Gerit Bertram Das Lied vom Schwarzen Tod

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Inhaltsangabe zu „Das Lied vom Schwarzen Tod“ von Gerit Bertram

Nürnberg, 1522. Nachdem ihre Eltern der Pest zum Opfer fielen, wird Anna in einem Kloster eingesperrt. Unterdessen schließt sich ihr Bruder Sebastian einer Bruderschaft an, deren Anführer Pankratius Erlösung verspricht. Als Anna die Flucht endlich gelingt, macht sie sich auf die Suche nach ihm doch Nürnberg ist in diesen Tagen wie im Fieber. Weltuntergangsprediger verkünden das nahe Ende, und Pankratius Anhänger machen Jagd auf alle, die mit Luthers Lehren sympathisieren. Auch auf den Buchmaler, bei dem Anna Zuflucht gefunden hat.

Konnte mich nicht begeistern

— ChattysBuecherblog

Schöne historische Familiengeschichte mit Lerneffekt, die mir jedoch deutlich zu langatmig war.

— Diary-of-a-Booklover

Sehr spannender Mittelalter Roman, dessen Geschichte einen in ihren Bann zieht.

— Yomiko

zwar Irreführender Titel, dennoch zeichnet dieses Buch eine geballte und spannende Handlung aus bei dem garantiert keine Langeweile aufkommt

— Engel1974

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1274

    ChattysBuecherblog

    08. July 2016 um 08:52
    ChattysBuecherblog schreibt Ich lese "Das Lied vom schwarzen Tod" nun hoffentlich mal fertig. Dieses Buch habe ich schon 3x angefangen und möchte es nun ein letztes Mal versuchen.

    Hm....wie befürchtet, hatte mich dieses Buch nicht vom Hocker gerissen. http://www.lovelybooks.de/autor/Gerit-Bertram/Das-Lied-vom-Schwarzen-Tod-1048262494-w/rezension/1250715940/

  • Mein Leseeindruck

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    ChattysBuecherblog

    08. July 2016 um 08:48

    Als großer Historienfan war ich schon vom Cover sehr beeindruckt. Ein tolles Motiv, das einen schönen Einblick in das Leben im Mittelalter wiederspiegelt. Interessant fand ich auch das Namensverzeichnis, welches mir den Einstieg in die Geschichte erleichtert hat. Die Story beamt den Leser nach Nürnberg um 1500.  Die Geschwister Anna und Sebastian verlieren Ihre Eltern durch die Pest. Sie werden zu Ihrem Onkel geschickt, der es nicht unbedingt gut mit ihnen meint. Dort werden Sie getrennt, so dass beide ihren eigenen Weg gehen müssen. Beide Protagonisten wurden ausreichend beschrieben, aber leider war die Geschichte etwas lasch. Aufgrund des Titels hatte ich mir viel mehr versprochen bzw. erwartet. Das Lied vom schwarzen Tod impliziert doch, dass es um die Pest geht. Hier geht es jedoch vielmehr um das Leben bzw. Überleben der beiden Geschwister. Einige Szenen fand ich sehr ergreifend, wie z.B. mit ansehen zu müssen, wie die Eltern starben, war schon sehr emotional beschrieben. Dennoch konnte mich die Story nicht begeistern. Schade!

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  • Annas Weg zum Glück

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    Yomiko

    11. February 2016 um 21:43

    Das Buch "Das Lied vom schwarzen Tod" von Gerit Bertram handelt von der Geschichte der Geschwister Anna und Sebastian, die nachdem sie ihre Eltern durch die Pest verloren haben zunächst bei ihrem Onkel, einem Nürnberger Gewandschneider unter. Doch da können sie nicht lange bleiben und für beide beginnt das Abenteuer des Lebens und Überlebens im mittelalterlichen Nürnberg. Die Geschichte von Anna und Sebastian hat mir sehr gut gefallen. Den Autoren gelingt es wunderbar dem Leser ein Bild der Menschen um 1522 zu malen und sie mitzunehmen in die Probleme und den Alltag zu dieser Zeit. Anna erlebt einige Schicksalsschläge und gibt dabei nie auf. Sie sucht immer weiter nach ihrem Bruder und schlägt sich auch durch die schwierigsten Situationen tapfer hindurch. Auch Sebastian sucht und findet seinen Weg, auch wenn er mehrmals auf eine harte Probe gestellt wird. Gut gefallen hat mir auch, dass die aufkommende Lehre Luthers und die Probleme der Menschen dieser Zeit mit der Kirche mit in den Fokus genommen wird. Obwohl es sehr spannend und nicht immer reibungslos zugeht verzichten die Autoren auf die Ausschmückung von Gewaltszenen, was für mich beim Lesen eines Buches zur Unterhaltung und Entspannung immer sehr wichtig ist. Ein sehr schönes Lesevergnügen wie auch schon "Die Tochter des Medicus".

