Gerlinde Kurz Strandgut

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Inhaltsangabe zu „Strandgut“ von Gerlinde Kurz

Es sollte eine unbeschwerte Woche auf einer Nordseeinsel für Jakob und Hannah sein doch dann bringt die Begegnung mit einer alten Frau alles durcheinander. Woher kennt sie Jakob, obwohl sie ihn noch nie gesehen haben kann? Was hat es mit den Briefen auf sich, die er am Strand ausgegraben hat? Und warum sieht der Junge auf dem Foto in der Wohnung der alten Frau Jakob so ähnlich? Jakob versucht die ausgegrabenen Briefe zu entziffern und stößt auf eine schier unglaubliche Geschichte: Die alte Frau, die ihn seltsamerweise zu kennen schien, hat im Zweiten Weltkrieg unter Lebensgefahr einen jüdischen Verfolgten in ihrem Schuppen versteckt, gesund gepflegt und ihm dann zur Flucht nach Dänemark verholfen. Aber was hat das alles mit Jakob zu tun? Nur die alte Frau kann ihm helfen. In einer wagemutigen Aktion entführen Jakob und Hannah die Alte aus dem Krankenhaus

Ein spannendes und unterhaltsames Buch über die Geheimnisse einer Familie, welche auf einer Nordseeinsel begannen.

— LieLu
LieLu

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  • Ein Junge auf der Suche nach seinen väterlichen Wurzeln

    Strandgut
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    26. May 2015 um 10:04

    Der zwölfjährige Jakob ist gerade zusammen mit seiner Mutter und deren Freund Jan umgezogen. Ein neues Dorf und eine neue Schule erwarten ihn, der sich im ersten Satz des Buch so vorstellt: "Mein `Müssen' lässt mir Gänsehaut wachsen, von der Schädeldecke den Nacken hinunter in die Fingerspitzen, immer weiter, überall, genau jetzt, in diesem Moment, bei sengender Hitze." Nach seinem ersten Schultag, bei der er sich in der neuen Klasse recht verloren vorkommt, begegnet er beim Einkaufen der sympathischen Hannah, einem Mädchen aus seiner Klasse, die ihm gleich positiv aufgefallen war. Auch sie muss für die Schule Materialien besorgen. Sie kommen ins Gespräch und verstehen sich gleich. Zwei Tage später wird die Schule wegen eines grassierenden Magen-Darm – Virus geschlossen, an dem die meisten Schüler erkrankt sind, auch Hannahs Freundin. Hannahs Mutter will ihre Tochter auf eine Nordseeinsel zu ihrer Tante schicken, und weil die Freundin nicht kann, ergibt es sich, dass Jakob sie begleitet. Als sie dort dann gleich am ersten Tag Stine, die Nachbarin der Tante, im Krankenhaus besuchen, reagiert die völlig überraschend und redet Jakob mit seinem Namen an, obwohl sie ihn gar nicht  kennen kann. Oder doch ? Jakob ist ohne Vater aufgewachsen. Er kennt ihn nicht und hat nur zwei Dinge von ihm: erstens seinen Namen, Jakob, und zweitens einen Schlüssel, den er um den Hals trägt, seit er ein kleiner Junge war. Nun baut Gerlinde Kurz eine spannende Geschichte auf, in der es um Familiengeheimnisse geht, um einen verlorenen Vater und um persönliche Wurzeln.  Hannah unterstützt Jakob bei seiner Suche, und als die beiden mit Hilfe von Jakobs Schlüssel in einer alten Kiste, neben vielen Briefen ein Bild eines Mannes entdecken, der Jakob zum Verwechseln ähnlich sieht, da wird ihm klar, dass auf dieser Nordseeinsel vor langer Zeit Dinge geschehen sein müssen, die unmittelbar mit seiner Familie zu tun haben müssen… Das Buch richtet sich an Jugendliche ab elf oder zwölf Jahren, doch es ist auch für Erwachsene eine spannende und unterhaltsame Lektüre.

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  • Strandgut

    Strandgut
    Mese

    Mese

    04. May 2015 um 19:14

    Jakob hat seinen Namen und einen Schlüssel von seinem Vater. Sonst weiss er nichts über ihn. Als die Schule wegen eines Infekts geschlossen werden muss, reisen er und seine Schulfreundin auf eine nahe gelegenen Nordseeinsel. Sie besuchen eine alte Dame in der Reha-Klinik. Diese scheint Jakob zu kennen. Er hat jedoch die Frau noch nie gesehen. Im Garten der alten Dame kommt nach längerem Regen eine Metallkiste zum vorschein. Was ist in der Kiste? Was hat dies alles mit Jakob zu tun und wer ist sein Vater?

