Gerit Bertram Das Gold der Lagune

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(5)
(6)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Gold der Lagune“ von Gerit Bertram

Die Goldspinnerin – eine stolze Heldin, die um ihr Glück kämpft Hamburg, anno 1399. Nach dem brutalen Mord an ihrem Mann beginnt Cristin ein neues Leben in der Hansestadt. Ihr Talent als Goldspinnerin hat sich bis nach Venedig herumgesprochen, wo ein Tuchhändler sich für ihr Handwerk interessiert. Trotz der beschwerlichen Route über die Alpen macht sie sich mit dem Henkerssohn Baldo, der sie einst vor dem Tod rettete, auf den Weg in die Lagunenstadt. Doch unterdessen schmiedet jemand in Hamburg, wo Cristins kleine Tochter wartet, grausame Rachepläne, und Cristins Lebensglück ist erneut in Gefahr …

abruptes Ende. Geschichte sehr angenehm zu lesen schliesst an Teil 1 an

— sabrinchen
sabrinchen

Schöne Geschichte über eine mutige Frau.Sehr schön zu lesen.

— Angelinchen
Angelinchen

Lesegenuss auf höchstem Niveau.

— Ikopiko
Ikopiko

Stöbern in Historische Romane

Marlenes Geheimnis

Hier erlebt man Geschichte, die zu Unrecht nahezu vergessen ist. Ein Buch, das berührt und bewegt. Ich kann nur sagen: Liest selbst!

tinstamp

Edelfa und der Teufel

Ungewöhnlicher historischer Roman, der im Piemont des 16. Jahrhunderts spielt - auch Fantastisches wie der Teufel fehlt nicht.

Rufinella

Agathas Alibi

Im Stil eines Agatha Christie-Romans geschrieben, leider ohne den Charme des Originals

Yolande

Games of Trust

Unerträglich

Asbeah

Der Preis, den man zahlt

50er-Jahre-Männer-Phantasie mit gewissenlosem Agent ohne Überzeugungen, der plötzlich sein Gewissen entdeckt, warum auch immer

StefanieFreigericht

Das Fundament der Ewigkeit

Historische Fakten und Fiktion bilden eine gewohnt meisterhafte Erzählung, die allerdings eine Weile braucht, um dann gänzlich zu fesseln.

Ro_Ke

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Das Gold der Lagune

    Das Gold der Lagune
    Ikopiko

    Ikopiko

    22. April 2015 um 17:04

    Cristins Geschichte geht weiter… Nach ihren Erlebnissen in „Die Goldspinnerin“ hat Cristin nun ein glückliches Leben. Gemeinsam mit ihrem Mann Baldo und ihrer Tochter Elisabeth betreibt sie eine kleine Goldspinnerei in Hamburg. Da Baldo aus einer Henkersfamilie stammt, besteht jedoch immer die Gefahr, dass dies bekannt wird und die Kunden ausbleiben. Insofern ist Cristin heilfroh, also sie die Möglichkeit bekommt, Geschäftsbeziehungen nach Venedig zu knüpfen. Baldo und Cristin machen sich auf die gefährliche und beschwerliche Reise nach Venedig. Zu damaliger Zeit war dies eine Reise über Monate und nicht nur die Überquerung der Alpen war lebensgefährlich. Aber sie überstehen die Reise unbeschadet und Cristin findet in Venedig das „Gold der Lagune“. Was sie zu dem Zeitpunkt nicht weiß: eine alte Bekannte schmiedet grausame Rachepläne und setzt diese in Hamburg in die Tat um. „Das Gold der Lagune“ ist die Fortsetzung des historischen Romans „Die Goldspinnerin“ von Iris Klockmann und Peter Hoeft, die unter dem Pseudonym Gerit Bertram schreiben. Da auf unaufdringliche Weise immer wieder Gegebenheiten aus dem ersten Roman eingeflochten werden ist es nicht unbedingt notwendig, diesen vorab gelesen zu haben, jedoch empfehlenswert. Dieser zweite Roman besticht durch seine liebevollen und detailreichen Beschreibungen der Natur, der Landschaft und der einzelnen Figuren. Ich wurde mitgenommen auf eine Reise nach Polen sowie über die Alpen in die Lagunenstadt Venedig; sah in den Wäldern Polens Wölfen in die Augen, Kutschen Bergabhänge hinabstürzen und den einstigen Reichtum eines Dogen in Venedig. Ein Buch mit Suchtcharakter, absolut empfehlenswert. Ich hoffe, es wird eine weitere Fortsetzung geben.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Gold der Lagune" von Gerit Bertram