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  • Spannend wie ein Krimi

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    odenwaldcollies

    23. December 2015 um 14:24

    Nürnberg 1522: die Pest, auch der Schwarze Tod genannt, hat die Stadt und ihre Einwohner fest im Griff und fordert täglich neue Opfer. So auch die Eltern von Anna und Sebastian Sträubling. Nach dem Tod der Eltern kümmert sich der Onkel um die beiden jungen Menschen. Anna findet Halt in ihrer Liebe zu Martin, dem Ziehsohn des Onkels Gerald. Dieser hat jedoch andere Pläne mit seinem Sohn und bringt Anna kurzerhand in einem Kloster unter. Anna wartet dort verzweifelt auf Nachrichten von ihrem Geliebten und ihrem Bruder. Als sie nach Monaten nichts gehört hat, plant sie ihre Flucht. Das ist mein zweites Buch des sympathischen Autorenduos und es hat mir sogar noch einen Tick besser gefallen als „Die Tochter des Medicus“. Das liegt aber auch daran, dass das Buch über weite Strecken sehr spannend und packend ist. Die Autoren überraschen den Leser mit immer neuen Wendungen, die ich nicht erwartet hatte. Es wird anschaulich das Leben im Schatten der Pest beschrieben und wie diese teuflische Krankheit den Nährboden für religiöse Fanatiker darstellt. Die Charaktere sind wieder durchweg gelungen, vor allem weil sie alles andere als eindimensional sind. Bei manch einer Figur musste ich nachträglich meine Meinung revidieren. Anna und Sebastian Sträubling waren mir sehr sympathisch, auch weil sie nicht ohne Fehler sind. Und ich habe mit ihnen mitgelitten, wenn es das Schicksal mit ihnen mal wieder nicht so gut gemeint hat. Umso schöner sind dann die Begegnungen mit selbstlosen Menschen, die bereit sind, ihnen zu helfen. Sehr gut gelungen ist auch die bedrohliche und fanatische Figur des selbsternannten Propheten Elia, der mit seiner charismatischen Art immer mehr Menschen für sich einnehmen kann. Sehr gut hat mir auch wieder die Verstrickung von fiktiven und historischen Fakten und Charakteren gefallen, dieses Mal erhalten das Künstlerehepaar Albrecht und Agnes Dürer viel Platz in der Handlung. Der exzentrische Charakter des berühmten Malers fand ich auch gut getroffen. Am Ende des Buches wird es nochmal sehr spannend, so dass man das Buch gar nicht mehr auf die Seite legen möchte. Ohne Frage freue ich mich jetzt noch mehr auf die anderen Bücher der Autoren.

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  • Das Lied vom Schwarzen Tod

