Gerlinde Lill Begriffe versenken

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Inhaltsangabe zu „Begriffe versenken“ von Gerlinde Lill

Begriffe versenken. Was ist das für ein Spiel? In unserer pädagogischen Alltagssprache benutzen wir häufig Begriffe, die nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind. Oft sind sie auch nicht auf der Höhe dessen, was wir tatsächlich tun. Lassen wir uns auf den Gedanken ein, die Gewohnheitswörter der pädagogischen Szene auf ihren Gehalt zu überprüfen, kommen wir gar nicht mehr aus dem Versenken und Waschen heraus. Denn in den meisten Begriffen steckt ein längst überholtes Rollen- und Berufsbild. Kein Wunder, Sprache verändert sich. Aber nur allmählich. Der erste Schritt ist, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Dazu sollen die in diesem Buch gesammelten Beispiele dienen. In machen Fällen reicht es, Begriffe gründlich zu waschen und neu gestärkt wieder ins Rennen zu schicken. Vielfach aber hilft nur noch eins: Über Bord damit, und zwar dort, wo das Meer des Vergessens am tiefsten ist. Versenkte pädagogische Unwörter: Am Kind arbeiten Aktivitäten Beschäftigung Bespielen und beschulen Bildungsfern Bild vom Kind Elternarbeit Elternteile Freispiel Fremdbetreuung Kostehappen Lernanfänger Lob und Tadel Räumlichkeiten Sauberkeitserziehung Schlafwache Schulfähigkeit Schwächen Toleranz Vergleichsarbeiten Verhaltensauffällig Zum Schluss: Pädagogen Gewaschen, gespült und gestärkt hängen wieder im Schrank: Beibringen Angebote Ganzheitlichkeit

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  • Rezension zu "Begriffe versenken" von Gerlinde Lill

    Begriffe versenken
    LilianA

    LilianA

    17. March 2013 um 00:11

    In der Pädagogik stoßt man auf das Problem, Dinge beschreiben zu müssen, die die meisten Menschen mit ihrem gesunden Menschenverstand erfassen können. Dabei schwingt sich diese Wissenschaft zu Wort- und Bedeutungsschöpfungen auf - die wiederum mit dem einfachen Menschenverstand - irrsinnig komisch sein können. Aus diesem Schatz alltäglichen Erzieherfrusts greift Lill in ihrem versöhnlichen Witz einige "Problemfelder" auf und erläutert allen Betroffenen, warum wir einige Begriffe einfach einmal großzügig entsorgen sollten und damit das Arbeitsfeld der Kindeserziehung wieder auf gesunde Beine zu stellen. Die besondere Form des Buchs lädt gerade dazu ein, es als Seelentröster und Mutmacher zu verschenken!

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