,1 Sterne bei67 Bewertungen
Die Ratten
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Inhaltsangabe zu "Die Ratten"

Auf dem von Ratten bewohnten Dachboden des Theaterdirektors Hassenreuther kommt das uneheliche Kind des Dienstmädchens Pauline Piperkarcka zur Welt. Frau John, die nach dem Tod ihres ersten Kindes den krankhaften Wunsch nach einem zweiten Kind hat, nutzt die Verzweiflung des Mädchens aus. Sie kauft ihr das Kind ab und gibt es als ihr eigenes aus. Die Mutter des Kindes bekommt jedoch bald ein schlechtes Gewissen und Frau John fürchtet, dass sie ihr das Kind wieder wegnehmen will. Als das Dienstmädchen ermordet aufgefunden wird und Frau Johns Bruder im Verdacht steht, fängt ihr Mann an misstrauisch zu werden und findet schließlich die Wahrheit heraus. Von der Polizei gejagt, sieht sie ihren einzigen Ausweg im Selbstmord. §Die Handlung der sozialkritischen Tragikomödie von Gerhart Hauptmann spielt sich im kleinbürgerlichen Berlin des späten 19. bis frühen 20. Jahrhunderts ab. Es zeigt die gesellschaftlichen Verhältnisse des großstädtischen Lebens in tragischer, auch teils komischer Art und Weise. Die Sprache des Stückes ist vom berlinerischen Dialekt bestimmt, der in seinen unterschiedlichen Ausprägungen die sozialen Ebenen, der Personen sowie deren Bildung widerspiegelt. Das Schauspiel wurde 1911 zum ersten Mal aufgeführt und konnte sich bis heute auf der Bühne behaupten

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783872912190
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:107 Seiten
Verlag:Hamburger Lesehefte
Erscheinungsdatum:01.06.2009

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Ratten" von Gerhart Hauptmann

    Harter Tobak, dieses Stück.
    Hans Mayer nannte dieses Stück "den vielleicht größten Beitrag zum modernen Welttheater". Nun möcht ich damit nicht schlau kokettieren, was ich alles so weiß, mich hat diese Feststellung, oder Meinung vielmehr recht doll beschäftigt.
    Es ist ein bedrückendes Theaterstück.
    Frau John und Pauline beschließen einen Handel: Frau John kauft Pauline ihr Kind ab. Pauline ist unehelisch schwanger, sie ist Dienstmädchen. Erst einmal hört sich dieser Vorschalg für sie günstig an, wenn auch hier schon ein wenig Überredungskunst mitspielt. Später bereut dies Pauline.
    Eigentlicht dreht sich alles um dieses Thema, letztendlich geht es aber doch um so viel mehr.
    Und Hauptmann stellt aneinander vorbeiredend, das Symbol der Ratten für eine verfallene Gesellschaft, im naturalistischen Ton berlinernd ein tiefgehendes Stück Leben dar.
    Tragisch, .. ja, tragisch.

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