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    Engel1974

    20. December 2015 um 10:24

    Der historische Roman "Das Lied vom Schwarzen Tod" vom Autor Gerit Bertram entführt den Leser nach Nürnberg ins Jahr 1522. Dabei steht der Autorenname als Pseudonym der Autroen Iris Klockmann und Peter Hoeft. Es handelt sich hier um einen fiktiven Roman, der mit realen Fakten gemischt wurde. Entstanden ist so eine geballte Handlung bei der garantiert keine Langeweile aufkommt. Inhalt: Anna und Sebastian sind gerade Waise geworden, da schiebt ihr Onkel die Beiden auch schon ab. Anna kommt in ein Kloster und Sebastina wird in die Lehrer zu einem Beinschnitzer gegeben. Dort wird er aber sehr schnell verjagdt und findet Unterschlupf bei einem Sattler und seiner Familie. Schnell freundet er sich mit dem Sohn der Familie an, gerät duch ihn allerdings auch in eine Bruderschaft, die den nahen Weltuntergang verkündet und nicht einmal vor Mord zurückschreckt. Anna gelingt in der Zwischenzeit die Flucht aus dem Kloster und findet auf der Suche nach einem Versteck bei einem Buchmaler Unterschlupf. Leider hat es aber gerade die Bruderschaft auf diesen abgesehen. Meinung: Die Autoren haben es sehr gut verstanden die damalige politische Situation in Nürnberg zu beschreiben. Es ist die Zeit von Luther und seinen Anhängern, aber auch seinen Gegnern. Im Orman begegnet der Leser einigen bekannten historischen Personen, wie dem bekannten Maler Albrecht Dürrer und seiner Frau Agnes. Sehr schön fand ich am Anfang des Buches das Personenregister und am Ende das sehr umfassende Glossar mit vielen Worterklärungen. Schreibstil: klare, einfache Wortwahl. Eine Konzentration auf das Wesentliche machen ein sehr schnelles und flüssiges lesen möglich. Charaktere: alle wirken sehr realistisch, besonders gut ist auch die Beschreibung der Bruderschaft mit ihren Anführer gelungen. Da bekam ich beim Lesen an manchen Stellen sogar Gänsehaut. Inhalt: als Leser habe ich mich wie Mitten im Geschehen gefühlt. Eine geballte Handlung haben das Buch so spannend gemacht, das ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Lediglich der gewählte Titel führt den Leser hier in die Irre und ist mein einzigster Kritikpunkt. Geht mna davon aus erwartet man einen Roman zum Thema Pest. Hier steht aber Anna und ihr Bruder, sowie die Bruderschaft im Vordergrund. Dennoch ein sehr lesenswertes Buch. Fazit: zwar Irreführender Titel, dennoch zeichnet dieses Buch eine geballte und spannende Handlung aus, bei dem garantiert keine Langeweile aufkommt

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  • Ein Buch voller Überraschungen

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    Sternenstaubfee

    18. December 2015 um 22:59

    Nürnberg, 1522: Anna und ihr Bruder Sebastian haben ihren jüngeren Bruder sowie die Eltern an die Pest verloren. Sie kommen zunächst bei einem Onkel unter, der dann jedoch Anna in ein Kloster und Sebastian in die Lehre schickt. Anna ist unglücklich im Kloster und möchte fliehen, und auch Sebastians Ausbildung läuft nicht wie gewünscht. Auf die beiden Geschwister kommt eine unruhige und gefährliche Zeit zu... Mein Leseeindruck: Wie nicht anders erwartet, hat mir auch dieses Buch von "Gerit Bertram" sehr gut gefallen! Der Schreibstil ist sehr angenehm, leicht und locker und dabei doch fesselnd. Die Geschichte von Anna und Sebastian bietet jede Menge Überraschungen! Ich war oft erstaunt über die Ereignisse, die für mich oftmals völlig unvorhersehbar eintraten. Vor jedem neuen Kapitel habe ich mich gefragt, was nun wohl passieren wird. Die Protagonisten haben wir ebenfalls sehr gefallen. Anna und ihr Bruder Sebastian wirken sehr authentisch, und auch andere Figuren konnten mich überzeugen. Mir hat das Lesen des Buches sehr viel Spaß gemacht, zumal die Geschichte in einer Zeit spielt, die überaus spannend für mich ist. Wer Historische Romane mag, dem kann ich das Buch nur ans Herz legen.

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  • Gute Verknüpfung von Realität und Fiktion

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    aftersunblau

    05. August 2015 um 18:03

    1522 wütet in Nürnberg die Pest und auch Anna und Sebastian verlieren ihre Eltern. Ein Onkel nimmt die beiden auf und schiebt sie schnellstmöglich ab. Sebastian kommt in die Lehre und Anna muss in ein Kloster, in dem sie sich nicht wohlfühlt und aus dem sie wieder flieht. Zur gleichen Zeit predigt ein "Prophet" in Nürnberg gegen die Thesen Martin Luthers. Sebastian schließt sich der Bruderschaft an. Anna kommt bei einem Buchmaler unter und kümmert sich um dessen Kind. Mir hat wieder einmal der wunderschöne Schreibstil des Autorenduos gefallen, beim lesen hat man alles bildhaft vor Augen und fühlt sich in die Zeit um 1500 versetzt. Man leidet mit Anna und hofft das sie ihr Glück findet. Viel erfährt man über die Reformation zur damaligen Zeit. Zur fiktiven Geschichte gesellen sich einige reale Personen wie Martin Luther und Albrecht Dürer und der Pfarrer Andreas Oslander. Ein gelungener historischer Roman der Fiktion und Realität sehr gut verknüpft.