    Das Gold der Lagune
    manu1983

    manu1983

    14. April 2012 um 10:46

    Nachdem ich vom ersten Band „Die Goldspinnerin“ schon sehr begeistert war, musste ich natürlich auch diesen Band haben. In einer Leserunde, begleitet vom Autorenpaar durfte ich tolle Lesestunden erleben und interessante Hintergrundinformationen erhalten. Schon das Cover mit einer mittelalterlich gekleideten Frau und rotem, hervorgehobenem Titel, sowie auch der Klappentext haben mich sehr neugierig werden lassen und ich wurde auf keinen Fall enttäuscht. Die Karten am Anfang und Ende des Buches von Hamburg und der Reiseroute waren sehr hilfreich für mich. Anhand dieser konnte ich nachverfolgen, wo sich die Charaktere gerade befanden. Die Goldspinnerin Cristin lebt mit ihrem Mann Baldo in Hamburg und betreibt gemeinsam mit ihm die Goldspinnerei. Nach einem Hinweis von Jadwiga, der polnischen Königin reist sie gemeinsam mit Baldo nach Venedig und lässt ihre Tochter bei ihrer Haushälterin in Hamburg. Während ihrer Reise erleben sie viele Abenteuer und auch in Hamburg bleibt es in dieser Zeit nicht ohne Vorkommnisse. Kaum hatte ich die erste Seite gelesen, so war ich auch schon wieder mitten in der Geschichte drin. Ich wurde mitgenommen auf eine fantastische Reise von Hamburg nach Polen und von Hamburg über die Alpen nach Venedig. Die Geschichte ist so spannend geschrieben, dass es mir sehr schwer gefallen ist, das Werk aus der Hand zu legen. Ich wurde entführt auf eine tolle Reise und befand mich in einem Wechselbad der Gefühle. Immer dann, wenn ich dachte, dass nochmal alles gut gegangen ist, kam alles anders als ich dachte. Ich habe mit Cristin und Baldo während ihrer Reise mitgelitten und mich mit ihnen gefreut und fühlte mich, als wäre ich selbst daran beteiligt. Fazit: Eine spannende und zugleich gefühlvolle Geschichte die mir schöne Lesestunden bescherte. Von mir gibt es 5 Sterne

    Mehr
  • Rezension zu "Das Gold der Lagune" von Gerit Bertram

    Das Gold der Lagune
    Zabou1964

    Zabou1964

    02. April 2012 um 23:32

    Nachdem mir bereits „Die Goldspinnerin“, der erste Teil dieser kleinen Serie, ausgezeichnet gefallen hatte, wollte ich natürlich auch die Fortsetzung lesen. Auch mit dieser Geschichte konnten mich die Autoren wieder vollauf begeistern. Cristin lebt mittlerweile mit Baldo und ihrer Tochter Elisabeth in Hamburg und hat sich eine kleine Goldspinnerei aufgebaut. Als sich ihr die Chance bietet, einer Empfehlung der polnischen Königin Jadwiga folgend, nach Venedig zu reisen und dort wichtige Kontakte zu knüpfen, bricht sie mit Baldo ins ferne Italien auf. Die Reise über die Alpen im Jahr 1399 erweist sich als sehr abenteuerlich und gefährlich. Zudem bleibt Elisabeth in der Obhut Minnas in Hamburg zurück. Schon bald schweben die beiden in größter Gefahr. Jemand aus ihrer Lübecker Zeit will Rache an Cristin nehmen und ihr alles nehmen. Erneut haben Iris Klockmann und Peter Hoeft, die das Autorenpaar Gerit Bertram bilden, mich schon nach wenigen Seiten in ihren Bann ziehen können. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Der Leser begleitet Cristin und Baldo auf ihrer abenteuerlichen Reise, kann mitverfolgen, wie es Elisabeth und Minna in Hamburg ergeht, das Schicksal der Figur, die Rache nehmen will, wird geschildert und auch Cristins Bruder Piet und seine Frau Marianka spielen wieder eine Rolle. Alle vier Handlungsstränge werden so spannend erzählt, dass es mir schon bald sehr schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Besonders die Schilderungen der Reise haben mir gefallen. Einige der Städte, die Cristin und Baldo besuchen, kenne ich bereits von eigenen Reisen. In Venedig war ich leider noch nicht, konnte mir die Lagunenstadt anhand der detaillierten und farbenfrohen Schilderung allerdings sehr gut vorstellen. Man merkt, dass die Autoren intensive Recherchen betrieben haben. Obwohl dies bereits der zweite – und hoffentlich nicht letzte – Teil der Reihe um Cristin ist, benötigt man keine Kenntnisse des vorherigen Bandes, um der Handlung folgen zu können. Durch geschickte Rückblenden erfährt der Leser, was im ersten Teil geschehen ist. Ich empfehle trotzdem auch die Lektüre der „Goldspinnerin“, da einem ansonsten ein weiterer wunderbarer Roman des Autorenpaares entginge. Die Ausstattung des Buches ist sehr hochwertig. Es handelt sich um eine Klappbroschur. Vorne ist eine Karte Hamburgs zu finden, hinten eine, die Cristins Weg bis Italien aufzeigt. Ein Personenverzeichnis und ein Glossar bieten die notwendigen Informationen. In einem Nachwort erklären die Autoren interessante historische Hintergründe. Fazit: Eine spannende Geschichte, gepaart mit einem Schuss Romantik und Humor, machen diesen Roman zu einem echten Lesevergnügen. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung.

    Mehr