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  • Strandgut (Gerlinde Kurz)

    Strandgut
    LieLu

    LieLu

    19. March 2015 um 11:39

    Urachhaus Verlag Die Autorin Die Autorin Gerlinde Kurz hat mehr als nur einen Beruf, welche sie allesamt gleichermaßen liebt. Neben dem Studium der Romanistik, Kunstgeschichte sowie Literaturgeschichte waren ihre Interessen schon immer eher weit gestreut. Früher arbeitete Gerlinde Kurz als Hebamme und heute bringt sie ihre eigenen Geschichten zur Welt. 2012 erschien im Verlag Urachhaus ihr Debüt „Sophie und das verschwundene Haus“. Derzeit lebt die Autorin mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und ihrer Katze sowie einigen Hasen in Hamburg, Strandgut Für Jakob und Hannah sollte es eine unbeschwerte Woche an der Nordsee werden. Doch bereits als die beiden sich kennen lernen, bringt das ihre Gefühlswelt mehr als durcheinander. Als sie dann auch noch einer alten Dame begegnen, die Jakob auch noch zu kennen scheint, verstehen beide gar nichts mehr. Woher kennt die Dame ihn und was haben die beiden miteinander zu tun? Jakob versteht die Welt nicht mehr und auch Hannah ist mehr als verwirrt. Doch dann finden die beiden eine alte Schatzkiste mit unglaublich vielen Briefen als Inhalt. Unsicher, ob sie so viel privates nicht privat lassen sollten, können die beiden ihre Neugier nicht lesen und beginnen die Brief zu verschlingen. Dann findet Jakob plötzlich ein Bild mit einem Jungen, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht und bekommt Panik. Irgendwas muss vor langer Zeit auf der Insel passiert sein und es hat mit ihm und seiner Familie zu tun… Fazit Ein spannendes und unterhaltsames Buch über die Geheimnisse einer Familie, welche auf einer Nordseeinsel begannen. Jakob und Hannah sind beides angenehme Protagonisten, welche man gleich zu Beginn des Romans kennenlernt. Jakob kommt auf die Nordseeinsel und hat zunächst ein wenig Schwierigkeiten sich einzugewöhnen. Auch Hannah, welche in einem kleinen Laden arbeitet, in welchem Jakob einkauft, hat es nicht ganz leicht. Die beiden lernen sich wunderbar emotional und gefühlvoll kennen, was mir sehr gut gefallen hat. Nach einer kurzen Kennenlernphase beginnen die beiden ein wenig Zeit miteinander zu verbringen und weitere Protagonisten, wie Stine und auch Wiebke greifen ins Geschehen ein. Nicht besonders gut zurecht kam ich mit dem Schreib- und Erzählstil der Autorin. Zunächst wird aus Sicht Jakobs berichtet, was mir allerdings lange nicht klar war. Ich lese im Normalfall nicht sehr gern den Klappentext, da ich mich gern überraschen lasse, worum es im Roman geht. Hier musste ich allerdings auf den Text zurückgreifen, da ich nach einigen Seiten mehr als ratlos war. Irgendwann hatte ich mich an den Erzählstil gewöhnt, es wird vor allem auf die Gefühlswelt der Protagonisten Jakob und Hannah eingegangen. Durch den etwas schwierigen Stil, brauchte ich einige Zeit, um mich im Roman zurecht zu finden und der Lesefluss wurde daher ein wenig zäh. Trotzdem zwang ich mich zum Weiterlesen und wurde letztlich auch nicht enttäuscht. Das Buch ist im Endeffekt nicht unbedingt mein Fall, trotzdem fand ich die Thematik von Freundschaft und Familie mehr als ansprechend. Beeindruckt hat mich auch das schöne Cover, auf welchem ein gestrandetes Schiff zu sehen ist, welches ebenfalls eine untergeordnete Rolle im Roman spielt. Der Strand drum herum lädt zum Träumen ein, das Buch selbst lässt jedoch meines Erachtens wenig Zeit zum Träumen. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/03/strandgut-gerlinde-kurz.html

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