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  • Sehr enttäuschend und vollkommen am Thema vorbei

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    Fredegunda

    30. July 2015 um 12:46

    Der Buchtitel hatte es mir angetan - zumal ich selbst aktive historische Darstellerin bin und gerne authentische, historische Romane lese. Bei Gerit Bertram ist davon leider keine Spur - hier meine Begründungen: Die Handlung geht zum Einen vollkommen am Thema - der Pest - vorbei. Es wird in einem ziemlich plumpen Schreibstil das Leben der ach so armen Anna erzählt. Bettler (Tassilo) werden auf einmal mit Adelsanrede betitelt (Ihr), der Steinmetz Freisler arbeitet auf Seite 371 gar am heiligen Sonntag. Anna wird dann auch noch als gute Bekannte der geachteten Familie Dürer als deren Magd eingestellt und von den anderen Dienstboten dann doch mit "Frau Dietl" angesprochen. Das Buch strotzt vor historischen Stolpersteinen - das geht gar nicht. Die Bücher dieses Autorenpaares werden mit Sicherheit keinen Platz in meiner Bibilothek finden!

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  • Rezension zu Das Lied vom schwarzen Tod

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    smilee_lady1988

    15. May 2015 um 21:26

    Der Klapptext beschreibt sehr gut, um was es in diesem Buch geht. Doch es gibt einen grossen Kritikpunkt, der vor allem dem Titel zu verschulden ist: Das Buch verspricht in der Zeit der Pest zu spielen - aber das ist nur zu Beginn ganz kurz so. Dann geht es um andere Dinge, als um die Pest und das Thema gerät völlig aus den Augen und wird nicht mehr erwähnt. Das fand ich unheimlich schade, weil ich mir sehr darüber gefreut habe, mehr über die Zeit der Pest zu erfahren und wie die Menschen in der Zeit, in der die Krankheit wütet, handeln. Ansonsten hat mir die Geschichte dennoch soweit gut gefallen. Der Schreibstil war gut zu lesen und ich kam zügig voran. Es gab ein paar Szenen, die ich zum Teil voraussehen konnte, die später aber wieder eine Wendung nahmen, die mich überrascht haben. Doch leider konnte mich dieses Buch nicht vom Hocker hauen, was ich sehr schade finde. Charaktere Die Charaktere haben mir soweit gut gefallen. Vor allem Anna und Sebastian sind mir sehr ans Herz gewachsen. Aber auch Annas späteren Mann habe ich sehr gemocht. Die Charaktere sind Gerit Bertram auf jeden Fall sehr gut gelungen. Cover Das Cover finde ich sehr schön, auch wenn es nicht ganz zur Geschichte passt. Auf jeden Fall gefällt es mir trotzdem. Fazit Ein historischer Roman für zwischendurch, der leider nicht ganz hält, was der Titel verspricht. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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  • Nürnberg und Umgebung

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    Arun

    Das Lied vom Schwarzen Tod von Gerit Bertram Gerit Bertram ist das Pseudonym eines Autorenpaares – Iris Klockmann und Peter Hoeft Ein historischer Roman aus dem 16. Jahrhundert genauer gesagt setzt die Handlung 1522 in der süddeutschen Stadt Nürnberg ein. Erzählt wird uns die Geschichte von dem Geschwisterpaar Anna und Sebastian, deren Eltern der Pest zum Opfer fielen. Ein Onkel nimmt die beiden auf doch er hat als Vormund eigene Pläne. Das Buch beschreibt uns nun im folgenden das Leben und die Abenteuer von Anna und Sebastian. Die Autoren lassen dabei ein lebendiges Bild der damaligen Zeit aufleben. Sie schreiben über die Pest und andere Krankheiten. Das Klosterleben, die Kirche, die Reformation und Weltuntergangprediger spielen eine tragende Rolle. Verschiedene Berufsgruppen und Zünfte werden uns vorgestellt und näher gebracht. Historische Persönlichkeiten wie Albrecht Dürer und sein Werk werden in die Handlung einbezogen. Aber auch Diebesbanden und Bettler runden das Bild ab. Sogar Nürnberger Spezialitäten wie Lebkuchen oder Uhren von Peter Henlein finden Erwähnung. Eine lesenswerte Geschichte die mich bis zu etwa dreiviertel des Buches gut unterhalten hat. Das letzte Viertel hat mir persönlich weniger gefallen da die Geschichte eine Richtung einschlägt die mir zu wohlgefällig erscheint! Dies dürfte aber nur eine Frage des Geschmacks sein, andere Leser/innen werden es vielleicht vollkommen anders beurteilen.

