Gerit Bertram

 4.2 Sterne bei 134 Bewertungen
Autor von Die Tochter des Medicus, Die Goldspinnerin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gerit Bertram

Gerit Bertram ist das Pseudonym eines Autorenpaares, das sich 2007 durch ein Internet-Schreibforum kennenlernte. Schnell entdeckten sie ihre gemeinsame Liebe zur Geschichte und schreiben seitdem erfolgreich zusammen. Iris Klockmann ist gelernte Arzthelferin und lebt mit ihrer Familie in ihrer Geburtsstadt Lübeck. Peter Hoeft war fast dreißig Jahre lang in der stationären Altenpflege tätig und wohnt in der Nähe von Hannover.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Gerit Bertram

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Cover des Buches Die Tochter des Medicus9783734103155

Die Tochter des Medicus

 (35)
Erschienen am 18.07.2016
Cover des Buches Das Lied vom Schwarzen Tod9783734101694

Das Lied vom Schwarzen Tod

 (34)
Erschienen am 18.05.2015
Cover des Buches Die Goldspinnerin9783442378395

Die Goldspinnerin

 (35)
Erschienen am 19.12.2011
Cover des Buches Das Gold der Lagune9783442380602

Das Gold der Lagune

 (15)
Erschienen am 21.10.2013
Cover des Buches Die Flöte von Rungholt9782919801244

Die Flöte von Rungholt

 (9)
Erschienen am 12.06.2018
Cover des Buches Das Lied vom Schwarzen Tod9782919807581

Das Lied vom Schwarzen Tod

 (3)
Erschienen am 01.01.2019
Cover des Buches Die Goldspinnerin9783641048501

Die Goldspinnerin

 (2)
Erschienen am 24.08.2010
Cover des Buches Das Gold der Lagune9782919807574

Das Gold der Lagune

 (1)
Erschienen am 01.01.2019

Neue Rezensionen zu Gerit Bertram

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Rezension zu "Das Lied vom Schwarzen Tod" von Gerit Bertram

Spannende Reise
Athene100776vor einem Jahr

Als Annas Eltern sterben, bringt ihr Onkel sie gegen ihren Willen in ein Kloster, ihr Bruder wird als Lehrjunge verdngt.

Anna gelingt schließlich die Flucht und sucht ihren Bruder. Auf dieser Reise durchläuft sie Gefahren, Freuden und gefährlichen Erlebnissen. 

Der Buchtitel ist leider etwas irritierend, der schwarze Tod ist eigentlich nur die Ausgangssituation, weswegen Anna und Sebastian ihren eigenen Weg finden müssen.
Als sehr ansprechend empfand ich persönlich den flüssigen und lebhaften Schreibstil, der den Leser durch das Buch "trägt".
Die einzelnen Charaktere sind sehr bildlich beschieben und waren mir schnell vertraut, da sie ihre ecken und Kanten haben, aber auch ihre Liebenswürdigkeit. Auch die Handlungsorte kann man sich gut vor dem inneren Auge vorstellen, damit hatte ich als Leser das Gefühl , mitten in der Geschichte zu sein.
Ich persönlich empfand es als spannend und sehr unterhaltsam , Annas Reise auf der Suche nach ihrem Bruder und vor allem auch zu sich selbst begleiten zu dürfen und hatte einige sehr angenehme Lesestunden.

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Rezension zu "Die Flöte von Rungholt" von Gerit Bertram

Eine gelungene Zeitreise auf die Insel Rungholt
kupfis_buecherkistevor einem Jahr

Als ich vor einem Weilchen vor der Bibliothek in Tempelhof gewartet habe, bis diese ihre Tore öffnet, habe ich in den Auslagen das Buch „Die Flöte von Rungholt“ entdeckt. Als Nordseefan lockte mich das Buch an, und ich hab es mitgenommen.

Im 14. Jahrhundert wandert Endres durch Norddeutschland als Tolmetsch (heute Dolmetscher) und sucht Arbeit. Doch er ist ist auf der Hut, denn bereits zu dieser Zeit werden Juden verfolgt, und Endres ist Jude. Als er auf Rungholt Arbeit findet, lernt der Levke und ihren Vater kennen. Endres verliebt sich in Levke. Als sich herausstellt, dass Levke ebenso dem jüdischen Glauben angehört, kann Endres sein Glück nicht fassen. Doch das Glück wird getrübt, denn Hinnerk hat auch ein Auge auf Levke geworfen, und versucht nicht nur einmal sein Glück bei der Schäferstochter. Als seine Übergriffe kaum noch zu vertreten sind, fliehen Endres und Levke mit Levkes Vater. Bei der Flucht geraten sie in die schlimme Flut, die viele Inseln verwüstet hat. Doch Hinnerk verfolgt die beiden und spürt beide auf. Können Levke und Endres sich gegen Hinnerk wehren? Und welche Rolle spielt die Okarina?

Von diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Die Stimmung des Buches lässt einen in eine vergangene Welt abtauchen, es blieb spannend, geschichtlich lehrreich und die Liebesgeschichte war nicht zu seicht. Die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet und hatten die erforderliche Tiefe. Das einzige, was ich derzeit zu bemängeln habe, ist dass die Flöte, sprich die Okarina eine sehr geringe Rolle spielt. Der Titel ist toll, verführt hier aber dazu, etwas mehr zu erwarten als ein Bindeglied zwischen zwei Zeitachsen.

Dennoch ein schönes Buch für ein paar gemütliche Lesestunden.

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Rezension zu "Das Lied vom Schwarzen Tod" von Gerit Bertram

Leichte historische Kost
Galladanvor einem Jahr

Das Lied vom Schwarzen Tod von Gerit Bertram, erschienen im Tinte & Feder Verlag am 19. Dezember 2018

Anna wird nach dem Tod ihrer Eltern von ihrem Onkel gegen ihren Willen ins Kloster gesteckt. Sie flieht um zurueck in die Arme ihres geliebten Freundes zu gelangen, muss aber feststellen, dass der Onkel diesen mit einer anderen Frau verheiratet hat. Anna landet auf den Stufen zu einem Buchmaler dem sie fortan den Haushalt fuehren soll. Ihrem Bruder ist es kaum besser ergangen. Vom Onkel in die Lehre zu einem Handwerker gegeben der aus Liebeskummer zur Flasche greift landet Sebastian bald auf der Strasse und muss sich dort unter Dieben behaupten.

Der Buchtitel ist etwas verwirrend. Um die Seuche geht es nur am Beginn der Geschichte um die einzelnen Personen zu positionieren. Weiter geht die Geschichte in Nuernberg zu Zeiten von Pirckheimer und Duerer. Anna und Sebastian sind die Protagonisten fuers Herz des Lesers die uns die Zeit als Nuernberg vom katholischen Glauben zu den Lehren von Martin Luther umschwenkte. So schliesst sich Sebastian einem Prediger an der Anhaenger von Luther in Gottes Auftrag bestrafen will. Anna wirkt fuer eine junge Frau ihrer Zeit seltsam selbststaendig und viele Aspekte des Lebens um diese Zeit erscheinen mir an den Verlauf der Geschichte angepasst zu sein.

Ich hatte mir erhofft einen spannenden Roman aus der Zeit von Duerer zu bekommen der das mittelalterliche Nuernberg zum Leben erweckt. Leider wurden nur einige historische Persoenlichkeiten und bekannte Orte aus Nuernberg genannt. Lebendig wurde da nicht wirklich was, man bekommt aber einen recht guten Eindruck warum Nuernberg heute ein evangelischer Stachel im katholischen Bayern geworden ist.

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