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    • 9
  • Ein sehr gelungener historischer Roman, der einen ins mittelalterliche Nürnberg versetzt

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    LettersFromJuliet

    10. April 2014 um 11:51

    Meine Meinung Auch wenn ich eigentlich erst mal keine historischen Romane mehr lesen wollte, weil ich davon in letzter Zeit einfach zu viele gelesen habe, dieses Buch musste einfach sein. Es spielt in Nürnberg und ich liebe diese Stadt. Meine Omi lebt immer noch da und so habe ich Nürnberg schon sehr oft besucht. Gerade die vielen alten Gebäude und die Geschichte, die man an manchen Stellen noch spüren kann, haben es mir angetan. Ich konnte mit den Charakteren durch die Gassen gehen und wusste ganz genau wo sie gerade waren – Lorenzkirche, Albrecht Dürer Haus oder auch der Hauptmarkt. Die jenigen, die noch nicht in dieser Stadt waren, werden sich die Umgebung aber gut vorstellen können, denn Gerit Bertram verwendet diesbezüglich einen sehr bildhaften Schreibstil. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich mir die Handlung etwas anderes vorgestellt hatte. Auf Grund des Titels, hatte ich erwartet, dass die Pest eine große Rolle spielen würde. Dem ist überhaupt nicht so, denn letztendlich geht es eher um die Auswirkungen der Pest, durch die u.a. Anna und Sebastian ihre Eltern verloren haben. Das Autorenduo Gerit Bertram (Iris Klockmann und Peter Hoeft) haben eine fiktive Geschichte mit wahren Begebenheiten und Persönlichkeiten verknüpft. So spielen z.B. Albrecht Dürer und seine Frau Agnes eine wichtige Rolle. Martin Luther wird öfters erwähnt, da gerade die Reformation beginnt. Es ist schön zu lesen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Natürlich stellen sich einem immer neue Fragen wohin die Geschichte Anna und Sebastian trägt. Wie geht es mit Sebastian und der Bruderschaft weiter? Was ist mit Anna und dem Buchmaler? Was genau hat Pankratius vor? Gerade zum Schluss wird es nochmal richtig spannend und man hat plötzlich das Gefühl in einem Krimi zu stecken. Es war teilweise richtig schwierig das Buch aus der Hand zu legen. Spannung, Krimi, Liebe, Abenteuer und historische Fakten – eine sehr gelungene Mischung. Mir hat der Roman wirklich gut gefallen und ich freue mich bereits auf weitere Bücher des Autorenduos. Ich finde es sehr schade, dass es nur so wenige historische Romane gibt, die in Nürnberg spielen. Dabei ist es doch eine alte und geschichtsträchtige Stadt und bietet so jede Menge interessante historische Fakten, die man in einen Roman einbauen könnte. Fazit Ein sehr gelungener historischer Roman, der einen ins mittelalterliche Nürnberg versetzt. Spannung und Abenteuer treffen auf wahre Begebenheiten und Persönlichkeiten. Bitte mehr davon, Gerit Bertram!

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  • Spannend bis zur letzten Seite!

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    Eliza08

    20. July 2013 um 19:29

    Der neue Roman des Autorenduos Iris Klockmann und Peter Hoeft, die unter dem Pseudonym Gerit Bertram schreiben, entführt uns diesmal ins Nürnberg des Jahres 1522. Wie in vielen Städten des Reiches wütete auch in Nürnberg die Pest und versetzt die Menschen in Angst und Schrecken. Unter der Pest leidet auch das Geschwisterpaar Anna und Sebastian Stoibling. Nach dem Tod der Eltern kümmert sich der Onkel um die beiden, doch schon bald schickt er Anna zu den Dominikanerinnen nach Regensburg, um sie hinter den Klostermauern sicher vor der Pest zu wissen. Annas Bruder Sebastian hingegen gibt der Onkel in eine Lehre bei einem Beinschnitzer. Doch schon bald geraten Sebastian und sein Lehrherr aneinander und Sebastian schließt sich einer Bruderschaft an, die gegen die Lehren Martin Luthers vorgeht. Die Bruderschaft steht unter der Leitung des ehemaligen Mönchs Kilian Pankratius. Die Bruderschaft versetzt sie Stadt in Angst und Schrecken. Schon bald erkennt Sebastian seinen Fehler und verlässt die Bruderschaft. Anna unterdessen hält es im Kloster nicht mehr aus und flieht. Beim Buchmaler Korbinian Dietl findet sie Unterschlupf, schon bald hält dieser um ihre Hand an. Kann Anna ihren Bruder rechtzeitig finden, bevor die Bruderschaft sich an ihm rächt? Gerit Bertram hat mal wieder einen spannenden und süffigen Roman vorgelegt, den man im Nu verschlingt. Auf den gut 570 Seiten kommt nicht die geringste Spur von Langeweile auf, die Geschichte wird gekonnt forciert und auf ihren Höhepunkt hin angetrieben. Ein Kritikpunkt sei mit gestattet, ich hätte mir mehr von Luther und seinen Auswirkungen auf das Volk gewünscht. Wie haben die Menschen damals die neue Lehre aufgenommen? Was war für sie so faszinierend an dem was Luther sagte? Zwar wird einiges angedeutet, doch hätte ich mir hier gerne noch mehr Infos gewünscht. Aber dies ist sicherlich Geschmacksache, einigen mag es dann schon wieder zu viel Background-Wissen sein ;-) Ich kann diesen Roman allen Lesern empfehlen, die gerne historische Romane lesen, aber auch solchen, die sich vielleicht zum ersten Mal in vergangene Zeiten wagen wollen. Gerit Bertram steht mittlerweile für beste historische Unterhaltung!

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  • Nürnberg im Jahre 1522

    Das Lied vom Schwarzen Tod

    kleeblatt2012

    19. July 2013 um 17:42

    Das Schicksal meint es nicht gut mit den Geschwistern Anna und Sebastian. Erst verlieren sie ihre Eltern an die Pest, dann schickt der Oheim Anna ins Kloster und Sebastian in die Leere zu einem Beinschnitzer. Anne ist unglücklich und flieht aus dem Kloster, während Sebastian seine Stelle verliert. Beide stehen nun mittellos dar. Während Anna beim Buchmaler Dietl unterkommt, schließt sich Sebastian der Bruderschaft von Kilian Pankratius an. Doch Sebastian merkt schon bald, dass Pankratius zur Gewalt neigt und sogar vor Mord nicht zurückschreckt. Er verlässt die fanatische Bruderschaft, muss aber nun um sein Leben fürchten. Mit ihrem neuesten Werk entführt uns das Autorenduo Iris Klockmann und Peter Hoeft, dass sich hinter Gerit Bertram versteckt, in das Nürnberg im Jahre 1522. Die Pest wütet gerade und dies wird den Geschwistern Anna und Sebastian zum Verhängnis. Sie verlieren ihre Eltern und ihren jüngeren Bruder und damit nehmen die Hiobsbotschaften ihren Lauf. Bis die beiden ihren Weg in die Zukunft finden, geschieht einiges und ich hatte mehrmals Tränen in den Augen, weil das Schicksal es einfach nicht gut mit den beiden meint. Gerade Anna, die mutig und tapfer ihren Weg geht, muss einiges einstecken, gibt aber so viel von sich, das fast keiner zu schätzen weiß. Und Sebastian muss erst sich selbst finden, bevor er weiß, was er mit seinem Leben anstellen soll. Der unnachahmliche Schreibstil des Autorenduos ist einfach nur wunderbar und so ist man gleich von Anfang an in der Geschichte gefangen. Interessant finde ich es immer wieder, dass die Fiktion mit der Geschichte so geschickt verwoben wird, dass man am Ende des Buches denkt, dass es Anna und Sebastian wirklich gegeben hat und sie dieses Abenteuer bestreiten mussten. Die knapp 600 Seiten fliegen nur so dahin und da ich das Buch zusammen mit den Autoren in einer Leserunde lesen durfte, konnte ich auch noch einiges hinter den Kulissen erfahren. Sehr interessant fand ich, dass ein berühmter Maler (Albrecht Dürer) in die Geschichte mit einbezogen wurde und dieser auch eine große Rolle spielt. Fazit: Wieder ein gelungener Roman aus der Feder des Autorenduos. Ich hoffe, dass noch viele weitere folgen.

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